AT141710B - Eierbrutschrank mit Heizvorrichtung und Luftfördervorrichtung für die Brütluft. - Google Patents
Eierbrutschrank mit Heizvorrichtung und Luftfördervorrichtung für die Brütluft.Info
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Description
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Eierbrutschrank mit Heizvorrichtung und Luftfördervorrichtung für die Brutluft.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Eierbrutschrank mit Heizvorrichtung und Luftfördervorrichtung für die Brtitluft. Fm die bei Betriebsstörungen der Luftfördervorrichtung durch den Wegfall der Zuführung frischer Aussenluft leicht eintretende Überltitzung des Brutraumes zu vermeiden, wurden bisher sogenannte Thermostatregler verwendet, die bei Unwirksamkeit der Luftfördervorriehtung die Heizvorriehtung abschalten und damit eine Weitererwärmung unterbrechen.
Diese bekannte Thermostat-
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geschützte Anordnung im Inneren des Brutraumes ; auch sind die Verstellkräfte und Verstellwege des Reglers sehr klein, was wieder verhältnismässig schwache, zu dem gut ausbalaneierte Übertragungsgestänge zum Übertragen der Verstellbewegung auf die eigentliche Regeleinrichtung erfordert.
Mit vorliegender Erfindung wird bezweckt, die erwähnten Nachteile zu beseitigen und auf einem ganz neuen Weg die Regelung der Heizwirkung der Heizvorrichtung auf den Brütraum in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Luftfördervorrichtung zu bewirken. Dieser neue Weg besteht darin, dass der Eierbrutschrank mit einer von einem bewegten Teil der Luftfördervorrichtung aus gesteuerten Einrichtung zum Regeln der Heizwirkung der Heizvorrichtung auf den Briitraum ausgestattet ist. Auf diese Weise wird eine mechanische, durchaus verlässliche und sehr betriebssicher wirkende Regulierung der Heizwirkung erhalten.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Eierbrutschrankes gemäss der Erfindung im Schnitt bei Wirksamkeit der Luftfördervorrichtung. Fig. 3 veranschaulicht den rechten Teil des Brutschrankes bei Stillstand der Luftfördervorrichtung. In Fig. 3 ist ein zweites. Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes im Schnitte dargestellt. Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Regeleinrichtung im Schnitt. In Fig. 5 ist ein viertes Ausführungsbeispiel der Regeleinrichtung dargestellt. Die Fig, 6 und 7 zeigen ein Detail der Regeleinrichtung gemäss Fig. 5 in zwei charakteristischen Stellungen.
1 ist das Gehäuse des Brutschrankes, 2 ist die Trennwand, welche das Innere des Brutschralkes in den Schacht J und den eigentlichen Brutraum 4 trennt. Mit 6,7 sind die Verbindungskanäle zwischen 3
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Teil der Luftfördervorrichtung aus, u. zw. von der Antriebswelle 11 des Ventilators 10.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Regeleinrichtung x einen Fliehkraftregler 30 auf ; derselbe ist mit der Ventilatorwelle 11 auf Drehung gekuppelt. Der Stellteil- (Reglermuffe) wirkt auf ein die Heizwirkung der Heizvorriehtung in Bezug zum Brutraum regelndes Organ 44, 45 ein. Dieses Organ besteht vorliegend aus einem Schalter, der die Heizvorrichtung 25
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entweder zur Gänze oder teilweise ein-und ausschaltet. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht die Heizvorrichtung aus zwei elektrischen Einzelheizen 25', 25", von denen die Einzelheize';'
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Bei im Betriebe befindlichen Ventilator 10 nehmen die Teile der Regeleinrichtung x die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung ein. Der Schalter 44, 45 ist geschlossen. Beide Einzelheizen 25', 25" sind eingeschaltet. Sinkt die Tourenzahl des Ventilators über ein vorher bestimmbares Mass oder kommt der Ventilator aus irgendwelchen Gründen zum Stillstand, so bewirkt der Fliehkraftregler 30 eine Er-
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im Betriebe. Die Abschaltung nur eines Teiles der Heizvorrichtung bietet den Vorteil, dass das Innere des Brutschrankes langsam weiter erwärmt wird, ohne dass die Gefahr einer übermässigen Erhitzung des Brutraumes 4 besteht.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Regeleinrichtung a ; wiederum einen mit der Ventilatorwelle 11 auf Drehung verbundenen Fliehkraftregler. 30 auf. Sein Stellteil 31 wirkt bei diesem Ausführungsbeispiel steuernd auf Klappen 34,. 33 ein, die bei. 36 schwenkbar im Bereiche
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oder schliessen. Im letzteren Falle bilden die Klappen. 34, 35 ein Abschlussorgan zwischen der Heiz- vorrichtung 25 und dem Brutraum des Schrankes. Zur Verbindung der Reglermuffe 31 mit den Klappen 34, 35 sind bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel letztere mit Arme. 34', 35' ausgestattet, die Gegen- gewichte 34", 35"tragen. Auf die Arme 34', 35' wirkt eine mit der Reglermuffe. 31 auf Bewegung verbundene Rolle 3. 3 zusammen.
Die Gegengewichte. 34", 35"sind so bemessen, dass sie beim Zurückziehen der Reglermuffe. 31 und damit beim Zurückziehen der Rolle. 3. 3 die Klappen. 34,. 35 in die Offenstellung bewegen.
Bei im Betriebe befindlichen Ventilator 10 wird die Rolle 33 durch den Fliehkraftregler 30 nach abwärts bewegt. Die Klappen 34, 35 werden durch die Gewichte 34", 35" eröffnet und in der Offenlage gehalten. Hiebei wirkt der vom Ventilator 10 geförderte Luftstrom unterstützend auf die Öffnungsbewegung der Klappen und ihre Offenstellung. Kommt der Ventilator 10 aus irgendwelchen Gründen zum Stillstand, so bewirkt der Fliehkraftregler 30 eine Bewegung der Rolle nach aufwärts ; die Klappen 34, 35 werden zwangläufig nach abwärts geschwungen, setzen sieh auf den Rand der Öffnung 37 auf und bilden dann ein im Luftweg zwischen der Heizvorrichtung 25 und dem Brutraum liegendes, diesen Luftweg abschliessendes Organ.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Regeleinrichtung j ; einen
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vorrichtung 10, bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel mit der nach aufwärts verlängerten Motorwelle 11, derart verbunden, dass beim Anlauf der Luftfördervorrichtung der Schwingkörper 50 in eine Stellage und bei Stillstand der Luftfördervorrichtung in eine andere Stellage bewegt wird. Die Steuermittel 51, 52 bestehen bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einem steilgängigen Gewinde 52 und
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Die Schwungscheibe 50 wirkt eröffnend und schliessend mit dem Rand 56 eines rohrförmigen Führungorgans 57 für die vom Ventilator 10 geförderte Luft zusammen. Dieses Führungsorgan 37 ist auf der
Querwand 16 befestigt.
Bei Unwirksamkeit des Ventilators liegt die Schwungscheibe 50 auf dem Rand 56 des Führung- organs 57 auf und bildet in diesem Falle ein zwischen der Heizvorrichtung und dem Brutraum liegendes Absehlussorgan. Die vom Heizkörper 25 aufsteigende Heissluft kann daher nicht durch den Schacht. 3 und über die Öffnung 6 zum Brutraum gelangen. Wird der Motor 12 und damit der Ventilator 10 angelassen, so bleibt der Sehwungkorper JO zufolge des Beharrungszustandes zurück und schraubt sich auf dem Gewinde 32 nach aufwärts. Die obere Randöffnung des rohrförmigen Führungsorgans 37 wird hiedurch geöffnet. Diese Öffnungsbewegung des Schwungkörpers 50 wird durch den Druck der durch den Ventilator 10 nach oben geförderten Luft unterstützt.
Der Luftweg zwischen der Heizvorrichtung 23 und dem Brutraum ist frei. Kommt aus irgendwelchen Gründen der Ventilator 10 zum Stillstand, so schraubt sich der Schwungkörper 50 zufolge seines Gewichtes auf der steilgängigen Schraube 52 nach abwärts, legt sich auf den Rand 56 auf und schliesst die obere Öffnung des rohrförmigen Führungsorgans 57 für die Luft ab.
Selbstredend können die Reglerkörper 34,-33 (Fig. 3) bzw. der Reglerkörper 50 (Fig. 4) auch einund abschalted auf die Heizvorriehtung 25 bzw. Teile derselben einwirken. Zu diesem Zwecke ist es nur erforderlich, die Verstellbewegungen der betreffenden Reglerkörper auf mit der Heizvorrichtung in Verbindung stehenden Schaltern od. dgl. einwirken zu lassen.
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zusammen, dass dieses Organ bei der Bewegung der Luftfördervorrichtung in eine Stellage (Fig. 6) und beim Stillstand der Luftfördervorrichtung in eine andere Stellage (Fig. 7) bewegt wird. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel erfolgt die Steuerung des Stellorgans ? durch den Mitnehmerkörper 60 auf magnetischem Wege.
Das Stellorgan 62 besteht aus einem Magnet, der mit geringem Spiel in der aus
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mittels einer Achse 64 schwingbar in einem Lager 63 gelagert. Auf der Achse 64 ist der Kontakthebel 67 eines Schalters 67, 68 befestigt. Der Schalter 67, 68 ist im Stromkreis der Einzelheize 25"eingeschaltet.
Die Einzelheize 25'ist ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 ständig an die
Stromquelle bzw. das Netz 47 angeschlossen. 69 ist eine Feder, die bei Stillstand des Ventilators 10 und damit bei Stillstand der Mitnehmerscheibe 60 die Kontakte 67, 68 öffnet.
Befindet sich der Ventilator 10 im Betriebe, so versucht der in der Pfeilrichtung q rotierende Mitnehmerkörper 60 den Stellkörper 62 in der Pfeilrichtung q mitzunehmen. Da aber das Stellorgan 62 mittels der Achse 64 schwingbar gelagert ist, so bewirkt die in der Pfeilriehtung q auf das Stellorgan 62 einwirkende Mitnehmerkraft eine Verstellung des Stellorgans 62 entgegen der Wirkung der Feder 69 in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage. Die Kontakte 67, 68 sind geschlossen, beide Einzelheizen 25', 25" sind eingeschaltet.
Kommt der Ventilator 10 ausser Betrieb, so hört die auf das Stellorgan 62 in der Pfeilrichtung q einwirkende Kraft auf. Das Stellorgan 62 und mit ihm der Kontakthebel 67 wird durch die Feder 69 in die aus Fig. 7 ersichtliche Lage verschwenkt. Die Kontakte 67, 68 werden geöffnet und die Einzelheize 25"wird abgeschaltet. Zur Vergrösserung der mitnehmenden Wirkung des Mitnehmerkörpers 60 kann der Magnet 62 zu einem Elektromagnet ausgebildet sein. 72 ist die Magnetspule, 7. 3 die vom Stromnetz 47 zur Magnetspule führende Leitung.
Die Steuerung des Stellorgans 62 durch einen Mitnehmerkörper muss selbstverständlich nicht unbedingt auf magnetischem Wege erfolgen. Die Mitnahme des Stellorgans kann auch durch Reibung od. dgl. erfolgen.
Die vorstehend beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Brutschränke stellen natürlich nur Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Die Brutschränke und ihre Einzelheiten können im Rahmen der dargelegten Erfindung auch geändert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eierbrutschrank mit Heizvorrichtung und Luftfördervorrichtung für die Brütluft, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer von einem bewegten Teil (11) der Luftfördervorrichtung (10) aus gesteuerten Einrichtung (x) zum Regeln der Heizwirkung der Heizvorrichtung (25) auf den Brütraum (4) in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Luftfördervorrichtung ausgestattet ist.
Claims (1)
- 2. Eierbrutschrank nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Regeleinrichtung (x) von einem rotierenden Teil der Luftfordervorrichtung, z. B. von deren Antriebswelle (11) aus erfolgt.3. Eierbrutsehrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Regel- EMI3.2 der Heizvorrichtung auf den Brütraum regelndes Organ (. 34, 35 ; 45) einwirkt (Fig. 1-3).4. Eierbrutschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Regel- EMI3.3 aus einer mit einem rotierenden Teil (11) der Luftfördervorrichtung (10) auf Bewegung verbundenen Schraube (52) und aus einer mit dem Sehwungkörper (50) auf Bewegung verbundenen Mutter (51) bestehen.6. Eierbrutschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Regeleinrichtung (x) aus einem drehbar gelagerten, mit einem rotierenden Teil der Luftfördervorrichtung auf Bewegung verbundenen Mitnehmerkörper (60) besteht, der mit einem die Heizwirkung der Heizvorrichtung auf den Brutraum regelnden Organ (62) derart mitnehmend zusammenwirkt, dass dieses Organ bei der Bewegung der Luftfördervorrichtung in eine Stellage und beim Stillstand der Luftfördervorrichtung in eine andere Stellage bewegt wird (Fig. 5).7. Eierbrutschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des die Heizwirkung regelnden Organe (62) durch einen Mitnehmerkörper (60) auf magnetischem Wege erfolgt.8. Eierbrutsehrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das die Heizwirkung regelnde Organ zu einem die Luftverbindung zwischen Heizvorrichtung (25) und Brutraum (4) bei Stillstand der Luftfördervorrichtung abschliessenden Organ ausgebildet ist (Fig. 3,4).9. Eierbrutschrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das die Heizwirkung regelnde Organ aus einer oder mehreren Platten (34, 35, 50) besteht, die eröffnend und schliessend mit einem EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> 10. Eierbrutschrank nach den Ansprüchen 4, 5, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwung- körper (50) zu einem Abschlussorgan ausgebildet ist (Fig. 4).11. Eierbrutschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (25) aus zwei Einzelheizen (25', 25") besteht und eine (25") der Einzelheizen mit der von EMI4.1 dass bei Stillstand der Luftfördervorrichtung diese Einzelheize (25") abgeschaltet wird.12. Eierbrutschrank nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung bzw. ihre Einzelheizen aus elektrischen Heizkörpern und das Regelorgan aus einem elektrischen Schalter (44, 45 ; 67, 68) besteht. EMI4.2
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