AT143804B - Vorrichtung zum Messen, Dosieren, Abfüllen, Mischen oder Absondern von Flüssigkeiten für chemische, physikalische und medizinische Zwecke. - Google Patents

Vorrichtung zum Messen, Dosieren, Abfüllen, Mischen oder Absondern von Flüssigkeiten für chemische, physikalische und medizinische Zwecke.

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AT143804B
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Austria
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filling
dosing
mixing
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Arthur Egon Lobinger
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Arthur Egon Lobinger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Messen, Dosieren, Abfüllen Mischen oder Absondern von   Flüssigkeiten für chemische,   physikalische und medizinische Zwecke. 
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 nun die abgemessene Menge in ein bei 10 angeschlossenes Fläschchen od. dgl. einlaufen lassen, ohne die Aufmerksamkeit von dem eigentlichen Füllvorgang abwenden zu müssen. Sollen mehrere Flüssigkeitsmengen gemischt werden, so lässt man die abgemessenen Mengen nacheinander in das Gefäss 2 überlaufen und dann gemeinsam bei 10 ablaufen. Im Gefäss 2 kann die   Flüssigkeit gerührt, erwärmt   oder gekühlt werden, es können dort auch Zusätze hinzugefügt und Proben entnommen werden. An die   Rohrmündung   10 können Schläuche und Ansätze, z. B. zur Behandlung von Körperhöhle, angeschlossen werden.

   Durch Umstellen der Hähne 6,7 oder 8 in die Stellung nach Fig. 3 oder 4 kann auch Flüssigkeit aus den Gefässen 3,4, 5 unmittelbar für sieh (Fig. 3) oder in Mischung mit der aus dem Gefäss 2 ausfliessenden Flüssigkeit (Fig. 4) entnommen werden. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch zum Absondern von Flüssigkeiten aus Mischungen, 
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 EMI2.2 
 Verbindung stehen. Bei dieser Verwendungsweise wurden z. B. die Destillationsprodukte in das Bereit-   stellungsgefäss   2 eingelassen und, nachdem sie sich ihrer Dichte gemäss abgesetzt haben, nacheinander in die Vorratsgefässe   3,-, 5   abgelassen, die bei 14 entleert werden können. 



   Die gezeichnete Anordnung mit einem Bereitstellungsgefäss 2 an einem Ende und dem Auslauf 10 am andern Ende der Leitung ist vorteilhaft, aber nicht Bedingung. Es können auch ein oder mehrere weitere Bereitstellungsgefässe an die Leitung 1 angeschlossen sein. Die Gefässe können auch in anderer Weise gruppiert und z. B. sternförmig angeordnet sein. Von Vorteil ist hiebei die Parallelschaltung der   Vorratsgefässe   untereinander und mit dem Bereitstellungsgefäss bzw. dem Auslauf. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, mehrere Messgefässe und ein Vorratsgefäss parallel an eine Rohrleitung anzuschliessen, wobei die Messgefässe an den Enden der Rohrleitung sassen und durch diese Leitungsenden, jedes für sich, entleert werden konnten. Dabei war aber kein offenes Bereitstellungsgefäss im Sinne der Erfindung vorhanden, in dem die abgemessenen Mengen gespeichert, gemischt oder sonstwie behandelt und gemeinsam entleert werden können. Die Messgefässe der bekannten Einrichtung sind vielmehr luftdicht abgeschlossen und durch einstellbare Tauchrohre zur Spiegelbegrenzung mit dem 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Vorrichtung zum Messen, Dosieren, Abfüllen, Mischen oder Absondern von Flüssigkeiten für chemische, physikalische und medizinische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem oder mehreren, zweckmässig mit Teilungen versehenen Vorratsgefässen oder aus Vorratsgefässen gespeisten Messgefässen (3,4,5) mindestens ein die abgemessenen Mengen speicherndes und bereitstellendes offenes Aufnahmsgefäss (Bereitstellungsgefäss 2) über eine tiefer als dieses Gefäss liegende Leitung   (1)   verbunden ist, deren   zweckmässig   absperrbares Ende   (10)   den Flüssigkeitsauslauf zum Verbraucher bildet, wobei an diese Leitung die Vorrats-bzw. Messgefässe (3, 4, 5) sowie gegebenenfalls weitere Bereitstellungsgefässe parallel angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrats-bzw. Messgefässe EMI2.4 mit der Leitung (1) verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche oder ein Teil der Vorrats-bzw. Messgefässe (3, 4) stehend angeordnet sind, so dass die Flüssigkeit durch Gewichtswirkung aus-und in das Bereitstellungsgefäss (2) überfliesst.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrats-bzw. Messgefässe (5) hängend angeordnet sind und mit einem Steigrohr (15) versehen sind und dass die Flüssigkeit durch ein Druckmittel aus dem Gefäss ausgetrieben wird. EMI2.5 gen, dadurch gekennzeichnet, dass die hängenden Vorrats-bzw. Messgefässe (5) am unteren Ende mit einem Ablaufstutzen (12) mit Hahn (13) versehen sind.
AT143804D 1934-12-07 1934-12-07 Vorrichtung zum Messen, Dosieren, Abfüllen, Mischen oder Absondern von Flüssigkeiten für chemische, physikalische und medizinische Zwecke. AT143804B (de)

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