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Billard.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Billards nach Patent Nr. 136416, das ein
Billard schützt, bei dem die Spielplatte aus einer zweckmässig durch Rippen verseiften in sich tragenden
Metallplatte, insbesondere aus Eisen oder Leichtmetall besteht. Es hat sich nun erwiesen, dass eine in sich tragfeste Metallplatte zur Erzielung der erforderlichen Spieleigenschaften eine erhebliche Stärke aufweisen muss. Dieser sind jedoch insbesondere in Hinblick auf das Gewicht Grenzen gezogen, da sonst bedeutende Transport-und Montageschwierigkeiten entstehen. Die weitere Entwicklung des Erfindung- gedankens führt nun dazu, die Metallkonstruktion mit einem giessbaren oder formbaren Material, wie
Zementbeton, Terrakotta, Xylolith od. dgl. zu kombinieren, wodurch man bei kleinerem Gewicht auf die erforderliche Gesamtplattenstärke kommt.
Es sind allerdings bereits insbesondere mehrteilige Spiel- platten bekannt, die aus Eisenbeton bestehen. Bei diesen Platten handelt es sich jedoch lediglich um den Ersatz von Marmor-, Schiefer-oder sonstigen Natursteinplatten durch Kunstmaterialplatten, die ebenso wie alle andern Platten nicht in sich tragfest sind, sondern auf ein besonderes Traggerüst, ins- besondere den üblichen Holzrahmen aufgelegt werden müssen, so dass im Bau des Billards keine Ver- einfachung erzielt wird.
Demgegenüber betrifft die Erfindung eine in sich tragende Metallplatte gemäss dem Patent
Nr. 136416, lediglich mit der weiteren Ausgestaltung, dass das Metall mit einer giessbaren bzw. formbaren Masse, wie Beton od. dgl. kombiniert ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen in den Fig. 1 und 2 im Längsschnitt durch einen Teil der Spielplatte und den Fussansatz dargestellt.
Die in Fig. 1 dargestellte Platte besteht aus einer Kastenkonstruktion. Ein Walzeisenbleeh 1, das mit dem seitlichen Umfassungsrahmen 6 durch Schrauben JM verbunden ist, hat auf seiner Unterseite starke Eisenbügel 8 angeschweisst. Der Stahlrahmen 6 ist mit einem System von Verspannungseisen 4, 5 versehen und mit denselben bei 7 beispielsweise vernietet. Die Kreuzungsstellen der Verspannungseisen sind verschweisst, oder auf andere Art verbunden, so dass die ganze Eisenkonstruktion ein tragfestes (starres) System bildet. Der gesamte freie Raum dieser Konstruktion ist mit Beton od. dgl. ausgefüllt, wodurch eine in sich tragfeste Platte gebildet wird, die keines besonderen Traggestelles bedarf.
Die Verbindung der Füsse 8 erfolgt z. B. mittels der auf diesen aufgeschraubten Metallplatte 9, die ihrerseits mittels der auf die Gewindeenden des Bügels. 8 aufgeschraubten Muttern. ? festgeschraubt wird.
Mittels Schraube 1. 3 wird auf die Platte die stählerne Bandenleiste 14 angeschraubt, welche mittels Schrauben 15 die Mantinelleiste 11 trägt. Auf den Stahlrahmen 6 ist eine Holzleiste angeschraubt, welche zur Befestigung des Tuches dient.
Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 lediglich dadurch, dass an Stelle der den oberen Teil der Eisenkonstruktion bildenden Walzblechplatte 1 ein System von sich kreuzenden Eisen l'vorgesehen ist, so dass die Spielfläche nicht durch das Metall, sondern durch die überstehende Betonschicht gebildet wird. Ausser dadurch, dass in den beiden durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten Fällen in sieh tragfeste Spielplatten vorliegen, unterscheiden sich diese von bekannten Spielplatten aus Eisenbeton od. dgl. wie ersichtlich auch dadurch, dass die Eisenkonstruktion nicht nur *) Erstes Zusatzpatent Nr. 138929.
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unten, sondern auch oben vorgesehen ist, wodurch einem Verziehen der Platte beim Abbinden des Betons wirksam vorgebeugt und auch ein dauerndes Ebenbleiben der Platte gewährleistet wird.
Der Bemessung der Platte wird vorteilhaft eine lotrechte Flächenbelastung von 200 kg/ und eine Umfangsbelastung von 240 kg je laufenden Meter zugrunde gelegt.
Die Spielplatte kann einteilig oder auch mehrteilig ausgeführt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Billard mit in sich tragender Spielplatte nach Patent Nr. 136416, dadurch gekennzeichnet, dass diese Platte aus einer festigkeitsgebenden, durch einen Stahlrahmen umfassten Eisenkonstruktion und einer diese ausfüllenden giess-oder formbaren Masse (Zementbeton, Terrakotta, Xylolith od. dgl.) besteht.