AT142460B - Stoßventil mit Puffer für Stoßheber. - Google Patents

Stoßventil mit Puffer für Stoßheber.

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AT142460B
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air
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pressure
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Alois Hofmann
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Alois Hofmann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stossventil mit Puffer für Stossheber. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Stossventile mit Puffer für Stossheber (hydraulische Widder). 



  Der Zweck der Erfindung ist, die Widder auch für   grosse     Druckgefälle   und grosse   Betriebswasermengen   mit günstigem und konstantem Wirkungsgrad verwendbar zu machen, ohne die Betriebssicherheit und Dauerhaftigkeit der Widderanlagen zu gefährden. Zu diesem Zwecke wird die elastische Wirkungsweise angestrebt. 



   Es ist bekannt, Stossventile für Stossheber mit einem Puffer zu versehen, um die Ventilschläge unschädlich zu machen. Beispielsweise wurde bereits in der Verlängerung der Ventilstange eine von der Feder abgestützte Scheibe vorgesehen, die eine   Kautschuk-oder   Lederplatte trägt. 



   Die vorliegende Erfindung besteht in einer vorteilhaften Ausbildung eines Puffers für Stossheber : u. zw. ist erfindungsgemäss die Führung des   Stossventils   als Luftpuffer ausgebildet. Die Erfindung besteht ferner in verschiedenen weiteren zweckmässigen Ausgestaltungen des Luftpuffers. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Die Figur stellt einen Stossheber im Längsschnitt dar, mit geschnittenem Windkessel, Unterteil und Stossventil mit Puffer, aus dessen Schnitt der Druckraum mit der Steuerung durch Luftlöcher, Einstellvorrichtung und   Dich-     tungen   ersichtlich ist. Die Flanschen sind aus der Ebene herausgedreht und dieselben in der andern Ansieht gestrichelt dargestellt. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Das Betriebswasser wird aus der Quelle, dem   Bach   oder Fluss entnommen und durch die Druckleitung 1 dem Unterteil 2 und dem   Stoss ventil j zugeführt.   Das Unterteil 2 ist rechts und links mit ovalen Flanschen 4 ausgebildet. an welche   das Stoss ventil j respektive   die Druckleitung 1 angeschlossen ist. Das eintretende Wasser findet zum Teil durch die   Ablauflöcher   6 
 EMI1.1 
 axial geführt ist. Die Stirnseite der   Führungsstange   des Stossventilkegels   5   gibt in der Anfangsstellung   die Luftlöcher 16 (Schlitze) frei.

   Der zylindrische Kompressionsraum steht in dieser Stellung der Führungs-   stange mit der Aussenluft in Verbindung, und der Druck im Kompressionsraum passt sich somit dem atmosphärischen Luftdruck an. Durch das   Schliessen   des   Stossventilkegels-5   wird derselbe aus der Anfangsstellung gebracht, und durch die Führungsstange werden hiebei die Luftlöcher 16 geschlossen. Die im zylindrischen Kompressionsraum befindliche Luft kann nicht entweichen und wird dadurch komprimiert. Ein Ausströmen der komprimierten Luft wird durch entsprechende Dichtungen 17 verhindert. Der Kompressionsdruck kann mit Stellschraube 18 eingestellt werden, und der eingestellte Druck wird mit Gegenmutter 19 fixiert.

   Die Einstellung der Kompression erfolgt derart, dass ein ruhiges   Schliessen   des Stossventilkegels 5 auf dem Ventilsitz 8 eintritt und dadurch ein Schonen der Sitze gewährleistet ist und dass, wenn das Wasser in der   Druckleitung   1 wieder zur Ruhe gekommen ist. der Druck im Kompressionsraum so hoch ist. dass ein sicheres Öffnen des Stossventilkegels 5 durch Expandieren der komprimierten Luft eintritt. Das Öffnen hat einen momentanen Druckabfall in der Druckleitung 1 zur Folge. Der   Stossventitkegel J   wird nun einerseits durch die expandierende Luft und anderseits durch die Spiralfeder 7 in seine Anfangsstellung gebracht.

   Das Wasser in der   Druckleitung   1 kommt wieder in Bewegung 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
   Drucksteigerung   in der Druckleitung 1 aufgezehrt. das Wasser somit in der Druckleitung 1 zur Ruhe gekommen, so tritt ein neuerliches Öffnen des Stossventilkegels 5 durch die expandierende Luft und
Spiralfeder 7 ein. Das Spiel wiederholt sich selbsttätig bei jedem Hub. Das Wasser wird somit durch die komprimierte Luft im Windkessel 12 der Verbrauchsstelle zugeführt. 



   Durch die Erfindung des Stossventils mit Luftpuffer werden folgende Vorteile erreicht. Der Stoss- heber kann durch die elastische Wirkungsweise jeder gegebenen druckhöhe h und Betriebswassermenge angepasst werden. Dadurch können Stossheber überall dort mit Vorteil aufgestellt werden, wo die natur-   lichen Bedingungsen gegeben sind. Die Stossheber arbeiten nahezu kostenlos, ohne Bedienung und Wartung,   mit günstigen Anschaffungskosten. Die   Schädlichkeit   der Stösse wird durch das   Stossventil mit   Luft- puffer zuverlässig vermieden. Die Wirkungsweise ist keine stossweise, sondern. wie   erwähnt,   eine elastische. welche der   Wirkung   von expandierenden Gasen nahekommt, was den Wirkungsgrad günstig beeinflusst. 



    @ Die bekannten Wasserschläge   werden verhindert, was sich ganz besonders auf die Rohrleitungen und damit auf die gesamte Haltbarkeit der Widderanlagen günstig auswirkt und dadurch eine lange Lebens- dauer gewährleistet. Durch die Nutzbarmachung grosser Druckhöhen und Betriebswassermengen tritt eine ganz bedeutende Steigerung der lebendigen Kraft und dadurch der Leistung ein. Es werden be- deutende Steigeningen sowohl der Steighöhe   (Förderhöhe)   wie auch der Liefermenge erreicht. Durch 
 EMI2.2 
 wie für Industrien, Gemeinden. Landwirte u. dgl. mehr. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stossventil mit Puffer für Stossheber, dadurch gekennzeichnet, dass die   Führung   dieses Ventils als Luftpuffer ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Stossventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eompressionsraum diesem Luftpuffers mittels einer mit Gegenmutter versehenen Stellschraube eingestellt werden kann. EMI2.3 tungen (17) gegen Ausströmen der komprimierten Luft versehen ist.
    4. Stossventil nach Anspruch l. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstanse selbst Steueröffnungen übersehleift und dadurch den Luftpuffer bzw. seinen Kompressionsraum selbsttätig. ohne Ventile, steuert. EMI2.4
AT142460D 1933-07-06 1933-07-06 Stoßventil mit Puffer für Stoßheber. AT142460B (de)

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