AT145006B - Verfahren zur Modulation von Hochfrequenzsendern. - Google Patents

Verfahren zur Modulation von Hochfrequenzsendern.

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AT145006B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Modulation von   Hochfrequenzsendern.   



   Es ist vorgeschlagen worden, Hochfrequenzsender nicht von einem konstanten Trägerstrommittelwert aus zu modulieren, sondern den Arbeitspunkt auf der Modulationscharakteristik durch einen von dem Modulationsstrom abgeleiteten Gleichstrom zu verschieben, so dass der Arbeitspunkt bei kleinen Modulationsamplituden tiefer als bei höheren Modulationsamplituden liegt. 



   Bei Anordnungen dieser Art hat sich gezeigt, dass die Zeitkonstante der Verschiebung des Arbeitspunktes eine bestimmte, relativ kleine Grösse haben muss, um beim Anwachsen der Modulationsamplitude, nämlich im ersten Augenblick des Anwachsens, eine Übermodulation mit ihren Nachteilen zu vermeiden. 



  Man hat deshalb die hinter dem Gleichrichter liegenden Abflachungseinrichtungen, durch welche die gleichgerichtete niederfrequente Modulation in einen möglichst reinen Gleichstrom verwandelt wird, mit einer Zeitkonstanten bestimmter relativ kleiner Grösse ausgebildet. Dasselbe gilt für die ModulationsAnkopplungselemente, sofern die Arbeitspunktverschiebung und die Modulation im gleichen Kreise des Senders vorgenommen werden. 



   Auch hier sollen die Modulationsankopplungselemente, d. h. der Kondensator   0   und der Widerstand R zusammen, eine möglichst kleine Zeitkonstante haben, damit die Zeit zwischen der Verschiebung des Arbeitspunktes und dem Einsetzen der Modulation einen bestimmten Betrag nicht unterschreitet. 



   Die Grösse von 0 und R ist aber auch bedingt durch die niedrigste, noch zu übertragende Frequenz. 



  Je tiefere Frequenzen übertragen werden sollen, desto grösser muss das Produkt von C und R sein. Da anderseits dieses Produkt auch massgebend für die Zeitkonstante ist und diese sehr niedrig gehalten werden muss, so ergibt sich bei entsprechender Wahl von C und R eine Schwächung der tieferen Frequenzen. 



   Der Erfindung gemäss wird vorgeschlagen, in den Ankopplungselementen bewusst einen Abfall der tiefen Frequenzen zuzulassen und diese in einer Vorstufe des Modulationsverstärkers zu entzerren. 



   Eine Sendeanordnung dieser Art ist in der beiliegenden Abbildung als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Die niederfrequente Modulation wird bei 1 zugeführt und geht zwei getrennte Wege. Der eine 2 führt durch den Modulationsverstärker V, der andere 3 zu dem Gleichrichter 4 und über ein Abflachglied A und ein Umkehrrohr   5   zum Sender. Die Arbeitspunktverschiebung erfolgt im Gitterkreise der Hauptstufe 6 des Senders, die vom Steuersender S gesteuert wird. Das Endrohr des Modulationsverstärkers ist mit 7, das eigentliche Modulationsrohr, welches die Beeinflussung der Modulationsdrossel 8 bewirkt, mit 9 bezeichnet. Die Verschiebung des Arbeitspunktes erfolgt also durch Ändern der Gittervorspannung des Rohres 9. Die Ankopplungselemente sind der Kondensator C und der Widerstand R. Diese beiden sind der Erfindung gemäss so dimensioniert, dass die Amplituden der tiefen Frequenzen abfallen.

   Dafür wird in einer Vorstufe des Modulationsverstärkers eine Entzerrung bewirkt. Dadurch, dass die Zeitkonstante klein gemacht wird, werden Übermodulationen vermieden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Modulieren von Hochfrequenzsendern, bei welchem der Arbeitspunkt auf der Modulationscharakteristik in Abhängigkeit von der Grösse der Modulationsamplitude verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Mitteln (z. B. R, C), durch welche die Modulationskreise mit dem <Desc/Clms Page number 2> Sender gekoppelt sind, ein Abfall der tiefen Frequenzen zugelassen und dieser Abfall durch Entzerren der Modulationsamplituden ausgeglichen wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschieben des Arbeitspunktes bewirkt wird durch Ändern der Gittervorspannung des Modulationsrohres (9).
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Abfall der tiefen Frequenzen erzielt wird durch Dimensionierung der Ankopplungselemente (z. B. R, C).
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entzerren bewirkt wird in einer Vorstufe des Modulationsverstärkers (tel). EMI2.1
AT145006D 1934-01-06 1934-12-20 Verfahren zur Modulation von Hochfrequenzsendern. AT145006B (de)

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