AT14270U1 - Baustein - Google Patents

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AT14270U1
AT14270U1 ATGM50117/2014U AT501172014U AT14270U1 AT 14270 U1 AT14270 U1 AT 14270U1 AT 501172014 U AT501172014 U AT 501172014U AT 14270 U1 AT14270 U1 AT 14270U1
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ATGM50117/2014U
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Kollin Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen quaderförmigen Baustein mit ersten Formschlusselementen zur Erzeugung einer Steckverbindung mit einem gleichartigen Baustein, wobei die ersten Formschlusselemente an zumindest einer Längsseite des Bausteins angeordnet sind und alternierend angebrachte, einander formentsprechende, nebeneinanderliegende und quer zur Längserstreckung des Bausteins verlaufende Mulden und Zähne umfassen, wobei an zumindest einer Längsseite des Bausteins zweite Formschlusselemente zur Erzeugung einer Steckverbindung mit einem andersartigen Baustein vorgesehen sind.

Description

Beschreibung
BAUSTEIN
[0001] Die Erfindung betrifft einen quaderförmigen Baustein mit ersten Formschlusselementenzur Erzeugung einer Steckverbindung mit einem gleichartigen Baustein, wobei die ersten Form¬schlusselemente an zumindest einer Längsseite des Bausteins angeordnet sind und alternie¬rend angebrachte, einander formentsprechende, nebeneinanderliegende und quer zur Längser¬streckung des Bausteins verlaufende Mulden und Zähne umfassen.
[0002] Ein derartiger Baustein ist aus der AT 12 713 U1 bekannt und erlaubt es, in verhältnis¬mäßig kurzer Zeit ein stabiles Bauwerk zu errichten. Ein Problem besteht jedoch darin, dassdiese Bausteine zwar stabile Konstruktionen erlauben, jedoch nicht mit anderen Bausteinsys¬temen kombinierbar sind. Insbesondere die Kombination mit vergleichsweise filigranen Bau¬steinsystemen wie Lego, oder Best-Lock oder dergleichen ist nicht möglich.
[0003] Die technische Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, einen Baustein zu schaffen,der es einerseits erlaubt, in einfacher und schneller Weise stabile Bauwerke zu errichten, undes andererseits erlaubt, die Bausteine mit andersartigen Bausteinen oder Bausteinsystemen zukombinieren.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an zumindest einer Längs¬seite des Bausteins zweite Formschlusselemente zur Erzeugung einer Steckverbindung miteinem andersartigen Baustein vorgesehen sind.
[0005] Die zweiten Formschlusselemente erlauben es dem Benutzer, den Baustein auch mitandersartigen Bausteinen zu kombinieren. Indem die zweiten Formschlusselemente an eineroder zwei Längsseiten angeordnet sind, bleibt die Verbindung über die ersten Formschlussele¬mente an den anderen Seiten unberührt.
[0006] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die zweiten Formschlusselemente angegenüberliegenden Außenflächen der ersten Formschlusselemente angeordnet sind. Dadurchkann der Baustein sowohl auf bestehende Bausteinsysteme aufgesteckt werden, als auch alsGrundlage für das Aufstecken andersartiger Bausteine dienen.
[0007] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die zweiten Formschlusselemente Nop¬pen und / oder formentsprechende Nuten umfassen, wobei die Noppen und die Nuten vorzugs¬weise kreisrunden Querschnitt aufweisen. Dies erlaubt in vorteilhafterWeise die formschlüssigeVerbindung mit Lego- und Lego-kompatiblen Systemen wie Best-Lock oder vergleichbarenBausteinen.
[0008] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die zweiten Formschlusselemente zu¬mindest eine hohle Röhre mit Stegen umfassen, die mit Nuten eines anderen Bausteins form¬schlüssig in Eingriff bringbar ist. Dies ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise die Kombina¬tion mit den runden Noppen von Lego- oder Best-Lock- Bausteinen.
[0009] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Noppen an der Außenfläche derZähne und die Nuten an der Außenfläche jeweils gegenüberliegender Zähne angeordnet sind,wobei vorzugsweise an jedem Zahn eine Noppe oder eine Nut angeordnet ist. Dadurch wirdinsbesondere erreicht, dass der Baustein als Zwischenelement in bestehenden Systemen be¬nutzt werden kann. Durch die im Vergleich zu anderen Bausteinsystemen erhöhte Stabilität dererfindungsgemäßen Bausteine erlaubt dies eine höhere Variation möglichen Bauten.
[0010] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die ersten Formschlusselemente in ei¬nem Rastermaß angeordnet sind, wobei die Ausmaße der Mulden und Zähne einander ent¬sprechen.
[0011] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Baustein zwei Stirnseiten aufweistund die stirnseitig angeordneten ersten Formschlusselemente die Hälfte der Breite der zwi¬schen den Stirnseiten angeordneten ersten Formschlusselemente aufweisen, und vorzugswei- se die stirnseitig angeordneten zweiten Formschlusselemente die Hälfte der Breite der zwi¬schen den Stirnseiten angeordneten zweiten Formschlusselemente aufweisen. Dadurch wirdermöglicht, die Bausteine stirnseitig übergreifend miteinander und mit andersartigen Bausteinenzu verbinden.
[0012] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die zwischen den Stirnseiten liegendenersten Formschlusselemente einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweisen.Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass der Baustein in Längserstreckung einenim Wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist.
[0013] Die Erfindung umfasst weiters ein Bauwerk mit zumindest einem erfindungsgemäßenBaustein.
[0014] Weitere erfindungsgemäße Merkmale ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen, denAnsprüchen und den Zeichnungen.
[0015] Die Erfindung wird nun an Hand einiger nicht ausschließlicher Ausführungsbeispielenäher erläutert.
[0016] Fig. 1a - 1f zeigen ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Bausteins; [0017] Fig. 2a - 2d zeigen ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Bausteins; [0018] Fig. 3a - 3d zeigen ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Bausteins; [0019] Fig. 4a - 4d zeigen ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Bausteins; [0020] Fig. 5a - 5d zeigen ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Bausteins.
[0021] Fig. 1a bis 1f zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bau¬steins. Der quaderförmige Baustein 1 verfügt über erste Formschlusselemente in Form Mulden2 und Zähnen 3, die an sämtlichen vier Längsseiten des Bausteins 1 angeordnet sind. Dieersten Formschlusselemente sind in einem Rastermaß angeordnet, wodurch die Verbindungerfindungsgemäßer Bausteine miteinander ermöglicht wird. Beim Zusammenstecken der Bau¬steine werden die Zähne 3 eines Bausteins in korrespondierenden Mulden 2 eines anderenBausteins gesteckt, wodurch eine stabile formschlüssige Verbindung erreicht wird.
[0022] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verfügt der Baustein 1 weiters an seiner Stirnseite7 über stirnseitig angeordnete erste Formschlusselemente 8, welche die Hälfte der Breite derersten Formschlusselemente aufweisen. An einer ersten Längsseite des Bausteins 1 sind zwei¬te Formschlusselemente in Form von Noppen 4 angeordnet. An der gegenüberliegendenLängsseite des Bausteins sind ebenfalls formentsprechende zweite Formschlusselemente inForm von Nuten 5 angeordnet. Die Noppen 4 und die Nuten 5 haben kreisförmigen, forment¬sprechenden Querschnitt. Fig. 1e zeigt eine Ansicht der ersten Längsseite mit den Noppen 4,und Fig. 1f zeigt eine Ansicht der zweiten, gegenüberliegenden Längsseite mit den Nuten 5.
[0023] An den Stirnseiten 7 des quaderförmigen Bausteins 1 sind darüber hinaus stirnseitigangeordnete zweite Formschlusselemente 9 in Form von Noppen und Nuten vorgesehen, wo¬bei die Nuten einer halben Nut 5 entsprechen, und die Noppen im Wesentlichen einer halbenNoppe 4 entsprechen. Die Noppen der stirnseitig angeordneten zweiten Formschlusselementekönnen auch eine geringere Ausdehnung als genau die Hälfte der Noppen 4 aufweisen, um dieBruchgefahr der stirnseitig angeordneten Noppen zu verringern.
[0024] Fig. 2a bis 2d zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bau¬steins. Der Baustein ist wiederum quaderförmig und weist an seinen vier Längsseiten alternie¬rend angebrachte, einander formentsprechende nebeneinander liegende und quer zur Längser¬streckung des Bausteins verlaufende Mulden 2 und Zähne 3, welche die ersten Formschlus¬selemente bilden. Sämtliche Zähne 3 weisen an ihrer Außenfläche Noppen 4 auf.
[0025] In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Baustein 1 an den Außenflä¬chen der Zähne 3 ausschließlich Nuten 5 auf. In einem weiteren nicht dargestellten Ausfüh¬rungsbeispiel weist der Baustein 1 an gegenüberliegenden Außenflächen der Zähne 3 Noppen 4 und Nuten 5 auf, sodass jeweils 2 Längsseiten Noppen 4 aufweisen, und die zwei gegenüber¬liegenden Längsseiten Nuten 5 aufweisen. In einem weiteren nicht dargestellten Ausführungs¬beispiel weist der Baustein nur an einer Längsseite Noppen 4, und nur an der gegenüberlie¬genden Längsseite Nuten 5 auf.
[0026] Fig. 3a bis 3d zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bau¬steins. Der Baustein 1 ist quaderförmig und weist an einer Längsseite alternierend angebrachte,einander formentsprechende, neben einander liegende und quer zur Längserstreckung desBausteins 1 verlaufende Mulden 2 und Zähne 3 auf. Die stirnseitig angeordneten ersten Form¬schlusselemente 8 haben die Hälfte der Breite der zwischen den Stirnseiten angeordnetenersten Formschlusselemente. Gegenüber der Längsseite mit den ersten Formschlusselementensind zweite Formschlusselemente zur Erzeugung einer Steckverbindung mit einem andersarti¬gen Baustein vorgesehen. Die zweiten Formschlusselemente umfassen zwei Reihen forment¬sprechender Noppen 4.
[0027] Fig. 4a bis 4d zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bau¬steins. Dieser entspricht dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 3a bis 3d, wobei jedoch an derLängsseite des Bausteins 1 die zweiten Formschlusselemente statt den Noppen 4 nunmehrformentsprechende Nuten 5 umfassen. In beiden Fällen ermöglichen die Noppen 4 bzw. dieNuten 5 die Erzeugung einer Steckverbindung mit einem andersartigen Baustein. Es kann auchder Baustein aus Fig.3a bis 3d auf den Baustein nach Fig. 4a bis 4d gesteckt werden.
[0028] Fig. 5a bis 5d zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bausteins,wobei der Baustein 1 an einer Längsseite formentsprechende, nebeneinander liegende undquer zur Längserstreckung des Bausteins 1 verlaufende Mulden 2 und Zähne 3 umfasst, und ander gegenüberliegenden Seite zweite Formschlusselemente in Form hohler Röhren 6 mit abge¬setzten Stegen 10 aufweist. Die dadurch geschaffenen Zwischenräume erlauben eine form¬schlüssige Verbindung mit den Noppen 4 andersartiger Bausteine.
[0029] Die Erfindung erstreckt sich weiters auf sämtliche Ausführungsformen im Rahmen dernachfolgenden Patentansprüche.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Baustein 2 Mulde 3 Zahn 4 Noppe 5 Nut 6 Röhre 7 Stirnseite 8 Stirnseitig angeordnete erste Formschlusselemente 9 Stirnseitig angeordnete zweite Formschlusselemente 10 Steg

Claims (10)

  1. Ansprüche 1. Quaderförmiger Baustein (1) mit ersten Formschlusselementen zur Erzeugung einerSteckverbindung mit einem gleichartigen Baustein (1), wobei die ersten Formschlussele¬mente an zumindest einer Längsseite des Bausteins (1) angebracht sind und alternierendangebrachte, einander formentsprechende, nebeneinanderliegende und quer zur Längser¬streckung des Bausteins (1) verlaufende Mulden (2) und Zähne (3) umfassen, dadurchgekennzeichnet, dass an zumindest einer Längsseite des Bausteins (1) zweite Form¬schlusselemente zur Erzeugung einer Steckverbindung mit einem andersartigen Bausteinvorgesehen sind.
  2. 2. Baustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Formschlussele¬mente an gegenüberliegenden Außenflächen der ersten Formschlusselemente angeordnetsind.
  3. 3. Baustein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Form¬schlusselemente Noppen (4) und / oder formentsprechende Nuten (5) umfassen, wobei dieNoppen (4) und die Nuten (5) vorzugsweise kreisrunden Querschnitt aufweisen.
  4. 4. Baustein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Formschlussele¬mente zumindest eine hohle Röhre (6) mit Stegen (10) umfassen, die mit Nuten eines an¬deren Bausteins formschlüssig in Eingriff bringbar ist.
  5. 5. Baustein nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (4) an derAußenfläche der Zähne (3) und die Nuten (5) an der Außenfläche jeweils gegenüberlie¬gender Zähne (3) angeordnet sind, wobei vorzugsweise an jedem Zahn (3) eine Noppe (4)oder eine Nut (5) angeordnet ist.
  6. 6. Baustein nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erstenFormschlusselemente in einem Rastermaß angeordnet sind, wobei die Ausmaße der Mul¬den (2) und Zähne (3) einander entsprechen.
  7. 7. Baustein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Baustein (1) zwei Stirnseiten (7) aufweist und die stirnseitig angeordneten ersten Formschlussele¬mente (8) die Hälfte der Breite der zwischen den Stirnseiten (7) angeordneten erstenFormschlusselemente aufweisen, und vorzugsweise die stirnseitig angeordneten zweitenFormschlusselemente (9) die Hälfte der Breite der zwischen den Stirnseiten (7) angeordne¬ten zweiten Formschlusselemente aufweisen.
  8. 8. Baustein nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischenden Stirnseiten (7) liegenden ersten Formschlusselemente einen im Wesentlichen quadra¬tischen Querschnitt aufweisen.
  9. 9. Baustein nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Baustein (1) in Längserstreckung einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist.
  10. 10. Bauwerk umfassend zumindest einen Baustein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ATGM50117/2014U 2014-07-25 2014-07-25 Baustein AT14270U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202017101960U1 (de) 2016-04-25 2017-04-28 Erich Kollin Baustein

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US5685120A (en) * 1993-02-10 1997-11-11 Kirpal Singh Sihra Building system
WO2011035358A1 (de) * 2009-09-24 2011-03-31 Michael Klein Wechselrahmen und ein system zur dreidimensionalen zusammenfügung mehrerer wechselrahmen mittels verbindungselementen
DE202012005469U1 (de) * 2011-06-06 2012-06-26 Kollin Gmbh Baustein
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