AT14586U1 - Haustür - Google Patents
Haustür Download PDFInfo
- Publication number
- AT14586U1 AT14586U1 ATGM50076/2015U AT500762015U AT14586U1 AT 14586 U1 AT14586 U1 AT 14586U1 AT 500762015 U AT500762015 U AT 500762015U AT 14586 U1 AT14586 U1 AT 14586U1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- front door
- electronic
- functional devices
- processing system
- data processing
- Prior art date
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Haustür (1) an und/oder in der eine Mehrzahl an programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen (6) angeordnet ist, wobei an und/oder in der Haustür (1) eine elektronische Datenverarbeitungsanlage (10) angeordnet ist, mit der sämtliche programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen (6) zur Datenübertragung verbunden sind.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Haustür an und/oder in der eine Mehrzahl an programmierba¬ren elektronischen Funktionseinrichtungen angeordnet ist.
[0002] Haustüren werden heute häufig mit zusätzlichen Funktionalitäten, wie beispielsweiseautomatische Türöffner oder Zutrittskontrollen, ausgestattet. Es handelt sich dabei um elektroni¬sche Funktionseinrichtungen, die im Allgemeinen mit einer Datenbearbeitungseinheit ausgestat¬tet sind, damit sie ihre Funktion wunschgemäß erfüllen. Die Vielzahl von unterschiedlichenderartigen Funktionseinrichtungen stellt den Türhersteller vor neue Herausforderungen, da dieeinzelnen Funktionseinrichtungen üblicherweise von verschiedenen spezialisierten Herstellernbezogen werden.
[0003] Im Stand der Technik wurde diesem Problem teilweise Rechnung getragen, indem eineModularisierung der Funktionseinheiten vorgeschlagen wurde. So beschreibt beispielsweise dieDE 20 2007 017 581 U1 ein Türmodulsystem für eine Haustür, das mehrere Türfunktionsmodu-le und eine Aufnahme, die mehrere Aufnahmeplätze zur Anbringung der Türfunktionsmoduleaufweist. Es wurde damit versucht, zumindest die Einbausituation der Funktionseinheiten zuverbessern, indem teilweise standardisiert Größen eingesetzt werden bzw. indem entsprechen¬de Steckplätze zur Verfügung gestellt werden, um hinsichtlich der Anpassbarkeit der Haustür andie Wünsche der Kunden zu verbessern. Es ist damit auch ein nachträglicher Austausch einerFunktionseinheit durch eine andere Funktionseinheit einfacher durchführbar.
[0004] Problematisch dabei ist aber nach wie vor, dass die einzelnen Hersteller der Funktions¬einheiten unterschiedlich aufgebaute Datensätze, etc. in ihren Funktionseinheiten verwenden.Sollen nun zwei Funktionseinheiten miteinander Zusammenarbeiten, beispielsweise ein auto¬matischer Drehantrieb mit einer automatischen Verriegelung, so erfordert der Drehantrieb in derRegel Daten hinsichtlich Position, Hinderniserkennung, Überlasterkennung etc., die automati¬sche Verriegelung hingegen Daten hinsichtlich Tag- und Nachtstellung; Geschlossenstellung,Offenstellung, Versperrtstellung, Unversperrtstellung, etc. Prinzipiell ist die Abstimmung derFunktionseinheiten aufeinander an sich kein Problem, allerdings mit einem hohen Zeitaufwandfür die „Programmierung“ verbunden, insbesondere dann, wenn der Datensatz einer Funktions¬einheit anders aufgebaut ist, als derjenige einer anderen Funktionseinheit. Es kann aber auchVorkommen, dass einzelne Daten die eine Funktionseinheit benötigt, in einer anderen gar nichtzur Verfügung stehen und dadurch andere logische Entscheidungen erfordern. Ist das Zusam¬menspiel einmal gelöst, so kann in der Folge der Austausch einer Funktionseinheit durch eineandere Probleme bereiten, da alle weiteren Funktionseinheiten wieder auf die neue Funktions¬einheit angepasst werden müssen, d.h. neu definiert werden müssen, wodurch wiederum einentsprechend hoher Zeitaufwand entsteht.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Möglichkeit zur besseren Integrationvon elektronischen Funktionseinheiten in Haustüren zu schaffen.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe bei der eingangs genannten Haustür dadurch, dass anund/oder in der Haustür eine elektronische Datenverarbeitungsanlage angeordnet ist, mit dersämtliche programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen zur Datenübertragungverbunden sind.
[0007] Von Vorteil ist dabei, dass durch die elektronische Datenverarbeitungsanlage einSchnittstellenmanagement in die Haustür integriert wird, wodurch die Kommunikation der ein¬zelnen elektronischen Funktionseinrichtungen miteinander vereinfacht werden kann. Nachdemjede elektronische Funktionseinrichtung zentral über die Datenverarbeitungsanlage gesteuertwerden kann, d.h. dass die erforderlichen Definitionen für diese elektronischen Funktionsein¬richtungen in der Datenverarbeitungsanlage hinterlegt sind, ist die Abstimmung der elektroni¬schen Funktionseinrichtungen aufeinander einfacher durchführbar. Darüber hinaus wird auchder Austausch einer elektronischen Funktionseinrichtung einfacher, da keine Neudefinition deranderen in der Haustür verbleibenden elektronischen Funktionseinrichtungen erforderlich ist. Es wird also mit der Erfindung eine zentrale Stelle geschaffen, in der sämtliche erforderlichenDaten für alle elektronischen Funktionseinrichtungen hinterlegbar sind. Zumindest könnenjedoch in der Datenverarbeitungsanlage die Abstimmungsdaten für das Zusammenspiel derelektronischen Funktionseinrichtungen hinterlegt werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung istdarin zu sehen, dass die elektronischen Funktionseinrichtungen einfacher aufgebaut werdenkönnen, da redundante Datenspeicher und Recheneinheiten in den einzelnen elektronischenFunktionseinrichtungen entfallen können. Zudem kann damit die gleiche Benutzeroberfläche füralle unterschiedlichen programmierbaren Funktionseinrichtungen der Haustür ausgebildet wer¬den, wodurch sich die Benutzerverwaltung vereinfachen lässt, da die Benutzer nicht mehr inden einzelnen programmierbaren Funktionseinrichtungen hinterlegt und verwaltet werden müs¬sen. Alternativ dazu können diese auch über andere Programmabläufe zentral erstellt werden.
[0008] Nach einer Ausführungsvariante der Haustür kann vorgesehen sein, dass die program¬mierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen zur Datenübertragung elektrisch leitend mitder elektronischen Datenverarbeitungsanlage verbunden sind. Es kann damit die Sicherheit derDatenübertragung und damit auch die Funktionszuverlässigkeit der elektronischen Funktions¬einrichtungen verbessert werden, indem Störquellen im Bereich der Haustür keine Rolle spie¬len.
[0009] Andererseits kann es aber auch von Vorteil sein, wenn die elektronische Datenverarbei¬tungsanlage zumindest eine Drahtlosschnittstelle aufweist, da damit ein einfacher Zugang zurelektronischen Datenverarbeitungsanlage für die Neuprogrammierung oder die Einpflegung derDaten einer neu anzuschließenden elektronischen Funktionseinrichtung geschaffen werdenkann. Insbesondere kann damit auch eine Visualisierung der Daten auf einem Bildschirm oderderen Ausgabe auf einem Drucker einfach realisiert werden. Darüber hinaus bietet dies Ausfüh¬rungsvariante auch die Möglichkeit, dass Hausbewohner über herkömmliche Mobilgeräte, wiez.B. ein Handy oder ein Tablet, mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage zu kommuni¬zieren, beispielsweise um eine neue Zutrittsberechtigung zu vergeben. Die Drahtlosschnittstellekann aber auch dazu verwendet werden, die Haustür, d.h. deren elektronischen Funktionsein¬richtungen in ein Gebäudemanagementsystem einzubinden.
[0010] Zum Anschluss eines Mobilgerätes oder eines Bildschirms an die Haustür kann aberauch vorgesehen sein, dass die elektronische Datenverarbeitungsanlage zumindest einen USB-Anschluss aufweist.
[0011] Zur weiteren Vereinfachung der Einbindung von neu zu installierenden elektronischenFunktionseinrichtungen kann vorgesehen sein, dass zumindest einzelne der programmierbarenelektronischen Funktionseinrichtungen von der elektronischen Datenverarbeitungsanlage mitelektrischer Energie versorgt werden.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die elektroni¬sche Datenverarbeitungsanlage zumindest eine optischen und/der zumindest einen akustischenSignalgeber aufweist. Diese Signalgeber können dazu verwendet werden, um eine Softwareak¬tualisierung direkt auf der Haustür anzuzeigen, sodass es zu keiner wesentlichen Verzögerungfür deren Installation kommt, wenn diese nicht ohnehin automatisch eingespielt wird.
[0013] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figurennäher erläutert.
[0014] Es zeigen jeweils in vereinfachter, schematischer Darstellung: [0015] Fig. 1 eine Haustür in Ansicht von vorne.
[0016] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungs¬formen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen verse¬hen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäßauf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragenwerden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0017] Fig. 1 zeigt schematisch eine Haustür 1 in Ansicht von vorne. Die Haustür 1 umfassteinen Türflügel 2, der einen Flügelrahmen 3 und eine Türblatt 4 aufweist. Weiter umfasst dieHaustür 1 einen Blendrahmen 5.
[0018] Es sei darauf hingewiesen, dass die konkrete Darstellung der Haustür 1 in Fig. 1 ledig¬lich veranschaulichenden und keinen einschränkenden Charakter hat. Vielmehr kann jeglicheHaustür 1 im Rahmen der Erfindung eingesetzt werden.
[0019] Da die prinzipiellen Bestandteile einer Haustür bekannt sind, sei zur Vermeidung vonWiederholungen auf den einschlägigen Stand der Technik verwiesen.
[0020] Es sei weiter angemerkt, dass der Begriff „Haustür“ im Sinne der Erfindung breit zuverstehen ist und Wohnungseingangstüren und Nebeneingangstüren bzw. Kellereingangstürenmit einschließt.
[0021] Die Haustür 1 weist eine Mehrzahl an programmierbaren elektrischen Funktionseinrich¬tungen 6 auf. Diese sind in der Haustür 1 und/oder an der Haustür 1 und/oder teilweise in derHaustür 1 angeordnet.
[0022] Mit „Mehrzahl an programmierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6“ ist gemeint,dass die Haustür 1 zumindest zwei unterschiedliche Funktionseinrichtungen 6 aufweist. Eskönnen aber auch mehr als zwei unterschiedliche Funktionseinrichtungen 6 vorhanden sein,beispielsweise drei, vier, fünf, sechs, etc.. Weiter können bei mehr als zwei unterschiedlichenFunktionseinrichtungen 6 auch zwei davon gleichartig ausgebildet sein.
[0023] Die programmierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6 können beispielsweisesein: ein Zugangskontrollsystem 7 mit einer Steuereinheit (z.B. Fingerprint, Zahlencode), einautomatischer Türantrieb 8, gegebenenfalls mit einer Türantriebssteuereinheit, ein Motorschloss9 (automatisches Schloss), eine Beleuchtung, ein Sprachmodul, eine Kamera, ein Bewe¬gungsmelder, ein berührungsloser Informationssensor, wie z.B. ein NFC, RFID, etc.
[0024] Derartige elektrische Funktionseinrichtungen 6 sind aus dem Stand der Technik be¬kannt, sodass sich weitere Ausführungen zu Einzelheiten dazu erübrigen. Gemein ist diesenprogrammierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6, dass sie Daten zur Programmierungbenötigen, um ihre Funktion exakt ausführen zu können. Weiter benötigen zumindest einigedieser programmierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6 u.U. Daten von anderen pro¬grammierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6. Beispielsweise benötigt der automati¬sche Türantrieb 8 Daten von dem Motorschloss 9, damit der automatische Türantrieb 8 erstöffnet, wenn von dem Motorschloss 9 das entsprechende Signal bereitgestellt wird, dass aufge¬schlossen ist. Andernfalls könnte die vorzeitige Einleitung des Türöffnens zu Schäden führen.
[0025] Zum Großteil werden die programmierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6 vonunterschiedlichen Herstellern produziert. Damit geht das Problem einher, dass die Herstellereigene Datensätze verwenden, sodass die Systeme nur mit einem größeren Aufwand zueinan¬der kompatibel sind. Oft stehen Daten auch gar nicht für andere programmierbare elektrischeFunktionseinrichtungen 6 zur Verfügung, sodass man sich mit anderen logischen Entscheidun¬gen in den Funktionseinrichtungen 6 abhelfen muss. Weiter ergeben sich diese Konfigurations¬aufwände in der Regel auch bei jedem Austausch einer dieser programmierbaren elektrischenFunktionseinrichtungen 6, sodass also mit jedem Austausch die gesamte Konfiguration derHaustür 1 neu vorgenommen werden muss.
[0026] Zur Vereinfachung dieser Probleme ist nun vorgesehen, dass in der Haustür 1 eineelektronische Datenverarbeitungsanlage 10 angeordnet ist, mit der sämtliche programmierba¬ren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 zur Datenübertragung verbunden sind. Die Da¬tensätze werden also nicht mehr ausschließlich bzw. bevorzugt überhaupt nicht mehr dezentralin den programmierbaren elektrischen Funktionseinrichtungen 6 hinterlegt sondern zentral inder elektronischen Datenverarbeitungsanlage 10.
[0027] Als Datenverarbeitungsanlage 10 kann beispielsweise ein so genannter Mini-Computer, beispielsweise ein Raspberry PI, eingesetzt werden. Derartige Mini-Computer sind kommerziellerhältlich und bringen sämtliche Voraussetzungen mit, insbesondere weisen diese Geräte auchschon entsprechende Schnittstellen auf. Es ist damit möglich, kostengünstig alle programmier¬baren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 einfach zu verknüpfen. Gegebenenfalls könnendann die programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 ohne eigene Mikropro¬zessor aufgebaut werden.
[0028] Die einzelnen programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 können überLeitungen 11 elektrisch leitende mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage 10 verbun¬den werden. Über diese Leitungen 11 erfolgt insbesondere der Datenaustausch zwischen deneinzelnen programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 und der elektronischenDatenverarbeitungsanlage 10 kann über diese Leitungen 11 erfolgen. Es ist zusätzlich aberauch möglich, über diese Leitungen 11 oder über weitere Leitungen 11 zumindest einzelne derprogrammierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 mit elektrischer Energie zu versor¬gen, sodass also nur mehr die elektronische Datenverarbeitungsanlage 10 mit einer Energie¬quelle verbunden werden muss. Die Energiequelle kann ein herkömmlicher Anschluss an dasHausstromnetz sein, gegebenenfalls kann die Energiequelle aber auch ein Photovoltaikelementsein. Sofern die Leitungen 11 sowohl für die Übertragung der elektrischen Energie als auch fürdie Übertragung von Daten verwendet werden, kann die Datenübertragung durch entsprechen¬de Modulation der Grundschwingung der elektrischen Energie erfolgen.
[0029] Es ist weiter möglich, dass die Versorgung mit elektrischer Energie durch induktiveÜbertragung erfolgt, sodass also die Anschlussleitung nicht bis in den Türflügel 2 reichen muss,sondern lediglich bis in den Blendrahmen 5 verlegt werden muss.
[0030] Zusätzlich oder alternativ zur beschriebenen leitungsgebundenen Datenübertragungkann die Datenübertragung zwischen der elektronischen Datenverarbeitungsanlage und denprogrammierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen 6 drahtlos erfolgen. Dazu können dieelektronische Datenverarbeitungsanlage 10 und die entsprechende elektronische Funktionsein¬richtung 6 über entsprechende Drahtlosschnittstellen verfügen. Es ist damit aber auch die Ein¬bindung der Haustür 1 in ein größeres Datennetz möglich bzw. kann damit auf einfache Weiseein externer Computer einfach mit der elektronischen Datenverarbeitungsanlage 10 zur Pro¬grammierung bzw. Konfiguration der programmierbaren elektronischen Funktionseinrichtungen6 verbunden werden.
[0031] Die Drahtlosschnittstelle(n) kann beispielsweise eine WPAN-, WLAN-, WMAN-, NFC-oder eine Bluetooth-Schnittstelle sein.
[0032] Es ist aber auch möglich, dass die zeitweise Einbindung einer externen Datenverarbei¬tungsanlage in das Datennetzwerk der Haustür 1 über eine USB-Schnittstelle erfolgt.
[0033] Es ist weiter möglich, wie dies bereits voranstehend ausgeführt wurde, dass die elektro¬nische Datenverarbeitungsanlage 10 zumindest eine optischen und/der zumindest einen akusti¬schen Signalgeber aufweist.
[0034] In Fig. 1 ist die elektronische Datenverarbeitungsanlage 10 im Türblatt 4 des Türflügels 2angeordnet dargestellt. Dies soll aber nicht beschränkend verstanden werden. Die elektroni¬sche Datenverarbeitungsanlage 10 kann auch im Flügelrahmen 3 oder im Blendrahmen 5 an¬geordnet werden.
[0035] Vorzugsweise ist die elektronische Datenverarbeitungsanlage innerhalb der Haustür 1angeordnet. Bevorzugt erfolgt dabei die Anordnung derart, dass die Elektronik der Datenverar¬beitungsanlage 10 in der Haustür 1 integriert ist. Falls die elektronische Datenverarbeitungsan¬lage 10 eine Drahtlosschnittstelle aufweist, wie dies voranstehend ausgeführt wurde, erfolgt dieAnordnung der Antenne vorzugsweise derart, dass sie in das Innere des mit der Haustür 1versehenen Gebäudes frei abstrahlen kann. Beispielsweise kann die Antenne an der innerenOberfläche der Haustür 1 oder in einer offenen Ausnehmung der Haustür 1 angeordnet werden.Es ist dabei auch möglich, dass die Antenne mit einem Abdeckelement abgedeckt wird, wobeiallerdings das Abdeckelement die Funkleistung der Antenne nicht oder nicht wesentlich beein¬ flussen sollte. Beispielsweise kann das Abdeckelement aus einem Kunststoff bestehen. In einerspeziellen Ausführungsvariante der Haustür 1 kann das Abdeckelement das Markensymbolsein, das vom Hersteller der Haustür 1 an dieser angebracht wird, sodass keine zusätzlichenElemente verwendet werden müssen.
[0036] Die Ausführungsbeispiele zeigen bzw. beschreiben mögliche Ausführungsvarianten derHaustür 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass auch diverse Kombinationen der einzelnenAusführungsvarianten untereinander möglich sind.
[0037] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Ver¬ständnis des Aufbaus der Haustür 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblichund/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Haustür 2 Türflügel 3 Flügelrahmen 4 Türblatt 5 Blendrahmen 6 Funktionseinrichtung 7 Zugangskontrollsystem 8 Türantrieb 9 Motorschloss 10 Datenverarbeitungsanlage 11 Leitung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50076/2015U AT14586U1 (de) | 2015-04-28 | 2015-04-28 | Haustür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50076/2015U AT14586U1 (de) | 2015-04-28 | 2015-04-28 | Haustür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT14586U1 true AT14586U1 (de) | 2016-02-15 |
Family
ID=55272892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50076/2015U AT14586U1 (de) | 2015-04-28 | 2015-04-28 | Haustür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT14586U1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20110016971A1 (en) * | 2009-07-21 | 2011-01-27 | Openings, Lp | Door monitoring system |
| US20120205920A1 (en) * | 2011-02-11 | 2012-08-16 | Chandler Partners International, Ltd. | Autonomous door defense system and method |
| WO2014078970A1 (de) * | 2012-11-20 | 2014-05-30 | Frank Türen Ag | Türsystem mit berührungsloser zutrittskontrolle und berührungsloser türbedienung |
| GB2516218A (en) * | 2013-06-07 | 2015-01-21 | Paul Marchant | Barrier system |
-
2015
- 2015-04-28 AT ATGM50076/2015U patent/AT14586U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20110016971A1 (en) * | 2009-07-21 | 2011-01-27 | Openings, Lp | Door monitoring system |
| US20120205920A1 (en) * | 2011-02-11 | 2012-08-16 | Chandler Partners International, Ltd. | Autonomous door defense system and method |
| WO2014078970A1 (de) * | 2012-11-20 | 2014-05-30 | Frank Türen Ag | Türsystem mit berührungsloser zutrittskontrolle und berührungsloser türbedienung |
| GB2516218A (en) * | 2013-06-07 | 2015-01-21 | Paul Marchant | Barrier system |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3512792B1 (de) | Hybrides stockwerkterminal für eine aufzugsanlage | |
| EP3494551B1 (de) | Kartenautomat mit sicherheitsbenutzeroberfläche | |
| DE102013107015A1 (de) | Gebäude- oder Einfriedungsabschlussantriebsfernbedienung und Verwendungen derselben | |
| DE102011118565A1 (de) | Smart Home-Gerät, Smart Home-Steuereinheit, Smart Home-System und Verfahren zur Einbindung eines Smart Home-Geräts in ein Smart Home-System | |
| DE102015201420A1 (de) | Parkraum-Zufahrtskontrollsystem sowie Verfahren zur Kontrolle der Zufahrt in einen Parkraum | |
| EP2709231A1 (de) | Energieversorgungssystem für ein Feldgerät mit einem Funkmodul | |
| AT513822A2 (de) | Gateway für eine Gebäude- oder Einfriedungsabschlussantriebsvorrichtung sowie Verwendungen desselben | |
| EP1855253B1 (de) | Montageanordnung mit einem an einem Erfassungsort montierten Elektrizitätszähler | |
| DE102004016604B4 (de) | Ein-/Ausgabegerät der Gebäudesystemtechnik | |
| DE102015108027B4 (de) | Schließanlage für eine Gebäudetür | |
| DE202013104254U1 (de) | Elektronische Kommunikationseinrichtung für eine Haussteuerung | |
| AT14586U1 (de) | Haustür | |
| EP1755008A1 (de) | Baumaschine und Verfahren zum Installieren von Anwendungs-Software in einer Baumaschine | |
| DE10107756A1 (de) | Programmierbarer elektromechanischer Schliesszylinder | |
| EP3096298B1 (de) | Verfahren zum betrieb einer schliessanlage und schliessanlage | |
| DE102016108837A1 (de) | Verfahren zur Steuerung eines elektrischen Verbrauchszählers und zur Datenauslesung über eine optische Schnittstelle | |
| EP2933418B2 (de) | Rahmen für ein fenster oder eine tür mit elektrischen leitern | |
| EP3677741B1 (de) | Schliesszylinder | |
| DE102008045315A1 (de) | Lizenzvergabevorrichtung und Verfahren für eine automatisierte Vergabe von Nutzungslizenzen an Sensoren | |
| DE102013011162A1 (de) | Elektronisches Programmierschaltelement für eine mit einer Glasscheibe versehene Tür o. dgl. | |
| DE10107759A1 (de) | Mobiltelefon | |
| EP3089120A1 (de) | Elektronische schliesseinrichtung und schliesssystem mit einer solchen schliesseinrichtung | |
| DE202024100579U1 (de) | Elektroinstallationsverteiler, Türelement und Anordnung | |
| DE102011004849A1 (de) | System zur Vergabe / Entzug von Zutrittsrechten zu Schließanlagen | |
| DE202006013486U1 (de) | Torsteuerung mit drahtloser Serviceschnittstelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20210430 |