AT146482B - Verfahren zur Herstellung von kristallwasserhaltigem Eisensulfatchlorid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kristallwasserhaltigem Eisensulfatchlorid.

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  Verfahren zur   Hersteihmg   von kristallwasserhaltigem Eisensulfatehlorid. 



   Eisensulfatchlorid ist ein nicht hygroskopisches, insbesondere zur Gerbzwecken geeignetes Eisensalz. Dasselbe kann durch Einwirkung von Chlor auf Eisenvitriol hergestellt werden, wobei man bereits   vorgeschlagen hat, das Eisenvitriol in fester Form oder als wässrige Losung zu verwenden. Bei den bekann-   ten Methoden gestaltet sich jedoch die Gewinnung eines brauchbaren Handelsproduktes ziemlich umständlich. 



   Versuche, welche angestellt wurden, haben nun ergeben, dass bei Verwendung von festem Eisenvitriol als Ausgangsprodukt und Chlor gerade dann besonders günstige Ergebnisse zu erzielen sind und man unmittelbar zu dem gewünschten Endprodukt gelangen kann, wenn als Ausgangsmaterial ein Ferrosulfat (FeS04) von einem Wassergehalt verwendet wird, welcher geringer ist als derjenige des kristallisierten Eisenvitriols. Diese Tatsache ist deshalb um so bemerkenswerter, weil durch den sinkenden Wassergehalt die Chlorierung viel träger vonstatten geht. Das Eisenvitriol, welches zweckmässig einen Gehalt von 6 Mol Kristallwasser auf 1 Mol Ferrosulfat   (FeS04)   besitzt, wird innerhalb einer geschlossenen Apparatur unter Überdruck mit Chlor bis zur Oxydation des zweiwertigen in dreiwertiges Eisen behandelt.

   Um zu diesem Ausgangsmaterial zu gelangen, kann man geeignete Mengen an entwässertem und festem kristallisiertem Eisenvitriol miteinander vermischen. 



   Das Verfahren kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden : 12 Teile entwässertes Ferrosulfat werden mit 83 Teilen kristallisiertem Ferrosulfat in fein gemahlenem Zustande innigst miteinander vermischt. Die Masse befindet sich in einer geschlossenen, mit einem Rührwerk ausgestatteten Apparatur. 



  Sobald nun Chlor unter einem Überdruck von   %-2   Atm. eingeleitet wird, steigt die Temperatur infolge des exothermen Ablaufes der Reaktion bis zum Schmelzpunkt von zirka 40 , dem Schmelzpunkt des Chlorierungsproduktes. Das Rührwerk kann jetzt leichter arbeiten und die Oxydation schneller vor sich gehen. Die Chlorierung wird solange fortgesetzt, bis das gesamte zweiwertige Eisen zu dreiwertigem Eisen oxydiert ist. Nach Abkühlung liegt reines kristallisiertes Eisensulfatchlorid mit 6 Mol Kristallwasser vor, welches unmittelbar als Handelsprodukt verwendet werden kann. 



   Die Reaktion kann auch unter geringer Wärmezufuhr von aussen durchgeführt werden, in welchem Falle die schliessliche Reaktionstemperatur über den Schmelzpunkt der Masse steigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von kristallwasserhaltigem   Eisensulfatchlorid   aus Ferrosulfat   (FeS04)   in fester Form und Chlor, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial ein Ferrosulfat   (FeSO)   verwendet wird, dessen Wassergehalt geringer ist als derjenige des kristallisierten Ferrosulfats (FeS04), vorzugsweise mit einem Gehalt von 6 Mol Kristallwasser auf 1 Mol Ferrosulfat (FeS04), und dasselbe innerhalb einer geschlossenen Apparatur unter Überdruck mit Chlor bis zur Oxydation des zweiwertigen in dreiwertiges Eisen behandelt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwendung eines Gemisches von entwässertem und festem kristallisiertem Eisenvitriol. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146482D 1934-05-31 1935-04-20 Verfahren zur Herstellung von kristallwasserhaltigem Eisensulfatchlorid. AT146482B (de)

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