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Mimdungsbremse für durch hohle Treibschraubenwellen von Luftfahrzeugen feuernde Maschinen- gewehre od. dgl.
Gegenstand der Erfindung ist eine Mündungsbremse für durch hohle Treibschraubenwellen von
Luftfahrzeugen feuernde Maschinengewehre od. dgl.
Es sind bereits Mündungsbremsen mit durch stossfreie Umlenkung wirkendem Ringmuldenschild sowie gleichgeformtem innenseitigem Laufmündungsflansch und Zwischenverbindungsrippen bekannt.
Anderseits ist es auch bekannt, den Lauf eines Luftfahrzeug-Maschinengewehres durch die hohle Treib- schraubenwelle hindurchreichen zu lassen.
Gemäss der Erfindung ist die übliche kegelige Treibschraubenstirnhaube am Scheitel ringmuldenförmig so zu einer einwärts gerichteten Durehsehussdüse eingezogen, dass sie selbst eine die Schussgase in bekannter Weise stossfrei nach hinten umlenkende Mündungsbremse bildet.
Ausserdem ist innerhalb der Stirnhaube eine gleichartig geformte. sieh unmittelbar an die Gewehrlauf-od. dgl. Mündung ansehliessende Hilfshaube vorgesehen, so dass die Schussgase zwischen den beiden Hauben abströmen. Ferner ist der zur Verschalung der Schraubennabe übliche, sich an die Stirnhaube anschliessende Kegelstumpfringmantel gegenüber der Stirnhaube derart enger gehalten, dass ein Stufenringspalt für das freie Abströmen der Schussgase verbleibt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, welche den vorderen Teil des Rumpfes eines mit einem Maschinengewehr od. dgl. ausgerüsteten Luftfahrzeuges im senkrechten Schnitt durch die Treibschraubenwelle zeigt.
Im vorderen Teil des Rumpfes 1 ist ein Motor 2 angeordnet, der über ein Untersetzungsgetriebe. 3 eine hohle Welle 4 antreibt. Diese ist gegenüber der Drehachse des Motors versetzt und auf derselben ist eine Treibschrauhe 5 befestigt.
Das Maschinengewehr ist in bekannter Weise an dem Gehäuse des Motors befestigt. Das vordere Ende des Laufes 6 ist z. B. mit einer Nut 7 versehen, in welche eine Öffnung des Gehäuses des Unter- setzungsgetriebes eingreift. Die Anordnung ist derart getroffen, dass das Schiessen durch die Hohlwelle 4 hindurch stattfindet. Der Lauf 6 ist nach vorne bis über die Nabe der Treibschraube 5 hinaus verlängert, indem man an dem Lauf einen Flammenschutz 8 befestigt. Die bis jetzt beschriebene Einrichtung ist an sich bekannt.
Gemäss der Erfindung soll nun der Gewehrlauf mit einer Mündungsbremse versehen werden, die entweder am Ende des Laufes selbst angeordnet wird, wenn derselbe genügend weit nach vorne reicht. oder an dem eine Verlängerung des Laufes bildenden Flammenschutz befestigt wird. Die Mündungsbremse wied hiebei von der üblichen Treibschraubenstirnhaube 9 gebildet, deren Scheitel 9'ringmuldenförmig zu einer einwärts gerichteten Durehsehussdüse 10 eingezogen wird. Der Abstand der Stirnhaube 9 von der Mündung des Laufes 6 oder des Flammenschutzes 8 kann beispielsweise gleich dem Vierfachen des Kalibers der Geschosse sein.
Die Durchschussdüse 10 wird durch ein hindurchtretendes Geschoss fast vollkommen abgeschlossen.
Hiedurch wird erreicht, dass die verbrannten Gase. welche aus dem Lauf austreten, gegen die Stirnhaube 9 stossen und auf diese Weise einen nach vorne gerichteten Druck erzeugen. Dieser Druck hebt in einem gewissen Masse den nach hinten gerichteten Druck, welcher eine Folge des Rückstosses des Maschinengewehres ist, auf.
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Stirnhaube 9 an ihrem Platz zu halten, wobei sie von der Laufmündung den gewünschten Abstand hat, sind Rippen 13 vorgesehen, die beispielsweise radial gerichtet sind.
Auf der Vorderseite der Treibschraube 5 wird, wie üblich, anschliessend an die Stirnhaube 9 ein Kegelstumpfringmantel 14 angebracht, der zusammen mit der Treibschraube umläuft. Der Durehmesser desselben ist etwas geringer als jener der Stirnhaube, so dass ein Stufenringspalt für das freie Abstriimen der Schussgase verbleibt..
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Mündungsbremse für durch hohle Treibschraubenwellen von Luftfahrzeugen feuernde Maschinengewehre od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die übliche kegelige Treibschraubenstirnhaube (9) am
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bremse bildet.