AT141676B - Überstromselbstschalter. - Google Patents

Überstromselbstschalter.

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AT141676B
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switching
circuit breaker
overcurrent circuit
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point
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Inventor
Eustach Zahradnik
Heinrich Hitschmann
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Eustach Zahradnik
Heinrich Hitschmann
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Description


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    Überstromselbstsehalter.   



   Gegenstand der Erfindung bildet ein   l'beistromselbstschalter mit Auslösung   der   federbetätigten   Öffnungsbewegung des beweglichen Schaltgliedes mittels eines, durch die   Stromwärme   weich-oder   schmelzflüssig     werdenden ; isolierenden Mittels,   das zugleich zur   Funkenlöschung   herangezogen wird. 



  Es sind bereits nach diesem Prinzip arbeitende Selbstschalter bekanntgeworden, bei denen jedoch keinerlei 
 EMI1.1 
 der Schaltstelle durch den Mechanismus wieder in die Anfangslage   zurückgeführt   wird. 



   Beim   Überstromselbstschalter   nach der Erfindung sind gegenüber federbetätigte Mechanismen vorgesehen, welche die in das isolierende Mittel eingebettete   Schaltstelle   nach Öffnung und vor Erhärtung des Einbettungsmittels selbsttätig wieder in die   Schliesslage   zurückführen. 



   Es wird also nicht nur die   thermische Auslösung   und die   Funkenlöschung   durch das unmittelbare Zusammenwirken des Einbettungsmittels mit der Schaltstelle erreicht, sondern auch die für die Wiederholbarkeit des Schaltvorganges nötige, noch vor der   Wiedererhärtung   der Einbettungsmasse erfolgende Rückstellung des Sperrgliedes in die \nfangslage erfolgt hier durch die Rückstellung des beweglichen Schaltgliedes der Schaltstelle selbst. Dadurch wird der Aufbau äusserst einfach und es ist möglich, das Ganze auf einen sehr kleinen Raum zusammenzubauen.

   Man kann dadurch ferner eine zweite Schaltstelle beherrschen, die erfindungsgemäss zweckmässig mit der ersten Schaltstelle in Serie liegt, bei der Öffnung dieser ebenfalls geöffnet wird, aber dauernd offen bleibt und von Hand wieder geschlossen werden 
 EMI1.2 
 sogenannte Dauersicherung, ergibt. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung dargestellt,   u.   zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Längsachse, Fig. 2 einen Schnitt nach   Linie II-II   der Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 4 je einen Einzelteil schaubildlich und die Fig. 5 und 6 einen Schnitt nach Linie V--V der Fig. 1 in zwei verschiedenen Schaltstellungen (ohne Gehäuseteil). 



   In einem hülsenförmigen Gehäuse 1 aus Isoliermaterial, das oben durch einen Deckel 2, gleichfalls aus Isoliermaterial. abgeschlossen ist und an dem unten ein metallisches Edisongewinde 3 angebracht ist, ist unten ein metallischer Körper eingesetzt, von dem ein zylindrischer Zapfen   4   aus dem Gehäuse herausragt. Das   Edisongewinde   3 und der Zapfen 4 bilden die Kontakte, welche. wenn das Gerät in einen   Sicherungssockel   wie eine   Abschmelzpatrone   eingeschraubt wird, den Stromschluss herstellen. An dem Zapfen 4 sitzt eine Platte 6 und ein weiterer zylindrischer Fortsatz 1, in den oben herausragend ein kleiner Haken 8 aus Eisen eingesetzt ist (vgl. auch Fig. 5 und 6).

   Das abgebogene Ende 8'bildet den einen Kontakt einer Schaltstelle, deren Gegenkontakt eine doppelte Blechlamelle 9 bildet, zwischen deren Lippen das hakenförmige Ende 8'eindringt. 



  Diese Schaltstelle ist von einem hohlzylindrischen Isolierkörper 11 umgeben. durch dessen Wandungen die Blechlamelle 9 beiderseits nach aussen ragt, wo sie leitend und mitdrehend mit einen Metallmantel 12 verbunden ist. Der Zylinder 11 ist mit der Scheibe 6 über eine Spiralfeder 14 verbunden. 

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 welche die Tendenz hat den Kontakt 8', 9 zu öffnen. indem sie den Zylinder 11 von der Stellung nach Fig. 5 in die Stellung nach Fig. 6 verdreht. Auf dem Isolierzylinder 11 sitzt ein weiterer Isolierkörper 16, in den an der Unterseite ein topfförmiger Metallteil 17 und an der Oberseite   ein ringförmiger     Metallteil j ! S fest   eingesetzt sind.

   Der Teil   17 ist durch   Bolzen 20 mit nach unten ragenden Kontaktlamellen 21 verbunden. deren untere Enden dauernd die leitende Verbindung mit dem Mantel 12 herstellen. Ein Bolzen 22 stellt anderseits   über die   Leitung 23 die leitende Verbindung zwischen dem Metall- 
 EMI2.1 
 ragen durch   seitliche Ausnehmungen 3. ?   (Fig. 2) des Isolierteiles 16 hindurch. Die Enden der Arme 32 sind in Form eines keilförmigen Hakens   34   gegen innen abgebogen und weniger lang wie   die Arme-H,   die an ihrem unteren. ebenfalls nach innen abgebogenen Ende in einer schrägen Fläche 35 endigen. Die 
 EMI2.2 
 auf einer Seite begrenzen. 



   In dem Hohlraum, welcher unten durch den Teil 7, oben durch den Teil 17 und an der Umfläche durch den Zylinder n allseits dicht abgegrenzt ist, ist ein gut isolierender Stoff J eingebettet. der bei normaler Temperatur feste Konsistenz besitzt, dagegen bei Erwärmung auf eine bestimmte   tiber-   temperatur weich und dann schmelzflüssig wird. Insbesondere ist hiefür Paraffin geeignet. 



   Die Wirkungsweise der Dauersicherung ist folgende : 
Der Stromweg geht vom Anschlusskontakt 4 über Teil 7, Kontakt 8,   Gegenkontakt 9. Mantel 12.   



  Kontaktlamellen M. welche lediglich der Symmetrie halber doppelt ausgebildet sind, Bolzen 20, Stecker 25. 



  Bolzen 22, Leitung   2. 3 zum   zweiten Kontakt. 3. In der gezeichneten Stellung fliesst also der normale Verbrauchsstrom durch die Sicherung. Die Spannung der Feder 14 versucht, wie gesagt, die Schaltstelle   8,   9 zu öffnen, ist jedoch bei normaler Temperatur durch den Widerstand des festen Paraffins daran gehindert. Fliesst dagegen ein abnormal hoher Strom z.   B.   infolge eines Kurzschlusses oder einer wesentlichen Überlastung durch den eisernen Kontakt   8,   so erwärmt sich dieser infolge seines Eigenwiderstandes sehr rasch so stark, dass das umgebende Paraffin weich und schmelzflüssig wird.

   In diesem Augenblick kann die Feder 14 den Zylinder 11 und mit ihm die Kontaktlippen 9 im Sinne des Pfeiles 41 (Fig. 5) in die Stellung nach Fig. 6 verdrehen, wobei sich die Schaltstelle öffnet : der Kontakt 8 durchschneidet das Paraffin, welches an der Schaltstelle natürlich sofort zusammenfliesst und den   Schaltfunken   unabhängig von der abgeschalteten Stromstärke sofort vollständig löscht. 



   Bei der Verdrehung des Zylinders 11 und des Mantels 12 gelangen gleich am Anfang der Drehbewegung die spitzen   Enden-M der Arme. 32 aus der Nut J7   heraus und werden unter Wirkung der 
 EMI2.3 
 Stromkreis wird dabei jedoch nicht wieder geschlossen. weil der Steckstift   25   inzwischen durch seinen Hochgang die leitende Verbindung zwischen den Teilen 17 und 18 unterbrochen hat. Bei der Unterbrechung dieser zweiten Schaltstelle kann ein   Sehaltfunke   überhaupt nicht auftreten, da sie immer im stromlosen Zustand erfolgt. nämlich in der Zeit zwischen der Öffnung und der neuerlichen Schliessung der   Schaltstelle     8,   9. 



   Die Wiedereinschaltung der an den herausstehenden Druckknopf 26 als geöffnet erkennbaren Dauersicherung erfolgt durch   Hineindrücken   des Druekknopfes 26 von Hand. Hiebei verbindet der Steekerstift 25 wieder leitend die beiden Teile 17 und 18 und der Stromkreis ist wie ursprünglich beschrieben neu hergestellt. Die Teile   31   und 32 kehren dabei in die ursprüngliche Lage zurück. 



   Auch die bei solchen Geräten nötige Freiauslösung, nämlich die ungehinderte   Selbstausschaltung   
 EMI2.4 
 niemals vorkommen kann. der Druckknopf 26 so lange in der Tieflage gehalten werden. bis das Paraffin fest geworden ist und daher die Schliessung des Kontaktes 8. 9 behindert, so kann durch eine äussere   Erwärmung   des Zpafens 4 in kürzester Zeit der Normalzustand wiederhergestellt werden. 

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   Die Dauersicherung nach der Erfindung lässt sich auf einem so kleinen Raum zusammenbauen, dass sie nicht grösser ist, als eine übliche Abschmelzsicherungspatrone. Sie kann bei entsprechender Ausbildung der   Anschlusskontakte auch   in die üblichen Sicherungssockel in gewohnter Weise eingesetzt und mit den aufzuschraubenden Deckel festgehalten werden, wobei dann der   Rückstelldruckknopf   durch die nach Wegnahme des Fensters   entstehende Mittelöffnung des Deckels   heraustreten kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Überstromselbstschalter   mit Auslösung der federbetätigten Öffnungsbewegung mittels eines. durch die Stromwärme   weich-oder schmelzflüssig   werdenden, isolierenden Mittels. das zur Funken-   löschung   herangezogen wird, gekennzeichnet durch federbetätigte Mechanismen, welche die in das isolierende Mittel eingebettete Schaltstelle nach der Öffnung und vor   Erhärtung   des Einbettungsmittels selbsttätig wieder in die   Sehliesslage     zurückführen.  

Claims (1)

  1. 2. Überstromselbstschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei in Serie liegenden Schalt- EMI3.1 von denen der eine das bewegliche und der andere das feste Sehaltglied trägt, die beide in das Bettungsmittel einragen, während die Schaltfeder (14), die am beweglichen Teil angreift, aussen angeordnet ist.
    4. Überstromselbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der EMI3.2 stelle gelöst wird und Kupplungsmittel (35, 39), die unter Wirkung der stärkeren Schaltfeder der zweiten Schaltstelle im Endteil der Öffnungsbewegung die neuerliche Schliessung der ersten Schaltstelle bewirken.
    6. Überstromselbstschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schalt- EMI3.3 aufweist, in die ein hakenförmig endender Fortsatz (32) des längsbewegten Schaltgliedes der zweiten Schaltstelle eingreift, welche Nut nach einer kurzen Drehung des Zylinders (11, 12) das zweite Schaltglied (25) freigibt.
    7. Überstromselbstschalter nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schaltglied mittels eines Fortsatzes (31) an einer schrägen (steilschraubenförmigen) Führungsfläche (39) od. dgl. des Zylinders der ersten Schaltstelle so angreift, dass am Ende der Schaltbewegung der zweiten Schaltstelle der Schalt zylinder in die Schliessstellung zurückgedreht wird.
AT141676D 1934-02-14 1934-02-14 Überstromselbstschalter. AT141676B (de)

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