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Verfahren zur Herstellung von Stahlgussgerät, wie z. B. Gabeln, Rechen, Schaufeln, Krampen, Spitz- hacken, Hacken od. dgl.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stahlgussgerät, insbesondere
Gabeln, Rechen, Schaufeln, Krampen, Spitzhacken, Hacken, Hämmern od. dgl.
Bisher wurde das angeführte Gerät in der Weise hergestellt, dass der Stahlguss auf der Schmiede- presse ausgeschnitten, sodann gleichfalls auf der Schmiedepresse vorgepresst und fertiggepresst wurde.
Beim vierten Arbeitsgange wurde das so vorbereitete Halbfabrikat auf der Walzenmaschine ausgewalzt oder ausgeschmiedet. Das Abschneiden des überschüssigen Materiales und das Ausstanzen der Augen und Düllen erfolgte in einem weiteren Arbeitsgange. Zur Anfertigung der erwähnten Geräte waren also bisher fünf Arbeitsgänge unerlässlich. Überdies war der Materialverlust ziemlich beträchtlich, denn beim Abschneiden des überschüssigen Materiales und beim Auspressen der Düllen od. dgl. fiel eine ver- hältnismässig grosse Menge Material ab. Es wurde auch vorgeschlagen, Stahlwerkzeuge direkt in der
Weise herzustellen, dass der Werkzeugstahl sofort in die endlichen Formen der Werkzeuge abgegossen und so durch einen einzigen Arbeitsgang das fertige Produkt erzielt wurde.
Diese Verfahren hatten jedoch den Nachteil, dass die Erzeugnisse qualitativ nicht den Anforderungen entsprachen. Den Erzeugnissen fehlte die erforderliche Dichte, Festigkeit und Glätte. Überdies waren zu diesem Verfahren ausserordent- lich teuere Modellplatten erforderlich und ein grosser Prozentsatz von Ausschuss war nicht zu umgehen, so dass diese Verfahren auch in wirtschaftlicher Hinsicht Nachteile ergeben.
Auch wurde vorgeschlagen zur Erzeugung von Gartenrechen ein Verfahren zu verwenden, wonach
Rohlinge. aus Flacheisen so ausgestanzt wurden, dass womöglich wenig Abfall entstand, wobei die Zinken entweder in Zickzackform oder als parallele Querrippen herausgestossen wurden. Jedoch auch bei diesem
Verfahren war ein ziemlich grosser Abfall des Materiales durch die Ausschnitte zwischen den einzelnen
Zinken entstanden und ausserdem stellte sich die Erzeugung der notwendigen Stanzen ungemein teuer, so dass auch dieses Verfahren Mängel aufwies, deren Beseitigung als wünschenswert erschien.
Das Verfahren gemäss der Erfindung gestattet eine wesentliche Herabsetzung der Zahl der Arbeits- gänge und verhindert jeglichen Materialverlust. Das Verfahren beruht darin, dass solche Stahlabgüsse verfertigt werden, welche bereits mit der erforderlichen Dülle oder dem Auge versehen sind und bei welchen die Materialmenge bzw. Stückform gerade so gewählt ist, dass die Stücke beim Auswalzen oder Aus- schmieden das Gerät in der gewünschten Form ohne wesentlichen Materialabfall ergeben. Diese Guss- stücke sind daher beispielsweise stärker und schmäler als das zu verfertigende Gerät. Das Auge oder die Dülle sind bereits am Abguss und die Materialmenge der Abgüsse ist eine solche, dass die Gussstücke nach dem Auswalzen gerade das gewünschte Gerät liefern. Das Gewicht des Gussstückes ist daher genau dasselbe wie das Gewicht des Fertigerzeugnisses.
Das so abgegossene Stück wird sodann nach Bedarf ausgewalzt oder ausgeschmiedet und schliesslich der üblichen Bearbeitung für das Fertigprodukt unter- worfen. Durch das beschriebene Verfahren wird der Arbeitsvorgang natürlich wesentlich abgekürzt, ohne dass Nachteile hervortreten, welche bei einem direkten Abgiessen von Fertigprodukten unumgänglich waren. Statt der bisher üblichen fünf Arbeitsgänge ermöglicht das beschriebene Verfahren die Erzeugung der Fertigprodukte in zwei Arbeitsgängen, wobei man qualitativ vollständig entsprechende Erzeugnisse erhält.
Ein weiterer Vorteil beruht darin, dass auf diese Art jeglichem Materialverlust gesteuert wird.
Die Masse und das Gewicht der Gussstücke können so gewählt werden, dass durch Auswalzen oder Ausschmieden ein Gegenstand von bestimmter Form und bestimmten Ausmassen gewonnen wird, ohne dass bei diesem Verfahren überschüssiges Material abfällt, wie es bei den bisherigen Verfahren üblich war, denn das Gussstück hat dasselbe Gewicht wie das Fertigerzeugnis.
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Process for the manufacture of steel casting equipment, e.g. B. forks, rakes, shovels, staples, pickaxes, hoes or the like.
The present invention relates to a method for manufacturing steel casting equipment, in particular
Forks, rakes, shovels, staples, picks, picks, hammers or the like.
So far, the device mentioned was manufactured in such a way that the cast steel was cut out on the forging press, then also pre-pressed and finished-pressed on the forging press.
In the fourth work cycle, the semi-finished product prepared in this way was rolled out or forged on the roller machine. The cutting off of the excess material and the punching out of the eyes and sleeves took place in a further operation. So up to now, five work steps were essential to manufacture the devices mentioned. In addition, the loss of material was quite considerable, because when the excess material was cut off and the sleeves or the like pressed out, a relatively large amount of material fell off. It has also been suggested to use steel tools directly in the
In a manner to produce the tool steel immediately poured into the finite shapes of the tools and so the finished product was achieved in a single operation.
However, these processes had the disadvantage that the products did not meet the requirements in terms of quality. The products lacked the required density, strength and smoothness. In addition, extremely expensive model plates were required for this process and a large percentage of rejects could not be avoided, so that these processes also result in disadvantages from an economic point of view.
It has also been proposed to use a method for generating garden rakes, according to which
Blanks. were punched out of flat iron in such a way that there was possibly little waste, with the prongs being pushed out either in a zigzag shape or as parallel transverse ribs. But also with this one
Procedure was a fairly large waste of material through the cutouts between each one
Tines were created and, moreover, the production of the necessary punches turned out to be extremely expensive, so that this method also had deficiencies, the elimination of which appeared to be desirable.
The method according to the invention allows a substantial reduction in the number of operations and prevents any loss of material. The method is based on the fact that steel casts are made which are already provided with the required socket or the eye and in which the amount of material or piece shape is just chosen so that the pieces when rolling or forging the device in the desired shape without significant material waste. These castings are therefore stronger and narrower than the device to be manufactured, for example. The eye or the socket is already on the casting and the amount of material in the casting is such that the cast pieces just deliver the desired device after rolling out. The weight of the casting is therefore exactly the same as the weight of the finished product.
The piece cast in this way is then rolled out or forged as required and finally subjected to the usual processing for the finished product. With the method described, the working process is of course significantly shortened, without any disadvantages emerging which were inevitable when finished products were poured directly. Instead of the previously usual five work steps, the method described enables the production of the finished products in two work steps, with products of the same quality being obtained.
Another advantage is that any material loss is controlled in this way.
The mass and weight of the cast pieces can be selected so that an object of a certain shape and dimensions is obtained by rolling or forging, without excess material falling off in this process, as was common in previous processes because the casting has the same weight as the finished product.
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