AT142936B - Vorrichtung zum Formen flach vorgewalzter Teigstücke zu Wecken oder Knüppeln (Berliner Knüppeln). - Google Patents

Vorrichtung zum Formen flach vorgewalzter Teigstücke zu Wecken oder Knüppeln (Berliner Knüppeln).

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AT142936B
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Alois Ing Ringl
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Alois Ing Ringl
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  Vorrichtung zum Formen flach vorgewalzter Teigstücke zu Wecken oder   Kuppeln   (Berliner   Knuppern).   



   Es sind schon Vorrichtungen bekannt, bei welchen das Formen der   TeigstÜcke   zu Wecken oder Knüppeln (Berliner Knüppeln) in der Weise vor sich geht, dass die flach vorgewalzten Teigstüeke mittels eines gleichzeitig als Förderorgan derselben dienenden Bandes vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Randteilen gegen die Mitte zu eingerollt werden. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden die Seitenkanten des das Einrollen der seitlichen Teigkanten bewirkenden, im übrigen waagrecht verlaufenden Förderbandes durch seitlich in die Bandbahn hineinragende senkrechte Profilwalzen nach innen umgebogen. Dies hat aber den Nachteil, dass das Band infolge der verschiedenen Geschwindigkeit der einzelnen Teile des Walzenprofils einer starken Reibung und demgemäss auch einem ziemlieh hohen Verschleiss unterworfen ist.

   Man hat nun, um diesem Übelstand zu begegnen, versucht, die Formung der   Teigstücke   durch zwei   nebeneinanderliegende, gekreuzte Förderbänder   vorzunehmen, die entsprechend 
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 einrollen. Diese Einrichtung hat aber wieder den Nachteil, dass durch die getrennte Anordnung zweier Bänder, z. B. durch ungleiche Haftreibung zwischen Band und Teigstück, Anlass zu Verzerrungen des letzteren gegeben erscheint oder dass das Teigstiick zu früh losgelassen wird. 



   Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Einrichtungen dadurch, dass das Förder-   band durch mehrere paarweise angeordnete Führungen (Rollen, feste Führungsbahnen od. dgl. ) beein-   flusst wird, die lediglich durch ihre Stellung zur Bahn des Bandes das ebene Profil desselben allmählich in ein schlauchförmiges und   dieses wiederineinebenes Profil überleiten, wobei das wiedereben gelegte Band-   stüek einen Teil der   Fertigformvorriehtung   bildet bzw. die Abgabe der Teigstücke an die Fertigformvorrichtung veranlasst. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 eine schematische Seitenansicht bzw.   Draufsieht   der Einrichtung, die Fig. 3-5 Quer- 
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 das Teigstück in den einzelnen Phasen des Verfahrens darstellen. 



   Die von Hand oder mittels einer Wirkmaschine vorzugsweise   kugelförmig geschliffenen Teig-   stücke 1 (Fig. 6) werden von der Zubringetrommel 2 einem über die Rollen 3 und 4 laufenden endlosen Band 5 zugeführt und von diesem   zunächst   unter eine Rolle 6 durchgezogen. Dadurch erhält das Teigstück die in Fig. 7 dargestellte flache, vorzugsweise scheibenförmige Gestalt. Die weitere Formgebung des Teigstückes wird durch das Band 5 besorgt, welchem zu diesem Zweck durch z. B. als Rollen (Walzen) 8 bzw. 9, 10 bzw. 11 ausgebildete oder durch feststehende Führungen die in den Fig. 3-5 dargestellten, allmählich ineinander übergehenden   Quersehnittsformen   erteilt werden. Das Teigstück selbst ist in diesen Figuren strichliert angedeutet.

   Wie aus den Fig. 3-5 zu ersehen ist, besteht die Formgebung darin, dass vom scheibenförmigen   Teigstück   zwei gegenüberliegende Randstellen vorerst gegen die Mitte eingeschlagen (Fig. 4) und hierauf weiter eingerollt werden (Fig. 5). Will man mit der erfindungsgemässen Einrichtung sogenannte"Weckerl"erzeugen, so wird das Teigstück, welches nach Durchlauf des Bandes 5 durch die Rollen 11 die in Fig. 8 dargestellte Form aufweist, durch eine Rolle 12 der Fertigformvorriehtung breitgedrückt. Es erhält dadurch gemäss Fig. 9 die bauchige Form eines Wecken. Sollen aber mit der Einrichtung   sogenannte Knüppel"erzeugt   werden, so werden die Teigstücke mittels eines Laufbandes 15 vom Band 5 einem über die Rollen 16 und 17 laufenden Band 18 zugeführt.

   Zwischen diesem und einer unter dem Druck einer Feder (oder eines Gewiehtes) 19 stehenden Platte 20, welche Teile ebenfalls eine 

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 Fertigformvorrichtung bilden, werden nun die Teigstücke durchgewälzt, wodurch sie die in Fig. 10 dargestellte,   zylindrische Knüppelform"erhalten.   Die Walze 12 wird dabei vorzugsweise ausser Wirkung gebracht. Bei der Erzeugung   von Weekerln"kann   umgekehrt die eben beschriebene Walzeinriehtung ausser Wirkung gesetzt werden, was dadurch geschieht, dass man entweder das Laufband 15 oder die Platte 20 unwirksam macht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Formen flach vorgewalzter   Teigstücke   zu Wecken oder Knüppeln (Berliner Knüppeln) durch Einrollen der   Teigstücke   mittels eines gleichzeitig als Förderorgan derselben dienenden Bandes, gekennzeichnet durch mehrere paarweise angeordnete Führungen (Rollen, feste Führungbahnen od. dgL), die lediglich durch ihre Stellung zur Bahn des Bandes das ebene Profil desselben allmählich in ein   schlauchförmiges   und dieses wieder in ein ebenes Profil überleiten, wobei das wieder eben gelegte   Bandstück   einen Teil der Fertigformvorrichtung bildet bzw. die Abgabe der   Teigstücke   an die Fertigformvorrichtung veranlasst.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überleitung des schlauchförmigen Bandprofils in das ebene Profil über Führungsorgane erfolgt, die das Band in die Form eines engen Troges zwängen, zum Zwecke, ein weiteres Einrollen des Teigstückes zu bewirken.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigformvorrichtung durch eine horizontal gelagerte Walze gebildet wird, die mit dem Förderband zusammenwirkend das fertig eingerollte Teigstück etwas flach in die bauchige Weckenform drückt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigformvorrichtung durch eine an sich bekannte Rollvorrichtung gebildet ist, welche die fertig eingerollten Teigstücke in die im wesentlichen zylindrische Knüppelform bringt. EMI2.1
AT142936D 1934-05-04 1934-05-04 Vorrichtung zum Formen flach vorgewalzter Teigstücke zu Wecken oder Knüppeln (Berliner Knüppeln). AT142936B (de)

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