AT145319B - Indirekt geheizte Kathode. - Google Patents

Indirekt geheizte Kathode.

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  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

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  Indirekt geheizte Kathode. 



   Es sind indirekt geheizte Kathoden für Elektronenröhren bekannt, bei welchen ein durchbohrter Isolierkörper eine metallische Umhüllung trägt, wobei die Heizung durch einen in der Bohrung des Isolierkörpers angebrachten mit Isolierung versehenen Heizkörper bewerkstelligt wird. 



   Diese Kathoden haben den Zweck, die während ihres Betriebes, insbesondere wenn im Heizkörper der Kathoden ein grosser Spannungsabfall des Heizstroms vorhanden ist, so z. B. bei den heute gebräuchlichen Kathoden mit 20 Volt Heizspannung u. dgl. auftretenden Geräusche zu verhindern. 



   Aber auch bei diesen Kathoden ist die Isolation eine nicht in allen Fällen hineinreichende ; und es ist Gegenstand der Erfindung diese auf einen den gestellten Anforderungen entsprechenden hohen Wert zu bringen. 



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der durchbohrte Isolierkörper aus gebrannter Magnesia besteht, in deren Poren sich feinverteiltes Aluminiumoxyd befindet. An den Grenzflächen zwischen Magnesia und Aluminiumoxyd treten dann besonders hohe elektrische Widerstände auf. 



   Die erfindungsgemässe Kathode kann folgendermassen hergestellt werden :
Der mit einer oder zwei Längsbohrungen versehene Isolierkörper aus gebrannter Magnesia wird in eine zweckmässig erwärmte Lösung von Aluminiumchlorid getaucht, bis er von der Lösung vollkommen   durchtränkt   ist, darauf wird er in wässeriges Ammoniak gebracht, so dass sich in den Poren Al   (OH) s   ausscheidet. Nun wird ausgewaschen und geglüht, so dass das Hydroxyd sich in Oxyd verwandelt. 



   Der   Heizkörper   kann aus einem haarnadelförmigen oder spiralisierten Wolframdraht bestehen. 
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 leichter Auftragung mit einer Lösung von Nitrozellulose vermengt sind. Der mit dieser Mischung bestrichene Glühkörper wird auf eine Temperatur von 1600 0 erhitzt, so dass ein fest haftender gut isolierender Überzug entsteht. Diese Heizkörper können mit einer kolloidalen Graphitlösung überzogen werden, oder es kann auf andere Weise ein dünner leitender Überzug angebracht sein. Nach dem Trocknen wird der Heizkörper in die Bohrung des Isolierkörpers gesetzt, die die emittierende Schicht tragende metallische Umhüllung, z. B. ein   Niekelröhrchen,   angebracht und die fertige Kathode in die Entladungsröhre montiert. 



   Die Röhre wird in üblicher Weise fertiggestellt und nach dem Verschliessen erfolgt die erste Unterstromsetzung der Kathode, u. zw. bei einer Heizspannung, welche um etwa 10% höher ist als die normale Betriebsspannung. Gleichzeitig wird ein dem Heizfaden gegenüber um etwa 150 Volt negativeres Potential an die metallische Umhüllung angelegt und die Röhre in diesem Zustande einige Zeit betrieben. Dadurch erfolgt wahrscheinlich eine galvanische Polarisation innerhalb des Isolierkörpers, welche den Widerstand zwischen dem Heizfaden und der metallischen Umhüllung der Kathode bedeutend vergrössert.

   Die Isolation der erfindungsgemässen Kathode ist in fertigem Zustande um mehrere Zehnerpotenzen höher als bei den bisherigen Kathoden, so   dass zwischen die emittierende Fläche und den Heizfaden ohne Schwierig-   keit eine Potentialdifferenz von 250 bis 300 Volt geschaltet werden kann, was bisher   für unmöglich   erachtet wurde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Indirekt geheizte Kathode für Elektronenröhren u. dgl., bei der im Innern eines eine metallische Umhüllung tragenden Isolierkörpers ein mit Isolierung versehener Heizkörper untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der durchbohrte Isolierkörper aus gebrannter Magnesia besteht, in deren Poren sich feinverteiltes Aluminiumoxyd befindet. 

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Claims (1)

  1. 2. Indirekt geheizte Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Isolierschicht versehene Heizkörper an seiner Oberfläche mit einem leitenden Überzug, zweckmässig aus Graphit, versehen ist.
    3. Verfahren zur Herstellung der indirekt geheizten Kathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aus gebrannter Magnesia bestehende durchbohrte Isolierkörper erst in eine Lösung einer Aluminiumverbindung und dann in eine alkalische Umgebung gebracht und schliesslich gebrannt wird.
    4. Verfahren zur Herstellung der indirekt geheizten Kathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der abgeschlossenen Entladungsröhre der Heizkörper geglüht und gleichzeitig zwischen ihm und der metallischen Umhüllung ein Potentialuntersehied aufrechterhalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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