AT142088B - Drehbares Schleifstück aus Kohle. - Google Patents

Drehbares Schleifstück aus Kohle.

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AT142088B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehbares   Selhteifstiick aus Kohle.   



   Die nach dem heutigen Stand der Technik in   Veiwendung befindliehen Kohleschleifstiicke   sind sämtlich drehbar angeordnet, weil durch die Verwendung von Kohle ein   Fläehenkontakt   notwendig ist.
Die Erfindung bezieht sich auf solche drehbare   KohIescHeiibügeI,   die eine gebogene Form haben. Wenn dabei die drehbare Lagerung des Kohlesehleifstückes an den Enden a, a (Fig. 1) beibehalten werden soll, so muss das   Mittelstück b   gebogen sein. Die Aufmontierung der einzelnen   Kohlestücke   kann in der bisherigen Weise erfolgen durch Innenfassung. nur muss natürlich dann auch die Bohrung der einzelnen
Segmentstücke eine gebogene Form besitzen, die sich der Bogenform des mittelstücke anpasst.

   Der ganze Mittelbogen kann aber auch aus einem einzigen Kohlebogen bestehen, der dann von aussen gefasst wird. Der Schwerpunkt müsste bei dieser Ausführung dadurch erreicht werden, dass unter der drehbaren Fläche Gewichte   e   in irgendwelcher Form angebracht werden. 



   Vorzuziehen ist eine gebogene Form des   Kohlesehleifbiigels   ohne Verwendung von Gewichtsstücken, die den Schwerpunkt nach unten   verrücken,   durch dessen besondere Lagerung der Schwerpunkt automatisch nach unten verlegt wird. Das wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass man die Lagerung nicht an den Enden vornimmt, sondern die Lagerung cl (Fig. 2) des gebogenen Schleifstücks so weit nach innen rückt, dass die über die Lagerung beiderseits hinausgehenden Enden e den labilen Gleichgewichtszustand des Mittelbogens in einen stabilen verwandelt.

   Diese beiden freihängenden Enden des   Kohleseleifbügels,   die rechts und links über die Lagerung hinausragen, bilden dann die sogenannten Auflaufflächen, auf. die sich eventuell niederhängende Drähte langsam auflegen und gehoben werden, so dass ein Verwickeln oder Abreissen nicht mehr in Frage kommt. 



   Viele Bahnen, die sich an die gerade Form der   Schleiffläche   gewöhnt haben, trotzdem aber die Unannehmlichkeiten beseitigt wissen wollen, werden den nächsten Weg, nämlich die Beibehaltung des Mittelstückes innerhalb der beiden Lagerungen in gerader Form und Einsetzen eines gebogenen Horns rechts und links über die Lagerung hinaus, wählen, so dass sich die gebogene Form des   Kohlesehleifbügels   auf die Endstücke begrenzt (Fig. 3).

   Diese beiden gebogenen hornförmigen   Auslaufflächen   dürfen natürlich keine   Schleiffläche   aus Metall besitzen, weil ja sonst durch zeitweiliges Schleifen des Fahrdrahtes auf diesen Metallhörnern sich Schmelzperlen bilden würden, die den durch die Kohle geglätteten Draht wieder aufrauhen und eine Vernichtung der Kohle herbeiführen würden, sobald der mit Schmelzperlen behaftete Draht wieder auf die   Kohleschleiffläche   zu schleifen kommt. Zu diesem Zweck müssen die beiden Auflaufhörner mit Kohle bekleidet werden, soweit eine Berührung dieser Hörner mit dem Fahrdraht in Betracht kommt.

   Das Bekleiden der   Schleiffläche   der gebogenen Hörner mit   Kohlestüeken   geschieht entweder durch Aufschieben von spitzwinkelige Nuten aufweisenden Kohleschleifstücken (Fig. 4), man kann aber auch kleine Blöcke durch Aufschrauben auf die   Schleiffläche   montieren. Man kann-auch die Befestigung durch spitzwinkelige Nuten mit   Sehraubenmontierung   kombinieren. Beim Aufschrauben von Kohleverkleidungen müssen aber die Metallschrauben tief versenkt sein (f, Fig. 5), um ein Schleifen des Fahrdrahtes auf den Schraubenköpfen zu vermeiden, was eventuell ein Hängenbleiben des Fahrdrahtes an diesen hervorstehenden Schrauben zur Folge hätte.

   In die durch die tief versenkten Schrauben entstehenden   Löcher   werden   Kohleklötzchen   eingekittet, um eine glatte Schleiffläche zu erzielen. Man kann auch die Metallschrauben durch besonders harte Spezialkohleschrauben ersetzen, wodurch das   nachträgliche   Verkitten mit   Kohleklötzchen   wegfällt. 

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   Es ist notwendig, dass die auf der   Schleiffläche   des Auflaufhorns montierten   Kohlestücke   die Metallarmatur auch seitlich umfassen, damit bei Schwenkung des Horns keinerlei Metallteile der Armatur den Fahrdraht berühren. Zu diesem Zweck können die aufmontieren Kohlen klötze eine Spezialform erhalten, wie sie in Fig. 5 ersichtlich ist. 



   Die über die Lagerung hinausstehenden   Auflaufflächen   brauchen aber nicht immer gebogene Form, sie können auch gerade Form besitzen (g, Fig.   6   und 7). Ist dabei das Mittelstück von gebogener Form, so würde sich ein Bügel nach Fig. 6 ergeben. Es können aber auch bei   gerader Mittelschleiffläche   gerade   Auflaufflächen   benutzt werden. In diesem Fall muss die Krümmung des Bügels durch ein kurzes gebogenes   Armaturenstück     ;   (Fig. 7) bewerkstelligt   werden, das natürlich   ebenfalls mit Kohle bekleidet ist und das gleichzeitig die Lagerung trägt.

   Sind die überstehenden   Auflaufflächen   rechts und links der Lagerung in gerader Form gedacht, so kann die Bekleidung dieses Teiles der   Schleiffläche   mit Kohle auch dadurch geschehen, dass die Metallarmatur der   Auflauffläche   in Form eines Rohres, Stabes in runder oder polygonaler Form gewählt und auf diesen Stab resp. Rohr ein rundes oder vieleckiges   Kohlerohr   aufgeschoben wird, das dann die Auflaufarmatur allseitig umschliesst (i, k, 1, Fig. 8). 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehbares Schleifstück aus Kohle, das gebogene Form besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Lagerung nicht am Ende des Kohlenscleifstückes sich befindet, sondern dermassen angebracht ist, dass rechts und links der Lagerung das drehbare Schleifstück hinausragt und damit die sogenannten Auflaufenden gebildet werden.

Claims (1)

  1. 2. Drehbares Sehleifstüek aus Kohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflächen so weit nach unten gebogen sind, dass das labile Gleichgewicht des gebogenen Mittelstückes zwischen den beiden Lagerungen durch Verschiebung des Schwergewichtes nach unten in ein stabiles Gleichgewicht verwandelt wird.
    3. Drehbares Schleifstück aus Kohle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Krümmung des Kohleschleifstückes nur an den Auflaufflächen ausdrückt, während das Mittel- stück innerhalb der beiden Lagerungen die bisherige gerade Form beibehält.
    4. Drehbares Sehleifstüek aus Kohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen Auflaufstücke ausserhalb der Lagerung aus Aluminium bestehen, die an ihren Schleifflächen mit Kohlestüeken bekleidet sind.
    . 5. Drehbares SchleifstÜck aus Kohle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohle- stucke durch versenkte Schrauben auf die gebogene Metallauflaufarmatur aufmontiert werden, wobei in die durch die versenkten Sehrauben entstehenden Löcher in der Schleiffläche runde Kohleldötzchen EMI2.1
    6. Drehbares Schleifstück aus Kohle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlestfeke mittels Schrauben aus speziell harter Kohle auf die gebogene Metallauflaufarmatur aufmontiert werden.
    7. Drehbares Schleif stück aus Kohle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die gebogene Metallauflaufarmatur aufmontierten Kohlestüeke die Armatur seitlich umfassen.
    8. Drehbares Schleifstück aus Kohle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet.
    . dass die Auflaufflächen gerade sind.
    9. Drehbares Schleifstück aus Kohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflächen gerade sind und die Krümmung des Bügels nur durch zwei gebogene Armaturenstücke erreicht wird, die gleichzeitig die beiden Lagerungen tragen.
AT142088D 1931-04-25 1932-04-09 Drehbares Schleifstück aus Kohle. AT142088B (de)

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