AT143725B - Steppstich-Nähmaschine. - Google Patents

Steppstich-Nähmaschine.

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AT143725B
AT143725B AT143725DA AT143725B AT 143725 B AT143725 B AT 143725B AT 143725D A AT143725D A AT 143725DA AT 143725 B AT143725 B AT 143725B
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Description


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    Steppstich-Nähmaschine.   



    Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für Steppstich-Nähmaschinen, bei dem eine Hauptwelle im Gehäuseoberteil gelagert ist, von deren einem Ende der Antrieb der Nadelstange abgeleitet wird und deren anderes Ende durch ein im Maschinenständer gelagertes Zahnradgetriebe mit einer zu ihr parallelen getriebenen Welle im Gehäuseunterteil verbunden ist. 



  Zweck der Erfindung ist, einen derartigen Antrieb in besonders einfacher, zweckmässiger und billiger Weise anzuordnen ; dies erfolgt gemäss der Erfindung dadurch, dass von der unteren getriebenen Welle der Antrieb des Stoffvorschubs und der zusätzlichen Stiehbildewerkzeuge, also sämtlicher im unteren Maschinenteil angeordneter Werkzeuge, unmittelbar abgeleitet wird. Das Zahnradgetriebe zwischen der treibenden und der getriebenen Welle soll nach der Erfindung nur aus drei Rädern bestehen, u. zw. je einem auf den Enden der beiden Wellen befestigten Stirnrad und einem mit beiden in Eingriff stehenden frei drehbaren Zwisehenstirnrad.

   Auf diese Weise wird eine Antriebsübertragung von besonderer Einfachheit und Zweckmässigkeit unter Verwendung der geringstmöglichen Anzahl von Getriebeteilen geschaffen, durch die der Verschleiss sowie Störungen des Betriebes in der günstigsten Weise vermindert werden. 



  Im Sinne des Grundgedankens der Erfindung sind ferner Massnahmen vorgesehen, um durch eine besonders zweckmässige Anordnung der Teile günstige Sehmierverhältnisse zu schaffen, durch die die Abnutzung der Teile auf den mindestmögliehen Betrag erniedrigt werden soll. Im besonderen begünstigt die neue Anordnung eine zweckmässige und sehr einfache Bauweise des Gehäuses dadurch, dass das untere Rad des den Antrieb von der oberen auf die untere Welle übertragenden Stirnradgetriebes in ein imMaschinenunterteil angeordnetes Ölbad eintaucht, um während des Ganges der Maschine Schmieröl zu schöpfen und den oberen Rädern zu übermitteln. 



  Um vorzeitiger Abnutzung des Getriebes noch weiter entgegenzuwirken, soll ferner das Zwischenrad des Getriebes einen grösseren Durchmesser als die Antriebsräder und eine durch die der Antriebsräder nicht teilbare Zähnezahl aufweisen, wodurch das Zusammenwirken der gleichen Zähne bei jedem Umlauf verhindert wird ; zu dem gleichen Zweck ist es vorteilhaft, die Zahnung des Zwischenrades aus weicherem Werkstoff herzustellen als die der Antriebsräder. Das bereits erwähnte Ölbad kann zweckmässig dadurch gestaltet werden, dass die den Zahnrädern als Lagerstellen dienenden Wände des Maschinenständers nach unten verlängert und mittels eines abnehmbaren Bodens abgedeckt werden. 



  Die von der Hauptwelle getriebene Welle soll unter der Stofftrageplatte, als Antriebswelle für den Stoff Schieber dienend, in einer quer zum Versehub verlaufenden senkrechten Ebene hinter der Nadel angeordnet sein und eine den Greifer tragende Hilfswelle antreiben, deren Achse in einer hiezu parallelen senkrechten Ebene verläuft, die die Schwingbahn der Nadel enthält, wobei zweckmässig der Antrieb der Hilfswelle von der unteren Antriebswelle durch ein Zahnräderpaar mit der Übersetzung 2 : 1 abgeleitet wird. 



  Um die Schmierung der betriebswichtigen Teile zu vervollständigen, ist an dem Lagerstück für diese beiden Wellen unter der Stichplatte ein Gehäuse ausgebildet, das das übertragende Zahnräderpaar umschliesst und ebenfalls als Ölbad dient. 



  Die Antriebswelle endet in unmittelbarer Nähe des Stoffschieberbalkens und trägt dort eine Kurbel, von der die senkrechte Hubbewegung auf die Stoffschieberbalken mittels eines Lenkers durch einen abwärts ragenden Arm dieser Stange übertragen wird, während die waagrechte Stoffschieber-   

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 bewegung von einem Exzenter der Antriebswelle auf eine am Schwanzende der Stoffschieberstange angreifende Schwinge durch eine Exzenterstange übermittelt wird. 



   Die die Stoffschieberschwinge mit dem Antriebsexzenter verbindende Exzenterstange besteht nach der Erfindung aus zwei teleskopisch ineinanderschiebbaren Abschnitten ; an dem an der Schwinge angreifenden   Stangenabschnitt   greift ein Lenker, der um einen einstellbaren Festpunkt schwingt. Dieser Festpunkt ist auf einem Arm angeordnet. der schwenkbar auf einer Steuerwelle befestigt ist. die von äusseren Stellmitteln bedient wird. 



   An einem zweiten Arm der Steuerwelle greift eine gleitbar gelagerte Stellstange gelenkig an, die durch Drehen einer drehbaren, aber an der Verschiebung gehinderten Laufmutter in axialer Richtung verschoben werden kann. 



   Ein an der Stellstange befestigtes Gleitstück kann durch ein Fenster   des Stoff trägers sichtbar   sein. um in Verbindung mit besonderen Marken die Hublänge des Stoffvorschubs anzuzeigen. 



   Bei einer andern Ausführungsform der Stellvorrichtung ist die Steuerwelle bis in den Maschinenständer verlängert ; dort greift an ihrem Stellarm eine aus zwei ineinandergesohraubten Abschnitten bestehende Stellspindel so an, dass durch Drehen des drehbar in der   Ständerwand   gelagerten Spindelabschnittes die Gesamtlänge der Stellspindel verändert und hiedurch die Steuerwelle verstellt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt ; es zeigen : 
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 gleiche Maschine im teilweisen Schnitt von der Stirnseite, Fig. 3 die Stoffträgerplatte, teilweise weggebrochen, um die unteren Antriebsteile zu zeigen, Fig. 4,5 und 6 Schnitte nach   4'-4', 5'-5', 6'-6'   der Fig. 3 in Pfeilrichtung gesehen,. Fig. 7 und   7a sehaubildliche   Darstellungen der Bewegungen des Stoffschiebers und seiner Antriebsteile in mehreren verschiedenen Einstellungen, Fig. 8 eine abgeänderte Ausführungsform der Stellvorrichtung in kleinerem Massstab, Fig. 9 einen Schnitt nach 9'-9'der Fig. 8. 



   Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Maschine eine Grundplatte 1 auf, die als Stofftrageplatte dient. Diese Grundplatte besitzt abwärts gerichtete Wangen 2,2 (Fig. 4, 5), die gegenüber den Kanten der Stofftrageplatte so zurückspringen, dass diese auf einem Werktisch längs dessen Kanten abgestützt werden kann. Über dieser Grundplatte 1 erhebt sich ein   Ständer.   3, der einen überhängenden Arm 4 trägt. In dem überhängenden Arm 4 ist eine Nadelstange 5 gelagert, die eine Nadel 6 trägt. Eine 
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 Lenker 10 ist an dieser Kurbel angelenkt und greift mit seinem unteren Ende an einen Lappen 11 eines an der Nadelstange befestigten Ringes 12 an. Die Welle 7 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Hauptantriebswelle der Maschine, und eine Schnurscheibe 7 a ist unmittelbar daran befestigt.

   Die 
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 ordnete, in dem überhängenden Arm ausgebildet ist, während die rückwärtige   Lagerbüchse   in die der Schnurscheibe 7   a benachbarte rückwärtige   Stirnwand des Ständers eingesetzt ist. Der vorderen Büchse   1. 3   
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 Kanal im Ständer 3 geschmiert wird. Unter der Stofftrageplatte wirkt mit der Nadel ein umlaufender hakenförmiger Ringgreifer 19 zusammen.. der auf einer umlaufenden Hilfswelle 20 befestigt ist. Der Ringgreifer umgreift in ähnlicher Weise eine Spule oder ein Schiffchen 21 (Fig. 5), das einen Faden führt. 



  Der Ringgreifer tritt in die Nadelfadenschleifen ein und legt diese um das Schiffchen, um in der üblichen Weise einen Steppstich zu bilden. Es ist jedoch vorzuziehen, eine   Ausführungsform   dieser Teile zu wählen, bei der der Ringgreifer für jeden Auf-und Abwärtshub der Nadel zwei Umdrehungen   zurücklegt,   wodurch das Anziehen der Fäden und das Festziehen der Stiche sowie der Vorschub des   Werkstückes   erleichtert werden. Die Welle 20 ist in einem von der Stofftrageplatte 1 herabhängenden Lagerstück 22 gelagert. 



  Dieser Lagerstelle kann Schmieröl für die darin gelagerte Welle durch einen Schmierkanal 23 zugeführt werden, der die Stofftrageplatte durchsetzt. Auf das rechte Ende der Welle 20 ist ein Stirnrad 24 aufgesetzt (Fig. 1), das mit einem Zahnrad 25 (Fig. 3) auf der Antriebswelle 26 kämmt. Die Zahnräder   24   und 25 sind so bemessen, dass der Greifer während eines Umlaufes der Welle 26 zwei Umläufe zurücklegt. 



  Die Welle 26 ist in Büchsen 27 und 28 der   Maschinengrundplatte gelagert.   



   Am rechten Ende (Fig. 1) des   Lagerstüekes   22 ist, mit ihm aus einem Stück bestehend, ein Gehäuse 29 ausgebildet. Dieses erstreckt sich von der Vorderseite des Zahnrades 24 bis zur Hinterseite des Zahnrades 25. Die Welle 26 erstreckt sich durch dieses Gehäuse durch Öffnungen, die durch Ölkissen 30. 30 (Fig. 3) abgedichtet sind. Das Gehäuse besteht aus einem Stück mit der Grundplatte   1,   so dass die Stofftragplatte das obere Ende des Gehäuses abschliesst. Ein abnehmbarer Boden 31 ist auf dem unten offenen Ende des Gehäuses 29   flüssigkeitsdicht   befestigt, so dass eine Kammer. 32 für das Schmieröl gebildet wird.

   Das Öl kann dieser Kammer durch eine Öffnung zugeführt werden, die in üblicher Weise verschlossen wird.   Hiedureh   wird erreicht, dass die Zahnräder 24 und 25 in einem Ölbad laufen und durchwegs geschmiert werden und im wesentlichen geräuschlos laufen. Diese Zahnräder werden zu diesem Zweck vorzugsweise aus einem Werkstoff hergestellt. der ihren geräuschlosen Gang begünstigt. u. zw. selbst bei hoher Geschwindigkeit. 



   Die Welle 26 erstreckt sich durch die   Lagerbüchse   28 in den Ständer und trägt dort ein Stirnrad   34.   



  Dieses steht in Eingriff mit einem Stirnrad   . ?.   das seinerseits mit einem Zahnrad   16 auf der Hnuptwt'He   

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 in Eingriff steht. Das Zahnrad   15   dient   ausschliesslich   als Übertragungsrad. Es besitzt eine Nabe 15', in der sich eine auswechselbare   Muffe.     1. 5" befindet,   so dass das Zahnrad auf einem nicht drehbaren Lagerzapfen 17 drehbar ist, der in den Wänden des Ständers gelagert ist. Der Lagerzapfen weist einen 01- 
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 aufgesetzt ist. wobei Spurringe 17" eine seitliche Verschiebung des Zahnrades verhindern. Der Ständer weist abwärts vorspringende Wände auf. an denen abnehmbar ein Boden 35 so befestigt ist, dass der Unterteil des Ständers eine geschlossene Kammer 36 bildet.

   Diese Kammer wird mit Schmieröl so beschickt, dass das   Zahnrad-M   in das Ölbad taucht und das Öl nach aufwärts an die Zahnräder 15 und 16 weitergibt, so dass das gesamte Vorgelege in angemessener Weise geschmiert wird. Das Zahnrad 15 ist von grösserem Durchmesser als die Zahnräder 16 und 34. Diese beiden Zahnräder sind dagegen untereinander von gleichem Durchmesser, und infolgedessen wird das Zahnrad 34 mit der gleichen Umlaufgeschwindigkeit angetrieben wie das Zahnrad 16.

   Gibt man nun diesem Übertragungsrad eine   Zähnezahl.   die nicht ein Mehrfaches der Zähnezahl der mit ihm zusammenwirkenden Zahnräder ist. so kann ein häufig wiederholtes Zusammentreffen gleicher Zähne weitgehend verhindert werden, derart, dass ein Zahn des Zahnrades 16 oder des Zahnrades 34. das erfahrungsgemäss besonderen Beanspruchungen unterworfen ist, beispielsweise infolge des   Einstechens   der Nadel in den Stoff oder des Anhebens des Stoffschiebers, nacheinander mit allen Zähnen des Übertragungsrades in Eingriff gelangt.

   Hiedurch wird bereits der Verschleiss in dem Vorgelege vermindert, jedoch kann eine noch erheblich wirksamere Verteilung der Abnutzung dadurch erreicht werden, dass man den Werkstoff, aus dem die Zahnung des Übertragungsrades besteht, weicher macht als den Werkstoff der Zähne der andern Zahnräder, beispielsweise aus Kunstharz, wodurch die Abnutzung auf solche Zahnräder übertragen wird, die nur in aussetzendem Eingriff stehen mit einem Zahn, der besonderer Beanspruchung ausgesetzt ist. Diese Zahnräder werden vorzugsweise aus solchem Werkstoff gemacht, der den geräuschlosen Gang auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit begünstigt. 



   Das Werkstück wird auf der Stofftrageplatte durch einen   Stoffdrückerfuss   37 niedergehalten (Fig. 2), der in dem Maschinenkopf gelagert ist und mittels einer Feder 38 elastisch niedergedrückt wird. Die Spannung dieser Feder ist veränderbar mittels eines Stellrings 39, und der   Stoffdrückerfuss   kann von dem   Werkstück   mittels eines   Lüfthebels   40 angehoben werden. Diese Teile sind von üblicher Ausbildung. 



   Das   Werkstück   wird quer über die Stofftrageplatte mittels eines   Stoffschiebers   41 vorgeschoben, der von einem Stoffsehieberbalken 42 getragen wird. Dieser ist bei 43 an einer Stoffschiebersehwinge 44 angelenkt, die ihrerseits auf eine Welle 45 aufgesetzt ist. Diese Welle ist in herabhängenden Lager-   stücken   46,46 der Grundplatte gelagert. Der Stoffschieberbalken trägt einen herabhängenden Arm 47, an den bei 48 ein Lenker 49 angreift. Dieser Lenker ist mit seinem oberen Ende an einen Kurbelzapfen 50 angelenkt (Fig. 6), der auf dem Ende der Antriebswelle 26 exzentrisch gelagert ist. Dieser Kurbelzapfen ist auf dem Ende der Welle mittels einer Klemmschraube 51 befestigt.

   Es ist zu bemerken, dass die Welle 26 unmittelbar jenseits der Lagerstelle 27 endet, so dass das den Kurbelzapfen tragende Ende der Welle sehr fest und sicher gelagert ist. Wenn die Welle 26 umläuft, hebt und senkt sie zwangläufig durch den Lenker 49 den Stoffschieber und bringt ihn hiedurch in und ausser Eingriff mit dem Werkstück, wobei gleichzeitig das   Werkstück   mit dem   Stoffdrüekerfuss   so angehoben wird, dass die Klemmwirkung des Stoffdrückerfusses auf das   Werkstück   während des Vorschubes ausgelöst wird. 



   Die Stoffschieberschwinge 44 endet dicht bei dem Lager 46 ; an diesem ist ein seitlich vorspringender Zapfen 52 angeordnet. Auf der Antriebswelle 26 befindet sich ein Exzenter 53. Eine Exzenterstange, bestehend aus zwei teleskopisch ineinanderschiebbaren Abschnitten 54 und 55 (Fig. 3), dient als Antriebsmittel zum Schwingen des Stoffsehiebersehwingrahmens. Der Abschnitt 55 ist an dem Zapfen 52 angelenkt. 



  Wenn das Exzenter 53 umläuft, veranlasst es eine   Hin-und Herverschiebung   des Abschnittes 54 in dem Abschnitt 55, ohne dass dabei eine axiale Bewegung auf diesen Abschnitt 55 der Exzenterstange übertragen wird. Die Seitenbewegungen der Exzenterstange, die ihm von dem Exzenter 53 übermittelt werden, veranlassen jedoch den Abschnitt 55, sein Winkelverhältnis zu dem   Stoffschieberschwingrahmen   zu verändern. An dem freien Ende des Abschnittes 55 des Exzenterbügels ist ein Lagerauge 56 befestigt, das einen Zapfen 57 trägt. An diesen Zapfen greift das eine Ende eines Lenkers 58 an, dessen anderes Ende an einen von einem Arm 60 getragenen Zapfen 59 angreift. Dieser Arm 60 kann um seine Drehachse 61 drehend eingestellt werden und bleibt dann während des normalen Arbeitsstoffvorschubes fest in der eingestellten Lage. 



   Zum besseren Verständnis der Vorgänge beim Einstellen des   Vorschubhubs   sind die Schaubilder der Fig. 7 und 7 a heranzuziehen. Dort zeigt der Kreis a den Hub des Exzenters 53 ; die Linie b zeigt die eine äusserste Bewegung der Exzenterstange in seitlicher Richtung, während die Linie b'das andere Hubende zeigt. Wenn die Exzenterstange sich in der Stellung nach b befindet, steht der Lenker 58 in 
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 bewegt. Die Linie   m   zeigt die Stellung des Armes 60.

   Wenn der Lenker sich in der Stellung   d   befindet, so ist die Anlenkstelle zwischen dem Lenker und dem Abschnitt 55 der Exzenterstange an der Stelle g, 
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   Seitenbewegung der Exzenterstange schwingt den Lenker aus der in ungebrochener Linie dargestellten Stellung cl in die ebenso dargestellte Stellung c (Fig. 7), und der Anlenkpunkt zwischen dem Lenker und dem mit der Schwinge verbundenen Abschnitt der Exzenterstange bewegt sieh aus der Stellung g in die Stellung f. Diese Bewegung umfasst eine senkrechte und eine waagrechte Komponente. Das Ausmass der waagrechten Komponente der Bewegung dieses Anlenkpunktes mit dem Abschnitt 55 wird bestimmt durch die Winkelstellung des Armes 60, die durch die Linie m'dargestellt ist.

   Wenn dieser Arm in die durch die Linie m'dargestellte Stellung geschwenkt wird, gelangt der Sehwingungsmittelpunkt des Lenkers aus der Stellung e in die Stellung e'. Hiedurch wird die waagreehte Komponente der Bewegung des Anlenkpunktes zwischen dem Lenker und dem Stangenabschnitt 55 verkürzt. Wenn sich der Abschnitt 55 der Exzenterstange in der in ungebrochener Linie (Fig. 7) dargestellten Stellung b befindet, befindet sich der Anlenkpunkt zwischen diesem Abschnitt und dem Stoffträgerbalken an der Stelle K, und wenn die Exzenterstange sieh in der Stellung b'befindet, so ist dieser Anlenkpunkt mit der Stoffsehieberschwinge an der Stelle il'. Die gelenkige Verbindung zwischen der Stoffschieberschwinge und dem Stoffsehieberbalken wird von der Stellung i nach der Stellung A verschoben, und dies ist die Länge des Vorschubhubes des Stoffsehiebers.

   Nach Verschwenken des Armes 60 aus der Stellung m nach der punktiert dargestellten Stellung m'schwingt die Stoffschieberschwinge nur noch aus der Stellung i' nach der Stellung n', wodurch die Länge des Stoffschieberhubes wesentlich verkürzt wird. 



  In Fig. 7 a ist in ungebrochener Linie dargestellt die Stellung des Armes 60, so gewählt, dass der Lenker 58 in der ebenso dargestellten Stellung steht. In dieser Stellung des Lenkers gelangt der   
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 gelagert. Auf dem äusseren Ende der Welle ist ein Arm 62 befestigt (Fig. 4), der sich aufwärts durch eine Öffnung 63 in der Stofftrageplatte   j ! erstreckt.   Das obere Ende dieses Armes ist, wie in Fig. 3 gezeigt, mit einer Teilung 65'versehen. Diese Teilung kann zusammen mit einer nicht dargestellten Festmarke auf der Oberfläche der Stofftrageplatte verwendet werden, um die Länge der Stiche anzuzeigen, weil die Stiehlänge bestimmt wird durch die Stellung des Armes 62, der seinerseits die Stellung des Schwingungmittelpunktes des Lenkers 58 steuert. Der Arm 62 ist demgemäss bei 64 gelenkig mit einer Stange 65 verbunden.

   Diese Stange ist mit einem Gewinde 66 versehen, auf das ein   Stellrädchen   67 aufgesehraubt 
 EMI4.2 
 dieses   Stellrädchens   ist geriffelt. Wenn das   Rädchen   67 gedreht wird, verhindern die Seitenwände des Fensters 68 seine Seitenverschiebung, so dass die Stange 65 in axialer Richtung verschoben wird. Die 
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 ist. Dieser Kopf kann in der Lagerstelle sich frei gleitend bewegen und stützt das Ende der Stange. um das Stellrädchen in der Ausnehmung der Stofftrageplatte zu halten. 



   Der Nadelfaden wird mittels eines Fadenanzugs 70 gesteuert (Fig. 2), der mit der Kurbel 9 verbunden ist. Ein Lenker 71 ist bei 72 an diesem Fadenanzug 70 angelenkt, während er mit seinem andern Ende bei 73 an der Nadelstange angreift. Wenn die Kurbel   umläuft,   wird dem Arm 70 eine Sehwingbewegung übertragen, wodurch der Faden wechselweise angezogen und nachgelassen wird, um die Stiche in geeigneter Weise anzuziehen und Fäden von der Fadenquelle abzuziehen. 



   In Fig. 8 und 9 der Zeichnung ist eine abgeänderte Ausführungsform der Einstellvorrichtung gezeigt, durch die von Hand die die Bewegungen des Stoffschiebers steuernden Teile eingestellt werden können. An die Stelle der verhältnismässig kurzen Welle 61 tritt bei der abgeänderten Ausführungsform eine längere Welle 37', die sich bis in den Hohlraum   des Maschinenständers.   3 erstreekt. Dort trägt sie einen Arm   38',   an dem eine zweiteilige Stange 39', 39"angelenkt ist. Die beiden Stangenteile sind ineinander eingeschraubt. Der Teil 39'erstreckt sich durch die Ständerwand hindurch und trägt an dem aussen sichtbaren Ende einen geriffelten Knopf 44', der auf der Aussenfläche der   Ständerwand   anliegt.

   Auf dem gleichen Ende des Abschnitts 39"ist ein Ring 48 ebenso befestigt, dass er an der   Innen-   seite der Ständerwand anliegt. Auf diese Weise kann sich der Abschnitt 39"in axialer Richtung nicht verschieben, jedoch frei drehen. Wenn der Abschnitt sich in einer Richtung dreht, schraubt er sieh in den Stangenabschnitt 39'ein und verkürzt hiedurch die Stange. Es wird hiedurch wieder der   Arm-38'   geschwenkt und verändert den Hub des Stoffschiebers. Dreht man den Griff   44'in   entgegengesetzter   Richtung,   so wird die Stange verlängert, wodurch die gleiche Einstellung in umgekehrter Richtung erfolgt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Antrieb für Steppstichnähmaschinen mit einer im Gehäuseoberteil gelagerten Hauptwelle, von deren einem Ende der Antrieb der Nadelstange abgeleitet wird und deren anderes Ende durch ein EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> Gehäuseunterteil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass von der unteren getriebenen Welle (26) der Antrieb des Stoffvorschubs und der zusätzlichen Stichbildewerkzeuge unmittelbar abgeleitet wird.
    2. Nähmaschinenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnradgetriebe zwischen der treibenden (7) und der getriebenen Welle (26) aus nur drei Rädern, je einem auf den Enden der beiden Wellen befestigten Stirnrad (15, 34) und einem mit beiden in Eingriff stehenden frei drehbaren Zwischenstirnrad (16) besteht.
    3. Nähmaschinenantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Rad (34) des Stirnradgetriebes (34, 15, 16) in ein im Maschinenunterteil angeordnetes Ölbad eintaucht, um während des Ganges der Maschine Schmieröl zu schöpfen und den oberen Rädern zu übermitteln.
    4. Nähmaschinenantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenrad (15) einen grösseren Durchmesser als die gleich gross ausgebildeten Antriebsräder (16, 34) und eine durch die der Antriebsräder nicht teilbare Zähnezahl aufweist, um das Zusammenwirken der gleichen Zähne bei jedem Umlauf zu verhindern.
    5. Nähmaschinenantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnung des Zwischenrades aus weicherem Werkstoff besteht als die der Antriebsräder.
    6. Nähmaschinenantrieb nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den EMI5.1
AT143725D 1933-05-09 1934-01-29 Steppstich-Nähmaschine. AT143725B (de)

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