AT146530B - Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetallkolbens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetallkolbens.

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  Verfahren zur Herstellung eines   Leiehtmetallkolbens.   



   Es sind Leichtmetallkolben bekannt, deren von dem die Bolzenlager tragenden Mantel durch einen-gegebenenfalls über den ganzen Umfang-verlaufenden Schlitz getrennter Kopf durch zwei die inneren Enden der Bolzenlager mit dem Kolbenboden verbindende Stützrippen getragen wird. Die
Herstellung solcher Kolben in bleibenden Metallgiessformen (Kokillen) ist mit grossen Schwierigkeiten verbunden, bedingt komplizierte Formen, ergibt viele Fehlgüsse und stellt sich daher teuer. 



   Solche Kolben wurden in Formen hergestellt, deren fünfteiliger Kern aus einem frei ausziehbarem
Mittelstück und vier, wechselseitig zu zwei Paaren gekuppelten Kernteilen besteht, welche erst nach
Entfernung des Mittelstückes nacheinander durch drehen ausser Eingriff gebracht und ausgezogen werden können. 



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird ein Kolben der beschriebenen Gattung hergestellt, dessen Gussform aus einem dreiteiligen Kern besteht, von welchen Teilen die beiden äusseren wechselweise seitlich. der Bolzenlager angeordnet und gleichzeitig frei ausziehbar sind, worauf das ausser Eingriff mit dem Gussstück aus dem Hohlraum zwischen Mantel und Stützrippen drehbare Mittelstück ebenfalls sofort entfernt werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist an einem in der Zeichnung dargestellten Kolben beispielsweise schematisch erläutert. Fig. 1 ist ein Längsschnitt des Kolbens durch die Bolzenachse, Fig. 2 ein solcher senkrecht zur Bolzenachse. Fig. 3 und 4 sind zwei Querschnitte nach den Linien a-b bzw. c-d der früheren Figuren mit Druntersieht. 



   Die Stützrippen R haben im Querschnitt die Form eines Kreisabschnittes mit abgestumpften, abgerundeten Schnittkanten. (Die Gussform für die äussere Form des Kolbenrohlings ist nicht   dargestellt. ) Der Formkern besteht aus den Teilen A, Bund C. Das Mittelstück B ist wechselweise   seitlich der Bolzenaugen D so geformt, dass es auf jeder Seite nur die Hälfte der Aussparungen für die Bolzenaugen D und die Stützrippen   R   und die ganze Kernzunge Z für den Hohlraum H zwischen Mantel und Rippen R trägt.

   Die beiden seitlichen, gleichfalls je die Hälfte der Aussparungen für die Bolzenaugen D und die Stützrippen R tragenden Kernstücke   A   und   0   sind gleichzeitig aus der Form ziehbar, worauf das Mittelstück D mit der Kernzunge Z ganz ausser Eingriff gedreht und gleichfalls aus der Form gezogen werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetallkolbens für Brennkraftmaschinen, dessen, von dem die Bolzenlager tragenden Mantel durch einen gegebenenfalls über den ganzen Umfang verlaufenden Querschlitz getrennter Kopf durch zwei die inneren Enden der Bolzenlager mit dem Kolbenboden verbindende Stützrippen getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung in bleibenden Metallgiessformen (Kokillen) mit einem Formkern erfolgt, der aus zwei seitlich gleichzeitig frei ausziehbaren Kernstücken A und C und einem ausser Eingriff drehbaren und sodann frei ausziehbaren Mittelstück (B) besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146530D 1935-11-13 1935-11-13 Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetallkolbens. AT146530B (de)

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