AT141672B - Stromrichteranlage mit Gittersteuerung zur Regelung der abgegebenen Spannung. - Google Patents

Stromrichteranlage mit Gittersteuerung zur Regelung der abgegebenen Spannung.

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AT141672B
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grid
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August Dr Glaser
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Aeg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Die Erfindung betrifft Anordnungen mit Entladungsgefässen, insbesondere mit gittergesteuerten gas- oder dampfgefüllten Entladungsgefässen, wie sie für Relaiszwecke oder zum Zwecke der Strom- 
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 an   Spannung   liegendem Steuergitter stromdurehlässig und nur stromundurchlässig sind, wenn die Entladung durch negative Aufladung des Gitters (gegenüber der Kathode) gesperrt wird. Sie können aber auch so   dimensioniert   sein, dass sie bei nicht an Spannung liegendem Gitter stromundurchlässig und erst stromdurchlässig werden, wenn das Gitter ein positives Potential gegenüber der Kathode besitzt. Diese Steuerungsverhältnisse sind im wesentlichen von dem sogenannten Durchgriff der Anodenspannung durch das Steuergitter abhängig. 



   Die Erfindung bezieht, sich darauf, die Entladungsgefässe dem Zweck der Anlage entsprechend so zu wählen, dass sich eine Störung des   Steuervorganges   möglichst wenig nachteilig auswirkt. 
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 steuern. Die Entladungsgefässe werden dabei zweckmässig mit Wechselstrom betrieben. Die zu regulierenden Lichtstärken werden durch Veränderung der Stromstärke in den Entladungsgefässen, die zur Speisung der Lichtquellen dienen, eingestellt. Die Einstellung der Stromstärke in den Entladungsgefässen erfolgt durch entsprechende Veränderung der Gitterspannung, die eine Gleichspannung, eine Wechselspannung oder eine Gleichspannung mit überlagerter Wechselspannung sein kann.

   Die Veränderung der Stromstärke der von den   Entladungsgefässen   gelieferten Ströme kann durch Veränderung der Grösse der Gitterspannung erfolgen ; sofern im Gitterkreise eine Wechselspannung vorgesehen, auch durch   Änderung   der Phasenverschiebung zwischen dieser Wechselspannung und der Anodenwechselspannung bewirkt werden. 



   Bei solchen Anlagen ist nun wesentlich, dass im Falle einer Störung in der Gittersteuerung nicht die Beleuchtung   überhaupt   ausbleibt. Vielmehr zulässig ist im allgemeinen in einem solchen Falle, dass die Beleuchtung mit einer verhältnismässig grossen (oder   zu grossen) Lichtstärke   weiterbrennt. 



   Gemäss der Erfindung werden daher in einem solchen Falle Entladungsgefässe verwendet, die bei abgetrenntem, nicht an Spannung liegendem Gitter   stromdurehlässig   sind und deren Stromstärke dadurch verändert werden kann, dass das Steuergitter während eines mehr oder   weniger grossen Teiles   der positiven Halbperiode der Anoden negativ gegen die Kathode ist. Tritt dann eine Unterbrechung oder ähnliche Störung des Gitterkreises ein. so wird   möglicherweise   die Steuerbarkeit der von den Ent- 
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 weiterbrennen. Der nämliche   Gesichtspunkt   liegt vielfach, beispielsweise auch bei Anlagen vor, bei denen mittels lichtelektrischer Zelle bei Eintritt der Dunkelheit Beleuchtungsanlagen durch gittergesteuerte Entladungsgefässe ausgelöst werden sollen. 



   In andern Fällen ist es wiederum - bedingt durch die Eigenart bzw. den Zweck der Anlagewesentlich, dass bei Störung (Unterbrechung) des Gitterkreises von selbst   Stromundurchlässigkeit   der   Entladungsgefässe   eintritt. Beispielsweise ist es vielfach bei Maschinen, deren Arbeitsgang mittels gitter- 

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 gesteuerter   Entladungsgefässe   mit lichtbogenartiger Entladung (zweckmässig mit   Gas-oder Dampffiillung   und Glühkathode) gesteuert wird, wünschenswert, dass die Entladungsgefässe bei einer Störung im Gitterkreis stromundurchlässig bleiben, so dass die mittels der Entladungsgefässe gespeiste oder gesteuerte Vorrichtung stromlos wird. 



   Gemäss der Erfindung werden in solchen Fällen Entladungsgefässe vorgesehen, die lediglich bei gegen die Kathode positivem Gitter stromdurchlässig sind, auf jeden Fall aber nicht   strom durchlässig   sind, wenn das Gitter vom Gitterstromkreis abgetrennt ist (Kontaktfehler). 



   In jedem Falle werden erfindungsgemäss bei der Herstellung bzw. beim Betriebe von Apparaten oder Anlagen die Entladungsgefässe so gewählt, dass im Falle der Störung des Gitterkreises (Steuer- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Stromriehteranlage mit Gittersteuerung zur Regelung der abgegebenen Spannung, dadurch gekennzeichnet, dass Stromrichtergefässe mit solchem Durchgriff verwendet werden, dass bei Unterbrechung der Zuleitung zu einem der Gitter der Anodenstrom jenen Grenzwert annimmt, der die geringere Betriebsstörung verursacht, also je nach dem Verwendungszweck des Stromrichters entweder vollkommen freigegeben (z. B. in Beleuchtungsanlagen) oder vollkommen gesperrt wird (z. B. bei Speisung von Motoren).
AT141672D 1931-10-19 1932-10-19 Stromrichteranlage mit Gittersteuerung zur Regelung der abgegebenen Spannung. AT141672B (de)

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