AT144179B - Stationswähler für Rundfunkempfang. - Google Patents

Stationswähler für Rundfunkempfang.

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AT144179B
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capacitors
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capacitance
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Wilhelm Kasuhn
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Wilhelm Kasuhn
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es sind   Rundfunkempfangsschaltungen   bekannt, in welchen die Stationseinstellung derart erfolgt, dass eine Anzahl entsprechend eingestellter Kapazitäten vorhanden ist, die abwechselnd mit einer Selbst- induktion zu einem Schwingungskreis   zusammengeschlossen   werden. Hiebei sind die verwendeten
Kapazitäten entweder einseitig zusammengeschaltet und mit einem Spulenende verbunden, während der zweite Belag der Kondensatoren wahlweise an das zweite Spulenende angeschaltet wird (D. R. P. 



   Nr. 512709) oder die Kondensatoren sind voneinander gänzlich isoliert (D. R. P. Nr. 513369). Sind mehrere Spulen (z. B. Mittel-und Langwellen) vorgesehen, so ist ein eigener   Spulenumschalter   erforderlich. 



   Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich nun von dem Bekannten dadurch, dass die zu einer
Spule gehörenden Kapazitäten in geeigneter Gruppierung beiderseits mit ihr verbunden sind und bei Vorhandensein mehrerer Spulen die   Bereichumschaltung   zugleich mit der   Einschaltung   der betreffenden Kapazität automatisch vor sich geht. In einer bestimmten Ausführungsform werden die Kondensatoren nicht einzeln für sich, sondern nach Bedarf in   parallelgeselalteten   Gruppen   wirksam.   



   Auf solche Weise wird erreicht, dass nicht mehr eine abwechselnde Anschaltung von Kapazitäten vor sich geht, sondern im Effekt die sprungartige Veränderung eines einzigen durch die Gesamtheit der zu einer Gruppe vereinigten Kapazitäten gebildeten Kondensators in genau einstellbaren Intervallen. 



  Dies bietet den Vorteil, dass Störungen durch die jeweils unverwendeten   Teilkapazitäten   auf einfache Weise vermieden werden können. 



   Weiters wird nicht bloss ein gesonderter   Bereiehumsehalter   erspart, sondern auch ohne die geringste Erschwerung der Bedienung ein häufigerer Spulenwechsel ermöglicht, wodurch die Endkapazität der   einzelnen Teilkondensatoren niedriger gehalten werden kann, was Material-und Raumersparnisse und eine bequemere EinsteIlbarkeit der einzelnen Kapazitäten zur Folge hat ; in noch erhöhtem Ausmass   ist dies der Fall bei Verwendung gruppenweise paralleigeschalteter Teilkapazitäten, da deren jede dann nur   den Wellenlängenunterschied zwischen   zwei benachbarten Einstellungen zu überbrücken hat. 



   Ausführungsbeispiel l : Für die Wellenbreiche von beispielsweise 200/260,260/340,   340/440,  
440/570,1400/1700, 1700/2000 Meter ist je eine Spule (L   1 bis   L 6 der beigegebenen Zeichnung) vorgesehen, zu jeder Spule die der in ihrem Bereich gewünschten Zahl der Einstellungen entsprechende Anzahl veränderlicher Kondensatoren von etwa 100 em Endkapazität C. Die zu jeder Spule   gehörenden   Einzelkondensatoren werden in Reihe geschaltet und die so entstehende Serie mit der Spule zusammengeschlossen ; die Spulen selbst sind in Serie geschaltet. 



   Jeder dieser Teilkondensatoren ist durch einen Schalter kurzgeschlossen ("" der Zeichnung). 



  Das Öffnen eines dieser Schalter bewirkt also die Anschaltung des betreffenden Einzelkondensators und gleichzeitig die Bereichumschaltung. 



   Nach diesem Prinzip sind die Kreise   L. 3   und L 4 der beigegebenen Zeichnung geschaltet. 



   Ausführungsbeispiel 2 : Spulen, wie in Beispiel 1 angegeben. 



   Zu jeder Spule sind beispielsweise 10 Einzelkondensatoren C von   20-25   ein Endkapazität vorgesehen, die an einem Belag miteinander fix leitend verbunden sind oder einen Belag überhaupt gemeinsam haben. Die freien Beläge sind durch Schalter miteinander verbunden, der letzte von ihnen durch einen Schalter gegen die konstant verbundenen Beläge kurzgeschlossen ; der erste der freien   Beläge   ist mit dem Spulenanfang verbunden, die konstant verbundenen Beläge sind mit dem   Spulenende   zusammengeschaltet. Das Öffnen eines der Schalter S bewirkt also die Zusammenschaltung eines Teilkondensators 

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 oder mehrerer parallelgeschalteter   Teilkondensatoren mit der Spule und gleichzeitig   die   Bereichum-   schaltung. 



   Nach diesem Prinzip sind die Kreise L und L2 der Zeichnung geschaltet. 
 EMI2.1 
 so wie dies in den Kreisen L 5 und L 6 der Zeichnung gezeigt wird. 



   In allen Fällen können mehrere Kreise vorgesehen werden, die durch einen   gemeinsamen Schalter   bedient werden. 



   Die Kondensatoren können in jeder an sich bekannten Ausführungsform hergestellt werden.
Auch die Ausführungsform des Umschalters ist   nebensächlich ;   seine Betätigung kann beispielsweise durch Kipphebel, Druckknöpfe, einen Steckschlüssel u. a. m. erfolgen ; die   Kontakte können auch   elektromagnetisch ausgelöst werden. 



   Durch geeignete Schaltungsmassnahmen ist es möglich, während des Einstellvorganges zwecks 
 EMI2.2 
   Erhöhung der Gittervorspannung   der Exponentialröhren im Eingangskreis. 



   Eine Verminderung der   Schaltknöpfe (Hebel)   kann z. B. dadurch   herbeigeführt   werden, dass die einzelnen Schalter aus je zwei voneinander unabhängigen, zu einander parallelliegenden Kontaktfedern bestehen und in Reihen angeordnet sind ; werden nun durch einen jeder Horizontalreihe   gemeinsamen   Sehaltknopf (Hebel) die ersten Kontaktfedern einer solchen Reihe, durch einen jeder Vertilalreihe gemeinsamen Schaltknopf (Hebel) die zweiten Kontaktfedern aller in der betreffenden Vertikalreihe liegenden 
 EMI2.3 
 wenn statt der Knopfschaltung eine solche mittels einer Telefonwahlseheibe in an sieh   bekannter   Weise bewerkstelligt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.4 Kapazitäten, die wahlweise eingeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Kapa- zitäten, parallel oder in Serie (oder teils parallel, teils in Serie) geschaltet, zu einer Gruppe vereinigt sind. welche mit beiden Enden der zugehörigen Spule dauernd verbunden bleibt, derart, dass die Stationswahl bloss durch Umschaltungen innerhalb der Kapazitätengruppe bewerkstelligt wird und wobei zweckmässig eine Mehrzahl mit Kondensatorengruppen zusammengesehalteter Spulen verwendet wird, die hinter- einandergesehaltet werden und deren Einschaltung in das Empfangsgerät in einem Sehaltgang mit der Stationseinstellung,
    vorzugsweise durch Kurzschluss des jeweils unverwendeten Teiles der Kapazitäten erfolgt. EMI2.5
AT144179D 1934-02-03 1934-02-03 Stationswähler für Rundfunkempfang. AT144179B (de)

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