AT145691B - Vorrichtung zum Sperren von Rohrleitungen, insbesondere für die Brennstoffleitung von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum Sperren von Rohrleitungen, insbesondere für die Brennstoffleitung von Kraftfahrzeugen.

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AT145691B
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Alfred Ing Raimann
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Alfred Ing Raimann
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Description


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  Vorrichtung zum Sperren von Rohrleitungen, insbesondere für die Brennstoffleitung von Kraft- fahrzeugen. 



   Es sind bereits elektromagnetisch betätigte Absperrorgane in die Brennstoffleitung von Kraft- fahrzeugen eingebaut worden, bei welchen die Unterbrechung des Erregerstromes gleichzeitig mit dem
Kurzschliessen der Zündung oder durch einen verborgenen Schalter erfolgte. Bei normaler Schaltkasten- anordnung konnte mit Rücksicht darauf, dass die zugehörigen Schlüssel überall erhältlich sind, von einer
Sicherung gegen Diebstahl nicht die Rede sein. Auch ein besonderer Schalter war durch die zu ihm füh- renden Kabel leicht aufzufinden, da er zweckmässig in Griffweite des Fahrers angeordnet wurde.

   Das elektromagnetische Absperrorgan hatte überdies entweder übermässigen Stromverbrauch oder geringe
Sicherheit gegen Steckenbleiben und mangelhaften Abschluss des Ventils, weil die übliche Anordnung eines Solenoides eine geringe Kraftliniendichte und damit eine kleine Hubkraft für den Anker ergibt, die nur eine schwache   Sehlussfeder   zulässt. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sperren von Rohrleitungen, insbesondere für die Brennstoffleitung von Kraftfahrzeugen mit Hilfe eines in bekannter Weise elektromagnetisch gesteuerten Ventils, und besteht darin, dass die beiden Pole des das Brennstoffventil steuernden Elektromagneten rohrförmig ausgebildet sind und durch ein   Rohrstück   aus nicht magnetisierbarem Baustoff zu einer Rohrleitung vereinigt sind, innerhalb welcher der den Abschluss der Leitung bewirkende Anker beweglich gelagert ist. Der Anker ist hohl ausgebildet, der Durchfluss erfolgt im Innern des Ankers, weshalb der Luftspalt zwischen Anker und Pol klein bemessen werden kann. Durch diese Ausbildung wird der magnetische Widerstand auf ein Mindestmass herabgesetzt. Es wird eine grosse Kraftliniendichte und eine grosse Hubkraft für den Anker erzielt.

   Es kann daher eine starke Schlussfeder Verwendung finden, die den sicheren Abschluss des Ventils bewirkt. Hiebei ist der den Elektromagneten steuernde Schalthebel durch ein Kombinationsschloss gesichert, so dass die Rohrleitung ohne Verwendung eines mit   Schlüssel   zu betätigenden Schlosses gesichert werden kann. Die bekannten, mit   Schlüsseln   zu betätigenden Sieherungsvorrichtungen bewähren sich bei Kraftfahrzeugen nicht, da die   Schaltschlüssel   für alle Schaltkasten der gleichen Type verwendbar und von jedermann erhältlich sind und in Verlust geraten können.

   Erfindungsgemäss wird der den Elektromagneten steuernde Schaltgriff durch Sperrkörper gesichert, die zwischen dem Schaltgriff und verdrehbaren Kombinationselementen eines Kombinationsschlosses in Führungen beweglich sind und abwechselnd in entsprechende Ausnehmungen der beiden eintreten. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel zur näheren Erläuterung der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt das elektromagnetische Organ im Längsschnitt. In den Fig. 2 und 3 ist der durch ein Kombinationsschloss gesicherte Schalter im Grundriss und im Querschnitt dargestellt. 



   Der Wirkungsraum W wird aussen durch ein Eisenrohr   a   umhüllt, welches auf den Rändern der Kernflanschen bund c aufgeschoben ist. Der Flansch c geht in seiner Mitte in eine Hülse über, in welcher der Anker d axial verschiebbar angeordnet ist und einerseits durch eine Hülse e aus nichtmagnetisierbarem Material in der Bohrung des Kernes b geführt wird. Am andern Ende ist der Anker als Zapfen ausgebildet und bei h in dem Gehäuse der Stahlkugel, das ebenfalls aus nichtmagnetisierbarem Material besteht, geführt. Beim   Schliessen   des Erregerstromkreises wird der Anker entgegen der Wirkung der   Feder t zur Polfläche   des Kernes b gezogen, wobei die magnetische Kraft seines Zapfens die Kugel g von ihrem Sitz abhebt und den Durchgang für die Flüssigkeit freigibt.

   Um die hohlen Kerne b und c zu einer Rohrleitung zu vereinigen, ohne den Kraftlinienfluss von seinem vorgeschriebenen Weg durch den Anker   d   

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 EMI2.1 
 barem Material miteinander dicht verbunden. Damit wird erreicht, dass der Anker d sowohl an seinem Umfange als auch an seiner   Polfläche   den   Innenflächen   der Eisenkerne ohne Abstand erzwingende Einschubteile unmittelbar gegenübersteht, womit das Minimum des magnetischen Widerstandes und des Stromverbrauches erreicht wird.

   Die erfindungsgemässe Ausbildung ermöglicht ferner eine vorteilhafte Vergrösserung des Ankerdurchmessers und eine Verminderung der Kraftliniendichte in dem Spalt zwischen den Polflächen, wobei die besondere Führung durch die Hülse e und bei    & ,   also durch weit auseinanderliegende Zapfen mit kleinem Durchmesser gegen Klemmen und Ecken des Ankers bei seiner Bewegung sichert. Der bei k an der Hülse   i   als Masse angeschlossene Wicklungsdraht tritt bei   l   aus und schliesst dort an das zum Schalter führende Leitungskabel m an. Die gleiche Magnetanordnung ist z. B. für die Sicherung des Getriebeschalthebels in der eingerückten Rücklaufstellung geeignet, wenn die Bewegung 
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 zum Eingriff in eine Ausnehmung des Schalthebels gebracht wird. 



   Der Schalter hat, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ein Gehäuse G mit zwei zueinander senkrecht stehenden Rohrstücken, deren Zwischenwand zwei oder mehrere Bohrungen o aufweist, in welchen Klemmkugeln p   geführt und durch   Verengungen   q   gegen Herausfallen gesichert sind. Ein am Schaltgriffbolzen r sitzender Sperrhebel s hat an seinem sich längs der Rohrwand verschiebenden zylindrischen Teil Löcher t, in welche in der Ausschaltstellung die Klemmkugeln p teilweise eintreten können und die Sperrung bewirken, wenn die Sperringe   u   so verdreht worden sind, dass ihre Ausnehmungen v nicht hinter den Klemmkugeln stehen. Für die Verstellung der Sperringe sind aussenliegende Hebel   wundArretierungen x   vorgesehen, die eine Fixierung in den Achsen eines regelmässigen Vielecks, z.

   B. eines Achtecks, ergeben. 



  Dadurch ist bei Kenntnis der durch bestimmte Lagen der Hebel   w   gekennzeichneten Kombination deren Einstellung nur nach dem Gefühl ohne weiteres möglich. 



   Durch den Schalter werden verschiedene Stromkreise geöffnet und geschlossen. In der in Fig. 2 strichliert eingezeichneten Stellung I des Schaltgriffes ist der Sperrhebel s nur durch die obere Klemmkugel p gegen Verdrehung gesichert, was praktisch allein ausreicht. In dieser Stellung I ist das Kurz-   schlusskabel   der Zündung durch eine Kontaktfeder 2 und einen Knopf 3 des Sperrhebels s mit der Masse verbunden und damit die Zündung ausgeschaltet. Der Knopf 4 aus Isolationsmaterial sitzt in der Feder   5,   die von dem Stift des Knopfes 3 mitgenommen wird und in den einzelnen Schaltstellungen in Rasten einschnappt.

   In Stellung I ist der Knopf 4 ausser Kontakt mit dem leitenden Schleifblech 6, so dass keine Verbindung zwischen dem darunter liegenden Batteriekabel 7 und dem Kabel 8 zum Signalhorn, zu den Scheinwerfern usw. besteht und auch diese ausgeschaltet sind. Nach Einstellung der oberen Hebel   w   in die Kombinationsstellungen, u. zw. durch Verdrehung des kurzen oberen Hebels des unteren Ringes   u   um eine Dreiachtelumdrehung und des längeren unteren Hebels um eine Vierteldrehung, also durch Stellung der Ausnehmungen v hinter die obere Kugel, ist ein Verdrehen des Sperrhebels s durch den Schaltgriff ohne weiteres möglich. 



   Bei Einschaltung des Schaltgriffes in die Stellung II wird das Schleifblech 6 durch den Knopf   4   gegen den mittleren Kontakt 9 des Kabels 8 gedrückt und dieses so mit der Batterie 7 verbunden. Damit werden die Signalapparate und die Beleuchtung eingeschaltet. Der Knopf 3 hat sich von seinem Schleifkontakt 2 entfernt und den Kurzschluss der Zündung unterbrochen. In dieser Stellung ist somit Zündung, Signalapparate und Beleuchtung wirksam und. nur das elektromagnetische Absperrorgan stromlos, also lediglich die Brennstoffzufuhr zum Motor unterbrochen. Die Stellung II wird eingeschaltet, um bei Talfahrten oder vor dem Stehenbleiben den Motor ohne Brennstoffzufuhr laufen zu lassen und damit Brennstoff zu sparen. 



   In Stellung III drückt der Knopf 4 auf das Ende des Schleifbeckens 6 und gibt damit gleichzeitig Kontakt zu dem Batteriekabel 7, dem Kabel 8 und dem Knopf 10 des Kabels m des Absperrorgans. 



  Damit ist die Stellung der normalen Fahrt eingeschaltet. Die Verbindung des im Gehäuse   G   eingesetzten Isolierkörpers 11 mit dem Befestigungsteil ? des Schalters, z. B. auf der Lenkstange 13 eines Motorrades, erfolgt durch zwei Schrauben 15. Der   Abschlussdeckel16   wird durch eine Schraube 17 festgemacht, die so unter dem Schaltgriff liegt, dass sie nur durch Verdrehung des Schalthebels aus der Ausschaltstellung I, also nur bei Kenntnis der Kombination, entfernt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Sperren von Rohrleitungen, insbesondere für die Brennstoffleitung von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem elektromagnetisch gesteuertem Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pole (b, c) des das Brennstoffventil (g) steuernden Elektromagneten (a, b,'c) rohrförmig ausgebildet sind und durch ein Rohrstück (i) aus   nichtmagnetisierbarem   Baustoff zu einer Rohrleitung 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (d) hohl ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (d) in der Bohrung des einen Poles angeordnet ist, so dass dieser Pol auf den Anker keine Wirkung ausübt und der andere Pol die Bewegung des Ankers allein. bewirkt, <Desc/Clms Page number 3> 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (d) als Magnet den Ventilabschlusskörper (g) steuert.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (d) mittels Führungen axial beweglich ist, die gleichzeitig den Anker in Abstand vom Pol halten.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (col) einerseits mittels einer Hülse (e) aus nichtmagnetisierbarem Baustoff, die in der Bohrung des einen Poles angeordnet ist, und anderseits mittels eines auf den Ventilabschlusskörper (g) wirkenden Zapfens (h) geführt ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der den Elektromagneten (a, b, c) steuernde Schaltgriff (r, s) durch einen oder mehrere Sperrkörper (p) gesichert ist, die zwischen dem EMI3.1 lich sind und abwechselnd in entsprechende Ausnehmungen (f, der beiden eintreten.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass drei Schaltstellungen des Schaltgriffes (r, s) vorgesehen sind, wobei in der ersten Stellung (I) alle Stromkreise unterbrochen, in der Mittelstellung (II) verschiedene Hilfseinrichtungen eingeschaltet werden und erst in der Stellung (III) überdies das elektromagnetisch betätigte Brennstoffventil geöffnet wird.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelanschlüsse unter einem Deckel (16) liegen, dessen Befestigungsschraube (17) durch den Schaltergriff in ausgeschalteter Stellung (I) so abgedeckt wird, dass sie erst nach Entriegelung und Verdrehung des Schaltgriffes geöffnet werden kann.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung der Elemente (u) in die den Schaltgriff freigebenden Stellungen durch aussenliegende Hebel (w) erfolgt, die zu diesem Zwecke in die Verbindungslinien der gegenüberliegenden Ecken eines regelmässigen Vielecks einzustellen sind.
AT145691D 1933-11-27 1933-11-27 Vorrichtung zum Sperren von Rohrleitungen, insbesondere für die Brennstoffleitung von Kraftfahrzeugen. AT145691B (de)

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