AT141761B - Muttersicherung für Schraubenbolzen od. dgl. - Google Patents

Muttersicherung für Schraubenbolzen od. dgl.

Info

Publication number
AT141761B
AT141761B AT141761DA AT141761B AT 141761 B AT141761 B AT 141761B AT 141761D A AT141761D A AT 141761DA AT 141761 B AT141761 B AT 141761B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thread
nut
bolt
pin
nut lock
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pietro Giovanola
Original Assignee
Pietro Giovanola
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pietro Giovanola filed Critical Pietro Giovanola
Application granted granted Critical
Publication of AT141761B publication Critical patent/AT141761B/de

Links

Landscapes

  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Muttersicherung   für Schraubenbolzen od. dgl. 



   Es sind Sicherungen von Schraubenmuttern od. dgl. gegen Lockern oder selbsttätiges Lösen bekannt, bei welchen in der Mutter in ein tangential zum Gewinde verlaufendes Loch ein Stift, z. B. durch   Hammersehlag   derart befestigt ist, dass die Aussenkante eines oder mehrerer Bolzengewindegänge auf eine. kurze Strecke abgeflacht und dadurch ein selbsttätiges Lösen der Mutter verhindert ist. 



   Im Sinne der Erfindung wird nun die Sicherheit gegen ein selbsttätiges Lösen der Mutter dadurch erhöht, dass das Bolzengewinde an den Aussenkanten längs eines zum Bolzenkopf hin verjüngten Kegels abgeschliffen oder der Gewindegrund längs eines solchen Kegels vertieft ist, so dass der durch eine tangential zum Gewinde in der Richtung seiner Steigung verlaufende Bohrung der Mutter eingetriebene, der Aussenkante bzw. dem Gewindegrund anliegende Stift eine Rückdrehung der Mutter hindert. 



   Die Zeichnung veranschaulicht mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt die Mutter an einem Schraubenbolzen mit an den Aussenkanten kegelig abgeschliffenem Gewinde und Fig. 2 eine Draufsicht der Mutter. Fig. 3 stellt einen Bolzen mit kegelig ausgebildetem Gewindegrund dar, Fig. 4 veranschaulicht einen Bolzen, ähnlich dem nach Fig. 3, der überdies am Gewindegrunde eine sich gegen den Bolzenkopf hin verbreiternde Nut aufweist. Fig. 5 ist ein Querschnitt durch einen Gewindegang mit exzentrisch (spiralförmig) ausgebildeter Aussenkante und Fig. 6 eine Einzelheit zu Fig. 4. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Schraubenbolzen 1 derart ausgebildet, dass die Gewindeaussenkanten, wenigstens auf einem Teil der Bolzenlänge, nach einer Kegelfläche abgeschliffen sind, so dass sich der Bolzen in diesem Bereich zum Bolzenkopf hin um einen   Winkel ex verfüngt,   der nach Bedarf grösser oder kleiner gewählt werden kann. 



   In der Mutter 2 ist ein zum Aussenumfang des Gewindes tangential verlaufendes Loch derart gebohrt, dass ein eingetriebener Stift 3 an der Berührungsstelle um ein Geringes in einen Gang des Muttergewindes vorsteht und sieh so an den Gewindegang des Schraubenbolzens 4 anlegt. Die Neigung des Loches für den   Stift 3 entspricht zweckmässig   der Gewindesteigung. 



   Ist die Mutter aufgesehraubt und der Stift 3 eingetrieben, dann drückt der Stift gegen die   Aussen-   kante des Bolzengewindes 4 und verhindert die   Rückwärtsdrehung   der Mutter, da beim Abschrauben immer breitere Teile der Gewindeaussenkante die vom Stift 3 eingenommene Stelle des Muttergewindes passieren müssten. 



   Statt an der Aussenkante kann das Bolzengewinde 4 auch im Bereiche des Gewindegrundes 5   kegelförmig   ausgebildet sein (Fig. 3). In diesem Fall muss das Loch der Schraubenmutter, der grösseren Tiefe des Gewindegrundes entsprechend, näher der Gewindeachse vorgesehen sein. Die Wirkung ist die gleiche wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform, doch ist die Widerstandsfähigkeit grösser. 



   Bei der Abänderung des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 4 nimmt nicht nur die axiale Tiefe des Gewindegrundes gegen den Bolzenkopf zu, sondern auch die Breite einer in den Gewindegrund eingefrästen Nut 6, die sich somit in der Richtung des Abschraubens verjüngt. Dadurch wird der Stift 3 in der Nut 6 drehbar gelagert (Fig. 6) und der Widerstand gegen Abschrauben gesteigert. Der Stift kann in allen Fällen zylindrisch,   kegelförmig   ausgebildet sein,   abgeschrägte   Kanten oder jeden beliebigen andern Querschnitt aufweisen. 



    Ist eine weitere Steigerung des Widerstandes gegen Abschrauben der Mutter erwünscht, dann kann die Gewindeaussenkante a ; exzentrisch (spiralförmig) ausgebildet sein (Fig. 5). . In diesem Falle   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist es zweckmässig, zwei einander diametral gegenüberliegende Stifte anzuordnen. Da bei dieser Aus-   bildung einem kleinen Verdreimngswinkel   bereits eine beträchtliche Abnahme des für das Eindringen des Einsteckstiftes zwischen Mutter-und Bolzengewinde verfügbaren Raumes entspricht, wird der Stift der Mutter sehr kräftig festgehalten und somit jedes auch noch so geringe Abschrauben verhindert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Muttersicherung für Schraubenbolzen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das Bolzengewinde an den Aussenkanten längs eines gegen den Bolzenkopf verjüngten Kegels abgeschliffen oder der Gewindegrund längs eines solchen Kegels vertieft ist, so dass der, durch eine tangential zum Gewinde, in der Richtung seiner Steigung verlaufende Bohrung der Mutter eingetriebene, der Aussenkante bzw. dem Gewindegrunde anliegende Stift eine Rückdrehung der Mutter hindert.

Claims (1)

  1. 2. Muttersicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindegrund des Schraubenbolzens neben seiner, nach einem Kegel ausgebildeten Vertiefung eine, z. B. eingefräste Nut aufweist, deren Breite gegen den Bolzenkopf zunimmt, so dass der in den vertieften und verbreiterten Gewindegrund eindringende Stift beim Rückdrehen der aufgeschraubten Mutter von zwei Seiten her festgeklemmt wird, dem Lösen der Mutter somit einen erhöhten Widerstand entgegensetzt.
    3. Muttersieherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der kegelförmigen Ausbildung der Gewindeaussenkanten oder des Gewindegrundes einzelne Bolzengewindegänge exzentrisch, z. B. spiralförmig, hergestellt sind. EMI2.1
AT141761D 1933-02-15 1934-02-02 Muttersicherung für Schraubenbolzen od. dgl. AT141761B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT141761X 1933-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141761B true AT141761B (de) 1935-05-25

Family

ID=11144884

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141761D AT141761B (de) 1933-02-15 1934-02-02 Muttersicherung für Schraubenbolzen od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141761B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1625417C3 (de) Selbstbohrende und gewindeformende Schraube
DE29705916U1 (de) Selbstlochendes und gewindeformendes Verbindungselement
EP1129297B1 (de) Korrosionsfeste schraube mit schneideinsatz
DE2216760A1 (de) Gesteinsbohrer
DE1187430B (de) Bohrende und gewindeschneidende Blechschraube
EP3655669A1 (de) Holzschraube
DE1578761A1 (de) Sicherheitsskibindung
AT141761B (de) Muttersicherung für Schraubenbolzen od. dgl.
DE3242926A1 (de) Gewindefurchende schraube
DE4231547A1 (de) Selbstfurchende Schraube
DE3741684A1 (de) Hinterwandbefestigung fuer sanitaerbauteile
EP3507510B1 (de) Befestigungselement
DE2554315A1 (de) Fluegelschluessel zum aufschrauben und abschrauben von muttern
AT147457B (de) Messer mit ausschiebbarer Klinge.
CH687036A5 (de) Schraubbolzen.
DE399267C (de) Loesevorrichtung fuer Werkzeuge mit konischem Schaft
CH626140A5 (en) Screw-securing means
DE8804654U1 (de) Selbstbohrende Schraube
DE102021126035A1 (de) Holzschraube
AT349850B (de) Flachbohrwerkzeug
DE916915C (de) Sicherung fuer Gewindeverbindungen
DE349135C (de) Reibahle
DE1292449B (de) Blechbohrtreibschraube
DE467024C (de) Schlagrute
AT215221B (de)