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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur regenerierenden Oberflächenbearbeitung langgestreckter Belagselemente von Entwässerungskästen einer Papiermaschine.
Derartige Belagselemente, wie sie beispielsweise in der DE 39 33 506 beschrieben sind, werden aus hochfesten Materialien, z. B. Keramik, gefertigt. Auf Grund der starken Beanspruchung des darüber ablaufenden Papiervliesträgers müssen die Belagselemente regelmässig überschliffen werden. Das Überschleifen wurde bislang entweder händisch vor Ort durchgeführt, wobei die erzielbare Oberflächengenauigkeit begrenzt war, oder die Belagselemente mussten für das Überschleifen zum Hersteller transportiert werden, was eine beträchtliche Ausfallzeit der Papiermaschine bedingte.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Möglichkeit zu schaffen, die Belagselemente von Papiermaschinen mit hoher Genauigkeit und bei kurzer Ausfallzeit der Papiermaschine zu regenerieren. Dieses Ziel wird mit einer Vorrichtung erreicht, die sich gemäss der Erfindung auszeichnet durch zwei Längsträger, die von einem Unterrahmen in einem Parallelabstand gehalten sind, an ihrer Oberseite Auflagerflächen bilden und wahlweise zwischeneinander einen Entwässerungskasten mit montierten Belagselementen oder auf ihren Auflagerflächen eine Abstützplatte für einzelne Belagselemente aufnehmen, wobei auf den Auflagerflächen Linearführungen für einen die Vorrichtung quer- überspannenden und beidseits abgestützten Werkzeugschlitten an-
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geordnet sind, welcher zumindest ein Werkzeug zur Oberflächenbearbeitung der Belagselemente trägt.
Auf diese Weise wird eine transportable Vorrichtung geschaffen, welche in der Lage ist, langgestreckte Belagselemente von Papiermaschinen sowohl mit den als auch ohne die sie tragenden Entwässerungskästen mit hoher Genauigkeit zu bearbeiten.
Es ist zu beachten, dass die in Rede stehenden Belagselemente bzw. Entwässerungskästen eine Breite zwischen 10 mm und 1 m und eine beträchtliche Länge in der Grössenordnung von bis zu 10 m haben, so dass die Konstruktion einer transportablen Bearbeitungsmaschine besondere Probleme bereitet. Bei solch gro- ssen Bearbeitungslängen ist die Durchbiegung sowohl der Werkzeugführungen als auch der Werkstückauflager beim Abfahren der Länge des Werkstückes mit dem Werkzeug für die Toleranz des Endproduktes bedeutsam, was bei ortsfesten Anlagen durch entsprechend feste Fundamente, Führungen und Werktische berücksichtigt wird, die sich jedoch für einen transportablen Einsatz verbieten.
Die Erfindung löst dieses Problem, indem sich die Werkzeugführungen auf dieselben Referenzflächen beziehen wie die Werkstückabstützungen. Dadurch geht eine allfällige Durchbiegung der Längsträger nicht in die Endtoleranz des Werkstückes ein. Die Längsträger und ihr Unterrahmen können daher entsprechend leichtgewichtig und transportabel ausgeführt werden, so dass ein hochgenaues Schleifen der Belagselemente am Kundenort möglich wird, was die Ausfallzeit der Papiermaschine wesentlich reduziert.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest eine Auflagerfläche mit einem
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Anschlag zur Ausrichtung der Linearführung versehen ist, was die Justierung der Vorrichtung erleichtert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Auflagerflächen mit Bohrungen zur Fixierung der Abstützplatte ausgestattet sind.
Dadurch kann die Abstützplatte mit den Längsträgern fest verbunden werden, wenn dies gewünscht wird, z. B. durch Verschrauben.
In jedem Fall besteht eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darin, die gesamte Vorrichtung auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens, -anhängers, Sattelaufliegers od. dgl. anzuordnen. Dadurch kann die Vorrichtung auf einfache Weise zum Kundenort befördert werden.
Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1 und 2 zwei Querschnitte der Vorrichtung auf unterschiedlichen Längspositionen und in zwei verschiedenen Verwendungsstellungen der Vorrichtung, und Fig. 3 einen Ausschnitt der Vorrichtung in der Seitenansicht auf Höhe des Werkzeugschlittens.
Die Vorrichtung weist zwei Längsträger 1, 2 auf, die über einen Unterrahmen 3 in gegenseitigem Parallelabstand gehalten sind. Der Unterrahmen 3 umfasst Rahmenlängselemente 4 und Rahmenquerelemente 5,6. Die Längsträger 1, 2 sind an ihren Enden zusätzlich über Querstangen 7 verstrebt und bilden zwischeneinander eine trogförmige Aufnahme 8. Die Längsträger 1, 2 und der Unterrahmen 3 sind ferner mit Hilfe von Querrippen 9,10 versteift.
Die Längsträger 1, 2 bilden an ihrer Oberseite Auflagerflächen 11, 12, auf denen Linearführungen 13,14 für einen die
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Vorrichtung querüberspannenden Werkzeugschlitten 15 angeordnet sind. Der Werkzeugschlitten 15 stützt sich auf jeder der Linearführungen 11,12 mit Hilfe von zwei Rollschuhen 16,17 ab (Fig. 3). In der Auflagerfläche 11 ist ein Anschlag 19 für die Linearführung 13 ausgebildet.
Der Werkzeugschlitten 15 ist mit einem Antriebsmotor 21 ausgestattet, welcher über einen Riementrieb 22 ein Ritzel 23 antreibt, das in einer Zahnstange 24 an der Unterseite der Auflagerfläche 11 des Längsträgers 1 kämmt. Der Werkzeugschlitten 15 trägt ein Werkzeug 25, im gezeigten Fall ein Schleifgerät mit einer Stirnschleifscheibe 26. Das Werkzeug 25 ist über Querführungen 27 und einen Spindelantrieb 28 in Querrichtung, über eine Höhenführung 29 in der Höhe, sowie (in nicht dargestellter Weise) in der Neigung verstellbar gelagert. Die Steuerung des Werkzeugschlittens 15 und des Werkzeuges 25 ist in einem Schaltschrank 30 auf dem Werkzeugschlitten 15 selbst angeordnet.
In den Fig. 1 und 2 sind beide Varianten von Werkstücken dargestellt, welche mit der Vorrichtung bearbeitet werden können. In Fig. 1 ist ein stabförmiges Belagselement 31 gezeigt, welches auf einer Abstützplatte 32 ruht, die auf den Auflagerflächen 11,12 der Längsträger 1, 2 aufliegt. Die Abstützplatte 32 kann über Bohrungen 33 mit den Auflagerflächen 11,12 verschraubt sein. In Fig. 2 ist die Abstützplatte 32 entfernt, und zwei stabförmige Belagselemente 31 mitsamt einem sie tragenden Entwässerungskasten 34 der Papiermaschine sind in die Aufnahme 8 eingelegt.
In Fig. 3 ist die Durchbiegung D schematisch und vergrö- ssert dargestellt, um welche sich die Längsträger 1, 2 und das
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stabförmige Belagselement 31 während des Schleifvorganges lokal verformen. Es ist ersichtlich, dass die Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück im wesentlichen gleich Null ist.
Die Vorrichtung lässt sich für jede Art von Oberflächenbearbeitung der Belagselemente einsetzen, sei es zum Fräsen, Schleifen, Honen oder Läppen. Es können Belagselemente aus Metall, Kunststoff oder Keramik bearbeitet werden.
Die gesamte Vorrichtung ist transportabel und kann auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens, -anhängers, Sattelaufliegers od. dgl. angeordnet und zum Einsatzort beim Kunden transportiert werden.
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The present invention relates to a device for the regenerative surface treatment of elongate covering elements of drainage boxes of a paper machine.
Such covering elements, as described for example in DE 39 33 506, are made of high-strength materials, eg. B. ceramics. Due to the heavy stress on the paper fleece backing running over it, the covering elements have to be ground regularly. Grinding has so far either been carried out manually on site, whereby the achievable surface accuracy was limited, or the covering elements had to be transported to the manufacturer for grinding, which caused considerable downtime of the paper machine.
The aim of the invention is to create a possibility of regenerating the covering elements of paper machines with high accuracy and with a short downtime of the paper machine. This goal is achieved with a device which, according to the invention, is distinguished by two longitudinal beams, which are held at a parallel distance from a subframe, form support surfaces on their upper side and, optionally between them, a drainage box with installed covering elements or a support plate for individual covering elements on their bearing surfaces with linear guides for a tool slide that spans the device and is supported on both sides on the support surfaces
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are ordered, which carries at least one tool for surface treatment of the covering elements.
In this way, a transportable device is created, which is able to process elongated covering elements of paper machines with and without the drainage boxes carrying them with high accuracy.
It should be noted that the covering elements or drainage boxes in question have a width of between 10 mm and 1 m and a considerable length of the order of up to 10 m, so that the construction of a portable processing machine poses particular problems. With such large machining lengths, the deflection of both the tool guides and the workpiece supports when moving the length of the workpiece with the tool is important for the tolerance of the end product, which is taken into account in stationary systems by means of correspondingly solid foundations, guides and work tables, which, however, do change ban for portable use.
The invention solves this problem in that the tool guides refer to the same reference surfaces as the workpiece supports. As a result, any bending of the side members does not affect the final tolerance of the workpiece. The side members and their subframe can therefore be designed to be correspondingly lightweight and transportable, so that high-precision grinding of the covering elements at the customer's location is possible, which significantly reduces the downtime of the paper machine.
A preferred embodiment of the invention is characterized in that at least one bearing surface with a
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Stop for aligning the linear guide is provided, which facilitates the adjustment of the device.
It is particularly advantageous if the support surfaces are equipped with bores for fixing the support plate.
This allows the support plate to be firmly connected to the side members, if desired, e.g. B. by screwing.
In any case, a preferred embodiment of the invention is to arrange the entire device on the loading surface of a truck, trailer, semi-trailer or the like. This allows the device to be transported to the customer site in a simple manner.
The invention is explained in more detail with reference to an embodiment shown in the drawings. In the drawings, FIGS. 1 and 2 show two cross sections of the device in different longitudinal positions and in two different positions of use of the device, and FIG. 3 shows a detail of the device in a side view at the level of the tool slide.
The device has two longitudinal beams 1, 2, which are held at a mutual parallel distance via a subframe 3. The subframe 3 comprises longitudinal frame elements 4 and transverse frame elements 5, 6. The longitudinal beams 1, 2 are additionally braced at their ends via cross bars 7 and form a trough-shaped receptacle 8 between them. The longitudinal beams 1, 2 and the subframe 3 are also stiffened with the aid of transverse ribs 9, 10.
The longitudinal beams 1, 2 form on their top bearing surfaces 11, 12 on which linear guides 13, 14 for one
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Device cross-spanning tool carriage 15 are arranged. The tool slide 15 is supported on each of the linear guides 11, 12 with the aid of two roller skates 16, 17 (FIG. 3). A stop 19 for the linear guide 13 is formed in the support surface 11.
The tool slide 15 is equipped with a drive motor 21 which drives a pinion 23 via a belt drive 22, which meshes in a rack 24 on the underside of the bearing surface 11 of the side member 1. The tool carriage 15 carries a tool 25, in the case shown a grinding device with a face grinding wheel 26. The tool 25 is transverse via guides 27 and a spindle drive 28, via a height guide 29 in height, and (in a manner not shown) in the inclination adjustable. The control of the tool slide 15 and the tool 25 is arranged in a control cabinet 30 on the tool slide 15 itself.
1 and 2, both variants of workpieces are shown, which can be processed with the device. 1 shows a rod-shaped covering element 31 which rests on a support plate 32 which rests on the bearing surfaces 11, 12 of the longitudinal beams 1, 2. The support plate 32 can be screwed to the bearing surfaces 11, 12 through bores 33. 2, the support plate 32 is removed, and two rod-shaped covering elements 31 together with a drainage box 34 of the paper machine carrying them are inserted into the receptacle 8.
In Fig. 3 the deflection D is shown schematically and enlarged by which the longitudinal beams 1, 2 and the
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Deform bar-shaped covering element 31 locally during the grinding process. It can be seen that the relative movement between tool and workpiece is essentially zero.
The device can be used for any type of surface treatment of the covering elements, be it for milling, grinding, honing or lapping. Covering elements made of metal, plastic or ceramic can be processed.
The entire device is transportable and can be arranged on the loading surface of a truck, trailer, semi-trailer or the like and transported to the customer's place of use.