AT144919B - Rammhammer und Pfahlzieher. - Google Patents

Rammhammer und Pfahlzieher.

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AT144919B
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AT
Austria
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control
piston
pile
cylinder
auxiliary control
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English (en)
Inventor
Josef Ing Wohlmeyer
Anton Ing Pawelka
Original Assignee
Josef Ing Wohlmeyer
Anton Ing Pawelka
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  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Feder 22 der Teilkolben 21 so   weitnach rechts gedrückt,   bis er die Bohrung 24freigibt und das Druckmittel durch diese zum Hauptschieber 7 strömen kann. Verschwindet nun wegen des Umsteuern der Druck in der Bohrung 9, so drückt die Feder 22 den Teilkolben 24 wieder in die gezeichnete Stellung zurück, wobei er die Bohrung 24 überdeckt und so. die   Rückströmung   des Druckmittels verhindert. 



   Erfindungsgemäss sind die Anschläge, welche die jeweiligen Endstellungen des Steuerschiebers 7   begrenzen, verstellbar ausgeführt. Dadurch   kann die   Druckmitteleinströmung   zur unteren oder oberen 
 EMI2.1 
 vermindert oder gesteigert werden können. Die Verstellung der Anschläge kann durch alle bekannten Mittel, wie Gewinde usw., von Hand aus direkt oder auch durch Fernsteuerung bewirkt werden. Fig. 1-4 zeigen von Hand aus verstellbare mit Gewinde versehene Stellkappen 16 und 17. 



   Um auch bei der stärksten Drosselstellung des Steuerschiebers 7 auf der andern Schlagzylinderseite ungedrosselten Auspuff zu erreichen, wird erfindungsgemäss die mittlere Ringnut oder Schlitzreihe   18,   welche den Auspuff aufnimmt, breiter als die andern Nuten ausgeführt. 



   Durch die entsprechende Einstellung der Stellkappen   16 und 17   kann die Schlagwirkung nach 
 EMI2.2 
 eingestellt werden. 



   Da zweckmässig beim Pfahlziehen gemäss Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 das Abwärtssinken 
 EMI2.3 
 zweckmässig am Steuerkopf 3 so angeordnet sein, dass sie die Ringnut 26 mit der Aussenluft verbindet. Dureh den Querschnitt der Bohrung bzw. der Schraube u. dgl., welche auch veränderbar ausgeführt sein kann, wird die Sinkgeschwindigkeit des Schlagzylinders 1 geregelt,
Der Umsteuerimpuls kann in diesem Falle nicht mehr durch die jetzt drucklose untere Schlagzylinderseite erfolgen, sondern wird durch Luftpuffer (Gegenkompression) bewirkt, die auf der oberen 
 EMI2.4 
 Kolbenkanal 31 in Verbindung steht.

   Damit jedoch der Druckimpuls nicht über die mit Atmosphärendruck in Verbindung stehende Bohrungsmündung   12   unwirksam abströmen kann, ist dort eine Drosselstelle 32 vorgesehen oder wird dort durch einen Gewindepfropfen oder ein anderes Absperrorgan verschlossen. 



   Wenn der Rammhammer ohne untere Kolbenstange ausgeführt wird oder nur als Freifallbär, wird die Umsteuerung nach dem gleichen Prinzip eingerichtet. 



   Für das Pfahlziehen wird in bekannter Weise quer zur Hammerachse ein die Kolbenstange umfassendes Joch 38 angeordnet, an dessen beiderseits auskragenden Enden 33 die Zuglasche 34 befestigt sind, welche ihrerseits an ihrem unteren Ende jeweils den zu ziehenden Pfählen, Spundbohlen usw ; angepasste und bekannte Armaturen tragen. 



   Diese Zuglasche sind erfindungsgemäss nach oben hin   verlängert   und wirken auf Federn   28,   die sich auf das Gehäuse bzw. den Steuerkopf 3 abstützen, der auch gleichzeitig als Führung dient. 



   Schliesslich wird der Schlagzylinder fallweise aus zwei längsgeteilten Hälften ausgeführt, wodurch einerseits ein Zylinderdeckel vermieden und anderseits das Zylinderinnere der direkten Besichtigung und Prüfung zugänglich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1,   Rammhammer mit durch Treibmittelimpulse gesteuertem Kolbenschieber, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Treibmittel gleichzeitig betätigter Hilfsschieber die gerade nicht beaufschlagte Kolbenschieberseite entlüftet und die beaufschlagte Kolbenschieberseite so belüftet, dass der Kolbenschieber   kraftschlüssig   in der jeweiligen Lage gehalten wird (Fig. 2 bis 4).

Claims (1)

  1. 2. Rammhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Druckmittelimpulse leitenden Steuerkanäle an den beiden Enden des Hilfssteuerzylinders einmünden und zu jeder Steuerschieberseite (7) je zwei weitere, davon die äussere mit einem Rückschlagventil (15) versehene Bohrungen führen, die soiner Hilfssteuerzylinderbohrung angeordnet sind, dass in jeder Endstellung des Hilfssteuer- EMI2.5 freigegeben, die zweite Bohrung verdeckt, während die zweite Bohrung der Gegenseite in die mit der Aussenluft in Verbindung stehende Eindrehung (13) des Hilfssteuerkolbens (8) mündet (Fig. 2).
    3. Rammhammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass der Hilfssteuersehieber aus zwei auf einer Spindel (19) beweglichen und durch Federkraft auseinandergehaltenen Teilkolben (21) besteht und von der Hilfssteuerbohrung nur je eine Bohrung (23 bzw. 24) zum Steuerschieber (7) führt, <Desc/Clms Page number 3> welche beim Auftreten des Umsteuerimpulses durch Zusammendrücken der Kolbenfeder (22) frei- gegeben und nach Aufhören dieses Impulses, durch die rückfedernde Teilkolben (20 und 21) verdeckt wird, während die Bohrung für die Gegenseite des Steuerschiebers (7 in die ruckfreie Zone zwischen den beiden Teilkolben (20 und 21) zu liegen kommt (Fig. 3).
    4. Rammhammer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagzylinder an seinem oberen Ende eine Umströmbohrung, Kanal, Ausnehmung od. dgl. (30) besitzt, welche die durch Luftpufferwirkung in der tiefsten Sehlagorganlage entstehende Drucksteigerung in eine seitlich an der Kolbenzylinderfläche mündende Steuerbohrung (31) leitet, die über den Hilfssteuerzylinder auf die auf Hub steuernde Steuerschieberseite (7) führt (Fig. 4), 5.
    Rammhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge, welche die jeweiligen Endstellungen des Steuerschiebers (7) begrenzen, in der Steuerschieberaehsenriehtung unmittelbar oder mittelbar (Fernsteuerung) verstellbar sind und dass die Freigabe der die Treibmittel- zufuhr vermittelnden Ringnuten oder Schlitze durch den Steuerschieber (7) geregelt und bis auf Null vermindert werden kann (Fig. 1 bis 4).
    6. Rammhammer nach den Ansprüchen l und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Ringnut oder Schlitzreihe (18) im Steuerzylinder, die den Auspuff vermittelt, so breit ausgeführt ist, dass auch bei völliger Drosselung einer Einströmseite der Auspuff noch ganz geöffnet bleibt (Fig. 1 bis 4).
    7. Rammhammer in Verwendung als Pfahlzieher nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass jene Zugorgane, die die Zugschläge auf den zu ziehenden Gegenstand übertragen, sich über Federn (28) am Hammergehäuse abstützen und auch durch dieses geführt sind (Fig. 4). EMI3.1
AT144919D 1932-08-16 1932-08-16 Rammhammer und Pfahlzieher. AT144919B (de)

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