<Desc/Clms Page number 1>
Die vorliegende Anmeldung betrifft eine Hundetoilette mit Boden, Seiten- und Deckenwänden sowie mit einer Spülvorrichtung, die eine oder mehrere Spülleitung (en) und mindestens einen Spülwasserauslass sowie gegebenenfalls mindestens einen Spülkasten aufweist, und mit einer dem Boden zugeordneten Abflussvorrichtung.
Die Problematik der Hundekot-Belastung von öffentlichen Plätzen, Parkanlagen und Strassen, insbesondere Gehsteigen, ist seit langer Zeit ungelöst, obwohl die Missstände von verschiedensten Seiten beklagt werden :
Für Passanten stellt diese Hundekot-Belastung ein dauerndes Ärgernis dar, für im Park spielende Kinder sogar ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Auf der anderen Seite beklagen auch die Hundebesitzer selbst, dass es in städtischen Ballungsgebieten fast keine Möglichkeiten gibt, die Hundeexkremente an anderen Orten"zu deponieren", als auf Strassen oder in Parks, die für diese Tiere die einzige Möglichkeit zur freien Bewegung bieten.
Hundetoiletten sind zwar in einer Vielzahl von Dokumenten vorgeschlagen, es hat sich jedoch bisher keiner dieser Vorschläge durchsetzen können. Der Hauptgrund für diese Tatsache ist wohl darin zu finden, dass diese Hundetoiletten von den Benutzern selbst, also von den Hunden, nicht akzeptiert worden sind.
Beispiele für solche Hundetoiletten sind in den FRPatentschriften 2 623 371,2 658 989 und 2 662 331 beschrieben. In den letzteren zwei sind zwar teilweise geschlossene Anlagen beschrieben, wobei die Wände jedoch aus relativ dünnen Platten bestehen, die offensichtlich nur dazu dienen, eine Verschmutzung der Umgebung zu verhindern, die aber die Akzeptanz beeinträchtigen.
In der DE-OS 26 58 140 ist eine Hundetoilette gegebenenfalls mit Schutzwand für den stationären und mobilen Gebrauch beschrieben, bei der ein Abfluss entweder an die Kanalisation oder an einen integrierten Abfallbehälter angeschlossen ist.
In der CH-PS 578 822 ist eine Bedürfnisanstalt für Haustiere in Form eines Beckens geoffenbart, bei welcher dem Spülwasser Desinfektionsmittel und Duftstoff zugegeben werden.
In der DE-OS 36 02 184 ist ein Hundeklo beschrieben, bei welchem die Wasserzufuhr zwar primär aus dem städtischen
<Desc/Clms Page number 2>
Trinkwassernetz kommen soll, aber für den Fall, dass Brauchwasserversorgungen vorhanden sind, auch diese als geeignet angesehen werden.
Keine dieser Entwicklungen konnte zu einer befriedigenden Lösung der beschriebenen Problematik führen. Das mag zum einen darin liegen, dass bei den bekannten Vorrichtungen zuwenig auf die natürlichen Gewohnheiten der Tiere Rücksicht genommen wurde, dass die Abmessungen zu klein gewählt wurden, dass ungeeignete Materialien verwendet worden sind (Plastik etc.), dass die Vorrichtungen oft nur in einem Abfluss mit Spülung bestanden haben (ohne irgendwelche Randbegrenzungen) und/oder dass die Funktionalität der Hundetoiletten für den praktischen Gebrauch vernachlässigt worden ist (die Anwendung muss für Hund und Herr gleichermassen einfach wie praktisch sein). Zum anderen muss natürlich auch Bedacht darauf gelegt werden, dass die an öffentlichen Plätzen aufzustellende Toilette am jeweiligen Standort genügend Akzeptanz finden muss.
Dabei sind nicht nur ästhetische Punkte zu berücksichtigen, sondern auch verschiedene praktische Erwägungen spielen dabei eine bedeutende Rolle :
So sollte durch die Hundetoilette keine allzu grosser Trinkwasserverbrauch verursacht werden. Die Vorrichtung muss eine ausreichende Stabilität aufweisen, da sie an öffentlichen Plätzen oder in Parkanlagen starker Beanspruchung widerstehen muss ; ein ausreichendes Mass an Stabilität ist deshalb eine notwendige Voraussetzung.
Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Hundetoilette der eingangs angeführten Art zur Verfügung zu stellen, welche die obigen Anforderungen erfüllt und eine einfache sowie praktisch realisierbare Lösung zur Hundekot-Problematik liefert.
Die erfindungsgemässe Hundetoilette der eingangs erwähnten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten- und Deckenwände in Massivbauweise ausgeführt sind und einen bis auf eine für den Eintritt des Hundes ausreichende Öffnung im wesentlichen geschlossenen, höhlenartigen Toilettenraum definieren, und dass die Spülvorrichtung im Inneren der massiven Seiten- bzw. Deckenwände untergebracht und in an sich bekannter Weise mit einem Regenwasserspeicher verbunden ist.
<Desc/Clms Page number 3>
Durch die massive Bauweise der Toilette, beispielsweise durch Beton, Ziegel, künstlichen Fels (z. B. aus Faserbeton) oder andere moderne Baustoffe, ist sichergestellt, dass die Toilette ausreichend Akzeptanz beim Hund findet, da sich der Hund in einer "natürlich aussehenden" Höhle weniger irritiert fühlt als beispielsweise in einem instabilen, kleinen Plastikgefäss, das womöglich noch nach allen Seiten hin offen ist. Der Hund kann sich auch leichter an die Toilette gewöhnen bzw. ist leichter daran gewöhnbar.
"Im wesentlichen geschlossen" bedeutet hierbei, dass Boden, Seiten- und Deckenwände der erfindungsgemässen Toilettebis auf eine Eintrittsöffnung für den Hund sowie gegebenenfalls Fenster- bzw. Lüftungsöffnungen - einen höhlenartigen Innenraum bilden.
Die vorliegende Toilette kann gut in Parkanlagen und an öffentlichen Plätzen installiert werden und findet aufgrund ihrer Bauweise auch in der Bevölkerung bessere Akzeptanz, da sie leicht an ihre jeweilige Umgebung adaptiert werden kann. Ihre Stabilität und ihre Resistenz gegen starke Beanspruchungen oder allfällige Vandalenakte, wie sie an öffentlichen Plätzen oder in Parks vorkommen können, sind ebenfalls Eigenschaften, die die erfindungsgemässe Hundetoilette gegenüber den im Stand der Technik bekannten Vorrichtungen auszeichnen.
Weiters soll die Wasserversorgung - im Gegensatz zur DE-OS 36 02 184 - nicht nur gelegentlich, sondern möglichst weitgehend durch Regenwasser erfolgen und daher das Trinkwassernetz nicht belastet werden, was insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen einen wichtigen Umweltschutzaspekt darstellt.
Die massive Bauweise ist gegenüber den im Stand der Technik beschriebenen ganz oder teilweise verkleideten Hundetoiletten (FR-PS 2 658 989 und 2 662 331) auch wesentlich besser geeignet, funktionelle Komponenten, die zur Einrichtung der Hundetoilette gehören, in den Seitenwänden oder in der Decke aufzunehmen. Zu solchen funktionellen Komponenten gehört insbesondere die Spülvorrichtung, welche mit wenigstens einer Spülleitung, mindestens einem Spülwasserauslass sowie gegebenenfalls mindestens einem Spülkasten aufgebaut ist, aber auch z. B. bestimmte andere Behälter (z. B. für Desinfektionsmittel), Strom- und Wasserleitungen, Beleuchtungsanlagen oder Trinkvorrichtungen.
Die
<Desc/Clms Page number 4>
Unterbringung der Spülvorrichtung in den Massivwänden bietet grosse Vorteile und insbesondere eine grosse Vereinfachung bei der Herstellung und Montage.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Toilettenraum, vorzugsweise über der Abflussvorrichtung, eine mit einem Duftmittelbehälter verbundene Duftdüse vorgesehen, welche gegebenenfalls einer Pumpe ausgestattet ist. Damit können Hunde-spezifische Lockstoffe als zusätzliche Anreize zur Benützung der Toilette abgegeben werden. Die Lage der Vorrichtung ist möglichst so zu wählen, dass sie die Tiere veranlasst, die Kotablagerung an einem für den anschliessenden Spülvorgang vorteilhaften Ort vorzunehmen, welcher üblicherweise in der Umgebung des Abflusses ist. Genauso können natürlich andere Duftstoffe sowie Desinfektionsmittel durch diese Vorrichtung abgegeben werden, wobei die Plazierung über der Abflussvorrichtung in diesem Falle ganz besonders bevorzugt ist.
Da die erfindungsgemässen Hundetoiletten im allgemeinen an öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Parkanlagen aufgestellt werden sollen, müssen sie auch witterungsfest ausgestattet sein.
Gegen Niederschläge aller Art ist die Hundetoilette durch ihre weitgehend geschlossene Bauweise geschützt. Ebenso hilft die massive Bauweise auch gegen eine allzu grosse Sommerhitze.
Falls die Hundetoilette auch wintersicher sein soll, können in einer bevorzugten Ausführungsform Boden, Seitenund/oder Deckenwände mit einer Heizvorrichtung ausgestattet sein.
Diese Heizvorrichtung kann aufgrund der massiven Bauweise ebenfalls problemlos in der Hundetoilette untergebracht und von Elektroanschlüssen gespeist werden.
Auch der Regenwasserbehälter kann selbstverständlich mit geeigneten Mitteln winterfest gebaut werden, wenn die äusseren Umstände dies erfordern sollten.
Falls eine Beleuchtung der erfindungsgemässen Hundetoilette erwünscht ist, können Seiten- bzw. Deckenwände eine Lichtquelle enthalten. Besonders bevorzugt ist dabei - aus Energiespargründen - ein Fenster oder eine Solarbeleuchtung.
Obwohl durch die Speisung der Spüleinrichtung mit Regenwasser das öffentliche Trinkwassernetz entlastet wird, kann es in Zeiten längerer Trockenperioden doch notwendig sein, zur ausreichenden Versorgung der Toilette Wasser aus dem
<Desc/Clms Page number 5>
Trinkwassernetz in den Regenwasserspeicher zu leiten. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist deshalb der Regenwasserspeicher an das Wassernetz angeschlossen. Die Zuleitung des Wassers aus dem Trinkwassernetz kann durch verschiedene bekannte Mechanismen gewährleistet werden, wie z. B. durch ein Schwimmerventil.
Aus praktischen Gründen ist es vorteilhaft, eine separate Vorrichtung zur Trinkwasserversorgung des Hundes vorzusehen, welche ebenfalls aus dem Regenwasserreservoir gespeist wird. Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Hundetoilette ist daher dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zur Trinkwasserversorgung des Hundes mit dem Regenwasserspeicher verbunden ist. Diese Vorrichtung kann auch in Form eines Wasserfalls von der Decke der Hundetoilette über die Seitenwände zu einer in für den Hund geeigneter Höhe befindlichen Tränke vorgesehen sein, wobei durch die Leitung des Wassers über die Decken- bzw Seitenwände bei Hitze zusätzlich eine Kühlung erreicht wird.
Zur Vermeidung eines Infektionsrisikos sowohl für Hunde, die die Toilette benützen, als auch für die Allgemeinheit, kann in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Spülvorrichtung in an sich bekannter Weise mit einer Vorrichtung zur Zugabe von Desinfektionsmittel zum Spülwasser verbunden sein.
Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass das Desinfektionsmittel nicht in den Kreislauf für die Trinkwasserversorgung gerät.
Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Spülvorrichtung in an sich bekannter Weise eine Auslöseeinrichtung, wie eine Lichtschranke und/oder ein mechanischer Fuss-bzw. Pfotenschalter, zugeordnet. Durch die öffentliche Zugänglichkeit muss die Toilette für eine grosse Zahl von Hunden mit unterschiedlichstem Ausbildungsstand geeignet sein.
Es gibt gut ausgebildete Hunde, die ohne weiteres die Spülvorrichtung selbst betätigen können, etwa durch Pfotendruck.
Üblicherweise muss aber die Spülung bei Verlassen des Hundes automatisch z. B. durch eine Lichtschranke in Gang gesetzt werden.
Ein solcher Mechanismus sollte gegebenenfalls auch durch den Hundehalter betätigt werden können. Sind mehrere verschiedene Mechanismen an ein und derselben Hundetoilette vorgesehen, sollte
<Desc/Clms Page number 6>
eine elektronische Schaltung die mehrfachen Auslösungen der Spülvorrichtung erkennen und gegebenenfalls Mehrfachspülungen für einen Deponievorgang vermeiden.
Die Spülung sollte aber jedenfalls so vor sich gehen, dass der Hund nicht verschreckt wird und die Hundetoilette dann meiden könnte. Eine allzu frühe Spülung kann mit einem Zeitschalter, der mit der Auslöseeinrichtung verbunden ist und die Spülung um eine gewisse Zeitspanne verzögert, vermieden werden.
Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt der Boden der Toilette auf einer massiven Sockelplatte auf, in welcher ein Abflussanschluss sowie gegebenenfalls Leitungen oder Heizvorrichtungen untergebracht sind. Die Sockelplatte ist vorzugsweise eine Betonplatte und bietet damit ein stabiles Fundament für die Hundetoilette.
Da die erfindungsgemässe Hundetoilette massiv gebaut ist, können an ihrer Aussenseite zusätzlich andere Einrichtungen, z. B.
Automaten, angebracht werden, die sowohl für den Hundehalter als auch für den Hund selbst von Nutzen sein können, z. B. Zeitungsoder Getränkeautomaten, Hundefutterspender, Hundeutensilien, etc..
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels, auf das sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.
Es zeigen : Fig. l eine geschnittene Seitenansicht einer Hundetoilette, samt schematisch veranschaulichtem Regenwasserspeicher ; und Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht dieser Hundetoilette in Richtung des Pfeiles A in Fig. l.
Die in Fig. l und Fig. 2 gezeigte Hundetoilette l ist auf einer Sockelplatte 2 aus Beton errichtet und weist massive Wände 3 sowie eine massive Decke 4 und einen Boden 5 aus künstlichem Fels auf. In den Seitenwänden 3 sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel zwei mit einem unterirdischen Regenwasserspeicher 6 verbundene Spülkästen 7 von an sich herkömmlicher Bauart (können auch als Spülmuschel ausgeführt sein), gegebenenfalls mit einer Vorrichtung 8 für die Zugabe eines Desinfektionsmittels untergebracht.
Die Spülkästen 7 sind über Druckleitungen 9 mit dem Regenwasserspeicher 6, welcher bei der gezeigten Ausführungsform
<Desc/Clms Page number 7>
ein Beton-Kunststofftank ist, verbunden. Das zur Spülung erforderliche Wasser wird aus dem Regenwasserspeicher 6 mittels einer Pumpe 10 über ein Ventil 11 in die Druckleitungen 9 gepumpt und gelangt durch diese Druckleitungen in die Spülkästen 7.
Von der beschriebenen Pumpe 10 wird weiters eine durch Sockelplatte 2, Seitenwand 3 und Decke 4 führende Wasserleitung 12 gespeist, die Wasser einem auf der Decke 4 vorgesehenen Behälter 13 zuführt, welcher durch Überlauf einen über die Seitenwand 3 führenden künstlichen Wasserfall 14 erzeugt. Der Wasserfall 14 speist die Tränke 15 mit Wasser und bewirkt eine Kühlung der Seitenwand 3 und damit der gesamten Toilette 1. Wasser aus dem Tränkeüberlauf wird durch die durch die Sockelplatte 2 führende Wasserleitung 16 wieder in den Regenwasserspeicher 6 geleitet.
Das Spülwasser tritt nach Betätigung der Spülvorrichtungen (entweder durch eine Lichtschranke 17 oder durch einen mechanischen Fuss-bzw. Pfotendrücker 18) über Spülleitungen 19 durch Spülwasserauslässe 20 aus, nimmt den vorhandenen Hundekot auf und wird durch einen durch den Boden 5 und die Sockelplatte 2 führenden Abfluss 21 in einen Kanal 22 befördert.
Im Innenraum der Hundetoilette 1 befindet sich ein Vorbau 23, welcher eine Duftdüse 24 mit einer Pumpe 25 und einem Behälter 26 beinhaltet.
Im Boden 5 sind Heizbänder 27 eingearbeitet, welche über eine elektrische Leitung 28 von einem elektrischen Anschluss 29 gespeist werden. In der Decke 4 ist eine Solarbeleuchtung vorgesehen, welche aus an der Aussenseite angebrachten Solarzellen 30, einer in den Innenraum ragenden Lampe 31 sowie den im Inneren der massiven Decke eingearbeiteten elektronischen Vorrichtungen 32 zur Steuerung der Lampe besteht.
Die Masse der Hundetoilette im gezeigten Ausführungsbeispiel betragen ungefähr : Höhe : 2, 50 m (ohne Sockelplatte 2) Länge : 1, 80 m Breite : 2, 80 m
Die Sockelplatte 2 hat ungefähr eine Stärke von 50 cm.
Der durch den Boden 5, die Seitenwände 3 und die Decke 4 definierte höhlenartige Innenraum der Toilette 1 hat Ausmessungen von etwa 2, 10 x 1 x 1, 60 m. Das Bodenniveau bei den wandseitig
<Desc/Clms Page number 8>
angeordneten Spülwasserauslässe 20 und das Niveau der Abflussöffnung 21 im Boden 5 weisen eine Differenz von ungefähr 3 cm auf.
Das zu sammelnde Regenwasser tritt durch eine auf Bodenniveau befindliche Öffnung 33 in einen Laubfang 34 ein, wobei eingeschwemmte feste Bestandteile von dem zur Spülung bzw. zur Trinkwasserversorgung der erfindungsgemässen Hundetoilette 1 vorgesehenen Wasser getrennt werden. Der Laubfang 34 ist über einen Regenwasserzulauf 35 sowie über ein Belüftungsrohr 36 mit dem Regenwasserspeicher 6 verbunden.
Ein Frischwasserzulauf 37 mündet in den unteren Teil des Regenwasserzulaufs 35 ein, wobei an der Eintrittstelle des Frischwasserzulaufs 37 in den Regenwasserzulauf 35 ein Schwimmerventil 38 samt Wasseruhr 39 vorgesehen ist, welche den Zulauf des Frischwassers sowie des Regenwassers überwachen und regulieren.
Im Regenwasserspeicher 6 ist weiters ein parallel zum Wasserniveau angebrachtes Gitter 40 vorgesehen. An der Oberseite des Regenwasserspeichers 6 ist eine Öffnung 41 vorgesehen, über welcher ein Kanal 42 angebracht ist, dessen Deckel 43 sich wiederum auf Bodenniveau befindet. Über diesen Kanal 42 ist der Regenwasserspeicher 6 beispielsweise für Reparatur- oder Wartungsarbeiten zugänglich. Weiters ist ein Licht 44 im Inneren des Regenwasserspeichers 6 vorgesehen.
Um eine Überfüllung des Regenwasserspeichers 6 zu verhindern, ist eine Überlaufleitung 45 vorgesehen, über die das überschüssige Wasser in die Kanalisation abfliessen kann.
Der Regenwasserspeicher 6 im gezeigten Ausführungsbeispiel weist eine Wasserkapazität von ungefähr 5000 Litern auf.
In der Fig. 2 ist eine Eintrittsöffnung für den Hund 46 in einer der Seitenwände 3 gezeigt. Weiters ist in der der Eintrittsöffnung 46 gegenüberliegenden Seitenwand ein Belüftungsschlitz 47 vorgesehen.