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Bügeleisengriff.
Die Erfindung bezieht sieh auf Bügeleisengriffe aus Kunstharzpressmaterial, insbesondere für elektrische Bügeleisen.
Bisher wurden derartige Griffe einteilig und voll hergestellt, 11. zw. entweder mit eingepresstem
Befestigungsbügel oder mit einer an den Stirnseiten und gegebenenfalls an der Unterseite befindlichen Aussparung für diesen Befestigungsbügel. Diese Griffe stellen sich jedoch wegen des grossen Materialaufwandes und der langen Bakelisationsdauer teuer : anderseits besteht bei eingepresstem Befestigungsbügel die Gefahr des Reissens und Springens wegen der verschiedenen Wärmeausdehnung von Metall und Kunstharz ; überdies sind zur Herstellung solcher Griffe kostspielige und komplizierte Presswerkzeuge nötig.
Bei den Griffen mit Aussparungen für den Befestigungsbügel sind diese leicht zugänglich, womit die Gefahr des Verbrennens bei Berührung des erhitzten Bügeleisens und weiters die Gefahr elektrischer
Schläge bei Körperschluss verbunden ist.
Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile dadurch, dass die Griffe hohl. dünnwandig und zweiteilig hergestellt sind, wobei in die eine Griffhälfte entsprechend ausgestaltete Bolzen eingepresst und an den den Bolzen jeweils gegenüberliegenden Stellen der andern Griffhälfte entsprechende Ausnehmungen vorgepresst sind ; die beiden Griffhälften werden nach Verlassen der Presse in noch heissem Zustande unter Druck ineinander gefügt, so dass die Bolzen in die Ausnehmungen zu liegen kommen. Beim Erkalten schrumpft das Material, so dass die beiden Griffhälften ein festes Ganzes bilden und nur mehr unter grosser
Gewaltanwendung mit Hammer und Meissel getrennt werden können.
Bei den so hergestellten Bügeleisengriffen sind natürlich alle mit dem Metallkörper des Bügeleisens verbundenen Schrauben und Bolzen der direkten Berührung unzugänglich, wodurch im Falle eines Körperschlusses jede Gefahr bei Berührung des Griffes ausgeschaltet ist, ebenso ein Verbrennen der Hand bei erhitztem Bügeleisen durch den Befestigungsbügel.
Ein derartiger hohler zweiteiliger Griff ist bedeutend leichter als ein massiver, die Bakelisationszeit ist viel geringer, der Griff ist also nicht nur technisch vollkommener, sondern auch billiger als die bisherigen Ausführungen.
Entsprechend der zweiteiligen Bauweise des Griffes sind erfindungsgemäss zweckmässige Befestigungs- arten des Griffes am Bügeleisen vorgesehen.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Griffes mit drei verschiedenen Befestigungsarten dargestellt.
Der Griff besteht bei allen Ausführungsarten aus den zwei dünnwandigen Hälften J und 2, welche mittels der in dem Isoliermaterial der Griffhälften eingepressten Löcher : 3 und der an der gegenüberliegenden Stelle in der andern Griffhälfte eingepressten Stifte 4 in heissem Zustande zusammengefügt werden. Der Griff ist durchwegs so gestaltet, dass er den Befestigungsbügel 6, 9, 12 fast vollkommen umgibt, was einen erhöhten Schutz für den Arbeitenden gegen Wärme. insbesondere aber gegen elektrische Schläge im Falle eines Körperschlusses gewährleistet.
Nach Fig. 1 sind die beiden Griffhälften abwechselnd mit Butzen versehen, mit deren Hilfe die Griffhälften mittels der Schrauben 5 mit dem Bügel 6 verbunden sind. Dadurch, dass die Butzen einmal an der einen Griffhälfte das anderemal an der zweiten vorhanden sind, ist eine noch grössere Starrheit des aus zwei Hälften bestehenden Griffes gewährleistet.
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Eine ähnliche Befestigungsart geht aus Fig. 2 hervor. Die an den beiden Griffhälften abwechselnd vorhandenen Butzen sind hier mit' {und 8 bezeichnet. Der zweiteilige Griff 1. 2 wird durch diese Butzen mit dem Bügel 9 verbunden, wobei die Schrauben 10 durch die Öffnungen 11 eingeschraubt werden.
Bei der Verbindungsart nach Fig. 3 sind am Bügel 12 zwei Bolzen 1-3 angenietet, welche erweiterte Ansätze M besitzen. In den beiden Griffhälften 1 und 2 sind diesen Ansätzen 14 entsprechende Ausnehmungen vorhanden : beim Zusammenfügen der beiden Griffhälften 1 und 2 wird gleichzeitig der zweiteilige Griff mit dem Bügel 12 verbunden.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bügeleisengriff aus Kunstharzpressmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften des zweiteiligen hohlen Griffes (1, 2) mittels in die eine Hälfte eingepresster Metallstifte (1) einerseits und in die zweite Hälfte eingepresster Löcher (3) anderseits durch Schrumpfung verbunden sind.