AT143710B - Einrichtung zum Erwärmen von Flüssigkeiten und Gasen. - Google Patents

Einrichtung zum Erwärmen von Flüssigkeiten und Gasen.

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AT143710B
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heating
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Karl Hranicka
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Karl Hranicka
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Description


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  Einrichtung zum Erwärmen von   Fliissigkeiten   und Gasen. 



   Vorliegende Erfindung hat eine Einrichtung zum Erwärmen von Flüssigkeiten und Gasen zum Gegenstand, die sich bei denkbar einfachster Konstruktion durch absolut verlässliche Wirkungsweise und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Überdies ist die Einrichtung sehr raumsparend ausgebildet, lässt sich leicht einbauen und gewährleistet eine ungewöhnlich einfache und vollkommen gefahrlose Handhabung und Verwendung. 



   Vorstehende Vorteile werden erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die zu erwärmenden Medien, Flüssigkeiten oder Gase an der gemeinsamen Heizeinrichtung in voneinandergetrennten Strömen vorbeigeführt werden, wobei für die Steuerung der Strom-, Flüssigkeits-und Gaszufuhr zweckmässig ein selbsttätiger Schalter vorgesehen ist, der vorerst den Heizstrom einschaltet, nach dessen Unterbrechung die Öffnung des   Flüssigkeitsdurehflusses   bewirkt und nach Abschaltung des letzteren die Gaszufuhr einschaltet.

   Es ist dabei vorteilhaft, wenn die als Heizspirale ausgebildete Heizvorrichtung in einem Hohlzylinder, der mit einem weiteren Hohlzylinder den Behälter für die zu erwärmenden Flüssigkeiten bildet, angeordnet ist und das zu erwärmende Gas durch den zwischen dem Träger der Heizspirale und dem Hohlzylinder gebildeten Raum hindurchgeführt wird und für den   Flüssigkeitsdurchfluss   ein Ventil vorgesehen ist, welches über eine unrunde Scheibe und einen Hebel durch einen Elektromagnet betätigt wird.

   Auch ist es zweckmässig, für die Ableitung der erwärmten Flüssigkeit und des erwärmten
Gases eine Leitung vorzusehen, die aus einem biegsamen mit   Mundstück   versehenen Rohr für das Gas und einer durch dieses Rohr der ganzen Länge nach geführten Rohrleitung für die Flüssigkeit besteht, welch letztere mit einem hakenförmig gebogenen Ausflussrohr versehen ist.   Schliesslich   ist für die aufeinanderfolgende selbsttätige Schliessung und Unterbrechung der vorhandenen Stromkreise ein durch Triebwerk angetriebener Schalter vorgesehen, der im wesentlichen aus einer konzentrisch angeordnete Kontaktstreifen verschiedener Länge tragenden Scheibe und mit den Kontaktstreifen zusammenwirkenden Kontaktfedern besteht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die erfindungsgemässe Einrichtung schematisch, teils in Ansicht, teils im Schnitt, Fig. 2 zeigt eine Einzelheit, Fig. 3 veranschaulicht die Anordnung beispielsweise bei einer Klosettmuschel. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht aus einem Hohlzylinder   1,   der von einem weiteren Hohlzylinder 2 unter Belassung eines Hohlraumes 3 umgeben ist. Zwischen beiden Zylindern sind an den Enden Distanzringe 4 angeordnet. In dem Zylinder 1 ist gleichachsig mit diesem ein zylindrischer Hohlkörper 5 angeordnet, um dessen Umfang in Schraubenwindungen eine Heizdrahtspirale 6 gewickelt ist. In dem Hohlraum 3 (Wasserbehälter) mündet unten ein Rohr 7 und oben ein Rohr 8. Das zweite Ende des Rohres 7 ist mit einem Hahn 9 versehen und führt zum Spülwasserbehälter, der in der Zeichnung nicht weiter veranschaulicht wurde. Das Rohr 8 ist an seinem zweiten Ende an ein Ventil 10 angeschlossen und tritt aus diesem als Rohr 11 heraus. Dieses Rohr 11 wird in das Innere eines Rohres 12 geführt, welches in den Hohlzylinder 1 mit einem Ende eingesteckt ist.

   Die Ventilstange 13 ist federbelastet und wird durch eine unter Wirkung einer Feder 14 stehende unrunde Scheibe 15 betätigt. Die Scheibe 15 ist um 16 drehbar angeordnet und ist mit einem   Hebell7   fest verbunden, an dessen freiem Ende der   Anker 18   eines Elektromagnetes 19 angelenkt ist. Auf den Hohlzylinder 2 ist ein Gehäuse 20 aufgesteckt, in dem ein Ventilator mit Motor 21 untergebracht ist. Auf das Rohr 12 kann ein biegsames Verlängerungsbzw. Verbindungsrohr 22 aufgesteckt werden, welches ein durch Flachdrücken hergestelltes Mundstück 23 aufweist. Im Mundstück 2. 3 ist ein Rohr 24 befestigt. Dieses Rohr wird mit dem Rohr 11 durch einen Gummischlauch 25 verbunden, der im Inneren des Verlängerungsrohres 22 angeordnet ist.

   Das Rohr 24 

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 tritt aus dem   Mundstück 23   in Form einer hakenförmig gekrümmten Ausflussröhre 26 heraus.   27   ist ein zweipoliger Stecker und 28 ist ein Verteiler. Alle bisher beschriebenen Bestandteile der Einrichtung, ausser dem Verlängerungsrohr   22,   dem Hahn 9 und Stecker   27,   sind in einem in der Zeichnung weiter nicht dargestellten Gehäuse untergebracht.

   Der Verteiler 28 besitzt fünf Klemmen   I,   11,   111,     IV,   r zum Befestigen der Leitungsdrähte, wobei, wie aus dem Zeiehnungssehema ersichtlich, zu der Klemme I auf einer Seite ein Pol des Steckers 27 und auf der andern Seite ein Pol der Heizdrahtspirale 6, ein Pol des Elektromagneten 19 und ein Pol des Ventilatormotors   : 21   befestigt sind. Der zweite Pol des Steckers 27 ist an der Klemme V, der der Heizdrahtspirale 6 an der Klemme III, der des Elektromagneten 19 an der Klemme Il und schliesslich der des Ventilatormotors 21 an der Klemme   IV   befestigt. Von den Klemmen II-V führen Leitungsdrähte zu einem automatischen Schalter X.

   Dieser Schalter besteht aus einem in einem Gehäuse 29 angeordneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Triebwerk, welches durch eine auf dessen Hauptwelle 30 sitzende   Kurbel-37 im Sinne   des eingezeichneten Pfeiles aufgezogen 
 EMI2.1 
 durch den die Kurbelbewegung bei Verdrehen um   3600 begrenzt   ist. Auf der Welle 30 sitzt ferner lose eine Scheibe 34 aus irgendeinem nichtleitenden Material, die mit konzentrisch angeordneten Kontaktstreifen 35, 36, 37 und 38 verschiedener Längen versehen ist. Auf jeden der Kontaktstreifen gleitet je eine Kontaktfeder 39,40, 41 und 42. Von den Kontaktfedern ist die Feder 39 mit dem Kontakt V, die Feder 40 mit dem Kontakt IV, die Feder 41 mit dem Kontakt   111   und die Feder 42 mit dem Kontakt 11 verbunden.

   Die   Kontaktstreifen 3o-38   stehen untereinander in Verbindung, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich. Die   Seheibe 34   ist mit der Hauptwelle 30 durch ein Freilaufgesperre beliebiger 
 EMI2.2 
 Ventilteller auf seinem Sitz auf, der Anker 18 befindet sieh ausserhalb der Elektromagnetspule, die   Kurbel 37 stützt sich   mit ihrem Fortsatz   33 an   den Anschlag   32   ab und die Scheibe   34   ist in einer Stellung, bei welcher die Enden der   Kontaktfedern39-4 : 2,   in der Drehrichtung der   Scheibe :

   J4 gesehen,   unmittelbar vor den zugehörigen   Kontal,-tstreifen auf   der Scheibe   34     aufruhen.   Die Fig. 3 zeigt   schliesslich   einen Teil der eben beschriebenen Einrichtung bei der Verwendung bei einem Klosett mit Wasserspülung. 



  Hiebei ist 42 das Sitzbrett und   43 die Klosettmuschel.   Die Einrichtung wird mittels des Rohres   44   an den   Spülwasserbehälter   des Klosetts und der Stecker 27 an die Netzleitung angeschlossen. 



   Soll nun die Einrichtung in Betrieb gesetzt werden, so wird die Kurbel.'31 in der Pfeilrichtung 
 EMI2.3 
   Drehung der Scheibe 34 läuft zunächst die Kontaktfeder 39 auf den Kontaktstreifen B5 auf, wodurch das Gerät an das Netz angeschlossen wird. Der Kontaktstreifen 35 ist derart bemessen, dass das Gerät   auf eine vorher festgesetzte Dauer an das Netz angeschlossen bleibt. Daraufhin läuft die Kontakt- 
 EMI2.4 
 streifen 36 besitzt nun eine derartige Länge, dass die Heizspirale 6 so lange erhitzt wird, dass sie das später durch den Behälter   1,   2 fliessende Wasser auf etwa   400 C   erwärmt. Ist nun die Heizspirale genügend erhitzt, so wird der Stromkreis der Heizspirale 6 durch Herabgleiten der Kontaktfeder 40 vom Kontaktstreifen 36 unterbrochen.

   Sofort nach Unterbrechung dieses Stromkreises wird aber durch Auflaufen der Kontaktfeder 41 auf den Kontaktstreifen 37 ein neuer Stromkreis, in dem der Elektromagnet 19 eingeschaltet ist, geschlossen.   Hiedureh   wird der Anker 18 (wie veranschaulicht) angezogen, der Hebel 17 
 EMI2.5 
 in die gezeigte Stellung herabgedrückt. Dadurch wird der Ventilteller von seinem Sitz abgehoben, so dass das Wasser nunmehr aus dem Behälter 1, 2, in welchem es auf 40  C erwärmt wurde, durch das Rohr   8,   das geöffnete Ventil 10, das Rohr   11,   den Schlauch   25,   das Rohr   23   und das Ausflussrohr 26 ins Freie tritt und hier zur Abspülung beispielsweise des Gesässes verwendet wird. Dieser Flüssigkeitsstrom wird unterbrochen, sobald die Kontaktfeder 41 vom Kontaktstreifen 37 abgleitet.

   Dadurch wird der Elektromagnet 19 stromlos, der Anker 18 fällt unter der Wirkung der Feder 14 des Hebels 17 ab und die Ventilstange wird durch ihre Feder derart verschoben, dass der Ventilteller auf seinen Sitz zu liegen 
 EMI2.6 
 läuft die Kontaktfeder   42   auf den Kontaktstreifen   38   auf. Dadurch wird der Stromkreis des Ventilators 21 geschlossen. Durch den Ventilator 21 wird kalte Luft angesaugt und diese an der Heizspirale 6, die noch genügend warm ist, um die Luft   anzuwärmen,   vorbeigetrieben. Die erwärmte Luft strömt sodann durch das Rohr 12, das   Verlängerungsrohr 22   und tritt durch das   Mundstück     23   aus.

   Der mit einer gewissen Geschwindigkeit austretende warme Luftstrom dient zum Abtrocknen der vorher mit Warmwasser abge-   spülten   Körperteile, also beispielsweise des Gesässes. Diese Trocknungsperiode dauert ungefähr 70 Sekunden, je nach Länge des Kontaktstreifens 38. Hiemit ist aber die Wirkung der Einrichtung beendigt, die Kontaktfeder 42 gleitet vom Kontaktstreifen   88   ab und die Kontaktfeder.' ? verlässt nunmehr ebenfalls ihren 

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 Kontaktstreifen. 35, wodurch der Anschluss des Gerätes an das Netz unterbrochen wird. Die Kurbel 31 wird durch den   Anschlag   an ihrer Weiterbewegung gehindert und verbleibt in dieser Lage bis zur neuerlichen Betätigung. Das Triebwerk kann nunmehr neuerlich aufgezogen werden. 



   Im vorstehenden wurde bloss ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben, und können naturgemäss die verschiedensten Abänderungen vorgenommen werden, ohne dass   hiedureh   
 EMI3.1 
 Schalter X ohne weiteres als   Münzautomat   ausgebildet sein. Aber auch die Verwendungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes ist durch das angeführte und veranschaulichte Beispiel keineswegs erschöpft. Die Einrichtung kann vielmehr ganz allgemein in Verbindung mit Wascheinriehtungen beliebiger Art Verwendung finden, ohne dass wesentliche Änderungen erforderlich wären, und kann in dieser Eigenschaft in allen Waschräume untergebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Erwärmen von Flüssigkeiten und Gasen mittels gemeinsamer elektrischer Heizeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die zu erwärmenden Medien, Flüssigkeiten oder Gase, durch eine Umschaltvorrichtung abwechselnd an der gemeinsamen Heizeinrichtung in voneinander getrennten Strömen vorbeigeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung der Strom-, Flüssigkeits-und Gaszufuhr ein selbsttätiger Schalter vorgesehen ist, der vorerst den Heizstrom einschaltet, nach dessen Unterbrechung die Öffnung des Flüssigkeitsdurchflusses bewirkt und nach Abschaltung des letzteren die Gaszufuhr einschaltet.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Heizspirale (6) ausgebildete Heizvorrichtung in einem Hohlzylinder (1), der mit einem weiteren Hohlzylinder (2) den Behälter (3) für die zu erwärmenden Flüssigkeiten bildet, angeordnet ist und dass das zu erwärmende Gas durch den zwischen dem Träger dz der Heizspirale (6) und dem Hohlzylinder (1) gebildeten Raum hindurchströmt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für den Flüssigkeitdurchfluss ein Ventil (10) vorgesehen ist, dessen Betätigung vermittels eines Elektromagneten (19) über eine unrunde Scheibe (, 5) und einen Hebel (17) erfolgt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ableitung der erwärmten Flüssigkeit und des erwärmten Gases eine Leitung vorgesehen ist, die aus einem biegsamen mit Mundstück (23) versehenen Rohr (22) für das Gas und einer durch dieses Rohr (22) der ganzen Länge nach geführten Rohrleitung (o) für die Flüssigkeit besteht, welch letztere mit einem hakenförmig gebogenen Ausflussrohr (26) versehen ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die aufeinanderfolgende selbsttätige Schliessung und Unterbrechung der vorhandenen Stromkreise ein durch Triebwerk angetriebener Schalter (X) vorgesehen ist, der im wesentlichen aus einer konzentrisch angeordnete Kontaktstreifen (85, 86, 37,. 38) verschiedener Länge tragenden Scheibe (34) und mit den Kontakt- EMI3.2
AT143710D 1934-03-22 1934-03-22 Einrichtung zum Erwärmen von Flüssigkeiten und Gasen. AT143710B (de)

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