AT144446B - Schornsteinaufsatz. - Google Patents

Schornsteinaufsatz.

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Leopold Kalousek
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    Sehornstemaufsatz.   



   Die bisher bekannten Schornsteinaufsätze sind aus Metallen, vorzugsweise aus verzinktem Eisenblech, hergestellt und weisen wegen der ständigen Einwirkung von Wind und Regen einerseits sowie der heissen Rauchgase anderseits nur eine beschränkte Lebensdauer auf. Zudem sind sie als gute Wärmeleiter zur Verwendung als   Rauchhauben   nicht geeignet, weil sie einerseits durch kalte, insbesondere Fallwinde stark abgekühlt werden und daher den   natürlichen   Zug des Sehornsteines beeinträchtigen, anderseits durch Aufnahme und Weiterleitung der Sonnenhitze und dadurch bedingte Dehnungen leicht ein Verreiben der Drehvorrichtung herbeiführen können. Werden jedoch   Schornsteinaufsätze   aus mineralischen Baustoffen, z.

   B. keramischem Material, hergestellt, so erweisen sie sich als spröde, sie springen leicht und weisen ausserdem ein hohes Gewicht auf. 



   Die Herstellung von   Sohornsteinaufsätzen   gemäss der Erfindung aus armiertem Asbestzement vermeidet die   erwähnten Ubelstände,   weil einerseits die Atmosphäre auf diesen Stoff nur geringen Einfluss hat, er anderseits auch den Vorteil aufweist, dass er schlecht wärmeleitend ist und daher die Mündung des   Schornsteines   vor Abkühlung bewahrt, so dass die Zugwirkung nicht beeinträchtigt werden kann, dass er ferner auch eine zu starke Erhitzung der Drehvorriehtung durch die Sonne verhindert, die deren Verreiben zur Folge haben könnte. Armierter Asbestzement ist zudem nicht nur ausserordentlich plastisch und daher besonders gut zu formen, er weist auch ein verhältnismässig geringes Gewicht auf, so dass allfällige Befestigungsmittel und Dreheinrichtungen nicht zu grossen Belastungen ausgesetzt sind.

   Ein weiterer Vorteil dieses Baumaterials liegt darin, dass seine Armierung auf einfache Weise durch Metalleinlagen, insbesondere Metallfasern, geschehen kann. Die Haube wird hiedurch bis zu einem gewissen Grade elastisch und nachgiebig, so dass Wärmedehnungen keinen zerstörenden Einfluss haben. Reisst die Haube durch besondere Wettereinwirkung oder bricht sie in mehrere Stücke, so halten die eingezogenen Metallfäden den Körper zusammen, so dass ein Abbröckeln einzelner Teile verhindert wird. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



   An die aus armiertem Asbestzement hergestellte Haube 1 ist der Kragen 2 angeschlossen, zwischen welchen beiden Teilen ein nahe der Schornsteinmündung liegender Luftspalt verbleibt. Die Haube 1 ist mittels einer Drehvorrichtung 4 beliebiger Konstruktion drehbar gelagert, so dass sie sich in ihrer Stellung jederzeit der Windrichtung anpassen kann. Um dem Winde eine genügende Angriffsfläche zu bieten, ist die Haube 1 an ihrem oberen Ende mit einer Windfahne 3 versehen. Die Drehvorrichtung 4 ist in das Abzugsrohr 5 einmontiert, welches von der Haube 1 verdeckt ist, um einen störungsfreien Abzug der Rauchgase zu erreichen.

   Durch die Zweiteilung der Haube in die eigentliche Haube und den Kragen wird die Angriffsfläche des Windes auf den beweglichen Teil vermindert, so dass hiedurch der Haubenkörper wunschgemäss leicht gehalten werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schornsteinaufsatz, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube aus mit Metallfasern armiertem Asbestzement besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT144446D 1933-04-27 1933-04-27 Schornsteinaufsatz. AT144446B (de)

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