AT144315B - Vorrichtung zur Bearbeitung von Walzen, insbesondere von Kaliberwalzen für Pilgerschrittwalzwerke. - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung von Walzen, insbesondere von Kaliberwalzen für Pilgerschrittwalzwerke.

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AT144315B
AT144315B AT144315DA AT144315B AT 144315 B AT144315 B AT 144315B AT 144315D A AT144315D A AT 144315DA AT 144315 B AT144315 B AT 144315B
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  Vorrichtung zur Bearbeitung von Walzen, insbesondere   von Kaliberwalzen frir Pilgersehrittwalzwerke.   



   Bei der den Gegenstand des Stammpatentes bildenden Vorrichtung wird nur der Übergang von der Kreisbewegung des Werkzeuges in die Schrägbewegung (Fig. 1 der Zeichnung der vorliegenden Patentschrift, Weg von a-o) zwangläufig gesteuert und die Rückkehr von der Schrägbewegung in die Kreisbewegung (Fig. 1, Weg von o-b) wird durch elastische Mittel, wie Federn bewirkt (s. die Patentschrift Nr. 138300, S. 2, Z. 1). 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird der Werkzeugträger aus der   Schrägbewegung   in die Kreisbewegung durch Kurvenstücke zurückgeführt, die entweder starr oder nachgiebig gelagert sind, insbesondere unter der Wirkung von verhältnismässig starken Federn stehen. Durch diese Anordnung wird der Kraftschluss gegenüber der Einrichtung des Stammpatentes verbessert bzw. die zwangläufige   Rückführung   erreicht. Am Werkzeugträger ist eine Rolle angebracht, die mit den Kurvenstücken bei der Drehung des Trägers in   Berührung   kommt. Der Zeitpunkt, in dem dies geschieht, ist verschieden, je nachdem starr oder nachgiebig gelagerte Kurvenstücke verwendet werden. 



   Bei starr gelagerten   Kurvenstücke   kommt, wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich ist, die im wesentlichen der Fig. 1 entspricht, die Rolle des Werkzeugträgers im Punkt o mit dem Kurvenstück in Berührung. Dadurch wird der Werkzeugträger vollkommen zwangläufig in die Anfangsstellung   zurüek-   gedrängt. Ist dagegen das   Kurvenstück   nachgiebig, insbesondere federnd, gelagert, so kommt die Rolle des Trägers schon im Punkt a der Fig. 2 mit dem   Kurvenstück   in Berührung und schiebt es   zunächst   bis zu dem Punkt o zurück. Dabei wird die mit dem   Kurvenstück   verbundene Feder gespannt. Bei der Weiterbewegung vom Punkte o zum Punkt b drückt das Kurvenstück auf die Rolle und bewirkt so die Rückführung des Trägers. 



   In beiden Fällen sind Verstellvorrichtungen vorgesehen, so dass die   Rückführung   auch beiÄnderungen des Drehhalbmessers wirken kann. Die Verstelleinrichtung kann von Hand aus betätigt werden, oder mit der Steuerung der Maschine verbunden sein. Dann erhalten die Kurvenstücke selbsttätig die dem jeweiligen Drehhalbmesser entsprechende Stellung. 



   Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 3 und 4 zeigen im Aufriss und Grundriss ein Beispiel einer Vorrichtung mit nachgiebig gelagerten Kurvenstücken, die von Hand aus eingestellt werden. Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungen mit selbsttätiger Einstellung der nachgiebig bzw. starr gelagerten Kurvenstücke. 



   Gemäss Fig. 3 und 4 werden die Kurvenstücke 50 von kurzhubigen Zugfedern 51 beeinflusst, die die Kurven fest gegen die Rolle 52 am Werkzeugträger 2 zu drücken. Die Kurvenstücke sind durch Führungen   5.'3   geradlinig geführt. Zur Einstellung der Vorrichtung je nach dem Drehhalbmesser des Werkzeuges dienen Schrauben 54. Der Träger 2 ist in der Stellung gezeichnet, in der das Werkzeug den grössten Abstand von der Trägerdrehachse aufweist und nun in jene Lage   zurückkehren   soll, bei der es die Kreisbewegung um die Trägerachse ausführt. Das   Kurvenstück   50 ist durch die Rolle 52 wieder   zurückgedrängt   und die Feder 51 ist dadurch gespannt. 



   Gemäss Fig. 5 werden die Kurvenstücke selbsttätig durch die Spindel 28 nach der Patentschrift Nr. 138300 eingestellt, die dazu dient, den Drehdurchmesser des Werkzeuges zu verstellen. Von dieser Spindel aus werden über die Kettenräder 55, 56 und die Kegelräder 57, 58 rechts und links von der Spindel 28 liegende Gewindespindeln 59 verdreht und die Muttern 60 bewegen mit Hilfe der Lenker 61 

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 die doppelarmigen Hebel 62. Die Hebel sind mit Steinen 63 verbunden, die in den Schlitzen   64   der Kurvenstücke 65 liegen. In den Schlitzen fliegen noch die die kurzhubigen Druckfedern 66. Die Kurven-   stücke werden   geradlinig in den Führungen 53 geführt. 



   Gemäss Fig. 6 trifft die Rolle 52 des Trägers 2, sobald sie in die von der Drehachse des Trägers entfernteste Stellung gelangt ist, auf das   Kurvenstück   67. Dessen wirkende Fläche ist eine Berührungsfläche an den Kreis, den der von der   Trägerachse   am weitesten entfernte Punkt der Werkzeugträgerrolle beschreibt, wenn sich das Werkzeug nur um die   Trägerachse   dreht. Die Kurvenstücke sind wieder in den Führungen 53 geradlinig geführt und sie werden verstellt, sobald der Drehhalbmesser des Werk-   zeuges sich ändert.

   Zu diesem Zweck werden von der Spindel 28 (s. o. ) über die Kettenräder 55 und 56,   über die Schnecke 68 und das Schneckenrad 69, sowie die Kegelräder 70, 71,   72,   73 die Gewindespindeln 74 verdreht, deren Muttern 75 mit den Kurvenstücken 67 fest verbunden sind. 



   Bei den dargestellten Beispielen werden die Kurvenstücke geradlinig verschoben. Man kann aber auch die   Kurvenstücke   fest mit dem umlaufenden Werkzeugträger verbinden und fest oder nachgiebig im Maschinengestell gelagerte Ablenkrollen verwenden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 des Patentes Nr. 138300, dadurch gekennzeichnet, dass der radial nach aussen verschobene Werkzeugträger (2) durch in radialer Richtung fest oder nachgiebig gelagerte Kurvenstücke (50, 65, 67) in jene Stellung (oder Stellungen) zurückgeführt wird, bei welcher (welchen) er nur eine Drehung um seine Achse und die Werkzeugschneide daher nur eine Kreisbewegung ausführt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenstücke unter der Wirkung von kurzhubigen Federn stehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Vorrichtungen zum Verstellen der Kurvenstücke entsprechend dem Drehhalbmesser des Werkzeuges.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenstücke selbsttätig von der Vorrichtung zur Änderung des Drehhalbmessers des Werkzeuges verstellt werden.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenstücke auf eine Rolle am Werkzeugträger einwirken.
    6. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenstücke fest mit dem umlaufenden Werkzeugträger verbunden und die Ablenkrollen fest oder nachgiebig im Maschinengestell gelagert sind.
AT144315D 1930-12-24 1931-03-14 Vorrichtung zur Bearbeitung von Walzen, insbesondere von Kaliberwalzen für Pilgerschrittwalzwerke. AT144315B (de)

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AT138300D AT138300B (de) 1930-02-15 1931-02-16 Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von Walzen, insbesondere von Kaliberwalzen für Pilgerschrittwalzwerke, sowie Walzenkaliber.

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AT144315B true AT144315B (de) 1936-01-10

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