AT14624U1 - Faltkörper - Google Patents

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AT14624U1
AT14624U1 ATGM50163/2014U AT501632014U AT14624U1 AT 14624 U1 AT14624 U1 AT 14624U1 AT 501632014 U AT501632014 U AT 501632014U AT 14624 U1 AT14624 U1 AT 14624U1
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ATGM50163/2014U
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Josef Kainz
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Josef Kainz
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Abstract

Faltkörper, umfassend eine Säule (1) und eine Plane (10), mit mindestens einer im Wesentlichen hohlzylinderförmigen Hülse (2), welche teilweise entlang der Säule (1) verschiebbar ist, wobei ein erstes Rastelement vorgesehen ist, mit dem die Hülse (2) in einer Position entlang der Säule (1) lösbar fixierbar ist, wobei pro Hülse zumindest zwei Arme (5) vorgesehen sind, die jeweils um ein Gelenk (6) verschwenkbar sind, wobei zumindest zwei weitere Arme (5) vorgesehen sind, die an der Säule (1) um ein Gelenk (6) verschwenkbar angeordnet sind, wobei die Plane an den radialen Enden (7) der Arme (5) befestigt ist.

Description

Beschreibung
FALTKÖRPER
[0001] Die Erfindung betrifft einen Faltkörper umfassend eine Säule und eine Plane.
[0002] Im Bereich des Marketings spielen mobile Werbeträger eine große Rolle. Mobile Werbe¬träger sind hier als Gegenstände gemeint, die eine Werbefläche bieten und an verschiedenenOrten aufgestellt werden können. Mobile Werbeträger sind zum Beispiel für Messen oder Akti¬onsstände sehr beliebt, um die Aufmerksamkeit von potentiellen Kunden oder Interessierten zuwecken.
[0003] Die Größe und die Form der Werbeträger sind entscheidend für den Marketing Effekt,der erzielt werden kann. Große und interessant geformte Ausprägungen stehen aber oft imWiderspruch zu einfacher Handhabung, geeigneter Transportmöglichkeit oder platzsparenderLagerung.
[0004] Bekannte Aufsteller sind häufig in zwei Dimensionen ausgeprägt. Plakate, Poster oderPlanen montiert an aufstellbaren Wänden oder Gestängen, haben den Vorteil, dass sie zu¬sammengerollt einfach zu transportieren und zu lagern sind. Entsprechende Gestänge undBefestigungsmittel wie Posterwände sind universell einsetzbar und werden manchmal vonVeranstaltern zur Verfügung gestellt (z.B. bei Messen). Der klassische Kundenstopper hat oftein Leichtmetall oder Plastikgestänge, das zusammenlegbar ist, und eine planebene Werbeflä¬che, gegebenenfalls auch eine gestaltbare Rückfläche.
[0005] Durch die zweidimensionale Ausgestaltung der Werbeträger ist aber die gestalterischeFreiheit eingeschränkt und damit auch die Auffälligkeit und Variabilität nicht optimal für einespezifische Ausgestaltung. Individualisierungen, z.B. produktspezifische Formen, sind kaummöglich.
[0006] Eine weiterer Ansatz für Werbeträger im Bereich zwischen zweidimensionalen unddreidimensionalen Körpern sind Fahnen. So haben mobile Fahnenmasten und Fahnen alssogenannte „Beachflags“ in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Einzug in die Werbe¬welt gezeigt.
[0007] Im dreidimensionalen Bereich ist die Form flexibler. Der Werbeträger wird zum Körperund erreicht allein dadurch schon eine gewisse Aufmerksamkeit. Dafür ist die Größe oft einProblem für den Transport von mobilen Werbekörpern. Bekannte Lösungen dieses Problemssind zum Beispiel aufblasbare Werbekörper. Diese lassen sich im leeren, nicht befüllten Zu¬stand leicht transportieren oder lagern und stehen im befülltem Zustand als Werbeträger inverschiedenen Formen und Größen zur Verfügung. Neben den hohen Investitionskosten fürindividuelle Körperformen ist der „Aufbau“ mit entsprechendem Ausrüstungsbedarf gekoppelt,so dass die Handhabung als nachteilig betrachtet wird.
[0008] Weniger aufwendig, allerdings auch in der Form eingeschränkt, sind Faltkörper, die auseinem 2D-Material wie Pappe zusammengefaltet oder gesteckt werden.
[0009] Als Faltkörper können auch klassische Sonnen- oder Regenschirme betrachtet werden.Ihr Einsatz als Auch-Werbeträger ist bekannt. Ein Auch-Werbeträger hat neben seinem Effektals Werbemittel eine weitere Funktion, im Gegensatz zum Nur-Werbeträger. Auf Grund derForm sind Schirme stark mit der Funktion als Witterungsschutz assoziiert und daher im Gegen¬satz zu Nur-Werbeträgern wenig geeignet um Produktbezug zu schaffen.
[0010] Es bleibt also die Aufgabe einen Werbeträger zur Verfügung zu stellen, der zum Eineneine platzsparende Lagerung und einen einfachen Transport erlaubt, zum Anderen aber auchmit einfacher Handhabung als Werbeträger mit einer auffälligen und ausgeprägten Form dienenkann.
[0011] Die Aufgabe wird durch einen Faltkörper, umfassend eine Säule und eine Plane, gelöst,welcher gekennzeichnet ist durch mindestens eine im Wesentlichen hohlzylinderförmige Hülse, welche teilweise entlang der Säule verschiebbar ist, wobei ein Rastelement für die Hülse vorge¬sehen ist, mit dem die Hülse in einer Position entlang der Säule lösbar fixierbar ist, wobei dieHülse zumindest zwei Arme aufweist, die jeweils um ein Gelenk verschwenkbar sind, wobeizumindest zwei weitere Arme vorgesehen sind, die an der Säule um ein Gelenk verschwenkbarangeordnet sind, wobei die Plane an den radialen Enden der Arme befestigt ist.
[0012] Der Faltköper kann in mindestens zwei Zuständen existieren: [0013] a) In einem geöffneten Zustand erstreckt sich das Gestänge aus Säule, Hülsen und
Armen sich in mehrere Dimensionen und im Verbund mit der daran befestigten Pla¬ne bildet sich ein dreidimensionaler Körper aus.
[0014] b) In einem geschlossenen Zustand ist das Gestänge zusammengefaltet und die Plane schlaff, so dass der Faltkörper einen Raum einnimmt, der vor allem von der Aus¬dehnung der Säule bestimmt wird.
[0015] Das hat den Effekt, dass der Faltkörper im geöffneten Zustand als auffälliger Werbeträ¬ger geeignet ist und im geschlossenen Zustand wenig Platz für Transport und Lagerung ein¬nimmt. Neben der Anwendung als Werbeträger kann der erfindungsgemäße Faltkörper auch alsLeuchtkörper fungieren, wenn er entsprechend ausgestattet ist. Als mobiles Markierungsele¬ment kann ein Faltkörper auch als Pylon im Straßenbau dienen. Die Erfindung ist natürlich auchfür andere Zwecke geeignet sein, wo es von Vorteil ist, einen mobilen Faltkörper einzusetzen.
[0016] Erfindungsgemäß ist auch der Aufbau, also die Überführung von geschlossenem ingeöffneten Zustand, einfach zu bewerkstelligen und bedarf keiner weiteren Hilfsmittel.
[0017] Die Säule ist ein stabförmiges Gebilde. Die Säule trägt das weitere Gestänge und kannals Rückgrat des Gestänges betrachten werden. Im einfachsten Fall ist die Säule als Stange,z.B. mit rundem Durchmesser, ausgebildet. Es ist denkbar, dass die Säule selber einen tele¬skopartigen Aufbau hat und damit in ihrer Länge variable ist. In einer bevorzugten Ausführungs¬form ist die Länge der Säule unveränderbar. Die Säule definiert die Längsrichtung des Faltkör¬pers.
[0018] Eine Hülse bildet einen Hohlzylinder, der sich um die Säule schließt. Erfindungsgemäßist mindestens eine verschiebbare Hülse vorgesehen. Diese kann entlang der Längsrichtungder Säule bewegt werden, wobei die Säule im Hohlzylinder gleitet. Die Hülse ist vorteilhafter¬weise so ausgebildet, dass er gleichzeitig als Griff für das Verschieben der Hülse entlang derSäule dienen kann. Hingegen sind in manchen Ausführungsformen nicht verschiebbare Hülsenvorgesehen. Ist eine Hülse nicht verschiebbar, bedeutet dies, dass sie im Wesentlichen nichtentlang der Längsrichtung der Säule bewegt werden kann.
[0019] Die verschiebbare Hülse kann mit einem Rastelement, das an der Säule angeordnet ist,interagieren, so dass die Hülse an einer Position in der Längsrichtung der Säule fixiert ist. DasRastelement kann eine kraftschlüssige Verbindung zwischen verschiebbarer Hülse und Säuleausbilden. Während die verschiebbare Hülse festgemacht ist, gleicht sie in Aspekten einerfixierten Hülse. Die Verbindung ist mit dem geöffneten Zustand des Faltkörpers assoziiert undwieder lösbar. Das Rastelement erlaubt also, dass die Verbindung reversibel ist, so dass dieHülse nach dem Lösen wieder verschiebbar ist. Das Rastelement kann zum Beispiel als Feder¬raster ausgebildet sein, wie er aus dem Schirmbau zur Fixierung des Schiebers bekannt ist. DerFederraster bildet die Verbindung zwischen Säule und Hülse aus und wird je nach Position derHülse entlang der Säule aktiviert, also durch Verschieben der Hülse. Alternative Ausgestaltun¬gen des Rastelements sind denkbar, so kann zum Beispiel auch ein Gewinde an der Säule alsRastelement dienen, mit dem die Hülse über ein Innengewinde im Inneren ihres Hohlzylindersverschraubt wird.
[0020] An der verschiebbaren Hülse sind mindestens zwei Arme ausgebildet. Die Verbindungder Arme mit der Hülse bedingt, dass, wenn die Hülse entlang der Säule verschoben wird, auchder Anfang der Arme entlang der Hülse verschoben wird. Anfang bezeichnet den Punkt, an demdie Arme befestigt sind, während das Ende der Arme das gegenüberliegende Ende der stab¬ förmigen Gebilde bezeichnet. Die Verbindung zwischen Hülse und Arm ist verschwenkbarausgebildet. Dies wird durch ein Gelenk erreicht. Das Verschwenken der Arme kann durcheinen Winkel beschrieben werden, der sich zwischen der Längsrichtung der Säule und derLängsrichtung der Arme ergibt. Außerdem sind mindestens zwei weitere Arme ausgebildet.Diese sind ebenso verschwenkbar, da sie mit der Stange an ihrem Anfang über ein Gelenkverbunden sind. Diese weiteren Arme sind vorteilhafterweise an einer anderen Stelle der Säuleausgebildet. Dabei können die weiteren Arme so ausgebildet sein, das sie nicht bezüglich die¬ser Stelle, also ihrer Positionierung an der Stange, variieren. Die Position der weiteren Arme istgegebenenfalls fest auf einer Längsrichtung der Säule fixiert.
[0021] Die Zahl, Länge und Anordnung der Arme ist entscheidend für die Form des Hohlkörpersim geöffneten Zustand. Die maximale Ausdehnung/Verschwenkung der Arme bestimmt dieGrundflächen des Hohlkörpers in etwa auf Höhe der entsprechenden Anordnungsposition (z.B.Positionierung der verschiebbaren Hülse entlang der Säule). Es ist eine Vielzahl von Ausfüh¬rungsvarianten denkbar. Im einfachsten Fall gibt es zwei Anordnungspositionen von Armen, andenen die Zahl und Ausbildung der Arme gleich ist, so ergibt sich für den Körper ein geradesPrisma. Einfache Beispiele wären Würfel und Quader. Je nach Ausgestaltung der Verbindungzwischen Armen und Plane kann auch eine beinahe eckenfreie Grundfläche und somit einKörper mit runder Grundfläche, wie ein kreisförmiger Zylinder, gebildet werden. Unterscheidensich die Ausgestaltung der Arme der mindestens zwei Hülsen, können auch unsymmetrischeKörper erzeugt werden, wie Pyramiden oder Kegel oder ihre abgeschnittenen Formen. Durchden Einsatz mehrerer Hülsen sind auch komplizierte Formen wie Polyeder realisierbar. Demzu¬folge sind in einer bevorzugten Ausführungsvariante zumindest drei Arme pro Hülse vorgese¬hen.
[0022] Die Plane ist an den Enden der Arme befestigt. Ende bezeichnet hier den Abschluss derarmbildenden Stangen, der nicht mit den Hülsen verbunden ist. Die Plane selbst ist flächigausgebildet, und im geöffneten Zustand ist die Plane gespannt. Sie bildet die Mantelfläche desFaltkörpers aus und bestimmt das optische Erscheinen des geöffneten Faltkörpers.
[0023] Die Plane kann so an den Enden der Arme befestigt sein, dass die Grundflächen desKörpers, die von dem Gestänge aufgespannt wird, frei sind. In alternativen Ausführungsformensind auch diese mit der Plane bedeckt, so dass sich im geöffneten Zustand ein geschlossenerKörper ergibt, bei dem das Gestänge von außen weitgehend versteckt ist.
[0024] Vorteilhafterweise ist die Plane an den Zweck des Faltkörpers angepasst. Sie kannentweder einheitlich gestaltet sein oder verschiedene Bereiche aufweisen, die sich in Farbeoder Textur unterscheiden. So kann an der Außenfläche des Hohlkörpers eine Abbildung oderein Text dargestellt sein. Es ist bevorzugt, dass die Plane aus einem wetterfesten und langlebi¬gen Material ist. Es kann sich dabei beispielsweise um eine Folie oder auch um ein Gewebehandeln. Wird das Gestänge geschlossen, verliert die Plane an Spannung und fällt zusammen.Vorteilhaft weist dabei die Plane ein flexibles Material mit gewebeähnlichen Eigenschaften auf,das gut faltbar sowie leicht und kompakt zu lagern ist. Knitterfreiheit kann ein weiters Kriteriumfür die Materialauswahl sein.
[0025] Je nach Größe und Form des Faltkörpers wird zum Aufstellen ein Schirmsockel odereine davon abgewandelte Haltevorrichtung verwendet. Sehr große Faltkörper werden mit imBoden verankerten Halterungen aufgestellt.
[0026] In einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Faltkörper dadurch gekennzeichnet, dassdie zumindest zwei weiteren Arme ebenfalls an einer zweiten im Wesentlichen hohlzylinderför¬migen Hülse angeordnet sind.
[0027] Diese Ausführungsform ist eine vorteilhafte Alternative zu jener, bei der die weiterenArme direkt an der Säule ausgebildet sind. Die bevorzugte Ausführungsform hat den Vorteil,dass die gelenkige Verbindung der Arme nicht über die Säule erfolgt, die im einfachsten Fall alsStab ausgebildet ist. Die Gelenke werden vorteilhaft über die weitere Hülse ausgebildet, welcheim Wesentlichen baugleich zur ersten Hülse wie oben beschrieben sein kann. Die zweite Hülse kann dabei nun auch verschiebbar sein oder auch in ihrer Position entlang der Säule fixiert sein.Auf jeden Fall kann so eine zweite Hülse oder auch noch weitere Hülsen eine Anordnungsposi¬tion der weiteren Arme an der Säule darstellen.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Faltkörper dadurch gekennzeichnet, dassdie zweite Hülse ebenfalls teilweise entlang der Säule verschiebbar ist, wobei ein Rastelementfür die zweite Hülse vorgesehen ist, mit dem die zweite Hülse in einer Position entlang derSäule lösbar fixierbar ist.
[0029] Wenn die weiteren Arme über eine verschiebbare Hülse an der Säule angebracht sind,ist auch für die jede weitere verschiebbare Hülse die Ausbildung eines Rastelements vorgese¬hen, wie für die mindestens eine verschiebbare Hülse.
[0030] Unabhängig davon, wie die Anordnungsposition der Arme ausgebildet ist, kann in einerAusführungsvariante vorgesehen sein, dass die Arme aus einer im Wesentlichen parallelenPosition zur Längsachse der Säule in einem Winkel < 90° verschwenkbar sind.
[0031] Dieser Aspekt betrifft die Gelenke, mit denen die Arme ausgebildet sind. Die Gelenke,mit denen die Arme an den Hülsen befestigt sind, erlauben eine Verschwenkung bis zu einemWinkel < 90°, wobei eine weitere Auslenkung durch die Hülse, genauer den Hülsenmantel,eingeschränkt wird. Befindet sich der Faltkörper in seinem geschlossenen Zustand, sind dieArme in der Position, in der die Arme im Wesentlichen parallel zur Längsachse der Säule ver¬laufen. Dies wird durch den Druck einer Feder über den Hülsenmantel bewirkt. Befindet sich derFaltkörper im geöffneten Zustand, verschwenken sich die Arme vorteilhafterweise in einemWinkel <90° von der Säule. Ihre Enden erstrecken sich damit im Raum und bilden die Eckeneiner Grundfläche des Faltkörpers. Die Richtung entlang der Säule, in der die Arme ver¬schwenkbar sind, wird vom Gelenk vorgegeben. So kann es zum Beispiel vorteilhaft sein, dasssich die Arme an der beweglichen Hülse in eine Richtung nach unten ausbilden, während dieweiteren Arme sich nach oben öffnen. Vorteilhaftenweise wird dies durch baugleiche Hülsen mitGelenken, die spiegelsymmetrisch an der Säule angebracht werden, erreicht. Die Winkel einerHülse öffnen sich in eine Richtung der Längsrichtung der Säule, während sich die Winkel einerzweiten Hülse in die entgegen gesetzte Richtung der Säule öffnen. Alternativ kann dies sobeschrieben werden, dass die Arme der einen Hülse einen im Wesentlichen stumpfen Winkelmit der Säule einschließen, während die Arme der anderen Hülse einen im Wesentlichen spit¬zen Winkel mit der Säule einschließen, wenn man alle Winkel von der gleichen Seite betrachtet.Oder noch mal anders formuliert: die Arme einer Hülse bilden mit der Säule eine V-Form, wäh¬rend die Arme der anderen Hülse ein A-förmiges Dach formen.
[0032] In einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die Hülsen derart ausgebildet sind, dass siezur Fixierung mit dem jeweiligen Rastelement relativ voneinander weg bewegbar sind.
[0033] Dieser Aspekt betrifft die Möglichkeit, dass das Gestänge während des Vorganges desÖffnens des Faltkörpers einer reversiblen Umformung unterzogen wird. Durch das voneinanderWegbewegen der Hülsen bewegen sich auch die Arme der jeweiligen Hülsen voneinander weg.Das voneinander Wegbewegen kann durch Verschieben der mindestens einen verschiebbareHülse geschehen, während eine andere Hülse fixiert bleibt, oder durch gleichzeitiges Verschie¬ben von zwei verschiebbaren Hülsen in entgegen gesetzte Richtungen der Säule. Rastelemen¬te der jeweiligen verschiebbaren Hülsen sind daher so angeordnet, dass für die Fixierung derHülsen an den Rastelementen eben dieses voneinander Wegbewegen stattfinden muss. Siemüssen also Anordnungspositionen entlang der Säule bilden, an denen die jeweiligen Armeeinen größeren Abstand zu den nächsten Armen entlang der Säule haben. Mit dieser Informati¬on kann der Fachmann geeignete Anordnungen der Rastelemente an der Säule definieren.
[0034] Weiters kann vorgesehen sein, dass die verschiebbare Hülse einen maximalen Abstandzur einer Position an der Säule ausbildet, wenn sie mit dem Rastelement lösbar fixiert ist, wobeidie Position an der Säule jene Stelle ist, an der mindestens zwei weitere Arme ausgebildet sind.
[0035] Dies beschreibt die Situation, wenn die weiteren Arme direkt an der Säule und nicht übereiner anderen Hülse (fixiert oder nicht) ausgebildet sind. Dabei wird der Abstand zwischen den
Anordnungspositionen der Arme entlang der Säule vergrößert, d.h. die verschiebbare Hülsewird von der fixen Anordnungsposition wegbewegt. Das Rastelement fixiert die Position mitmaximalem Abstand. Dieser Vorgang - das Auseinanderbewegen der Arme - entspricht derwesentlichen Bewegung zum Überführen des Faltkörpers vom geschlossenen in den geöffne¬ten Zustand.
[0036] Bevorzugt ist in einer Ausführungsvariante vorgesehen, dass durch das Voneinander-wegbewegen der Hülsen die Plane zwischen den Armen aufspannbar ist.
[0037] Das Aufspannen der Plane beschreibt das Dehnen des Materials der Plane in mindes¬tens eine Richtung. Die Spannung wird also beim Vorgang des Öffnens erzeugt, in dem derAbstand zwischen den Enden der Arme vergrößert wird. Durch die Vergrößerung des Abstandsder Anordnungspositionen der Arme, z.B. durch das voneinander Wegbewegen von verschieb¬baren Hülsen, werden wie bereits erwähnt auch die jeweiligen Arme auseinander bewegt. BeimÖffnen entsteht mit vergrößertem Abstand ein Zug an der Plane. Dieser überträgt sich zurückauf die Arme, so dass diese aus ihrer parallelen Position zur Längsache verschwenkt werden.Die Verschwenkung der Arme gegenüber der Längsausrichtung der Säule erfolgt entsprechendden Gelenken. Beim Verschwenken der Arme erhöht sich auch der Abstand zwischen denEnden der Arme und es wird Spannung an der Plane in weitere Richtungen senkrecht zurLängsrichtung der Säule erzeugt. Das Erreichen der maximalen Auslenkung der Arme fälltvorteilhafterweise annähernd mit dem vollen Aufspannen der Plane in alle Richtungen und derFixierung der verschiebbaren Hülse an dem Rastelement zusammen. Die maximale Auslen¬kung der Arme wird durch den Hülsenmantel, der die Hülse umgibt, eingeschränkt.
[0038] Wird der Faltkörper in seinem geschlossenen Zustand überführt, wird der Abstand derverschiebbaren Hülse zu den nächsten Armen verkleinert. Es löst sich die Spannung an derPlane. Die Kraftbeaufschlagung an den Enden der Arme entfällt. Die Arme können entspre¬chend dem Gelenk kleinere Winkel mit der Säule bilden und letztendlich sind die Arme in derPosition, in der die Arme im Wesentlichen parallel zur Längsachse der Säule verlaufen. An denEnden der Arme hängt die Plane ohne Spannung. Die Plane kann um das Gestänge gewickeltwerden und der Faltkörper nimmt kaum wesentlich mehr Raum ein, als von der Längsrichtungder Säule definiert.
[0039] Es ist beim Öffnen von Vorteil, wenn die Drehachsen der Gelenke der Arme durch Ge¬gendruck des Hülsenmantels bis zum Anschlag eine annähernd gleiche Zugspannung auf dieGelenke erzeugen. Dies kann zum Beispiel über die Anordnung der Arme an der Hülse oderder Säule und die Ausbildung der Gelenke gelöst werden. In einer Ausführungsform ist bevor¬zugt, dass die Drehachsen tangential zum Zylindermantel der Hülse verlaufen und sich dieArme radial von der Säule erstrecken, wenn sie verschwenkt werden.
[0040] In einer Ausführungsform ist der Faltkörper dadurch gekennzeichnet, dass die GelenkeDrehgelenke sind, wobei die Drehachsen jeweils tangential zum Hohlzylindermantel der Hülseangeordnet sind.
[0041] In noch einem weiteren Aspekt ist der Faltkörper dadurch gekennzeichnet, dass dieHülse eine Feder aufweist, welche derart angeordnet ist, dass diese beim Fixieren der Hülse ander Säule mit Kraft beaufschlagt wird.
[0042] Dieser Aspekt betrifft die Interaktion von lösbar fixierten Hülsen mit der Säule sowie dasAufspannen des Körpers und die Ausgestaltung des Rastelements im weiteren Sinne und istbesonders vorteilhaft in der Verbindung mit einem Federraster als Rastelement. Die notwendigeKraft zum Spannen der Feder wird während des Öffnen aufgebracht und durch Fixieren mit demRastelement gespeichert. Durch Lösen des Rastelements wird die Federkraft wieder frei undträgt vorteilhafterweise dazu bei, die verschiebbaren Hülsen entlang der Säule zu bewegen, sodass sich der Abstand zur nächsten Hülse entlang der Säule verringert. Damit verliert die anden Armen der Hülse befestigte Plane an Spannung und die Arme aller Hülsen können soverschwenkt werden, dass der Winkel zwischen Säule und Arm kleiner wird. So wird der Falt¬körper in den geschlossenen Zustand überführt.
[0043] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist der Faltkörper dadurch gekennzeichnet,dass ein Positionierungselement an der Säule angeordnet ist, mit dem mindestens eine ver¬schiebbare Hülse in einer Position entlang der Säule lösbar fixierbar ist.
[0044] Das Positionierungselement dient dazu, eine verschiebbare Hülse an einer Position zuhalten, in der vorteilhafterweise ein geschlossener Zustand des Faltkörpers erreicht ist. Hierfürist der Abstand der verschiebbaren Hülse zur benachbarten Hülse minimal. Die Arme der Hül¬sen sind vorteilhaftenweise in diesem Zustand nicht ausgelenkt, also sollen sie parallel zurSäule angeordnet sein. Dieses Positionierungselement kann ähnlich oder gleich dem Rastele¬ment ausgebildet sein. Es ist von Vorteil, wenn zum Lösen der Fixierung eine leichte Zugkraftausreicht. So kann das Positionierungselement zum Beispiel als magnetischer Anschlag aus¬gebildet sein, um eine metallische verschiebbare Hülse in einer Position entlang der Säule zuhalten. Dieses Positionierungselement verhindert also ein ungewolltes Öffnen des Faltkörpersund ist praktisch für die Lagerung und den Transport des Faltkörpers im geschlossenen Zu¬stand.
[0045] Der Klappmechanismus zum Öffnen des Faltkörpers erinnert an einen Regenschirmoder an eine Wäschespinne. Je nach Größe und Ausdehnung der Arme können diese auch soausgebildet sein, dass sie analog zu den Kielen von Schirmen mit weiteren Speichen verstärktwerden, die sich nicht über die volle Länge der Arme erstrecken (Paragonstangen).
[0046] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass mindestens ein Arm einer Hülse miteinem anderen Arm oder der Säule über eine Strebe verbunden ist.
[0047] Es können sich auch mehrere Streben als vorteilhaft erweisen. Diese stabförmigenStreben können vorteilhaft die Stabilität des Gestänges im geöffneten Zustand erhöhen. In einerAusführungsform verlaufen die Streben parallel zur Säule zwischen Armen an verschiedenenHülsen. In ihrer Länge sind sie variabel und können somit passend eingestellt werden.
[0048] In einem weiteren Aspekt kann vorgesehen sein, dass die Plane an jedem Ende derArme über ein Kederstück befestigt ist, das in einen Hohlsaum der Plane eingeführt ist.
[0049] Es kann also in einer Ausführungsform an den Armen je ein Kederstück zu finden sein,das mit einem Bereich mit dem Arm verbunden ist und sich mit mindestens einem anderenBereich zumindest teilweise in einem Hohlsaum der Plane erstreckt. Eine solche Befestigungzwischen den Armen und der Plane stellt eine geeignete Variante dar, um den Zug beim Öffnendes Faltkörpers von den Armen einer Hülse, die verschoben wird, auf die Plane und weiter aufdie Arme einer anderen Hülse zu übertragen. Das Kederstück kann zum Beispiel als T-Stückausgeführt sein, bei dem die Längsachse parallel zum Arm geführt ist, an dem es befestigt ist.Die im rechten Winkel dazu stehenden Schenkel des T-Stück liegen im Hohlsaum der Plane.Auch andere Formen des Kederstücks sind denkbar. So können verschiedene Winkel zwischendem Bereich, der mit dem Arm verbunden ist und dem Bereich, der mit der Plane verbunden ist,denkbar sein. Wobei es von Vorteil ist, wenn die Verbindung zur Plane über zwei Bereiche (z.B. Schenkel) erfolgt, um eine gute Befestigung und gleichmäßige Kraftübertragung zu erlauben.Sind die Schenkel gebogen, ergibt sich ein Vorteil für das Ausgestalten von runden Grundflä¬chen des Faltkörpers. Zum Einführen des Kederstücks in den Hohlsaum der Plane kann eineschlitzförmige Öffnung vorgesehen sein. Nach dem Einführen ist die Verbindung der Plane mitdem Arm über das Kederstück so ausgeprägt, dass Kraft übertragen werden kann.
[0050] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Hülseeinen äußeren Holzylindermantel und einen inneren Hohlzylindermantel aufweist, welche ge¬geneinander abschnittsweise verschiebbar gelagert sind. Bevorzugt ist eine Feder vorgesehen,welche beim Verschieben des einen Hohlzylindermantels gegenüber dem anderen Hohlzylin¬dermantel mit Kraft beaufschlagt wird. Bevorzugt sind die Arme am inneren Hohlzylindermantelangebracht, wobei der äußere Hohlzylindermantel in der Ruheposition die Gelenke überdecktund in der federkraftbeaufschlagten Position die Gelenke zumindest teilweise freilegt. Auf dieseWeise kann die Hülse allein durch die Kraft der Feder die Arme in die im Wesentlichen parallelePosition zur Säule bringen und sorgt so für eine platzsparende Lagermöglichkeit des Faltkör¬ pers. Zum Aufspannen des Faltkörpers muss die Federkraft einmal überwunden werden, bis dieHülse mit dem Rastelement fixiert ist.
[0051] Im Folgenden wird der erfindungsgemäße Faltkörper an Hand von schematischen Figu¬ren und in beispielhaften Ausführungsvarianten dargestellt. Figuren, die dabei zur Erklärungdienen, zeigen: [0052] Fig. 1: eine schematische Zeichnung des Gestänges eines erfindungsgemäßen Falt¬ körpers im geöffneten Zustand.
[0053] Fig. 2: eine schematische Zeichnung des Gestänges des erfindungsgemäßen Faltkör¬ pers gemäß Fig. 1 im geöffneten Zustand aus einer Perspektive entlang derLängsrichtung des Faltkörpers.
[0054] Fig. 3: eine schematische Zeichnung des Gestänges des erfindungsgemäßen Faltkör¬ pers gemäß Fig. 1 und 2 im geschlossenen Zustand.
[0055] Fig. 4: eine schematische Zeichnung des Gestänges des erfindungsgemäßen Faltkör¬ pers gemäß Fig. 1 bis 3 im geschlossenen Zustand aus einer Perspektive ent¬lang der Längsrichtung des Faltkörpers.
[0056] Fig. 5: eine schematische Zeichnung eines anderen erfindungsgemäßen Faltkörpers in geöffnetem Zustand.
[0057] Fig. 6: eine schematische Zeichnung einer Befestigung der Plane an den Enden der
Arme.
[0058] Figuren 1 bis 4 zeigen nur die Säule 1 und das Gestänge eines erfindungsgemäßenFaltkörpers, das heißt, die Plane wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit in diesen Zeichnun¬gen nicht dargestellt. Fig. 1 zeigt als zentrales Element des Faltkörpers die Säule 1, die alsrunder Stab ausgebildet ist und die Längsrichtung des Faltkörpers vorgibt. Als Hohlzylinder sinddie Hülsen 2 und 3 ausgebildet, wobei die Hülse 2 entlang der Säule 1 verschoben werdenkann, während die Hülse 3 eine im Wesentlichen fixe Position entlang der Längsrichtung derSäule 1 einnimmt. Erfindungsgemäße Faltkörper könnten alternativ auch mit zwei oder mehrverschiebbaren oder fixierten Hülsen ausgebildet werden, wobei mindestens eine Hülse ver¬schiebbar ist. In Figur 1 ist ein maximaler Abstand zwischen den beiden Hülsen 2 und 3 herge¬stellt, in dem die Hülse 2 möglichst weit von der Hülse 3 weggezogen wurde. Zum Verschiebender Hülse 2 ist diese so ausgebildet, dass sich ein Griff 4 ergibt, an dem die Hülse geschobenoder gezogen werden kann. An entgegen liegenden Seiten der Hülsen 2 und 3 sind jeweilsArme 5 angebracht. Die weiteren Arme 5 der Hülse 3 könnten erfindungsgemäß auch direkt mitder Säule verbunden sein. In Figur 1 sind einzelnen sichtbaren Arme 5, 5’, 5”, 5”’, und 5”’ derHülse 3 gekennzeichnet. Weitere drei Arme sind perspektivisch verdeckt. Hülse 3 trägt somit indieser Ausführungsform acht Arme, genauso wie die spiegelsymmetrisch angeordnete Hülse 2.Jeder Arm ist mit einem Gelenk 6 an der dazugehörigen Hülse 2 oder 3 befestigt. ZwischenSäule 1, Gelenk 6 und Arm 5 bildet sich für jeden Arm an Hülse 3 ein Winkel α aus. DieserWinkel α beträgt gemäß der Zeichnung für den Arm 5 der Hülse etwa 65°. Erfindungsgemäß istdieser Winkel α im geöffneten Zustand < 90°. Für den entsprechenden Winkel der Hülse 2 giltAnaloges, wobei zu beachten ist, dass der Winkel in entgegen gesetzter Richtung geöffnet ist.Die Enden 7 der Arme stellen den Befestigungspunkt für eine Plane dar, die aber hier nichtgezeigt ist. Im geöffneten Zustand werden die Arme durch Spannung der Plane in einer Auslen¬kung mit maximalem Winkel gehalten. Erfindungsgemäß ist die Auslenkung der Arme verän¬derbar. Ohne die Spannung, die im geöffneten Zustand anliegt, sind die Arme 5 durch die Ge¬lenke 6 an den Verankerungen mit den Hülsen 2 und 3 verschwenkbar. Dabei sind die Gelenke6 so ausgebildet, dass das Verschwenken für Winkel α zwischen 0 und dem maximalen Winkelα < 90° ermöglicht ist. An den Hülsen 2 und 3 ist jeweils schematisch eine Druckfedern 8 einge¬zeichnet. Beide Federn 8 sind gespannt und in geöffnetem Zustand kraftbeaufschlagt. Dies istvorteilhaft für die Interaktion der Hülse 2 mit einem Rastelement, welches die verschiebbareHülse in dieser Position lösbar fixiert. An einer weiteren Position zwischen der verschiebbarenHülse 2 und der fixierten Hülse 3 ist ein Positionierungselement 9 angebracht. Das Positionie¬rungselement 9 ist hier als ringförmiger Magnet-Anschlag ausgebildet.
[0059] In Figur 2 ist der erfindungsgemäße Faltkörper aus Figur 1 dargestellt, wobei die Blick¬richtung der Längsrichtung der Säule 1 entspricht, so dass sozusagen von oben auf das geöff¬nete Gestänge geblickt ist. Es ist die Hülse 3 mit den acht Armen zu sehen. Die Enden 7 derArme bilden eine achteckige Grundfläche des prismenförmigen Faltkörpers. Die restlichenElemente des erfindungsgemäßen Faltkörpers sind aus dieser Perspektive verdeckt.
[0060] Figur 3 stellt das Gestänge des erfindungsgemäßen Faltkörpers der Figuren 1 und 2 ingeschlossenem Zustand dar. Die Bezugszeichen bleiben gleich. Die Position der verschiebba¬ren Hülse 2 hat sich gegenüber ihrer Position im geöffneten Zustand (Fig. 1) geändert. DieHülse 2 ist verschoben worden und der Abstand zwischen Hülse 2 und Hülse 3 damit kleiner.Mit ihrer Oberkante liegt die Hülse 2 am Positionierungselement 9 an. Das als Magnet-Anschlagausgebildete Positionierungselement 9 hält somit die metallische Hülse 2 in dieser Position,wobei diese Fixierung durch Zug an der Hülse 2 leicht gelöst werden kann. Weiters ist ein Un¬terschied an den Federn 8 der Hülsen 2 und 3 zu erkennen. Im Gegensatz zum geöffnetenZustand liegt im geschlossenen Zustand keine Spannung auf den Druckfedern 8, es bestehtauch keine Interaktion mit dem Rastelement.
[0061] Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem geschlossenen Zustand und dem geöffne¬ten Zustand ist, dass der Winkel zwischen der Säule 1 und dem Arm 5 in etwa 0° beträgt. DasEinfalten der Arme 5 an den Gelenken 6 wird möglich, da die Spannung durch die Plane abfällt,wenn der Abstand zwischen den Hülsen 2 und 3 verringert wird. Damit verlaufen die Armeparallel zur Längsrichtung der Säule 1. Dieser Unterschied hat einen entscheidenden Einflussauf die Ausdehnung des Faltkörpers, die im Prinzip durch die Position der Enden 7 der Armebestimmt wird. Die Form des geschlossenen Faltkörpers ist etwas länger als die Säule unddurch das Einklappen der Arme nicht wesentlich breiter als die Hülsen 2 und 3.
[0062] Der Effekt des Schließens auf die Ausdehnung ist noch besser zu erkennen in der Auf¬sicht entlang der Längsrichtung der Säule 1, wie in Figur 4 dargestellt. Nur die Hülse 3 und dieEnden 7 der Arme 5 sind ersichtlich. Hier ist zu sehen, dass sich der Faltkörper nun in keineweitere Dimension wesentlich ausdehnt. Der geschlossene Faltkörper bildet also im Wesentli¬chen einen länglichen Stab, der vorteilhaft gelagert oder transportiert werden kann, ohne dabeiviel Platz einzunehmen.
[0063] In Figur 5 ist eine alternative Ausführungsform eines Faltkörpers gezeigt. Durch dieAnordnung von drei Hülsen 2, 3 und 11 mit unterschiedlich langen Armen 5 und 12 ergibt sichmit der Plane 10 die Form einer Flasche. Die Arme 12 der Hülse 11 sind wesentlich kürzer alsdie Arme 5 der Hülsen 2 und 3. Der Flaschenhals wird durch die Arme 12 der Hülse 11 gebildetund durch die Plane 10. Die Plane 10 hat zwischen den Enden der Arme 12 und dem Planen¬knick 13 einen kleineren Umfang, als an der anderen Seite der Längsrichtung. Hier umfasst derUmfang der Plane die Enden 7 der ausgeschwenkten Arme 5. Am Beispiel dieser kompliziertenForm wird gezeigt, dass Schmalstellen des Faltkörpers durch die Form der Plane 10 bestimmtwerden können, z.B. Planenknick 13. Währenddessen ist für die Ausbildung der Stellen, wo dergeöffnete Körper breiter sein soll, eine Hülse 2 mit Armen 5 vorgesehen. Auch in Längsrichtungwird die maximale Ausdehnung eines Körpers vom Vorhandensein von Anordnungspositionenvon Armen 5/12 zur Befestigung der Plane bestimmt.
[0064] In dem skizzierten, flaschenförmigen Faltkörper ist die Hülse 2 verschiebbar, währenddie Hülsen 3 und 11 im Wesentlichen fixe Positionen an der Säule 1 haben. Die Gelenke 6 derArme der Hülse 2 sind spiegelsymmetrisch zu den Gelenken der Arme der Hülsen 3 und 11angeordnet. Das Öffnen und Schließen des Faltkörpers erfolgt analog wie für das Gestänge inFiguren 1-4 durch Bewegen der verschiebbaren Hülse 2 zwischen den Positionen, die durchdas Rastelement und das Positionierungselement 9 bestimmt werden.
[0065] Figur 6 zeigt eine mögliche Ausführungsform der Befestigung der Plane 10 an demEnde 7 des Arms 5. Hier ist ein Kederstück 14 am Ende 7 des Arms 5 angebracht. Das Keder-stück 14 hat eine T-Form und ist mit der Plane 10 durch das Einbringen der zwei T-Stück-Schenkel in einen Hohlsaum 15 verbunden. Zum Einbringen gibt es eine schlitzförmige Öffnung16 im Hohlsaum 15.

Claims (12)

  1. Ansprüche 1. Faltkörper, umfassend eine Säule (1) und eine Plane (10), gekennzeichnet durch mindes¬tens eine im Wesentlichen hohlzylinderförmige Hülse (2), welche teilweise entlang der Säu¬le (1) verschiebbar ist, wobei ein Rastelement für die Hülse (2) vorgesehen ist, mit dem dieHülse (2) in einer Position entlang der Säule (1) lösbar fixierbar ist, wobei die Hülse zumin¬dest zwei Arme (5) aufweist, die jeweils um ein Gelenk (6) verschwenkbar sind, wobei zu¬mindest zwei weitere Arme (5) vorgesehen sind, die an der Säule (1) um ein Gelenk (6)verschwenkbar angeordnet sind, wobei die Plane an den radialen Enden (7) der Arme (5)befestigt ist.
  2. 2. Faltkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei weiterenArme (5) an einer zweiten im Wesentlichen hohlzylinderförmigen Hülse (3) angeordnetsind.
  3. 3. Faltkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Hülse (3) eben¬falls teilweise entlang der Säule (1) verschiebbar ist, wobei ein Rastelement für die zweiteHülse (3) vorgesehen ist, mit dem die zweite Hülse (3) in einer Position entlang der Säule (1) lösbar fixierbar ist.
  4. 4. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme(5) aus einer im Wesentlichen parallelen Position zur Längsachse der Säule (1) in einemWinkel < 90° verschwenkbar sind.
  5. 5. Faltkörper nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen(2, 3) derart ausgebildet sind, dass sie zur Fixierung mit dem jeweiligen Rastelement relativvoneinander weg bewegbar sind.
  6. 6. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ver¬schiebbare Hülse (3) einen maximalen Abstand zur einer Position an der Säule (2) ausbil¬det, wenn sie mit dem Rastelement lösbar fixiert ist, wobei die Position an der Säule (2) dieStelle ist, an der mindestens zwei weitere Arme (5) ausgebildet sind.
  7. 7. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane(10) zwischen den Armen (5) durch das Voneinanderwegbewegen der Hülsen (2, 3) auf¬spannbar ist.
  8. 8. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelen¬ke (6) Drehgelenke sind, wobei die Drehachsen jeweils tangential zum Hohlzylindermantelder Hülse (2, 3) angeordnet sind.
  9. 9. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse(2, 3) eine Feder (8) aufweist, welche derart angeordnet ist, dass diese beim Fixieren derHülse (2, 3) an der Säule (1) mit Kraft beaufschlagt wird.
  10. 10. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Positio¬nierungselement (9) an der Säule angeordnet ist, mit dem mindestens eine verschiebbareHülse (3) in einer Position entlang der Säule (1) lösbar fixierbar ist.
  11. 11. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindes¬tens ein Arm (5) einer Hülse (2) mit einem anderen Arm (5) oder der Säule (1) über eineStrebe verbunden ist.
  12. 12. Faltkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Plane(10) an den Enden der Arme (5) über ein Kederstück befestigt ist, das in einen Hohlsaumder Plane (10) eingeführt ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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