AT145418B - Hohlstein zur Herstellung von Mauern. - Google Patents

Hohlstein zur Herstellung von Mauern.

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  Hohlstein zur Herstellung von Mauern. 



   Die Herstellung von Mauern aus Hohlsteinen, deren Hohlräume in der Mauer durch Vollsteine   (Verschlusssteine)   abgeschlossen werden, so dass die sonst für diesen Zweck erforderlichen, verhältnismässig teuren, auch an ihren Stirnseiten abgeschlossenen Hohlsteine nicht verwendet werden müssen, ist bekannt. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Hohlstein, der das Herstellen derartiger Mauern vereinfacht. Gemäss der Erfindung ist der Hohlstein zur Herstellung des Zellenmauerwerks zusammen mit seine Hohlräume ausfüllenden, gegebenenfalls von kleineren Kanälen durchzogenen Innensträngen bzw.

   Innensteinen erzeugt, die so bemessen sind, dass sie hochkant gestellt der Höhe des Hohlsteines und ihrer Breite ungefähr der ganzen bwz. bei Doppelhohlsteinen der halben Hohlsteinbreite entsprechen, so dass sie als die Verschlusssteine für das Abschliessen der Hohlräume der Hohlsteine dienen können. Bei einer Ausführungsform gemäss der Erfindung sind diese Innensteine bzw. Verschlusssteine in der Breite so bemessen bzw. ihre Schmalseiten so ausgebildet, dass zwischen diesen in der Mauer eine über deren ganze Breite oder nur längs deren Ränder sich erstreckende senkrechte breitere Fuge zur Aufnahme des Fugenmörtel vorhanden ist, zu dem Zwecke, eine das Durchdringen von Feuchtigkeit möglichst verhindernde Mörtelrippe in der Stossfuge bilden zu können.

   Zur Erhöhung dieser Wirkung können eine oder beide Breitseiten der Verschlusssteine mit einer oder mehreren Längsrippen versehen sein, die in entsprechende Rillen in den Stirnseiten der Hohlsteine eingreifen, oder es kann eine der Breitseiten mit Längsrippen und die andere mit Längsrillen versehen sein, die mit entsprechenden Rillen bzw. Rippen in den Stirnseiten der Hohlsteine zusammenpassen ; dabei ergibt sich auch noch der Vorteil, dass die Verschlusssteine leichter in ihrer richtigen Lage festgelegt werden können. 



   Es sind wohl Hohlsteine bekannt, die mit Innensträngen erzeugt werden. Bei diesen sind die Innenstränge jedoch nicht dazu bestimmt und bemessen, als   Verschlusssteine   der Hohlräume der Hohlsteine beim Aufführen des Mauerwerkes zu dienen ; es werden schon an der Erzeugungsstelle von diesen Innensträngen dünne Scheiben abgeschnitten und an den Enden der Hohlräume der Hohlsteine zum Abschluss derselben mit diesen verbunden, zu dem Zweck, die an sich bekannten Hohlsteine mit an den Enden abgeschlossenen Hohlräumen zu bilden. Durch die Verwendung von Hohlsteinen gemäss der Erfindung soll die Herstellung von Zellenmauerwerk in wirtschaftlicherer Weise ermöglicht werden.

   Es werden nicht nur die in der Herstellung sehr teuren, allseitig geschlossenen Hohlsteine für diesen Zweck erspart, sondern es wird auch die Herstellung der Hohlsteine selbst zusammen mit den zum späteren Abschluss passenden Innensteinen vereinfacht. Dasselbe gilt von dem Transport der Steine zur Baustelle, bei dem die Abschlusssteine in den Hohlräumen der Hohlsteine liegen ; auch ist die Handhabung 
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 auch schon den zu seinem Abschluss erforderlichen Stein passend in sich trägt, so dass dieser bloss an Ort und Stelle einfach aus dem Hohlstein herausgenommen und an diesen angesetzt zu werden braucht. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht ; es zeigt Fig. 1 in Stirnansicht den neuen Hohlstein mit den Innensträngen bzw. Innensteinen in seinen Hohlräumen, Fig. 2 den Hohlstein durch seine Innenstränge bzw. die Verschlusssteine abgeschlossen in schaubildlicher Darstellung und Fig. 3 eine gleiche Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Steine ; Fig. 4 zeigt ein Bruchstück des fertigen Mauerwerks in Seitenansicht und Fig. 5 in Draufsieht. 



   Der in Fig. 1 dargestellte Hohlstein 1 ist ein an allen vier Seiten seiner   Mantelfläche     geschlossner   Doppelhohlstein, der von grossen   Hohlräumen   4 und von kleineren Kanälen 5 seiner Länge nach durch- 

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 zogen ist. Er wird zusammen mit seine Hohlräume 4 nahezu ausfüllenden Innensträngen bzw.

   Innensteinen 2 hergestellt, die gegebenenfalls auch von kleinen Kanälen 6 durchzogen und so bemessen sind, dass sie hochkant gestellt (Fig. 2) mit ihrer Länge der Höhe des Hohlsteins und mit ihrer Breite ungefähr der Breite der Stirnfläche des Hohlsteins bzw. bei einem Doppelhohlstein der halben Breite der Stirnfläche desselben entsprechen, so dass sie, aus dem Hohlraum genommen und als   Verschluss-oder Zwischen-   stein in die in Fig. 2 oder 3 gezeichnete Stellung gebracht, die Hohlräume 4 des Hohlsteins abschliessen. 



   Die Breite der Verschlusssteine kann jedoch auch so gewählt werden, dass zwischen ihren einander zugekehrten Schmalseiten ein Zwischenraum 8 von genügender Breite freibleibt, um sie beim Aufführen des Mauerwerks gut mit Mörtel ausfüllen zu können, so dass eine gut zusammenhängende Rippe gebildet wird. Diese Mörtelrippe bietet einen Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Zwecks Bildung solcher Rippen bzw. zwecks besserer Ausbildung derselben können die Steine auch an den Längskanten, wie bei 7 angedeutet ist,   abgeschrägt   oder hohlkehlenartig ausgenommen sein.

   Um die Verschlusssteine sicherer in ihre richtige Lage bringen zu können bzw. in dieser festzuhalten und allenfalls auch ein Durchschlagen von Feuchtigkeit in der Stossfuge noch weitergehender zu verhüten, sind sie an einer oder beiden ihrer Breitseiten mit einer oder mehreren Längsrippen 9 oder an einer ihrer Breitseiten mit Längsrippen 9 und an der andern mit Längsrillen oder Nuten 10 versehen, die mit entsprechenden Rillen 11 bzw. Rippen 12 in den Stirnseiten der Hohlsteine zusammenpassen. Die Verschlusssteine können ferner auch noch an den schmalen Längsseiten mit Rillen versehen sein, wie in der rechten Hälfte der Fig. 3 bei 13 dargestellt ist. Die Fig. 3 und 4 zeigen das   fertige, aus solchen Hohl-und Verschluss-oder Zwischen-     steinen. hergestellte Zellenmauerwerk.

   Zwischen je   zwei   Djoppelhohlsteinen   sind zwei Zwischensteine eingesetzt, so dass vollständig geschlossene Zellen im Mauerwerk gebildet sind. Zur Bildung der Ecken des Mauerwerks können gewöhnliche Bausteine 3 oder Hohlsteine, deren Hohlräume nicht nach aussen münden, verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hohlstein zur Herstellung von Mauern aus Hohlsteinen, deren   Hohlräume   in der Mauer durch Vollsteine abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlstein   (1)   zusammen mit seine Hohlräume ausfüllenden, gegebenenfalls von kleineren Kanälen   (6)   durchzogenen Innensträngen bzw. Innensteinen   (2)   erzeugt ist, die so bemessen sind, dass sie hochkant gestellt der Höhe der Hohlsteine und ihrer Breite ungefähr der ganzen bzw. bei Doppelhohlsteinen der halben Hohlsteinbreite entsprechen, so dass sie als die Verschlusssteine für das Abschliessen der Hohlräume der Hohlsteine dienen können.

Claims (1)

  1. 2. Hohlstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensteine bzw. Verschlusssteine in der Breite so bemessen bzw. ihre Schmalseiten so ausgebildet sind, dass zwischen diesen in der Mauer eine über deren ganze Breite oder nur längs ihrer Ränder sich erstreckende senkrechte breitere Fuge (8) zur Aufnahme des Fugenmörtels vorhanden ist, zu dem Zwecke, eine das Durchdringen von Feuchtigkeit möglichst verhindernde Mörtelrippe in der Stossfuge bilden zu können.
    3. Hohlstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Breitseiten des Verschlusssteines mit einer oder mehreren Längsrippen (9) oder eine der Breitseiten mit Längsrippen (9) und die andere mit Längsrillen (10) versehen ist, welche Rippen bzw. Rillen mit entsprechenden Rillen (11) bzw. Rippen (12) an den Stirnseiten der Hohlsteine (1) zusammenpassen, so dass die Verschlusssteine leichter in ihrer richtigen Lage festgelegt werden können und ein Durchschlagen von Feuchtigkeit in der Stossfuge zwischen Hohlstein und Verschlussstein weitgehend verhütet wird.
AT145418D 1934-12-11 1934-12-11 Hohlstein zur Herstellung von Mauern. AT145418B (de)

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