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Hoehspannungssicherung.
Die Erfindung betrifft eine Hochspannungssieherung, bei welcher sich der Schmelzleiter in einem mit pulverförmigem Isoliermittel gefüllten Isolierrohr aus vorzugsweise keramischem Material befindet.
Eine derartige Anordnung führt die in ihr entstehende Wärme verhältnismässig gut ab. Infolgedessen vergeht bei nicht allzu grossen Überströmen eine unerwünschte lange Zeit, bis der Schmelzdraht auf die zum Durchschmelzen erforderliche Temperatur kommt, wenn man nicht zu einem sehr dünnen Schmelz- leiter übergehen will, der wiederum bei höheren, kurzzeitigen Überströmen zu schnell durchschmelzen und zugleich auch bei der Fabrikation unbequem sein würde.
Auch würde sich unter Umständen bei längerer Dauer eines mässigen Überstromes zwischen Innen-und Aussenwand der Isolierhülle eine erheb- liche Temperaturdifferenz einstellen, die für keramisches Material gefährlich sein und dieses leicht zum Zerspringen führen kann.
Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man die Ableitung der in der Sicherung entstehenden
Wärme dadurch verschlechtert, dass man die Innenwand des Isolierrohres mit einer Wärmeisolierschicht, wie z. B. Asbest, ausgekleidet hat. Nach der Erfindung wird nun die Wärmeauskleidung nicht auf der ganzen Länge der Sicherungspatrone angeordnet, sondern nur etwa auf 10-30% derselben, vorzugsweise in der Mitte. Einerseits ist bei der langgestreckten Form von Hochspannungspatronen die radiale Wärme- abfuhr nahezu allein wirksam, während die axiale praktisch nicht in Betracht kommt, so dass durch die Anordnung von Asbest nur in einem Teil der Sicherungspatrone die angestrebte Wirkung schon genügend weitgehend erreicht wird.
Anderseits wird hiedurch die Isolationssicherheit gegenüber der
Anordnung erhöht, bei der das wegen seiner hygroskopischen Eigenschaften nicht als idealer Isolator anzusehende Asbest längs der ganzen Sicherung vorgesehen ist. Bei Anordnung des Wärmeschutz- mittels nur an einem Teil der Patrone tritt zu der grösseren Trägheit und der höheren Isolationsfestigkeit noch der Vorteil hinzu, dass sich das Durchschmelzen vorzugsweise innerhalb dieses Teils vollzieht. Um das Durchschmelzen an ganz bestimmter Stelle völlig sicherzustellen, empfiehlt es sich, an dieser den
Schmelzleiter selbst noch gegen Wärme zu isolieren. Das auf den Schmelzleiter aufgebrachte wärme- isolierende Mittel muss aber so beschaffen sein, dass es den Löschvorgang beim Ansprechen der Sicherung weiter nicht beeinträchtigt.
Es ist daher möglichst klein zu bemessen. Das Material dafür muss sehr feuerfest und porös sein.
In den Fig. 1 und 2 sind Ausfiihrungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es ist a ein dünner Draht oder folienförmiger Schmelzleiter, welcher nach Möglichkeit völlig frei in das pulverförmige Löschmittel der Patrone eingebettet ist (Fig. 1) oder aber auch auf einen kreuzförmigen Träger e aus Glas oder keramischem Material mit möglichst geringer Auflage aufgewickelt sein kann (Fig. 2). Der Schmelz- leiter a und das ihn umgebende pulverförmige hitzebeständige Löschmittel sind in dem keramischen
Isolierrohr b eingeschlossen. Der Schmelzleiter ist mit den beiden Kappen Cl'C2 verbunden. Im Innern
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vorgesehen, welche als Wärmesehutzmittel wirken.
Sie können, wie in Fig. l dargestellt, verschieden lang ausgeführt werden (dB d2), damit sieh das Temperaturgefälle längs des äusseren Isolierrohrs nicht schroff ändert und dieses im Betriebe nicht so leicht springt.
Während in dem Ausführungsbeispiel der F'g. l lediglieh am inneren Umfang der Patronenhülse Asbestrohre vorgesehen sind, besitzt bei der Anordnung der Fig. 2 der Schmelzleiter selbst ausserdem
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noch einen besonderen Isoliersehutz. Dieser ist in Gestalt von Asbeströhrchen ausgeführt, welche auf jeden einzelnen der parallelen dünnen Sehmelzdrähte aufgebracht sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochspannungssichenmg, bei welcher sich der Schmelzleiter in einem mit pulverförmigen Isoliermittel gefüllten, vorzugsweise keramischen Isolierrohr befindet, das im Innern eine Auskleidung aus einem Wärmesehutzmittel, wie Asbest, besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeschutz- mittel nur auf einem Teil der Länge der Sicherungspatrone, vorzugsweise in der Mitte derselben, vorgesehen ist.
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High voltage protection.
The invention relates to a high-voltage fuse, in which the fusible conductor is located in an insulating tube, preferably made of ceramic material, filled with a powdered insulating agent.
Such an arrangement dissipates the heat generated in it relatively well. As a result, if the overcurrents are not too large, it takes an undesirably long time for the fuse wire to reach the temperature required for melting if one does not want to switch to a very thin fuse element, which in turn melts too quickly with higher, brief overcurrents and at the same time would be inconvenient to manufacture.
Under certain circumstances, if a moderate overcurrent lasts for a long time, a considerable temperature difference would arise between the inner and outer walls of the insulating sleeve, which could be dangerous for ceramic material and which could easily burst.
In order to avoid these disadvantages, one has to derive the ones arising in the fuse
Heat deteriorates by the fact that the inner wall of the insulating tube with a heat insulating layer, such as. B. Asbestos, has lined. According to the invention, the thermal lining is not arranged over the entire length of the fuse cartridge, but only about 10-30% of the same, preferably in the middle. On the one hand, with the elongated shape of high-voltage cartridges, the radial heat dissipation is almost solely effective, while the axial heat dissipation is practically out of the question, so that the desired effect is largely achieved by arranging asbestos in only part of the fuse cartridge.
On the other hand, this increases the insulation security against the
Increased arrangement in which the asbestos, which cannot be regarded as an ideal insulator due to its hygroscopic properties, is provided along the entire fuse. If the heat protection means is arranged on only one part of the cartridge, in addition to the greater inertia and the higher insulation strength, there is also the advantage that the melting preferably takes place within this part. In order to completely ensure the melting through at a specific point, it is advisable to use the
To insulate the fusible conductor itself against heat. The heat-insulating agent applied to the fusible link must be such that it does not further impair the extinguishing process when the fuse is triggered.
It should therefore be made as small as possible. The material for this has to be very fire-proof and porous.
In FIGS. 1 and 2, exemplary embodiments of the invention are shown. It is a thin wire or foil-shaped fusible link, which if possible is completely freely embedded in the powdery extinguishing agent of the cartridge (Fig. 1) or can also be wound onto a cross-shaped support e made of glass or ceramic material with the least possible contact (Fig . 2). The fusible conductor a and the powdery heat-resistant extinguishing agent surrounding it are in the ceramic
Insulating tube b included. The fusible link is connected to the two caps Cl'C2. At the inside
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provided, which act as heat protection agents.
As shown in Fig. 1, they can have different lengths (dB d2) so that the temperature gradient along the outer insulating tube does not change abruptly and this does not jump so easily in operation.
While in the embodiment of FIG. l asbestos tubes are provided only on the inner circumference of the cartridge case, in the arrangement of FIG. 2 the fusible conductor itself also has
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another special insulating cover. This is made in the form of asbestos tubes, which are attached to each of the parallel thin clay wires.
PATENT CLAIMS:
1. Hochspannungssichenmg, in which the fusible conductor is in a filled with powdered insulating, preferably ceramic insulating tube, which has a lining made of a heat protection agent, such as asbestos, characterized in that the heat protection agent only on part of the length of the Fuse cartridge, preferably in the middle of the same, is provided.