AT142421B - Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft.

Info

Publication number
AT142421B
AT142421B AT142421DA AT142421B AT 142421 B AT142421 B AT 142421B AT 142421D A AT142421D A AT 142421DA AT 142421 B AT142421 B AT 142421B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
alloys
production
wear resistance
cutting force
high wear
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Stahlwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Stahlwerke Ag filed Critical Ver Stahlwerke Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT142421B publication Critical patent/AT142421B/de

Links

Landscapes

  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit grosser Härte, hohem   Verschleisswiderstand   und guter Schneidkraft. 



   Durch eingehende Versuche wurde nachgewiesen, dass   Kobalt-Wolframlegierungen   durch eine besonders thermische Behandlung gehärtet werden können. Erhitzt man Kobaltlegierungen mit 5-50% Wolfram im gegossenen oder gewalzten Zustand auf eine oberhalb etwa 1000  C gelegene Temperatur, kühlt sie darauf an der Luft oder durch Eintauchen in Wasser oder Öl hinreichend schnell ab und erhitzt sie schliesslich bei Temperaturen zwischen   500-900'C,   so steigert man die Festigkeitseigenschaften der Legierungen im Verhältnis zu denen vor der thermischen Behandlung sehr erheblich.

   Erhitzt man beispielsweise eine Legierung mit   60%   Kobalt und   40%   Wolfram auf   13000 C, schreckt   sie in Wasser ab und lässt sie eine Stunde auf 800  C an, so steigt die Härte von 280 Brinelleinheiten im unbehandelten Zustand auf 660 Brinelleinheiten. Derartig behandelte Legierungen können infolge ihrer hohen Härte für die verschiedensten Zwecke Verwendung finden. So lassen sich aus ihnen Schneidwerkzeuge herstellen, die bei der Verwendung nach Art von Schnellstahlwerkzeugen eine sehr hohe Beanspruchung ertragen, da sie ihre Härte bis zur Rotglut beibehalten. Ebenso kommen derartig behandelte Legierungen in Frage zur Verwendung für Gegenstände, die auf hohen Verschleiss beansprucht werden. Der grosse Vorteil, den diese Legierungen dabei noch besonders bieten, liegt in folgendem begründet.

   Wie oben dargelegt, sind die Legierungen nach dem ersten Teil der Warmbehandlung, der Abschreckung, verhältnismässig weich und bearbeitbar. Die hohe Härte wird erst durch das spätere Anlassen auf geringe Temperaturen erzielt. Infolgedessen können Werkzeuge, Maschinenteile und andere Gegenstände in roh geformten bzw. vorbearbeitetem Zustand abgeschreckt und in diesem Zustand fertig bearbeitet werden. Ein Verziehen bei der Abschreckung sowie Oberflächenbeschädigungen (Abbrennen von Schneid-   kanten usw. ) können daher jetzt, also nach dem Abschrecken durch eine entsprechende Nachbearbeitung   leicht behoben werden, im Gegensatz zu den Verhältnissen beim normalen Stahl, der nach dem Härten nur noch sehr schwer (durch Schleifen) bearbeitbar ist.

   Bei den vorliegenden Legierungen wird dann die hohe Härte durch das nachträgliche Anlassen erzielt, wobei sich Beschädigungen naturgemäss kaum noch einstellen können. Hiedurch wird die Legierung mit ihrer besonderen Behandlung vor allem geeignet für kompliziert geformte Werkstücke. Gegebenenfalls kann man diesen vergütbaren Legierungen auch Zusätze von einem oder mehreren andern Elementen wie Kupfer, Aluminium, Chrom, Mangan bis zu 40% hinzufügen. Auch bei derartigen Legierungen kann man durch eine geeignete thermische Behandlung, wie sie oben angegeben wurde, die Festigkeitseigenschaften erheblich steigern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit grosser Härte, hohem Verschleisswiderstand und guter Schneidkraft, die auch bei höheren Temperaturen erhalten bleiben, aus Kobalt-Wolframlegierungen mit 5-50% Wolfram, ausgenommen Eisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierungen von einer oberhalb etwa 1000  C gelegenen Temperatur rasch   abgekühlt   und anschliessend bei Temperaturen zwischen   500-900  C   angelassen werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der Vergütung von solchen Kobaltlegierungen, die neben Wolfram insgesamt bis zu höchstens 40% Zusätze von andern Elementen enthalten, wie Kupfer, Aluminium, Chrom, Mangan **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142421D 1930-07-04 1931-02-28 Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft. AT142421B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142421X 1930-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142421B true AT142421B (de) 1935-07-25

Family

ID=5669188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142421D AT142421B (de) 1930-07-04 1931-02-28 Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142421B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2013124283A1 (de) Verfahren zur herstellung hochfester formteile aus hochkohlenstoff- und hochmanganhaltigem austenitischem stahlguss mit trip/twip-eigenschaften
DE3113844A1 (de) &#34;ferritfreier, ausscheidungshaertbarer rostfreier stahl&#34;
AT142421B (de) Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft.
DE102004014827B3 (de) Verfahren zum Wärmebehandeln von aus einer Leichtmetallschmelze, insbesondere einer Aluminiumschmelze, erzeugten Gussteilen
AT137652B (de) Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft.
DE689192C (de) Verfahren zur Abkuerzung des Tempervorganges
AT137651B (de) Verfahren zur Herstellung von Legierungen mit großer Härte, hohem Verschleißwiderstand und guter Schneidkraft.
DE418124C (de) Verfahren zum Verfeinern des Kornes von Stahl
DE1433763A1 (de) Waermebehandlungsverfahren und Mittel zu deren Durchfuehrung
AT127779B (de) Verfahren zum Vergüten von Zinn-Nickel-Legierungen.
AT139090B (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, z. B. Ventilkegel für Verbrennungsmotore, Warmwerkzeuge, wie Matrizen, Dorne usw.
DE734902C (de) Verfahren zur Beseitigung oder Vermeidung der Anlasssproedigkeit nitrierter Werkstuecke aus Mo-freiem Stahl
AT277300B (de) Im martensitischen Zustand aushärtbarer Stahl
DE183509C (de)
DE686780C (de) Herstellung von Gegenstaenden mit guten Gleiteigenschaften
CH436907A (de) Verfahren zur Einsatzhärtung von Schnellarbeitsstahl
AT147160B (de) Verfahren zur Veredelung von Magnesiumlegierungen, die einer Ausscheidungshärtung zugänglich sind.
DE939693C (de) Verfahren zur Erzielung hoher Streckgrenze und eines hohen Streckgrenzenverhaeltnisses bei Staehlen ohne Abschreckbehandlung
AT145078B (de) Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von Legierungen des Aluminiums mit etwa 3 bis 16% Magnesium.
DE675185C (de) Die Verwendung von Eisen-Chrom-Titan-Legierungen
AT99651B (de) Stahllegierung für Werkzeuge, die sich beim Härten in der Länge möglichst wenig und gleichmäßig ändern sollen.
AT143301B (de) Ausscheidungshärtbare Eisenlegierungen, insbesondere zur Herstellung von Warmwerkzeugen.
DE514772C (de) Verguetung von Silber-Kupfer- und Silber-Kupfer-Cadmium-Legierungen
AT164529B (de) Verfahren zur Herstellung geschichteter Verbundwerkstoffe
AT111236B (de) Verfahren zur Herstellung gehärteter Bleilegierungen.