AT142367B - Spül- und Desinfektions-Apparat für Spitalsbetriebe. - Google Patents

Spül- und Desinfektions-Apparat für Spitalsbetriebe.

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AT142367B
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Austria
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Walter Fritsch
Franz Albrecht
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Walter Fritsch
Franz Albrecht
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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spül-undDesinfektions-ApparatfürSpitalsbetriebe. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat für Spitalsbetriebe, der durch seine bestimmte Konstruktionsart die   Durchführung   von verschiedenen Arbeitsprozessen ermöglicht, welche bisher nur mit mehreren getrennt voneinander aufgestellten Apparaten ausgeführt werden konnten. 



   Im Wesen besteht der Apparat wie als   Ausführungsbeispiel   in Fig. 1 im Aufriss und Fig. 2 im Kreuzriss dargestellt, aus einem ovalen Behälter a aus korrosionsbeständigem Material, welcher an der tiefsten Stelle ein Ablaufrohr b und an der Oberseite eine   Beschickungsöffnung   mit   Verschlussdeckel   c besitzt. Am oberen Rand des Gefässes ist eine   Ringspülung a ! angebracht,   mit welcher Kalt-oder Heisswasser unter Druck im spitzen Winkel gegen die Gefässwände gespritzt und dadurch Unreinigkeiten von den Wänden abspült. Eine zweite Spülung e ist unten rings um die Ablauföffnung gelegt und richtet die Wasserstrahlen nach oben in das Gefässinnere, wodurch die in den Behälter a eingebrachten Gegenstände, wie z. B. eine Leibsehüssel f, abgespült werden können.

   Der Behälter besitzt noch eine Dampfzuleitung, als welche vorteilhafterweise gleichzeitig das Düsenrohr   e der unteren Ringspülung   verwendet   werden kann, und eine Abdampfleitung g. Im   Ablauf b ist ein Schieber h eingebaut, welcher in geschlossenem Zustand ein Abfüllen des Apparates mit Wasser oder ein Unterdrucksetzen mit Dampf ermöglicht. 



   An dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sei noch   hervorgehoben,   dass der Behälter mit einem Doppelmantel i und dazwischenliegender   Isoliersehiehte k ausgestattet   ist. Der Deckel ist um ein Scharnier l schwenkbar und durch ein Gegengewicht m ausbalanciert ; seine Abdichtung geschieht durch eine eingelegte Gummidichtung n. 



   Zum Zuspannen des Deckels   c,   wenn mit Dampfdruck gearbeitet wird, dienen zwei Exzenterverschlüsse o, welche in Fig. 1 links im geschlossenen, rechts im geöffneten Zustande dargestellt sind. 



  Im Deckel c befinden sieh zur Beobachtung ein kombiniertes Thermometer mit Manometer p und ein Über- 
 EMI1.1 
 durch Betätigung der oberen   Ringspülung d   abgespült werden. 



   3. Spülen von Gefässen in verschiedenen Formen und Grössen, wie z. B.   Leibsehüsseln,   Colostomieschüsseln, Kübeln, Spuck- und Speischalen. Hiebei wird das zu reinigende Gefäss f mit der Öffnung nach unten in den Apparat a gebracht und beide   Ringspülungen   d und e in Betrieb gesetzt. 



   4. Trockene, heisse Desinfektion von beliebigen Utensilien oder Wäsche. In diesem Falle werden die Gegenstände in den Apparat a gebracht, der Deckel e und Schieber h geschlossen, worauf Dampf durch das Düsenrohr e in den Apparat geleitet wird. 



   5. Feuchte, heisse Desinfektion, beispielsweise von   Wäsche,   in der Weise, dass bei geschlossenem Schieber   h   der Apparat a durch die obere   Ringspülung a !   mit reinem Wasser gefüllt, das Gut eingebracht 
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 des Apparates a   ; auf Druck   und Temperatur des Dampfes gebracht. Dadurch wird ein Einbrennen von Blut-oder Speiseflecken in Wäsche vermieden, was ein wesentlicher Vorteil gegenüber der bisher   üblichen   trockenen Dampfdesinfektion ist. 

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     6.   Chemische, feuchte Desinfektion mit kalten   oder warmen Desinfektionslosungen für Utensil ! en   oder Wäsche. Vorgang wie unter 1. 



   7. Kombinierte Desinfektion mit chemischen Lösungen und mittels Dampfdruckes. Zur Durch-   führung   dieser thermoehemischen Desinfektion wird bei geschlossenem Schieber      der Apparat (a) mit chemischen Desinfektionslösungen gefüllt, das Desinfektionsgut eingebracht und der Deckel (e) geschlossen. Durch Einblasen von Dampf durch das Düsenrohr e wird der Inhalt des Apparates a auf Druck und Temperatur des Dampfes gebracht. Es erfolgt hiedurch dann eine gleichzeitige bakterizide, chemische und thermische Einwirkung auf das Desinfektionsgut, also eine in der Zeiteinheit wesentlich verstärkte und in der Zeit verkürzte Desinfektion. Dieser Desinfektionsvorgang wird sowohl für Wäsche als auch für Gefässe u. dgl angewendet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Spül-und Desinfektions-Apparat   für Spitalbetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem hermetisch verschliessbaren Deckel (e) versehene,   ellipsoidförmige,     eckenlose,   gewölbte Behälter (a) am Rande der obenliegenden   Beschickungsöffnung   und am Rande der Ablassöffnung je mit einem ringförmigen Spülorgan (d bzw. e) ausgestattet ist und alle Zuleitungen innerhalb der isolierenden Behälterdoppelwand untergebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Spül-und Desinfektions-Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ablaufrohr (b) ein Schieber (it) zur dichten Abschliessung des Behälters eingebaut ist, der je nach seiner Stellung den Apparat für die verschiedenen Bestimmungszwecke (Spülung und Dampfdesinfektion von Wäsche oder Gefässen, Sammel-bzw. Abwurfbeeken für Abfälle, Abwaschbecken, chemische Desinfektion von Wäsche oder Gefässen, Sterilisation von Utensilien unter Dampfdruck u. dgl.) geeignet macht.
    3. Verfahren zur thermochemisehen Desinfektion mittels des Apparates nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zu behandelnde Desinfektionsgut bei geschlossenem Schieber (11) in eine chemische Desinfektionslösung gebracht und durch die untere Ringspülung (e) Dampf durch den Apparat geschickt wird, so dass das Desinfektionsgut der gleichzeitigen chemischen und Dampfdesinfektion unterworfen wird.
AT142367D 1934-05-08 1934-05-08 Spül- und Desinfektions-Apparat für Spitalsbetriebe. AT142367B (de)

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