AT145444B - Anordnung zur Spannungsregelung von Stromrichtern. - Google Patents

Anordnung zur Spannungsregelung von Stromrichtern.

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AT145444B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Spannungsregelung von   Stromrichtern.   
 EMI1.1 
 einer Einrichtung zum Umschalten des den Stromrichter speisenden Transformators auf verschiedene Übersetzungsverhältnisse zu kombinieren. 



   Bei einer älteren Anordnung dieser Art erfolgt die Steuerung des Transformatorumschalters (Stufen- 
 EMI1.2 
 schalter verzögern. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine solche Anordnung zur Spannungsregelung von Stromriehtern, bei welcher der zum Transformator gehörige Spannungsregler in Abhängigkeit von der Gitter- steuerung des   lonenventils   durch Relais verstellt wird, die gemäss der Erfindung in Abhängigkeit von einer rein   elektrischen Steuergrösse,   z. B. einem Strom oder einer Spannung, ohne mechanische Hilfs- mittel beeinflusst werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht schematisch eine beispielsweise   Ausführungsform   der Erfindung in Anwendung auf einen Gleichrichter. 



   In der Figur ist das   Ionenventil   des Gleichrichters mit 4, der zugehörige Transformator mit 1 bezeichnet. Der Transformator 1 ist mit einem Stufenschalter 2 und einem Steuerorgan 3 für diesen ver- bunden, die beide von beliebiger bekannter Art sein können und deshalb nur andeutungsweise dar- gestellt sind. Das Steuerorgan 3   kann durch   zwei Relais   8,   9 abwechselnd in zwei entgegengesetzten Rich- tungen angelassen werden. Dadurch wird die Übersetzung des Transformators 1 und damit auch die
Gleichspannung des Gleichrichters in groben Stufen geregelt. 



   Eine vollkommen kontinuierliche Feinregelung wird dagegen mit Hilfe der Gittersteuerung er- halten. Die Steuerspannungen werden auf die Gitter 20 des   Ionenventils   von einer Vorrichtung 12 zur
Phasendrehung der Gitterspannung aufgedrückt. Diese Vorrichtung ist hier z. B. von der in der fran- zösischen Patentschrift Nr.   769194 beschriebenen Art.   bei der ein Ohmscher Widerstand und eine durch überlagerten Gleichstrom regelbare Induktanz in Reihe geschaltet sind und eine drehbare, aber in ihrer
Grösse unveränderliche Spannung zwischen den Verbindungspunkten dieser Impedanzen und der Mitte der sie speisenden Stromquelle abgenommen wird. Die bekannte Vorrichtung 12 ist in der Zeichnung nur schematisch angedeutet, und der die Phasendrehung bewirkende Gleichtrom wird in die Vorrichtung 12 bei 13 eingeführt.

   Dieser Gleichstrom ist proportional dem Unterschied zwischen der Spannung, die einem zwischen die Gleichstromklemmen geschalteten Potentiometerwiderstand 15 entnommen wird, und einer Normalspannung, die von einer   Spannungsquelle j ! 4 herrührt.   Derselbe Gleichstrom durch- fliesst auch ein Relais 17 mit Zweiwegkontakten, das den Strom durch das Relais 8 oder 9 schliesst, je nachdem der erwähnte Spannungsuntersehied einen oberen oder unteren Grenzwert erreicht. Um ein
Umkehren des Gleichstromes bei 13 zu verhindern, kann in den Stromkreis des Relais 17 ein Trocken- gleiehriehter 16 eingeschaltet sein. 



   Verschiedene Abänderungen der beschriebenen Anordnung können im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden. So kann man z. B. statt eines Stufenschalters für die Grobregelung auch einen
Induktionsregler oder einen andern mechanischen Spannungsregler verwenden. Die Anordnung zum   Schliessen des   Stromes durch die Steuerrelais dieses Reglers kann durch einen andern die Gittersteuerung 

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 bestimmenden Faktor als die Gleiehstromspannung selbst bestimmt werden. Es kann also anstatt des Relais 17 auch ein mit Kontakten versehener Phasenanzeiger für die Gitterspannung angewendet werden. 



  Einen derartigen Anzeiger kann man allgemein verwenden, wenn die Gittersteuerung durch Phasendrehung erfolgt. Man kann das Relais 17 auch durch einen Strom speisen, der proportional ist dem Unterschied zwischen einer Spannung, die einer vom Transformator 1 gespeisten, nicht regelbaren Gleichstromschaltung, z. B. einer   Trockengleichrichtersc1mltung,   entnommen wird, und der Spannung am Widerstand 15. Schliesslich ist es nicht notwendig, dass der für die Gitterspannung primär bestimmende Faktor die reine Spannung des Gleichstromnetzes ist, sondern diese Spannung kann in verschiedener Weise, z. B. mit   Rücksicht   auf die Strombelastung oder die Zeit des Tages,   abgeändert   werden, so dass eine Kompoundierung oder eine Programmregelung geschaffen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Spannungsregelung von Stromrichtern, die aus einem   gittergestenerten   Ionenventil und einem Transformator mit mechanischem Spannungsregler bestehen, der durch Relais in Abhängigkeit von der Gittersteuerung verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Relais in Abhängigkeit von einer rein elektrischen Steuergrösse ohne mechanische Hilfsmittel betätigt werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gittersteuerung beeinflussende Steuergrösse zwischen Grenzen veränderlich ist, die weiter sind als die Grenzen, innerhalb deren die Verstellrelais des mechanischen Spalnungsreglers in Tätigkeit versetzt werden.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzwerte, bei welchen die die Gittersteuerung beeinflussende Steuergrösse die Verstellrelais betätigt, einen weiteren Regelbereich zwischen sich einschliessen, als einer Stufe des mechanischen Spannungsreglers (Stufenschalters) entspricht. EMI2.1
AT145444D 1933-12-07 1934-12-05 Anordnung zur Spannungsregelung von Stromrichtern. AT145444B (de)

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AT145444D AT145444B (de) 1933-12-07 1934-12-05 Anordnung zur Spannungsregelung von Stromrichtern.

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