AT141696B - Rad und Radsatz für Schienenfahrzeuge. - Google Patents
Rad und Radsatz für Schienenfahrzeuge.Info
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Description
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Bad und Radsatz für Schienenfahrzeuge.
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unterragt, ermöglicht, dass das Rad gemäss der Erfindung stossfrei alle Weichen, Kreuzungen u. dgl. durchläuft, ohne dass es notwendig wäre, diese Teile umzubauen. Anderseits wahrt der Leitwulst alle jene Vorteile, die ein Aussenspurkranz von beträchtlichem Durchmesser (Höhe) zu erzielen gestattet.
Das stossfreie Durchlaufen aller Weichen und Kreuzungen kann nun dadurch noch besser gewähr-
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des Rades gelagert wird, wobei zweckmässig zwischen dem Leitwulst 3'und dem Boden der Nut 15 elastische Organe (Federn, Kautschuk od. dgL) eingelegt werden. Dadurch wird bewirkt, dass im normalen Lauf der Leitwulst in der beschriebenen Weise zur Korrektur des Radlaufes herangezogen wird, beim Überlaufen von Weichen oder Kreuzungen jedoch entgegen der Wirkung der elastischen Organe 16 in die Nut 15 zurücktritt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, die für Rillensehienen gedacht ist, sind die Rillensehienen 8 wieder in derselben bekannten Querschnittsform verwendbar, wie bis heute gebräuchlich. Der Leitwulst läuft jedoch in diesem Fall in der Rille 9 der Schienen und wirkt mit der Aussenseite 10 des inneren Kopfteiles 11 der Rillensehiene zusammen. Dieser Leitwulst J gellt wieder in stetiger Krümmung in eine nach innen steigende Konusfläche 12 über, welche mit der oberen Lauffläche des inneren Kopfteiles 11 der Rillenschiene zusammenarbeitet. Eine Änderung der Gleisanlage ist in diesem Falle vollständig unnötig, da der Leitwulst an die Stelle des Spurkranzes tritt.
Alle die Führungsfunktionen, welche bei Vollbahnschienen von dem (äusseren) Leitwulst und dem Vignolschienenkopf ausgeführt werden, übernimmt nun im vorliegenden Falle der innere Kopfteil n der Rillenschiene mit dem Leitwulst 3 und dem Konus M, während die äussere normale Lauffläche 13 des Rades einen Grossteil der Belastung aufnimmt.
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fläche 13 an dem andern Radteil 3' angeordnet sind, der ebenfalls mit einem Leitwulst (strichpunktiert) versehen sein kann.
Beide Radteile 12' und 13' können gesondert gefedert sein.
Die besondere Neigung der Lauffläche der Räder in bezug auf die Schienenlauffläche unterstützt die durch den Leitwulst eingeleitete Selbstkorrektur der Achseinstellung der Radsätze. Dementsprechend gestattet die Erfindung erstmalig die Ausbildung der Radsätze mit unabhängig angetriebenen Rädern, mit Sehwingachsen und schliesslich auch mit Lenkachsen.
In Fig. 5 ist ein Radsatz, bestehend aus Rädern mit Konusla. uffläche gemäss der Erfindung dargestellt, bei welchem jedes Rad 17, 18 gesondert auf dem entsprechenden Achszapfen einer durchgeltenden Rad-
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die üblichen Tragfedern. Eine Entgleisung des Radsatzes ist trotz Anordnung dieser Schwenkachse mit Rücksicht auf die besondere Radausbildung nicht möglich.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform weist dieselbe Achskonstruktion auf, wie die vorbeschriebene, lediglieh mit dem Unterschied, dass entsprechend der Anordnung gestürzter Räder 23 auch die Achszapfen gestürzt sind. Diese Ausbildung der Radachsen ermöglicht die Verwendung von Rädern mit zylindrischer Lauffläche an Stelle von solchen mit nach innen steigender konischer Lauffläche. Der Sturz der Räder ergibt denselben Vorteil wie die konische Lauffläche mit verkehrter Steigerung.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform sind die Räder 17'und 18'an Halbachsen 19 und 20 gelagert, die an horizontalen Gelenken 25 eines Teiles 24 angelenkt sind, der auf dem Drehzapfen 21 in horizontaler Ebene drehbar ist. Der Drehzapfen 21 ist starr mit einer Querfeder : 26 verbunden, die sich von oben gegen die Halbaehsen 19, 20 stützt. Bei dieser Ausführungsform ist nicht nur eine Schwenk-
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Brücke : ; 0 miteinander verbunden sind. Die Achsstummel 27, 28 sind über an den Gelenken 29 gelagerte Hebel öl und eine Verbindungsstange 32 verbunden.
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Claims (1)
- Die Ausbildung der Radlauffläehe ermöglicht, wie aus Vorstehendem hervorgeht, die verschie- EMI2.6 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rad für Sehienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass an diesem ein mit der Aussenseite des Schiellenkopfes zusammenwirkender Leitwulst von geringer Höhe vorgesehen ist, der mit stetiger Krümmung in eine gegen die Gleismitte zu steigende, mit der horizontalen Lauffläche des Schienenkopfes-im Querschnitt gemessen-einen spitzen Winkel einschliessende Drehfläche übergeht. <Desc/Clms Page number 3>2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitwulst in stetiger Krümmung in eine nach innen steigende Konusfläche übergeht, die mit der Lauffläche des Schienenkopfes zusammenwirkt.3. Rad nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad gestürzt ist und der Leitwulst in stetiger Krümmung in eine dem Radsturz entsprechend geneigte Zylinderfläche übergeht.4. Rad nach Anspruch 1 oder 2 für Rillenschienen, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitwulst mit der Aussenflanke des inneren Schienenkopfteiles und die nach innen steigende Konusfläche ebenfalls mit diesem inneren Schienenkopfteil zusammenwirkt.5. Rad nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitwulst von einem im Radkranz nachgiebig gelagerten Ring gebildet wird.6. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad in einer zur Radachse senkrechten Ebene geteilt ist, u. zw. derart, dass der eine der so gebildeten Kränze (Leitkranz 12') auf dem inneren Teil der Rillenschiene, der andere Kranz (Tragkranz 13') auf dem äusseren Teil der Rillenschiene läuft.7. Radsatz mit Rädern nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder mit horizontal oder vertikal oder in beiden Riehtungen schwingenden Achsen versehen sind.8. Radsatz nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder an von EMI3.1 EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT141696T | 1933-02-20 |
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| AT141696D AT141696B (de) | 1933-02-20 | 1933-02-20 | Rad und Radsatz für Schienenfahrzeuge. |
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- 1933-02-20 AT AT141696D patent/AT141696B/de active
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