AT142873B - Verfahren zur Herstellung von Tiegeln für kernlose Induktionstiegelöfen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Tiegeln für kernlose Induktionstiegelöfen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Tiegeln für kernlose Induktionstiegelöfen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> wird, sind Schädigungen durch Feuchtigkeit, die an der Spule zu Windungsüberschl gen führen könnten, ausgeschlossen. Würde die lose Puffersehichte vor der erfindungsgemässen Austrocknung des Tiegels eingefüllt, so würde die bei der Trocknung des Tiegels entstehende Feuchtigkeit allmählich durch diese Schichte hindurchdringen und sich an der Spule niederschlagen, da sie keinen unmittelbaren Weg mehr ins Freie finden kann. Hiedurch würden die beschriebenen Schädigungen eintreten. Die Verwendung des an Ort und Stelle festgestampften, vorgetrockneten Tiegels und die Einfüllung der losen Pufferschicht haben noch folgenden Vorteil : Wenn durch irgendeine Beschädigung der flüssige Werkstoff durch den Tiegel durchdringt, so sintert die lose Pufferschicht in diesem Augenblick zusammen und verhindert ein Weiterdringen des Schmelzflusses und damit eine Beschädigung der Spule, die zu einem sofortigen Abbruch der Schmelze führen muss und ausserdem die Arbeiter in hohem Masse gefährdet. Das Verfahren hat insbesondere Bedeutung für Öfen grösserer Bauart, bei denen das Stampfen des Tiegels nur im Ofen selbst möglich ist ; bekanntlich konnte bei solchen Öfen bisher nur mit absolut trockener Masse gearbeitet werden, die sich nicht einstampfen, sondern nur lose einschütten lässt. Um dieser lose eingebrachten körnigen Masse eine Formbeständigkeit zu geben, musste eine Eisenschablone miteingesintert und eingeschmolzen werden. In der der Erfindung zugrundeliegenden Weise ist es möglich, unter andern Tiegel aus handels- üblichem Magnesit mit oder ohne besondere Zuschläge zu verwenden. Es ist bereits bekannt, für die Herstellung hoehsehmelzender Tiegel in Massenfabrikation den Tiegel aufzustampfen und dann in eine Vorrichtung einzubringen, in welcher ein Kohlekern und eine Heizwicklung durch Zugrollen derartig bewegbar angeordnet sind, dass die Heizwicklung um den Tiegel gesenkt wird und der Kern in den Tiegel eingebracht werden kann. Nach Erhitzung des Tiegels muss dieser Tiegel dann in den eigentlichen Ofen eingesetzt werden. Das bekannte Verfahren hat den Nachteil, dass der Tiegel in einer zusätzlichen Vorrichtung aufgestampft, in einer weiteren Vorrichtung gebrannt und schliesslich in den Ofen eingebaut werden muss, während nach der Erfindung der Tiegel unmittelbar in dem Ofen hergestellt wird, in dem er zur Verwendung gelangen soll.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Tiegeln für kernlose Induktionstiegelöfen, wobei der Tiegel durch Einstampfen einer feuerfesten Masse in eine Form gebildet wird und zwecks Trocknung im Innern der Induktionsspule angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Verwendungsstelle eingestampfte Tiegel nach Entfernen der Form freistehend im Ofen getrocknet wird und nach der Trocknung des Tiegels der Zwischenraum zwischen dem Tiegel und der von der Spule umschlossenen Ofenaussenwand mit einer trockenen, vorzugsweise rotglühenden Masse aus feuerfestem Material ausgefüllt wird bis zu einer solchen Dicke, dass das bei beschädigtem Tiegel austretende schmelzflüssige Material in der Puffersehiehte versickert, so dass eine Beschädigung der Spule verhindert wird.
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