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Blitzlichtlampe.
Es ist bekannt, Metalle, wie Magnesium oder Aluminium, in Pulverform mit oder ohne beigemischen oxydierenden Stoffen sowohl in freier Luft als auch in geschlossenen Glocken für Blitzlicht zu verwenden. Auch sind Blitzlichtlampell bekannt geworden, bei denen solche Metalle in Blech-oder Folienform verwendet werden.
Die Blitzlichtlampe nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Ziehen erhaltener Magnesiumdraht oder ein-band aus diesem Material mit einem Umfang kleiner als 1500 Mikron als aktinisches Licht erzeugendes Material verwendet wird. Dies kann in freier Luft geschehen, aber zweckmässig wird das Material in einer durchsichtigen, geschlossenen Glocke untergebracht. Die Erfindung ermöglicht es, eine aktinisehe Strahlung kurzer Dauer zu erhalten, ohne dass es nötig ist, das Metall zu äusserst dünnen Folien, wie von 2 Mikron Dicke oder weniger, auszuwalzen.
Es ist bisher nicht als möglich angesehen worden, Magnesium zu einem dünnen Draht zu ziehen.
Das bisher gebräuchliche Verfahren zur Herstellung von Magnesiumdraht oder-band bestand darin, dass das Metall unter hohem Druck durch eine Öffnung gespritzt oder gepresst wurde, wobei der Block, in dem die Spritz-oder Pressöffnung angebracht war, erhitzt wurde, was jedoch für sehr dünne Drähte grosse technische Schwierigkeiten bereitete. Ferner ist es bekannt, mittels eines Walzverfahrens Magnesiumbleche herzustellen, die sehr dünn sind.
Ziehbare Metalle mit einem verhältnismässig niedrigen Schmelzpunkt werden bei Zimmertemperatur und mit grossem Verlauf der Düsen gezogen. Es ist z. B. Aluminium mit einem Schmelzpunkt von 658 C oder Kupfer mit einem Schmelzpunkt von 1080 C bei Zimmertemperatur und mit einem Verlauf von 15% oder mehr ziehbar.
Hochschmelzende Metalle, wie Wolfram (Schmelzpunkt 33000 C) oder Molybdän (2600 C), werden in Form sehr dünner Drähte bei einer bedeutend über Zimmertemperatur liegenden Temperatur, z. B.
800 C, und mit einem kleinen Verlauf von höchstens 8% per Düse gezogen.
Von den erwähnten Metallen stimmt Aluminium in dieser Beziehung am meisten mit Magnesium überein, da beide Metalle nicht nur praktisch den gleichen Schmelzpunkt, sondern auch die gleiche Zugfestigkeit aufweisen.
Während Aluminium sogar bis auf z. B. 40 Mikron gezogen werden kann und somit zu den leicht ziehbaren Metallen zu zählen ist, wurde Magnesiumdraht bisher durch Anwendung des Spritzverfahrens erhalten, wobei Drähte nicht viel dünner als 500 Mikron hergestellt werden können. Da das Ziehen dem Spritzen durch eine enge Öffnung vorzuziehen ist, werden dünne Drähte aus ziehbaren Metallen mit niedrigem Schmelzpunkt, wie Aluminium und Kupfer, durch Ziehen hergestellt. Dahingegen wurden, wie schon bemerkt, Drähte aus dem ebenso niedrigschmelzenden Magnesium bisher nur durch Spritzen erhalten.
Es ist gefunden worden, dass Magnesium, obgleich es ein Metall mit niedrigerem Schmelzpunkt ist, mittels Verfahren gezogen werden kann, die gerade bei Metallen mit hohem Schmelzpunkt Anwendung finden, u. zw. dadurch, dass der Verlauf der Düsen verhältnismässig klein gewählt, zweckmässig mit einer Abnahme des Umfanges von höchstens 6% per Düse, und dass ferner die Deformationszone auf eine Temperatur von ungefähr 350 C erhitzt wird.
Unter Erhitzung auf eine Temperatur von ungefähr 350 C ist zu verstehen, dass das Ziehen zweckmässig bei dieser Temperatur durchgeführt wird, aber dass es auch bei Temperaturen zwischen 2500 und 400 C bewerkstelligt werden kann.
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Zweckmässig wird die Abnahme des Schnittumfanges zwischen 2 und 5 % per Düse gewählt.
Das Erhitzen der Deformationszone kann durch Erhitzen der Düsen bewerkstelligt werden.
Geht man z. B. von einem gegossenen oder gespritzten Magnesiumstab von 6 mm Durchmesser aus, so kann dieser zunächst z. B. mittels eines Hämmerverfahrens bis auf einen geringeren Durchmesser, etwa 1 mm, gebracht werden und darauf zum Ziehen übergegangen werden. Bei diesem Hämmerverfahren wählt man den Verlauf je Hämmervorgang zweckmässig höchstens mit 3 %. Man kann jedoch auch ohne Ausübung des Hämmerverfahrens unmittelbar von 6 mm Durchmesser ab das Ziehverfahren durchführen.
Unter Hämmern ist das Hämmerverfahren zu verstehen, wie es bei der Herstellung von Wolframdraht unter anderm für elektrische Glühlampen angewendet wird.
Gute Ergebnisse erzielt man, wenn man z. B. von den in Frage kommenden Magnesiumstäbehen ausgeht, diese zunächst bei einer Temperatur höher als 250 C, zweckmässig bei 400 C, hämmert, so dass der Durchmesser bis auf 3 mm gebracht wird, wobei mit jedem Hämmervorgang der Durchmesser um 40 Mikron verringert wird. Darauf wird der Durchmesser von 3 mm auf 2 mm gebracht, wobei bei jedem Hämmervorgang der Durchmesser um 20 Mikron abnimmt. Darauf wird der Durchmesser von 2 mm auf 1 mm gebracht und dabei der Durchmesser bei jedem Hämmervorgang um 10 Mikron verringert.
Ist der Durchmesser auf 1 mm gebracht worden, so kann zum Ziehen übergegangen werden, womit auch sofort begonnen werden kann, wenn der gespritzte Magnesiumdraht von Anfang an einen solchen oder kleineren Durchmesser hat. Beim Ziehen wird die Deformationszone auf eine Temperatur von annähernd 350 C erhitzt, wobei es wünschenswert ist, den Magnesiumdraht über annähernd 300 Mikron Dicke. bevor er die Ziehöffnung erreicht, auf eine Temperatur höher als 300 C, z. B. 450 C, vorzuerhitzen.
Das Ziehverfahren kann wie folgt durchgeführt werden.
Von l WMK bis annähernd 600 Mikron wird dafür Sorge getragen, dass die Abnahme des Durchmessers des Drahtes per Düse 35 Mikron beträgt. Danach wird der Durchmesser von 600 auf 400 Mikron gebracht. wobei per Düse die Durchmesserabnahme 20 Mikron beträgt. Bei dem darauffolgenden Ziehen, wobei der Durchmesser von 440 Mikron auf 200 Mikron verringert wird, beträgt die Abnahme per Düse 12 Mikron.
Jetzt lässt sich der Durchmesser von 200 Mikron auf 100 Mikron mit einer Abnahme per Düse von 10 bis l Mikron bringen.
Als Düse können Diamant oder Kunstziehsteine, z. B. das sogenannte Widiametall, verwendet werden. Zweckmässig wird eine Ziehgeschwindigkeit angewendet, die bei Durchmessern kleiner als 600 Mikron annähernd 10 mm in der Minute beträgt. Als Schmiermittel kann beim Ziehen z. B. Rüböl verwendet werden.
Infolge des Ziehens tritt eine Erhöhung der Bruchfestigkeit ein, deren Wert meist über demjenigen
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streifen auf, und es zeigt sich bei metallographischer Prüfung, dass es eine Struktur von kleineren Kristallen aufweist als das durch Spritzen von Magnesium erhaltene Erzeugnis.
Es ist ferner möglich, ein dünnes und schmales Magnesiumband mit einem Umfang kleiner als 1500 Mikron herzustellen. Dieses kann sowohl durch entsprechende Wahl des Schnittes der Ziehöffnung der Düsen als auch durch Abplatten oder Walzen eines runden gezogenen Drahtes erhalten werden.
Die Erfindung umfasst ausser der Anwendung von Magnesium selbst auch die Anwendung von gezogenen Magnesiumlegierungen mit einem so grossen Magnesiumgehalt, dass sie ohne Ausübung des vorher beschriebenen Ziehverfahrens ähnlich wie Magnesium unziehbar sind ; im nachstehenden soll dessenungeachtet weiter nur von Magnesium die Rede sein.
Es ist gefunden worden, dass ein Magnesiumdraht z. B. in Sauerstoff bedeutend schneller verbrennt als ein durch Spritzen und gegebenenfalls darauffolgendes Abplatten erhaltenes Magnesiumband von gleicher Dicke. In Sauerstoff z. B. beträgt die aktinische Strahlungszeit des zuletzt erwähnten Ma- gnesiumbandes, das 8 mm breit und 90 Mikron dick ist, 0. 5 Sek., während gezogener, runder Magnesiumdraht von 90 Mikron Durchmesser unter gleichen Verhältnissen und bei gleicher Gewichtsmenge trotz der bedeutend grösseren Länge eine aktinische Strahlungszeit von o Sek. aufweist.
Unter aktinischer Strahlungszeit wird die Zeit verstanden, während welcher das Licht praktisch auf dem lichtempfindlichen Stoff (nach erfolgtem Entwickeln) Schwärzung herbeiführt.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die Blitzlichtlampe mit einer Menge mit aktinischer Wirkung reagierender Gase, wie Sauerstoff oder Stiekstoffmonoxyd, versehen, die zweckmässig mehr als das Doppelte derjenigen Menge beträgt, die theoretisch für die völlige Umwandlung des gezogenen Magnesiums erforderlich ist. Obgleich infolge dieses Überschusses im allgemeinen die Reaktionszeit nicht besonders abnimmt, hat dieser Überschuss den Vorzug, dass eine völlige Umwandlung des Magnesiums erzielt werden kann.
Zweckmässig wird eine Blitzlichtlampe nach der Erfindung mit einem durch Ziehen erhaltenen Magnesiumdraht bzw.-band versehen, dessen Umfang zwischen 400 und 150 Mikron liegt. Verwendet man einen Magnesiumdraht von 200 Mikron Durchmesser bei einer Länge von z. B. 80 em, so kann die
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gesamt entwickelte Lichtmenge zur Erzielung kurzdauernder aktinischer Strahlungszeiten die gleiche ist, ist es wünschenswert, gezogene Magnesiumdrähte oder-bänder mit einem kleineren Umfang als 1500 Mikron zu verwenden.
Ausser Sauerstoff können auch andere Gase, wie Lachgas N2O, Stickstoffoxyd NO und Stickstoff-
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reagieren.
Magnesiumdrähte oder-bänder können auf verschiedene Weise in einer Blitzlichtlampe untergebracht werden. Es kann z. B. der Magnesiumdraht auf einen aus Metall oder Glas bestehenden Rahmen aufgespannt oder aber in Form eines Knäuels frei in der Glocke angebracht werden. Auch ist es möglieh. den Magnesiumdraht z. B. in Form eines Zickzackdrahtes, einer Schraubenlinie oder Doppelschraubenlinie anzubringen, wie es bei Glühlampen geschieht.
Die Erzielung einer kurzen aktinischen Strahlungszeit kann durch eine derartige Anordnung des Magnesiumdrahtes begünstigt werden, indem die verschiedenen Abschnitte des Drahtes tunlichst ausgebreitet werden, d. h. dass ein Zusammendrücken des Drahtes in Form eines zu kleinen Pfröpfchens verhütet wird.
Soll der Magnesiumdraht knäuelähnlich frei in der Glocke angebracht werden, so empfiehlt es
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faden anbringt, so dass bei jeder Lage der Glocke der Knäuel nicht von den Elektroden abgleiten kann.
Dies kann auch dadurch erzielt werden, dass die Innenseite der Glocke, soweit als nötig, mit einer Schutz- schicht versehen wird. Als solche Schutzschichten kommen Materialien in Betracht, wie dünnes Papier, eine regenerierte Zelluloseschicht, eine Schicht aus Zellulosederivaten, wie Nitrozellulose, Glimmer oder unverbrennbar gemachtes Papier. Die Gefahr eines Zerspringens der Glocke kann auch in der Weise beseitigt werden, dass die Wand der Glasglocke verhältnismässig dick gewählt wird.
Vergleicht man einen Magnesiumdraht, wie dieser bei der Erfindung angewendet wird, mit einem Aluminiumdraht von gleicher Dicke, so zeigt sich, dass der Magnesiumdraht bedeutend leichter zum Entzünden gebracht werden kann. Um Aluminiumdraht zu guter Zündung zu bringen, müsste der Durchmesser äusserst gering, z. B. dünner als 50 Mikron sein. Ein Zirkoniumdraht hingegen weist zwar eine gute Zündung auf, hat aber wieder den Nachteil einer sehr langen aktinischen Strahlungszeit.
Die Erfindung macht das Auswalzen von Aluminiumfolien auf sehr geringe Stärken, z. B. bis auf 2 Mikron herab oder weniger, überflüssig, da nach der Erfindung mit einem gezogenen Magnesiumdraht von 100 Mikron Durchmesser schon eine sehr kurze aktinische Strahlungszeit erzielt werden kann. Im übrigen ist das Anbringen und die Handhabung eines Magnesiumdrahtes bzw.-bandes einfacher als bei einer Folie. Ferner ist die Gefahr der Verbrennung des das aktinische Licht erzeugenden Materials beim Einschmelzen der Glocke bei Magnesiumdraht bzw.-band bedeutend geringer als bei Aluminiumfolien.
Man kann eine Blitzlichtlampe nach der Erfindung in der Weise herstellen, dass ein durch Ziehen erhaltener Magnesiumdraht bzw.-band von geeigneter Dicke auf eine Weise angebracht wird, die der-
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Man kann die Eigenschaften des ausgestrahlten Lichtes durch Benutzung einer farbigen Glocke oder von Glocken, die für das ultraviolette oder das ultrarote Licht in besonders hohem Masse durchlässig sind, beeinflussen. Gewünschtenfalls können chemische Stoffe auf dem Magnesiumdraht angebracht werden, welche die Eigenschaften des aktinischen Lichtes beeinflussen. Als Beispiel solcher Stoffe können Strontium-, Kalzium-, Natrium-und Quecksilbersalze erwähnt werden.
Man kann in der Glocke einer Blitzlichtlampe nach der Erfindung einen Stoff unterbringen, der etwaigen Zutritt von Luft durch eine Verfärbung anzeigt. Als Beispiel können Stickstoffmonoxyd (NO) erwähnt werden, das entweder allein oder mit beigemischtem Schwefelkohlenstoff (CSz) angewendet werden kann. Erfindungsgemäss können sehr grosse Lichtmengen durch Benutzung einer genügenden Gewichtsmenge Magnesium erreicht werden. Es hat sich gezeigt, dass die gesamte Liehtmenge praktisch proportional mit diesem Gewicht zunimmt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einigen schematisch dargestellten Ausführungsformen von Blitzlichtlampen nach der Erfindung näher erläutert.
In Fig. 1 besitzt eine Glasglocke- 1 eine Quetschstelle 2, in welche Stromzuführungsdrähte. 3 eingeschmolzen sind, die durch einen kleinen Glühwendeldraht 4 verbunden sind. Auf einem. Rahmen 5 ist ein Draht aus Magnesium-Aluminium-Legierung 6 aufgespannt. Die Gliihspirale 4ist mit einem Stückchen Aluminiumfolie 7 versehen.
In Fig. 2 ist eine Glasglocke 8 mit einer Quetschstelle 9 versehen, in welche Stromzuführungs- drähte. 10 eingeschmolzen sind, die durch den Glübkörper-U verbunden sind, an dem sieh eine explosive Masse 12 befindet. Ein magnesium-Aluminium-Legierungsdraht 13 ist knäuelförmig in der Glocke angeordnet.
In Fig. 3 ist eine Glasglocke 14 mit einer Quetschstelle 15 versehen, in welche Stromzuführungs- drähte 16 eingeschmolzen sind, während ein Draht aus Magnesium-Aluminium-Legierung 17 in der bei elektrischen Glühlampen bekannten Weise angeordnet und mit den Stromzuführungsdrähten 16 elektrisch verbunden ist.
In Fig. 4 ist eine Glasglocke 18 mit einer Quetschstelle 19 versehen, in welche Stromzuführungs- drähte 20 eingeschmolzen sind, während ein Draht aus Magnesium-Aluminium-Legierung 21 in Form eines Wendeldrahtes angebracht und mit den Stromzuführungsdrähten 20 elektrisch verbunden ist.
In Fig. 5 ist 22 eine Glasglocke, die mit einer Quetschstelle 2. 3 versehen ist, in welche Stromzu- führungsdrähte 24 und 25 eingeschmolzen sind. Letztere sind mit einer Schmelzsicherung 26 versehen.
Ein Draht aus Magnesium-Aluminium-Legierung 27 ist analog wie in Fig. 2 angeordnet, während die Stromzuführungsdrähte 24 und 25 mit einem Glühdraht 28 mit Paste verbunden sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Blitzlichtlampe mit elektrischer Zündung, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Ziehen erhaltener Magnesiumdraht oder ein solches Band mit einem Umfang kleiner als 1500 Mikron in einer geschlossenen Glocke angeordnet ist, die mit einer unter aktinischer Wirkung mit Magnesium reagierenden Gasfüllung versehen ist.
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Flash lamp.
It is known to use metals, such as magnesium or aluminum, in powder form with or without added oxidizing substances, both in the open air and in closed bells for flash light. Flashlight lamps are also known in which such metals are used in sheet metal or foil form.
The flash lamp according to the invention is characterized in that a magnesium wire obtained by drawing or a band of this material with a circumference smaller than 1500 microns is used as an actinic light generating material. This can be done in the open air, but it is best to place the material in a transparent, closed bell. The invention enables short duration actinic radiation to be obtained without the need to roll the metal into extremely thin foils such as 2 microns thick or less.
It has not previously been considered possible to draw magnesium into a thin wire.
The method used up to now for the production of magnesium wire or band was that the metal was injected or pressed through an opening under high pressure, whereby the block in which the injection or pressing opening was attached was heated, but this was for very thin ones Wires caused great technical difficulties. It is also known to use a rolling process to produce magnesium sheets which are very thin.
Drawable metals with a relatively low melting point are drawn at room temperature and with a large nozzle. It is Z. B. aluminum with a melting point of 658 C or copper with a melting point of 1080 C at room temperature and with a gradient of 15% or more drawable.
Refractory metals such as tungsten (melting point 33000 C) or molybdenum (2600 C) are produced in the form of very thin wires at a temperature significantly above room temperature, e.g. B.
800 C, and drawn with a small gradient of no more than 8% per nozzle.
Of the metals mentioned, aluminum agrees most with magnesium in this respect, since both metals not only have practically the same melting point, but also the same tensile strength.
While aluminum even except for z. B. can be drawn 40 microns and thus counts to the easily drawable metals, magnesium wire has been obtained by using the spraying process, with wires not much thinner than 500 microns can be made. Since drawing is preferable to spraying through a narrow opening, thin wires of drawable, low melting point metals such as aluminum and copper are made by drawing. In contrast, as already noted, wires made from magnesium, which has the same low melting point, have only been obtained by spraying.
It has been found that magnesium, although a lower melting point metal, can be drawn by methods that are just used with high melting point metals, e.g. between the fact that the course of the nozzles is selected to be relatively small, expediently with a decrease in the circumference of at most 6% per nozzle, and that the deformation zone is also heated to a temperature of approximately 350.degree.
Heating to a temperature of approximately 350 ° C. means that the drawing is expediently carried out at this temperature, but that it can also be carried out at temperatures between 2500 and 400 ° C.
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It is advisable to choose between 2 and 5% reduction in the circumference per nozzle.
The deformation zone can be heated by heating the nozzles.
If you go z. B. from a cast or injection-molded magnesium rod of 6 mm diameter, this can initially z. B. by means of a hammering process down to a smaller diameter, about 1 mm, and then moved on to pulling. In this hammering process, the course of each hammering process is expediently chosen at a maximum of 3%. However, the drawing process can also be carried out immediately from a diameter of 6 mm without using the hammering process.
Hammering is to be understood as the hammering process used in the manufacture of tungsten wire, among other things for electric light bulbs.
Good results are obtained if you use e.g. B. starting from the magnesium rods in question, these first hammers at a temperature higher than 250 C, conveniently at 400 C, so that the diameter is brought to 3 mm, the diameter is reduced by 40 microns with each hammering process. The diameter is then brought from 3 mm to 2 mm, the diameter decreasing by 20 microns with each hammering process. The diameter is then brought from 2 mm to 1 mm and the diameter is reduced by 10 microns with each hammering process.
If the diameter has been brought to 1 mm, you can move on to drawing, which can also be started immediately if the injection-molded magnesium wire has such a diameter or a smaller diameter from the start. When drawing, the deformation zone is heated to a temperature of approximately 350 C, it being desirable to have the magnesium wire approximately 300 microns thick. before it reaches the draw opening, to a temperature higher than 300 C, e.g. B. 450 C, preheat.
The drawing process can be carried out as follows.
From 1 WMK to approximately 600 microns, it is ensured that the decrease in the diameter of the wire per nozzle is 35 microns. Then the diameter is brought from 600 to 400 microns. the diameter decrease per nozzle is 20 microns. On the subsequent drawing, reducing the diameter from 440 microns to 200 microns, the decrease per nozzle is 12 microns.
Now the diameter can be brought from 200 microns to 100 microns with a decrease per nozzle of 10 to 1 micron.
As a nozzle, diamond or artificial drawing stones, e.g. B. the so-called widiametal can be used. A pulling speed is expediently used which, for diameters smaller than 600 microns, is approximately 10 mm per minute. As a lubricant when pulling z. B. rapeseed oil can be used.
As a result of the pulling, there is an increase in the breaking strength, the value of which is usually above that
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strip and metallographic examination shows that it has a structure of smaller crystals than the product obtained by spraying magnesium.
It is also possible to make a thin and narrow magnesium ribbon with a circumference less than 1500 microns. This can be achieved both by appropriate selection of the cut of the drawing opening of the nozzles and by flattening or rolling a round drawn wire.
In addition to the use of magnesium itself, the invention also includes the use of drawn magnesium alloys with such a high magnesium content that they can be drawn like magnesium without performing the drawing process described above; In the following, however, only magnesium will be mentioned.
It has been found that a magnesium wire e.g. B. burns significantly faster in oxygen than a magnesium strip of the same thickness obtained by spraying and possibly subsequent flattening. In oxygen z. B. the actinic radiation time of the last-mentioned magnesium ribbon, which is 8 mm wide and 90 microns thick, is 0.5 seconds, while drawn, round magnesium wire 90 microns in diameter under the same conditions and with the same weight despite the significantly greater length has an actinic radiation time of 0 sec.
The actinic radiation time is understood to mean the time during which the light practically causes blackening on the light-sensitive material (after development has taken place).
In a particular embodiment of the invention, the flashlight lamp is provided with an amount of gases which react with actinic action, such as oxygen or nitrogen monoxide, which is expediently more than twice the amount that is theoretically required for complete conversion of the drawn magnesium. Although the reaction time does not generally decrease particularly as a result of this excess, this excess has the advantage that a complete conversion of the magnesium can be achieved.
A flashlight lamp according to the invention is expediently provided with a magnesium wire or band obtained by drawing, the circumference of which is between 400 and 150 microns. If a magnesium wire of 200 microns diameter is used with a length of e.g. B. 80 em, so the
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If the total amount of light developed is the same for short acting times of actinic radiation, it is desirable to use drawn magnesium wires or ribbons smaller than 1500 microns in circumference.
In addition to oxygen, other gases such as laughing gas N2O, nitrogen oxide NO and nitrogen
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react.
Magnesium wires or ribbons can be housed in a flashlight in a number of ways. It can e.g. B. the magnesium wire stretched on a frame made of metal or glass or freely attached in the form of a ball in the bell. It is also possible. the magnesium wire z. B. in the form of a zigzag wire, a helix or double helix, as happens with incandescent lamps.
Achieving a short actinic radiation time can be promoted by such an arrangement of the magnesium wire, in that the various sections of the wire are spread out as much as possible, i. H. that a compression of the wire in the form of a plug that is too small is prevented.
If the magnesium wire is to be attached freely in the bell like a ball, it is recommended
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so that the ball cannot slide off the electrodes in any position of the bell.
This can also be achieved by providing the inside of the bell, as far as necessary, with a protective layer. Materials such as thin paper, a regenerated cellulose layer, a layer of cellulose derivatives such as nitrocellulose, mica or paper made incombustible can be considered as such protective layers. The risk of the bell bursting can also be eliminated in such a way that the wall of the bell jar is chosen to be relatively thick.
If one compares a magnesium wire, such as that used in the invention, with an aluminum wire of the same thickness, it is found that the magnesium wire can be made to ignite significantly more easily. To bring aluminum wire to good ignition, the diameter would have to be extremely small, e.g. B. be thinner than 50 microns. A zirconium wire, on the other hand, has good ignition, but again has the disadvantage of a very long actinic radiation time.
The invention makes the rolling of aluminum foils to very low thicknesses, e.g. B. down to 2 microns or less, superfluous, since according to the invention a very short actinic radiation time can be achieved with a drawn magnesium wire of 100 microns in diameter. In addition, the attachment and handling of a magnesium wire or tape is easier than with a film. Furthermore, the risk of burning the actinic light-generating material when the bell is melted is significantly lower with magnesium wire or tape than with aluminum foils.
A flashlight lamp according to the invention can be manufactured in such a way that a magnesium wire or ribbon of suitable thickness obtained by drawing is attached in a manner which
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The properties of the emitted light can be influenced by using a colored bell or bells which are particularly transparent to ultraviolet or ultraviolet light. If desired, chemical substances can be applied to the magnesium wire which influence the properties of the actinic light. Strontium, calcium, sodium and mercury salts can be mentioned as examples of such substances.
You can place a substance in the bell of a flashlight lamp according to the invention, which indicates any entry of air by a discoloration. As an example, nitrogen monoxide (NO) can be mentioned, which can be used either alone or with added carbon disulfide (CSz). According to the invention, very large amounts of light can be achieved by using a sufficient amount by weight of magnesium. It has been shown that the total amount of bedding increases practically proportionally with this weight.
The invention is explained in more detail in the drawing using some schematically illustrated embodiments of flash lamps according to the invention.
In Fig. 1, a glass bell 1 has a pinch point 2, into which power supply wires. 3 are melted, which are connected by a small filament wire 4. On one. Frame 5 is a wire made of magnesium-aluminum alloy 6 stretched. The glow coil 4 is provided with a piece of aluminum foil 7.
In FIG. 2, a bell jar 8 is provided with a pinch point 9, into which power supply wires. 10 are melted, which are connected by the Glübkörper-U, on which see an explosive mass 12 is located. A magnesium-aluminum alloy wire 13 is arranged in a ball shape in the bell.
In FIG. 3, a bell jar 14 is provided with a pinch point 15 into which power supply wires 16 are melted, while a wire made of magnesium-aluminum alloy 17 is arranged in the manner known from electric incandescent lamps and is electrically connected to the power supply wires 16.
In FIG. 4, a bell jar 18 is provided with a pinch point 19, into which power supply wires 20 are melted, while a wire made of magnesium-aluminum alloy 21 in the form of a helical wire is attached and electrically connected to the power supply wires 20.
In FIG. 5, 22 is a bell jar which is provided with a pinch point 2, 3 into which power supply wires 24 and 25 are fused. The latter are provided with a fuse 26.
A wire made of magnesium-aluminum alloy 27 is arranged analogously to FIG. 2, while the power supply wires 24 and 25 are connected to a filament 28 with paste.
PATENT CLAIMS:
1. Flash lamp with electrical ignition, characterized in that a magnesium wire obtained by pulling or such a band with a circumference of less than 1500 microns is arranged in a closed bell which is provided with a gas filling which reacts with magnesium under actinic action.