AT143792B - Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens. - Google Patents

Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens.

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AT143792B
AT143792B AT143792DA AT143792B AT 143792 B AT143792 B AT 143792B AT 143792D A AT143792D A AT 143792DA AT 143792 B AT143792 B AT 143792B
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AT
Austria
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telecommunication cable
coupling
cable according
compensation
additional winding
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Inventor
Hermann Dipl Ing Lintzel
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Siemens Ag
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebenspreehens. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   oder komplexe Widerstände geschlossen ist, derart, dass sich der gewünschte Frequenzverlauf des Phasenwinkels ergibt. In dieser Wicklung werden Ströme induziert, die wie die Wirbelströme im Bleimantel eine Phasendrehung und Änderung der Amplitude der magnetischen Kopplung hervorrufen. 



  Die Wicklungen für die störende und die gestörte Leitung, ferner die Zusatzwieklung, gegebenenfalls auch die mit der Zusatzwicklung verbundenen Widerstände, können variabel ausgebildet sein, um mit ein und demselben Kopplungselement verschieden grosse und in verschiedener Weise frequenzabhängige Kopplungen ausgleichen zu können. Unter einer Zusatzwicklung in weiterem Sinne ist jede Anordnung von magnetischen oder unmagnetischen Metallmassen im magnetischen Feld der Kopplungsspule zu verstehen, die infolge der Bildung von Wirbelströmen in den Metallmassen geeignet ist, die gewünschte Phasenverschiebung der magnetischen Kopplung hervorzurufen. In vielen Fällen kann es erforderlich sein, an einer Ausgleichsstelle, beispielsweise an der Verbindungsstelle zweier Kabellängen, zwei gemäss der Erfindung ausgebildete komplexe Kopplungselemente zu verwenden. Dies kann z.

   B. dann der Fall sein, wenn die phasenverschobenen magnetischen Kopplungen aus mehreren Teilkopplungen resultieren, die in einem Polarkoordinatensystem in verschiedenen Quadranten liegen. 



  An Hand der Fig. 1 soll beispielsweise gezeigt werden, welche Lage die phasenverschobenen Kopplungen in einem Polarkoordinatensystem einnehmen können. Die Normalphase fällt mit der Abzissenachse X zusammen. Nach der Figur liegt die eine Teilkopplung im IL Quadranten, die andere Teilkopplung im IV. Quadranten. Dann nimmt die resultierende Kopplung die in der Figur gezeigte Lage im 1. Quadranten ein. Diese resultierende Kopplung kann erfindungsgemäss durch zwei getrennte Kopplungselemente ausgeglichen werden. 



  Die Fig. 2 zeigt schematisch ein Beispiel für die Einschaltung eines Kopplungselementes zwischen zwei Doppelleitungen eines Fernmeldekabels. An der Stelle 5 sollen die beiden benachbarten Doppelleitungen I und II zweier Abschnitte eines Fernmeldekabels miteinander verbunden werden. Die magnetischen Kopplungen werden nach Betrag und Phase ermittelt und ein Kopplungselement 6 eingeschaltet. 



  Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass zwischen der Doppelleitung I und der Doppelleitung Il eine frequenzabhängige, phasenverschobene Kopplung vorhanden ist. Diese wird durch das Kopplungelement 6 kompensiert. Das Kopplungselement 6 besteht aus einem Kern 7, der aus einem magnetisierbaren oder auch aus einem nicht magnetisierbaren Stoff bestehen kann, auf den die in die Leitungen 2 und J eingeschalteten Wicklungen und 9 sowie die Zusatzwicklung 10 aufgebracht ist. Die Zusatzwicklung ist mit einem einstellbaren komplexen Widerstand 11 verbunden. Die Zusatzwicklung 10 ist mit mehreren Anzapfungen zum Anschalten des Widerstandes 11 versehen. Ebenso können die Wicklungen 8 und 9 mit Anzapfungen versehen sein, um die Grösse der magnetischen Kopplungen verändern zu können. 



  Die Hauptwieklungen des Kopplungselementes können zur Erzielung symmetrischer Verhältnisse für die Doppelleitungen als Doppelwicklungen ausgebildet sein, so dass in jede Ader eine Wicklung eingefügt wird. Um kapazitive Kopplungen zwischen den Wicklungen zu vermeiden, können diese durch elektrostatische Schirme getrennt werden. Die Wicklungen brauchen nicht sämtlich gegen den ganzen oder gleichen Kemquersehnitt zu umfassen. In der Fig. 3 ist ein derartiger Fall beispielsweise dargestellt. 



  Der Kern besteht aus zwei Teilkernen 20 und 21, die in der Figur im Querschnitt dargestellt sind. Die   
 EMI2.1 
 wicklung 24 nur den Teilkern 20 umfasst. 



   Das Verfahren zum Ausgleich der magnetischen Kopplungen kann mit Vorteil auch zum Ausgleich von Freileitungen und zum Ausgleich von in die Fernmeldeleitungen eingeschalteten oder einzuschaltenden Zusatzelementen, wie Pupinspulen od. dgl., angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fernmeldekabel mit Ausgleich des   elektromagnetischen Nebenspreehens durch zusätzliche   magnetische Kopplungselemente, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Adern verschiedener Sprechkreise eingeschalteten magnetischen Kopplungselemente zwecks Ausgleich der frequenzabhängigen magnetischen Kopplungen nach Betrag und Phase als komplexe Kopplungselemente in Form von Schleifen, Spulen od. dgl. ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungselement mit einer Zusatzwicklung versehen ist, die entweder kurzgeschlossen oder über ohmsehe oder komplexe Widerstände geschlossen ist.
    3. Fernmeldekabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelleitungswicklungen und die Zusatzwicklung, gegebenenfalls auch die mit der Zusatzwicklung verbundenen Widerstände. variabel ausgebildet sind.
    4. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Feld der Kopplungsspule Metallmassen derart angeordnet sind, dass infolge Wirbelstrombildung in diesen Metallmassen die ge- wünschte Phasenverschiebung der magnetischen Kopplung eintritt.
    5. Fernmeldekabel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Wicklungen den Kernquerschnitt nur teilweise umfasst.
AT143792D 1933-08-11 1934-08-09 Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens. AT143792B (de)

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