AT143298B - Verfahren zur Wärmebehandlung von Eisen-Nickel-Legierungen für magnetisch beanspruchte Gegenstände. - Google Patents

Verfahren zur Wärmebehandlung von Eisen-Nickel-Legierungen für magnetisch beanspruchte Gegenstände.

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AT143298B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Wärmebehandlung von Eisen-Nickel-Legierungen für magnetisch beanspruchte Gegen- stände. 
 EMI1.1 
 auf eine Kaltbearbeitung (z. B. durch Stanzen) folgenden   Weichglühen   langsam auf etwa   300  C erkalten   oder bis etwa   8000 C schnell,   von   800-600  C   langsam und dann wieder schnell an der Luft abgekühlt werden. Diese Wärmebehandlungen sind insbesondere deshalb der Verwendung von   Eisen-Xickel-   Legierungen sehr hinderlich, weil sie nicht beim Erzeuger der Legierungen sondern beim Verbraucher 
 EMI1.2 
 oder reduzierender Atmosphäre unterworfen werden. Die Glühbehandlung kann bereits an den   Blöcken   oder Platinen vorgenommen werden.

   Die Glühung erfolgt zweckmässig bei Temperaturen von etwa   900-1300  C   (am besten   900-1100  C)   in Stickstoff, Wasserstoff oder einem anderen nicht oxydierenden und nicht aufkohlenden Schutzgas. Besonders bewährt hat sich eine mehrtägige Glühung in Wasserstoff bei   1050-11000 C. Nach   dieser Behandlung sind die Legierungen in bezug auf die Güte ihrer magnetischen Werte unempfindlich gegen schnelle Abkühlung. Bei einem Teil der genannten Legierungen tritt sogar durch die schnelle Abkühlung gegenüber der langsamen Abkühlung eine Verbesserung ein, wie die nachstehenden Beispiele zeigen. 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Koerzitivkraft
<tb> nach <SEP> langsamer <SEP> Abkühlung <SEP> 800-600  <SEP> langsam, <SEP> dann <SEP> sehnell <SEP> erkaltet <SEP> von <SEP> 11000 <SEP> schnell <SEP> erkaltet
<tb> 36% <SEP> Ni <SEP> 0-2 <SEP> 0-2 <SEP> 0-2
<tb> 50% <SEP> Ni <SEP> 0-2 <SEP> 0-15 <SEP> 0-06
<tb> 78% <SEP> Ni <SEP> 0-07 <SEP> 0-04 <SEP> 0-04
<tb> 
 
Die Möglichkeit der schnellen Abkühlung der Eisen-Nickel-Legierungen ist für den Verbraucher sehr wichtig. Durch die Kaltbearbeitung (z. B. beim Stanzen) werden nämlich die magnetischen Eigenschaften wesentlich verschlechtert. Um die Wirkung der Kaltbearbeitung zu beseitigen, ist es erforderlich, die fertigen Teile bei etwa   700-1100  C   auszuglühen.

   Bisher mussten die Legierungen mindestens bis auf 600  C langsam im Ofen erkalten, wodurch die Leistungsfähigkeit der Glühöfen sehr vermindert wurde. 
 EMI1.4 
   30-60   Minuten dauernden Weichglühen bei   700-1100  C schnell   an der Luft erkalten. Die Glühtemperatur, von welcher die Legierungen schnell abgekühlt werden, richtet sich danach, ob eine hohe Anfangs-oder eine hohe Maximalpermeabilität erzielt werden soll. Bei tieferer Glühtemperatur (etwa   8000 C)   erhält man grössere Anfangspermeabilitäten und bei höherer Glühtemperatur (etwa   1100s C)   hohe   Maximalpermeabilitäten.   



   Der Niekelgehalt der Legierungen beträgt zweckmässig etwa 30-85%. Der Kohlenstoffgehalt 
 EMI1.5 
 geht. Die Herstellung der Legierungen kann auf dem Schmelzwege oder durch Sintern der (z. B. aus ihren Karbonylverbindungen gewonnenen) Metallpulver erfolgen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.6 Gegenstände mit oder ohne Zusätze von bis zu 10% Kupfer, Mangan, Molybdän, Wolfram, Vanadium oder Silizium, einzeln oder zu mehreren, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierungen einer mindestens einen Tag (vorzugsweise mehrere Tage) dauernden Glühbehandlung in neutraler oder reduzierender Atmosphäre unterworfen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143298D 1933-05-05 1934-04-16 Verfahren zur Wärmebehandlung von Eisen-Nickel-Legierungen für magnetisch beanspruchte Gegenstände. AT143298B (de)

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