AT146391B - Verfahren zur Herstellung gebogener Holzmöbelteile. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung gebogener Holzmöbelteile.

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AT146391B AT146391DA AT146391B AT 146391 B AT146391 B AT 146391B AT 146391D A AT146391D A AT 146391DA AT 146391 B AT146391 B AT 146391B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung gebogener   HolzmSMteiIe.   
 EMI1.1 
 teile aus einfachen Holzstücken würden die an der Krümmungsstelle aussen liegenden Fasern so stark auf Zug, die innen liegenden auf Druck beansprucht werden, dass es zu einer Zerstörung dieser Fasern käme oder Spannungen im Holz zurückblieben, die zu einem unerwünschten Strecken des Möbelteils aus der gebogenen Lage in eine der geraden mehr angenäherte führen können. Die Haltbarkeit einer auf die übliche Art hergestellten Stossverbindung an der Krümmungsstelle selbst wäre völlig unzureichend. 



   Die Erfindung besteht darin, das Holz an der zu krümmenden Stelle durch zu den Fasern parallele Einschnitte in Schichten zu zerlegen, die sich beim Biegungsvorgang gegeneinander verschieben können und in ihrer neuen Lage durch die Einschnitte ausfüllende, mitgebogene Einlagen miteinander verbunden und festgehalten werden. Auf diese Weise werden die Zug-und Druckspannungen in den einzelnen Holzschichten auf ein Minimum herabgesetzt und die Schubspannungen zwischen den einzelnen Holz- 
 EMI1.2 
 jede Neigung zur Streckung der Krümmung beseitigt wird. 



   Befindet sich an der Krümmungsstelle eine Stossverbindung, so kann diese entweder in der Weise hergestellt werden, dass die Holzlamellen des einen Teiles in die Einschnitte des andern Teiles eingefügt werden, oder so, dass gesonderte Lamellen einerseits in die Einschnitte des einen, anderseits in die des andern Teiles eingefügt werden. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, bei zu biegenden Brettern an der Biegestelle Einschnitte anzubringen, die radial zur Krümmung verlaufen und deren Wandungen einander nach dem Biegen entweder unmittelbar berühren oder durch keilförmige Einlagen verbunden werden. Dieses Verfahren eignet sich offensichtlich nicht für scharfe Abbiegungen stabförmiger Möbelteile, weil die Längsfasern bis auf die äussersten durchschnitten und diese hoch auf Zug beansprucht würden. 



   Es ist ferner bekannt, an den Längskanten aneinanderstossende leicht gekrümmte Bretter (beispielsweise von Särgen) durch Einlagen zu verbinden, die in einen Mittelschlitz der beiden Bretter eingelegt und mit diesen verleimt werden. Zur Herstellung scharfer Abbiegungen stabförmiger Teile und zur Verbindung solcher an der Krümmungsstelle mit ihren Stirnflächen aneinanderstossender Teile sind aber solche Einlagen nicht verwendet worden. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Fall der Verbindung zweier Holzmöbelteile an einer scharfen Krümmungsstelle mittels gesonderter Einlagestücke dargestellt. Fig. 1 zeigt den einen Teil, Fig. 2 diesen Teil mit eingesetzten Einlagen und dem strichpunktiert gezeichneten zweiten Teil vor der Biegung, Fig. 3 nach der Biegung. Es bedeutet 2 den Holzmobellteil, 1 die in ihm angebrachten, zur Faserrichtung parallelen Einschnitte, 3 die Einlagestücke, 4 die durch die Einschnitte 1 voneinander getrennten Lamellen des Möbelteiles 2. 



   Macht man die Einschnitte   1,   wie in Fig. 2 beim strichpunktiert angedeuteten Teil gezeigt, gleich tief, so werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, durch die beim Biegen auftretende und beabsichtigte Verschiebung der einzelnen Schichten 4 die Lamellen 3 gerade in den äusseren Schichten weniger tief in den   Holzmöbelteil eindringen als innen. Um dies auszugleichen oder den erwünschteren Zustand herbeizuführen, dass auch beim fertigen gebogenen MöbeIteil die äusseren Lamellen 3 tiefer eindringen, werden,   

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 wie beim Teil 2 gezeigt (Fig. 1 und   2),. die Einschnitte 1   um so tiefer gemacht, je näher sie der Seite liegen, die nach der Biegung (Fig. 3) die   Aussenseite werden soll.   



   Wie erwähnt, können auch die durch die Einschnitte 1 voneinander getrennten Lamellen 4 des einen Teils in die Schlitze 1 des andern eingesetzt werden, so dass besondere Lamellen 3 entfallen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung gebogener   Holzmöbelteile   mit in Schlitzen des Holzes eingelegten und mit diesem verleimten Einlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz an der zu krümmenden 
 EMI2.1 
 Einschnitte   (1)   sie   ausfüllende'Einlagen (3/eingeschoben   werden, dass hierauf das Möbelstück gebogen wird, wobei sich die einzelnen Schichten (4) gegeneinander verschieben, und dass die Schichten   (4)   in ihrer neuen Lage durch die Einlagen   (3)   festgehalten werden.

Claims (1)

  1. , 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer an der Krümmungsstelle liegenden Stossverbindung die durch die Einschnitte (1) voneinander getrennten Schichten (4) des einen Stossteiles als Einlagen in die Einschnitte (1) des andern Teiles eingefügt werden und umgekehrt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (1) um so tiefer gemacht werden, je näher sie derjenigen Seite des Holzteiles liegen, die bei der Biegung die Aussenseite wird. EMI2.2
AT146391D 1933-11-08 1934-11-07 Verfahren zur Herstellung gebogener Holzmöbelteile. AT146391B (de)

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