AT142759B - Verfahren zur Stabilisierung von chlorierten Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Stabilisierung von chlorierten Kohlenwasserstoffen.

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  Verfahren zur Stabilisierung von chlorierten Kohlenwasserstoffen. 



   Chlorierte Kohlenwasserstoffe haben die Neigung, sich während der Lagerung, beispielsweise infolge der Einwirkung des Lichtes, unter Bildung von Salzsäure, zu zersetzen. Dadurch werden diese Produkte für verschiedene Verwendungszwecke, wie z. B. Extraktion, ungeeignet, da Metallgefässe, mit denen die Produkte in Berührung kommen, Korrosionen erleiden. Erfindungsgemäss werden den 
 EMI1.1 
 oder Tetrachloräthan, geringe Mengen   an käuflichen Amylen"zugesetzt, wodurch   die Entstehung von
Salzsäure vermieden wird. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, den zur Behandlung von Textilstoffen usw. dienenden Lösungsmitteln verschiedene Stoffe, wie heterocyclische Basen, z. B. Pyridin, ferner Eukalyptusöl   oder" Terebene"   (Terpentin bzw. Terpentinersatz), in geringen Mengen zuzusetzen, wodurch unter anderm auch die Bildung freier Säure, z. B. Salzsäure, vermieden wird (Patentschriften Nr. 80844, 117458). 



   Das erfindungsgemäss als Mittel zur Verhinderung der Salzsäureabspaltung   zuzusetzende käufliche     Amylen"weist gegenüber   den vorerwähnten Zusatzmitteln den Vorteil einer   überraschend   grösseren   Stabilisierungswirksamkeit   auf. Die anzuwendende Menge kann ausserordentlich geringfügig sein, u. zw. beträgt dieselbe zweckmässig ungefähr   0#0001   bis etwa   0. 01% der Gewichtsmenge   des chlorierten Kohlenwasserstoffes. 



   Die nach vorliegendem Verfahren erhaltenen Produkte sind insbesondere aus dem Grunde wertvoll, weil infolge des niedrigen Siedepunktes   des käuflichen Amylens",   der bei etwa   36-40  liegt,   bei den Hauptanwendungsgebieten der so stabilisierten chlorierten   Kohlenwasserstoffe-Extraktions-   und Reinigungsverfahren-das durch Destillation zurückgewonnene Lösungsmittel stets eine ausreichende Menge des Stabilisators enthält.   Schliesslich   weist der erfindungsgemässe Stabilisator wegen der geringen zur Verhinderung der Salzsäurebildung nötigen Menge noch den Erfolg auf, dass die Herstellung von sehr lange lagerfähigen chlorierten Kohlenwasserstoffen sehr niedrige Kosten verursacht. 



   Zur   Durchführung   des Verfahrens benutzt man zweckmässig eine konzentrierte Stammlösung des Stabilisators in dem zu stabilisierenden Lösungsmittel, von der die entsprechende Menge dem chlorierten Kohlenwasserstoff beigefügt wird. 



   Die nach dem neuen Verfahren stabilisierten Produkte eignen sieh für verschiedene Zwecke, vorzugsweise zur Extraktion von Ölen, Fetten, Wachsen, Harzen usw., zur Reinigung von Textilstoffen, zur Metallentfettung in flüssigem und dampfförmigen Zustande, zum Lösen von   Gummi,   Firnis und andern organischen Stoffen und zur Herstellung von Farben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Verfahren zur Stabilisierung von chlorierten Kohlenwasserstoffen, wie Methylenchlorid, Dichlor- äthylen,   Trichloräthylen,     Perehloräthylen   und   Tetrachloräthan durch   Zusatz geringer Mengen eines die Salzsäureabspaltung verhindernden Mittels, dadurch gekennzeichnet, dass als derartiges Mittel   "käufliches     Amylen"verwendet   wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des zugesetzten Stabilisators EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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