AT143887B - Haushaltkühlschrank. - Google Patents

Haushaltkühlschrank.

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AT143887B
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Bosch Robert
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 haushaltkühlschrank. 



   Bei bekannten   Kühlschränken,   die mit Verdampfung eines verflüssigten Kältemittels arbeiten, ist der Kälteerzeuger (Verdampfer) innerhalb des Aufbewahrungsraumes für die zu kühlenden Speisen und Getränke angeordnet. Dieser Einbau des Verdampfers in den   Kühlraum   hat den Nachteil, dass der Nutzraum für das zu kühlende Gut beträchtlich verkleinert und die Temperatur ungleichmässig über den Kühlraum verteilt wird. Es wurde bereits versucht, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, dass der Verdampfer in Form einer Rohrschlange oder eines Behälters aussen um den   Kühlgutbehälter gelegt   und mit diesem metallisch fest verbunden, z. B.   verschweisst   wurde.

   Setzt man aber derartig fest miteinander verbundene Behälter hohen Temperaturen aus, wie sie etwa beim Emaillieren des Kühlgutbehälters erforderlich sind, so besteht die Gefahr, dass sich die Behälter infolge der bei diesen Temperaturen auftretenden Spannungen verziehen und die Verbindungsstellen sowie der Verdampfer   selbst schädlich   beeinflusst werden. Beim nachträglichen Prüfen des Verdampfers auf Druckfestigkeit usw. ist daher stets mit viel Ausschuss zu rechnen. 



   Die Erfindung besteht demgegenüber darin, dass der Kälteerzeuger (Verdampfer) aus einem für sich hergestellten doppelwandigen Gefäss besteht, das   aussen   auf den Kühlgutbehälter aufgeschoben ist. 



  Der Verdampfer kann jetzt für sich geprüft werden und wird darauf erst mit dem bereits emaillierten Kühlgutbehälter vereinigt. Die Herstellung eines   Haushaltkühlschrankes   wird hiedurch wesentlich 
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 während des Emaillierens des Kühlgutbehälters, nicht schädlich beeinflusst werden kann. Die lose Verbindung gestattet ausserdem ein leichtes Auswechseln der einzelnen Verdampfer. Ist es notwendig, mit   Kältespeicherung   zu arbeiten, so wird der Verdampfer zweckmässig mit dem Behälter für das Kältespeichermittel (Sole) zu einer Baueinheit vereinigt. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei   Ausführungsbeispielen dargestellt ; u.   zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen   Kühlschrank   mit Einrichtung zum Eiserzeugen, Fig. 2 einen   Längsschnitt   durch den mit einem Verdampfer vereinigten Kühlbehälter eines   Kühlschrankes.   



   In dem Kühlschrank   a   sind bund c zwei ineinandergeschobene Behälter, die den   Kühlraum d   umschliessen. In dem äusseren Behälter b ist ein weiterer Behälter e eingeschoben, dessen Mantel schraubenlinienförmig gewellt ist und mit der   Innenfläche   des   Aussenbehälters   einen von einem zum andern Ende des Behälters b verlaufenden,   gewundenen Kanal t'umschliesst.   In diesen aussen um den Kühlraum   cl   gewundenen Kanal wird das verflüssigte Kältemittel mittels einer Leitung g eingeführt, während es an dem entgegengesetzten Ende des Spiralkanals f in eine Leitung h tritt, die zu einem (nicht gezeichneten) Kompressor führt.

   Der Raum i zwischen den beiden ineinandergeschobenen Behältern b und e ist mit einer   Kältespeicherflüssigkeit   (Sole) angefüllt. Zum Schutz gegen   Wärmeverluste   dient eine Isolierschicht j. Der Kühlraum d wird nach aussen durch eine ebenfalls mit einer Isolierschicht versehenen Tür k verschlossen. Der Kühlraum d ist vollständig frei für das Aufstellen von Kühlgut, das von allen Seiten gleichmässig gekühlt wird. Bei einer Temperatur von 5 bis 8  C innerhalb des Kühlraumes   c   ist ein Vereisen der Innenwand des Behälters c nicht zu   befürchten.   In einer besonderen ausserhalb des   Kühlraumes d   vorgesehenen, für sich beliebig   ein- und ausschaltbaren Kühleinrichtung   m wird Eis erzeugt.

   Sie besteht ebenso wie die Hauptkühleinrichtung aus zwei ineinandergeschobenen Behältern   n   und o und einem gewundenen Kanal k für die   Kälteflüssigkeit,   der   zweckmässig   durch ein Wellrohr gebildet wird. Die 

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 Behälter   K,   o umschliessen einen Raum q, in den Eiszellen r eingesetzt sind. Die Gefriervorrichtung   w   ist z. B. mittels Bändern r1 mit dem Kühlschrank a verbunden und kann nach aussen durch einen Deckel.   s   abgeschlossen werden. 



   Die   Kälteflüssigkeit   kommt aus dem Kondensator t, der an der Rückwand des Kühlschrank a angeordnet ist und strömt über ein Reduzierventil   M   in die   Leitung   die an den Sehraubenkanal p der Gefriervorrichtung m angeschlossen ist. Nachdem das Kältemittel zur Eisbildung benutzt worden ist, verlässt es den Kanal 1) durch die Leitung   g und   fliesst in den   Verdampfer f   des Kühlsehrankes a, um das im Raum d aufgestellte Gut zu kühlen. 



   Die Gefriervorriehtung   ri   und den Kühlraum d kann man anstatt hintereinander ebensogut auch nebeneinander schalten, d. h. für jede Vorrichtung einen besonderen abgezweigten Kältemittelstrom benutzen. 



   Eine besonders billige und einfach herzustellende Ausführungsform ergibt sich, wenn man den Kühlbehältern b, c   bzw.'n, 0 zylindrische   Form mit Kreisquerschnitt gibt. 



   Der Verdampfer nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 nur dadurch, dass er auf den den Kühlraum umschliessenden Behälter aufgeschoben ist. Der Verdampfer besteht aus zwei ineinandergeschobenen Rohren   M, x,   von denen das äussere w gewellt ist und mit dem inneren Rohr   x   wieder einen   Schraubenkanal f für   das zu verdampfende Kältemittel bildet. Beide Rohre sind in ein drittes Rohr y gesteckt, wobei der Raum z zwischen den Rohren   10   und y mit Sole ausgefüllt ist. Die Rohre w, x, y bilden eine Einheit für sich und werden als solche auf den Behälter   c,   der den Kühlraum umschliesst, geschoben. g, h ist die Zu-bzw. Ableitung für das Kältemittel.

   Die   Rohre w, x, y   bilden eine Einheit, die für sich, d. h.   unabhängig   von der Herstellung des Kühlgutbehälters   c,   angefertigt und geprüft wird, 
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 könnten, wie etwa das Emaillieren, nicht beteiligt zu sein brauchen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Haushaltkühlschrank mit Kälteerzeugung durch Verdampfen eines verflüssigten Kältemittels EMI2.2 EMI2.3
AT143887D 1932-12-14 1933-12-02 Haushaltkühlschrank. AT143887B (de)

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AT143887B true AT143887B (de) 1935-12-10

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