AT143612B - Verfahren zur Herstellung hohler oder gefüllter Ventilkörper. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hohler oder gefüllter Ventilkörper.

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AT143612B
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  Verfahren zur Herstellung hohler oder gefüllter Ventilkörper. 



   Ventilkegel, insbesondere solche an Auspuffventilen von Brennkraftmaschinen, die einer besonderen   Wärmebeanspruchung   ausgesetzt sind, werden zur besseren Kühlung des   hochbeanspruchten   Tellerteiles mit einer Füllung versehen, welche die Wärme in den Schaft abführt ; vom Schaft wird die Wärme weiter durch die Führungen oder durch besondere Einrichtungen abgeleitet. Die steigende Bean-   spruchung   der Verbrennungsmaschinen erfordert die Anwendung besonderer hochwertiger   Ventilstäle,   wie   z.   B. austenitischer Cr-Ni-Stähle. Dem Vorteil der hohen Beständigkeit dieses Stahles steht als Nachteil das schlechte Wärmeleitvermögen gegenüber, und es ist deshalb gerade bei solchen Stählen die Kühlung von besonderer Bedeutung.

   Nun wurden bereits verschiedene Verfahren ausgebildet, um solche Ventilkegel füllen zu können. Besonders wichtig ist dabei, dass auch der Tellerteil eine gute Wärmeabfuhr ermöglicht, d. h. dass der Hohlraum bzw. die Füllung im Kopf oder im Teller eine Erweiterung aufweist gegenüber dem Hohlraum im Schaft. 



   Zur Erzeugung eines solchen Hohlraumes im Teller des Ventils hat man z. B. Werkzeuge benutzt, deren Kopf sich vergrössert, nachdem er in die Bohrung eingeführt ist. Dieses Verfahren ist kompliziert und erfordert teure Werkzeuge. Nach einem andern Verfahren wird die zylindrische Bohrung des 
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 so geschmiedet, dass sich die Füllung am Ende ausweitet, und der Füllwerkstoff wird sodann entfernt. Die Ergebnisse eines solchen Verfahrens sind sehr unsicher, da die Verteilung im Teller nicht kontrolliert werden kann. 



   Man hat weiter Ventilkörper aus Sackroliren hergestellt, in der Weise, dass der offene Teil eines solchen Sackrohres verengt wird, so dass im Teller ein grösserer Hohlraum verbleibt. Auch dieses Verfahren gewährleistet keinesfalls eine einwandfrei glatte Innenoberfläche. 



   Gemäss der Erfindung wird der Hohlraum des Ventilkegels von der Tellerseite her ausgearbeitet und der Kegel nach Füllung geschlossen oder je nach Füllstoff auch zum Teil offen belassen. Der so erzielbare grosse Querschnitt vereinfacht die Innenbearbeitung und Füllung ganz ausserordentlich und ergibt eine völlig einwandfreie   Innenoberfläche,   wie sie mit Rücksieht auf die Dauerfestigkeit dieses hochbeanspruchten Maschinenteiles und wegen der wirksamen Kühlung erwünscht ist. 



   Die Herstellung eines solchen Ventilkegels geht nun beispielsweise wie folgt vor sich. Der Ventilkegel erhält zunächst auf der Tellerseite eine tulpenförmige Höhlung, die zur Schonung der Faser am besten gleich beim Schmiede-oder Stauehvorgang angebracht werden kann ; es ist aber auch möglich, sie durch Spanabnahme herzustellen. Da ein Lochen des Schaftes bei kleinem Sehaftdurehmesser schwer möglich ist, wird die Schafthöhlung vorwiegend durch Bohren hergestellt. In diese Höhlung wird sodann das Kühlmittel, z. B. ein der Ausnehmung angepasster Kupferstab,   eingepresst   und durch geeignete Massnahmen gegen Herausfallen gesichert. So kann man z. B. den Rohling nach innen leicht koniseh halten oder aber man versieht ihn mit einem Kranz, der durch Umbiegen nach innen ein Schliessen der Teller-   fläehe   gestattet.

   Ist es nötig, den Kegel ganz dicht zu schliessen (z. B. bei mit Natrium gefüllten Kegeln), so kann der   Schlusspunkt   verschweisst werden. 



   Die Zeichnung zeigt zwei Beispiele für die Anfertigung derartiger Kegel, u. zw. in Fig. 1 einen Kegel, bei dem die Füllung zum Teil frei bleibt, in Fig. 2 einen völlig geschlossenen Kegel. 



   Im ersten Falle wird zunächst vom Teller aus eine tulpenförmig Höhlung vorgearbeitet (Teilfigur a). Diese Höhlung wird dann (Teilfigur b) durch die Bohrung   3   vertieft und an der Stelle 2 nach innen konisch ausgearbeitet. Sodann wird der Füllkörper 1 aus einem gut   wärmeleitenden   Stoff, wie 

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  1. EMI2.2
AT143612D 1934-12-24 1934-12-24 Verfahren zur Herstellung hohler oder gefüllter Ventilkörper. AT143612B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0069998A1 (de) * 1981-07-15 1983-01-19 Jobst Ulrich Gellert Ventilnadel und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0069998A1 (de) * 1981-07-15 1983-01-19 Jobst Ulrich Gellert Ventilnadel und Verfahren zu ihrer Herstellung

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