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Flüssigkeitszerstäuber, insbesondere für Toilettegeräte.
Bei den bekannten Flüssigkeitszerstäubern für Toilettegeräte wird mittels eines zusammen- drückbaren Gummiballons Druckluft in den Flüssigkeitsbehälter oberhalb des Flüssigkeitsspiegels ein- gedrückt und hiedurch die Flüssigkeit durch ein am Ende mit einer Düse versehenes Steigrohr aus dem
Behälter gedrückt und mittels der Düse zerstäubt. Die Düse verstopft sich leicht, und an ihrem Austritts- ende tropft die Zerstäuberflüssigkeit nach, wenn die Zuführung der Druckluft unterbrochen wird. Das
Steigrohr muss in die Mündung des Flüssigkeitsbehälters luftdicht eingesetzt, daher mit einer guten Ab- dichtung versehen sein, die aber oft nach kurzem Gebrauch undicht wird und die Wirkung des Zer- stäubers beeinträchtigt.
Es sind auch Flüssigkeitszerstäuber für Toilettegeräte bekanntgeworden, die auf der Saugwirkung eines aus einem Rohr strömenden Luftstrahles beruhen und ähnlich den bekannten Zerstäubern zum
Befeuchten von Blumen ausgebildet sind, bei welchen über die obere offene Mündung des in den Wasser- behälter tauchenden Steigrohres durch ein offenes Rohr ein Luftstrahl geblasen wird, der Wasser aus dem Behälter durch das Steigrohr ansaugt.
Eine ausreichende Saugwirkung kann durch das Steigrohr nur ausgeübt werden, wenn z. B. mit dem Mund ein kräftiger Luftstrahl über die Steigrohrmündung geblasen wird. Mit einem zusammen- drückbaren Ballon wird ein zu schwacher Luftstrahl erzeugt, mit dem der Zerstäuber nicht betrieben werden kann, da die Saugwirkung des Luftstrahles nicht nur auf die Luft im Steigrohr, sondern auch auf die das Rohr umgebende Luft ausgeübt wird und daher zu schwach ist.
Deshalb werden die gegenüberliegenden Enden des Steig-und des Luftzuführungsrohres in einen Zerstäuberkopf eingesetzt, der mit Fortsetzungen der Rohre bildenden feinen Bohrungen versehen ist, die in eine im Zerstäuberkopf ausgesparte Kammer münden, in der die volle Saugwirkung des in die Kammer eingedrückten Luftstrahles durch das Steigrohr ausgeübt werden kann. Die Herstellung des Zerstäuberkopfes mit der Kammer und den genau auszuarbeitenden feinen Bohrungen erschwert und verteuert die Herstellung des Zerstäubers beträchtlich. Die Rohre brechen an den Eintrittsstellen in den Zerstäuberkopf oft nach kurzem Gebrauch ab, und die feinen Bohrungen verstopfen sich leicht, insbesondere an den Bugstellen.
Alle diese Übelstände beider bekannten Ausbildungen von Flüssigkeitszerstäubern werden durch den Zerstäuber nach der Erfindung vollständig vermieden, der sieh durch grösste Einfachheit und daher zuverlässige Wirkung, durch Widerstandsfähigkeit und besonders niedrige Herstellungskosten auszeichnet. Das ist erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das am äusseren Ende abgeschlossene Steigrohr der Zerstäuberflüssigkeit mit einer Querbohrung versehen ist, gegen welche die Mündung des Zuführungsrohres der Zerstäuberluft unmittelbar herangeführt ist. Die durch dieses Rohr gedrückte Zerstäubungluft saugt die Flüssigkeit in das Steigrohr ein und zerstäubt sie durch die Querbohrung.
Das obere Ende des Steigrohres und das Zuführungsrohr der Zerstäubungsluft sind zweckmässig in den Abschlusskörper der Mündung des Flüssigkeitsgefässes eingebettet, und von der Querbohrung des Steigrohres führt eine Öffnung nach aussen, die den Austritt der durch die Querbohrung zerstäubten Flüssigkeit aus dem Abschlusskörper ermöglicht.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung in schematischer Darstellung in Fig. 1 im Schnitt und teilweise in Ansicht in grösserem Massstabe, Fig. 2 zeigt eine andere Art der Befestigung des Abschlusskörpers in der Gefässmündung und Fig. 3 eine andere Form des Abschlusskörpers.
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Das Steigrohr dz der Zerstäuberflüssigkeit ist am äusseren Ende 2 abgeschlossen und im oberen Teil mit einer feinen Querbohrung 3 versehen, vor der sich das Austrittsende des Zuführungsrohres 4 der Zerstäuberluft befindet. An dem andern Ende des Rohres 4 ist eine Hülse 5 od. dgl. zur Befestigung eines zusammendrückbaren mit Lufteinlassöffnung versehenen Gummiballes 6, einer Luftpumpe od. dgl. angeschlossen. Das Steigrohr 1 und das Zuführungsrohr 4 der Zerstäuberluft sind vorteilhaft im Absehlusskörper 7 der Mündung des Gefässes 9 der Zerstäuberflüssigkeit eingebettet. Der Absehlusskörper 7 kann z. B. bei Verwendung einer Flasche für die Zerstäuberflüssigkeit mit einem kappenähnlich ausgebildeten Teil 10 auf den Flaschenhals aufgeschraubt werden.
Der Abschlusskörper 7 kann verschiedene Form erhalten, z. B. einfache Stöpselform (Fig. 1) oder eine beliebige Zierform (Fig. 3), wobei die Form des oberen Steigrohrendes jeder Form des Abschlusskörpers leicht angepasst werden kann. Von der Querbohrung 3 des Steigrohres 1 führt eine Öffnung 11 durch den Verschlusskörper 7 nach aussen. Zweckmässig ist das Steigrohr 1 so geformt, dass. die äussere Mündung der Querbohrung 3 an der Seitenwand des Abschlusskörpers anliegt (Fig. 1).
Der Absehlusskörper 7 kann auch mit einem unteren hülsenähnlichen Teil 12 (Fig. 2) in einen Abschlussprofpfen 13 des Gefässes der Zerstäuberflüssigkeit eingesetzt sein. Eine besondere Abdichtung des Abschlusskörpers 7 in der Gefässmündung 8 ist in allen diesen Fällen nicht erforderlich.
Der Abschlusskörper 7 ist aus beliebigem Material, z. B. aus Kunstharz, und in verschiedener Weise durch Pressen, Giessen usw. hergestellt und kann, wie schon erwähnt, jede gewünschte Form erhalten.
Ein Verstopfen der Querbohrung J des Steigrohres 1 tritt nicht ein, ebensowenig ein Nachtropfen der Zerstäuberflüssigkeit an der äusseren Mündung der Querbohrung, weil keine Düsenkammer wie bei einer Zerstäuberdüse vorgesehen ist, in der nach Beendigung der Zuführung von Druckluft noch Flüssigkeit vorhanden ist, die aus der Düse abtropft. Wenn die Flüssigkeit kleine Verunreinigungen enthält, werden diese von den Wirbeln der Zerstäuberflüssigkeit in den oberen zurückgebogenen Teil 14 des Steigrohres 1 gebracht und dort abgesetzt.
Die Reinigung der Querbohrung 3 und des Zuführungsrohres 4 der Zerstäubungsluft kann nach Abnehmen des Gummiballes 6 von der Hülse 5 leicht mittels einer durch die Bohrung und das Rohr durchgestossenen Nadel oder durch einfaches Durchblasen vorgenommen werden.
Das Steigrohr kann aus beliebigem Material hergestellt sein, und statt der Rohre innerhalb des Abschlusskörpers 7 können zu ihrem Ersatz Kanäle vorgesehen sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flüssigkeitszerstäuber nach dem Ejektorprinzipe, insbesondere für Toilettegeräte, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Steigleitung bildendes am oberen Ende (2) abgeschlossenes Rohr (1) eine Querbohrung (3) besitzt, gegen welche die Mündung des Zuführungsrohres (4) der Zerstäubungsluft unmittelbar herangeführt ist.
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Liquid atomizers, in particular for toilet appliances.
In the known liquid atomizers for toilet devices, compressed air is pressed into the liquid container above the liquid level by means of a compressible rubber balloon and the liquid is thereby discharged through a riser pipe provided with a nozzle at the end
Pressed container and atomized by means of the nozzle. The nozzle clogs easily and the atomizing liquid drips at its outlet end when the supply of compressed air is interrupted. The
The riser pipe must be inserted airtight into the mouth of the liquid container, so it must be provided with a good seal, which, however, often leaks after a short period of use and impairs the effectiveness of the atomizer.
There are also liquid atomizers for toilet devices are known that are based on the suction of an air jet flowing out of a pipe and similar to the known atomizers for
Moistening of flowers are formed, in which an air jet is blown through an open pipe over the upper open mouth of the riser pipe dipping into the water container and sucks water out of the container through the riser pipe.
Sufficient suction can only be exerted through the riser if, for. B. with the mouth a powerful jet of air is blown over the riser mouth. A compressible balloon creates an air jet that is too weak, with which the nebulizer cannot be operated, since the suction effect of the air jet is not only exerted on the air in the riser pipe but also on the air surrounding the pipe and is therefore too weak .
Therefore, the opposite ends of the riser and the air supply pipe are inserted into an atomizer head which is provided with fine bores that form continuations of the tubes and open into a chamber recessed in the atomizer head, in which the full suction effect of the air jet pushed into the chamber through the riser pipe can be exercised. The manufacture of the atomizer head with the chamber and the fine bores to be worked out makes the manufacture of the atomizer considerably more difficult and expensive. The tubes often break off at the points of entry into the atomizer head after a short period of use, and the fine bores easily clog, especially at the bow points.
All these inconveniences of both known designs of liquid atomizers are completely avoided by the atomizer according to the invention, which is characterized by the greatest simplicity and therefore reliable effect, by resistance and particularly low manufacturing costs. This is achieved according to the invention in that the riser pipe for the atomizing liquid, which is closed at the outer end, is provided with a transverse bore, against which the mouth of the supply tube for the atomizing air is led directly. The atomizing air forced through this pipe sucks the liquid into the riser pipe and atomizes it through the transverse bore.
The upper end of the riser pipe and the supply pipe for the atomizing air are expediently embedded in the closing body of the mouth of the liquid container, and an opening leads from the cross bore of the riser pipe to the outside, which allows the liquid atomized through the cross bore to exit the closing body.
The drawing illustrates the subject matter of the invention in an exemplary embodiment in a schematic representation in FIG. 1 in section and partially in a view on a larger scale, FIG. 2 shows another type of attachment of the closure body in the vessel mouth and FIG. 3 another form of the closure body.
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The riser pipe dz of the atomizing liquid is closed off at the outer end 2 and is provided in the upper part with a fine transverse bore 3, in front of which the outlet end of the supply pipe 4 of the atomizing air is located. At the other end of the tube 4 a sleeve 5 or the like is connected for fastening a compressible rubber ball 6 provided with an air inlet opening, an air pump or the like. The riser pipe 1 and the supply pipe 4 for the atomizing air are advantageously embedded in the closure body 7 of the mouth of the vessel 9 for the atomizing liquid. The Absehlusskörper 7 can, for. B. when using a bottle for the atomizing liquid with a cap-like part 10 can be screwed onto the bottle neck.
The closing body 7 can be given various shapes, e.g. B. simple plug shape (Fig. 1) or any decorative shape (Fig. 3), the shape of the upper end of the riser pipe can be easily adapted to any shape of the closure body. From the transverse bore 3 of the riser pipe 1, an opening 11 leads through the closure body 7 to the outside. The riser pipe 1 is expediently shaped in such a way that the outer opening of the transverse bore 3 rests against the side wall of the closing body (FIG. 1).
The closure body 7 can also be inserted with a lower sleeve-like part 12 (FIG. 2) in a closure profile 13 of the vessel for the atomizing liquid. A special sealing of the closing body 7 in the vessel mouth 8 is not necessary in any of these cases.
The closing body 7 is made of any material, for. B. made of synthetic resin, and in various ways by pressing, casting, etc. and can, as already mentioned, obtain any desired shape.
Clogging of the transverse bore J of the riser pipe 1 does not occur, nor does the atomizing liquid drip onto the outer opening of the transverse bore, because there is no nozzle chamber, as is the case with an atomizing nozzle, in which liquid is still present after the supply of compressed air has ended Nozzle drips. If the liquid contains small impurities, these are brought by the eddies of the atomizing liquid into the upper bent-back part 14 of the riser pipe 1 and deposited there.
The cleaning of the transverse bore 3 and the supply pipe 4 of the atomizing air can easily be carried out after removing the rubber ball 6 from the sleeve 5 by means of a needle pierced through the bore and the pipe or by simply blowing it through.
The riser pipe can be made of any material, and instead of the pipes inside the closing body 7, channels can be provided to replace them.
PATENT CLAIMS:
1. Liquid atomizer according to the ejector principle, in particular for toilet devices, characterized in that a pipe (1) which forms the riser and which is closed at the upper end (2) has a transverse bore (3) against which the mouth of the supply pipe (4) of the atomizing air leads directly is.
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