AT144831B - - Google Patents

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AT144831B
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweiflügeliges Drehfenster. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Stossflächen längs   dieser-Bei ührungslinien   eine starke Pressung entsteht. Diese Pressung bewirkt eine gute Abdichtung der Fugen, insbesondere wenn hiezu noch in den Rillen elastische Einlagen angebracht sind. Diese Abdichtung besitzt zudem den Vorteil einer selbsttätigen Nachstellung, weil die Fensterflügel auch in der Schliesslage einen stumpfen Winkel einschliessen und so immer eine Komponente des   Sehliessdruckes   als Dichtungsdruck in den   Stossflächen   längs der Berührungslinien wirksam bleibt. 



     Die Verschlussvorrichtung besteht   bei dem dargestellten Fenster aus einem in der Mitte des Fensters durch den vertikalen   Rahmenteil. M durchgesteckten   Bolzen 15 mit einem   länglichen   Kopf 16, welcher sich gegen einen festen horizontalen Querbalken 17 (oder einem vertikalen Längsbalken, wie z.

   B. bei einem Doppelfenster die mittleren Rahmenlängsteile des geschlossenen Aussenfensters) in der Mitte der Fensteröffnung stützt ; am andern Ende des Bolzens ist ein Schraubengewinde 18 und ein drehbarer Bügel 19 vorgesehen, welcher gegen die aneinanderliegenden, vertikalen Rahmenteile 10, 14 der Flügel   1,   2 herangedreht werden kann ; dadurch werden die im Winkel stehenden, nach Art eines Kniegelenkes zusammenwirkenden Flügel 1, 2 sowohl aneinander als auch gegen den Fensterstock (Fensterrahmen) gepresst und so, wie oben näher erklärt, ein dichter Fugenverschluss in den lotrechten Fugen und ein festes Sitzen der Flügel im Rahmen erzielt. 



   Aus der Zeichnung ist auch ersichtlich, dass eine Druckfeder 20 zwischen   Drehbügel 19   und Flügelrahmen 14 als Stossfänger eingeschaltet ist. Der Bolzen 15 hat am innenseitigen Ende eine Handhabe 21 und bei 22 ein Gelenk ; zwecks Öffnen des Fensters wird der Bolzen 15 zunächst um   900 verdreht,   so dass er mit dem flachen Kopf 16 durch eine sehlitzförmige Ausnehmung 23 im Querbalken 17 nach vorn 
 EMI2.1 
 auf die Innenseite des Rahmens   M   gelangt ist und der Bolzen 15 samt   Drehbügel 19   im Gelenk 22 nach abwärts abgebogen werden kann, wonach die beiden Flügel gedreht (geöffnet) werden können.

   Das   Schliessen   des Fensters erfolgt in umgekehrter Weise durch Aufbiegen des Bolzens 15 in die Gerade, 
 EMI2.2 
 bis zur genügenden Spannung der Feder   20,   wodurch die Flügel aneinander und in die Rillen des Fensterstockes (Fensterrahmens) gepresst werden. 



   In Fig. 8 ist schematisch gezeigt, wie die   Verschlussvorrichtung   statt an einem festen Balken des Fensterstockes auch an einer abnehmbaren oder wegschwenkbare Querstange angreifen kann. 



   Zwecks Dichtung in den Horizontalfugen an den oberen und unteren Rahmenteilen sind elastische Einlagen 24 vorgesehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweiflügeliges Drehfenster, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernungen der   Berührung-   linien der Flügel an dem Fensterstock und an den aneinanderstossenden Innenkanten je eines Flügels summiert ein Mass ergeben, das grösser ist als die bei offenem Fenster gemessene Entfernung der Berührungslinien am   Fensterstock,   so dass die Flügel beim Schliessen zunächst an ihren inneren Berührungslinien unter einem stumpfen Winkel zusammentreffen und sich dann ein in Richtung der   Schliessbewegung   ausgeübter Druck mit grosser Übersetzung (Kniehebelwirkung) in Richtung der Fensterebene auf alle Berührungslinien überträgt, wodurch längs dieser eine starke Pressung entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossflächen der Flügel an beiden Längskanten als über die ganze Länge verlaufende Profilierungen der Flügel-und Stockrahmen in Form von Abrundungen am einen Teil und entsprechende Hohlkehlen am andern Teil ausgebildet sind.
    3. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aussenkanten Drehzapfenlager vorgesehen sind, welche eine begrenzte Verschiebbarkeit der Flügel in der eigenen Ebene gestatten.
    4. Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzapfen (3) in Langlöcher (6) begrenzt verschiebbar angeordnet sind.
    5. Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzapfen (3) durch Druckfedern (8) gegen die Fenstermitte gedrückt werden.
    6. Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzapfen oder deren Lager an einem weiteren Gelenk sitzen und so begrenzt verschwenkbar angeordnet sind (Fig. 7).
    7. Fenster nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an den zusammenstossenden Innenkanten und einem am Fensterstock befestigten Balken ( ? angreifende Druckmittel, z. B. eine Schraube, zur Erzeugung des erforderlichen Druckes beim Schliessen des Fensters.
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