AT14675U1 - Einrichtung zum Entkalken eines Wasserhahns - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung (1) zum Entkalken eines Auslaufs (2) eines Wasserhahns (3), mit einem Aufnahmebehälter (7) zur Aufnahme einer Entkalkungsflüssigkeit, und mit einem Befestigungselement (5), welches eine Befestigungsöffnung (4) zur Befestigung des Aufnahmebehälters (7) an dem Auslauf (2) des Wasserhahns (3) aufweist. Zur Schaffung eines einfach zu benützenden Aufbaus ist vorgesehen, dass der Aufnahmebehälter (7) eine von der Befestigungsöffnung (4) gesonderte Einfüllöffnung (8) zum Einfüllen der Entkalkungsflüssigkeit aufweist.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entkalken eines Auslaufs eines Wasser¬hahns, mit einem Aufnahmebehälter zur Aufnahme einer Entkalkungsflüssigkeit, und mit einemBefestigungselement, welches eine Befestigungsöffnung zur Befestigung des Aufnahmebehäl¬ters an dem Auslauf des Wasserhahns aufweist.
[0002] Je nach Wasserhärte können sich an den Ausläufen von Wasserhähnen, insbesonderederen Siebflächen bzw. Mischdüsen, Kalkablagerungen bilden. Solche Kalkablagerungen füh¬ren zu einer ungewollten Behinderung des Wasserauslaufs, die sich in einem unregelmäßigenWasserstrahl bis hin zu störendem Spritzen äußert. Üblicherweise werden die Ausläufe vonWasserhähnen bzw. die darin angeordneten Siebe zum Entkalken aus dem Wasserhahn aus¬gebaut und in einen Behälter mit Entkalkungsflüssigkeit, beispielsweise Essig, gelegt, wo siesolange aufbewahrt werden, bis der angelagerte Kalk gelöst ist, worauf die Siebe bzw. Misch¬düsen wieder in den Wasserhahn eingebaut werden. Nachteilig ist daran einerseits der hoheAufwand zum Ausbau des Siebs bzw. der Mischdüse, da diese meist schwer lösbar sind bzw.Spezialwerkzeug zum Lösen erforderlich ist. Andererseits ist die flächige Auflage des Siebsbzw. der Mischdüse am Boden des Behälters nachteilig, wodurch eine Benetzung der am Bo¬den des Behälters aufliegenden Bereiche des Siebs bzw. der Mischdüse erschwert wird.
[0003] Die DE 20 2006 013 592 U1 offenbart eine Vorrichtung zum Entkalken eines Wasser¬auslaufsiebes mit einem Behälter zur Aufnahme einer Entkalkungsflüssigkeit, einem Haltebügelund einem Befestigungselement, wobei das Befestigungselement eine Torsionsfeder aufweistund gelenkig mit einerseits dem Behälter und andererseits dem Halteelement verbunden ist.Nachteilig ist, dass die mehrteilige Konstruktion und die Verwendung eines metallischen Werk¬stoffs relativ aufwändig und damit teuer ist. Zudem können die Gelenke aufgrund der vorwie¬gend feuchten Anwendungsumgebung korrodieren und verklemmen. Darüber hinaus ermöglichtder Behälter kein dichtes Umschließen des Wasserhahns, wodurch sich seine Anwendung aufflache, horizontal abstehende Wasserhähne beschränkt. Bei der Anwendung kann außerdemleicht Entkalkungsflüssigkeit verschüttet werden, wodurch eine vollständige Benetzung desAuslaufs erschwert und Entkalkungsflüssigkeit verschwendet wird.
[0004] Demnach besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine kompakte, konstruktiv einfacheund kostengünstige Einrichtung zum Entkalken eines Wasserhahn-Auslaufs zu schaffen. Zu¬dem soll die Einrichtung praktisch und einfach in der Handhabung sein und soll für verschiede¬ne Ausführungen von Wasserhähnen geeignet sein.
[0005] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Aufnahmebehälter eine von der Befesti¬gungsöffnung gesonderte Einfüllöffnung zum Einfüllen der Entkalkungsflüssigkeit aufweist.Demnach liegt die Einfüllöffnung im montierten Zustand der Einrichtung am Auslauf des Was¬serhahns frei. Dadurch wird ermöglicht, dass die Einrichtung auf dem Wasserhahn montiertwerden kann, bevor sie durch die gesonderte, d.h. getrennt von der Befestigungsöffnung vorlie¬gende, Einfüllöffnung mit Entkalkungsflüssigkeit befüllt wird. Vorteilhafterweise kann so dieEinrichtung am Wasserhahn befestigt werden, ohne dass dabei Entkalkungsflüssigkeit ver¬schüttet wird. Zudem kann bei einer Verwendung der Einrichtung für horizontale Wasserausläu¬fe ein vollständiges Befüllen des gesamten Volumens des Aufnahmebehälters ermöglicht wer¬den, wodurch sichergestellt ist, dass der gesamte Auslauf des Wasserhahns mit Entkalkungs¬flüssigkeit benetzt wird.
[0006] Vorzugsweise ist der Mittelpunkt der Einfüllöffnung, bezogen auf einen an einem imWesentlichen vertikalen Auslauf befestigten Zustand, um eine Strecke x oberhalb einer waag¬rechten Symmetrieebene des Aufnahmebehälters angeordnet, wobei die Strecke x vorzugswei¬se zwischen 1 und 4 mm, insbesondere im Wesentlichen 2,5 mm, beträgt. Durch diese Anord¬nung kann ein ausreichender Füllstand der Entkalkungsflüssigkeit in dem Aufnahmebehältergewährleistet werden, wodurch der Wasserauslauf bei der Anwendung im Wesentlich vollstän¬dig benetzt werden kann. Zudem ermöglicht diese Position der Einfüllöffnung eine komfortableBedienung der Einrichtung beim Befüllen mit Entkalkungsflüssigkeit.
[0007] Wenn der Aufnahmebehälter im Wesentlichen kugelförmig ist, wobei der Außendurch¬messer der Kugel vorzugsweise zwischen 30 mm und 100 mm, besonders bevorzugt zwischen40 mm und 60 mm, insbesondere im Wesentlichen 50 mm, beträgt, kann eine kompakte undplatzsparende Bauform erreicht werden. Darüber hinaus kann im Vergleich zu alternativenFormen, wie beispielsweise einer quaderförmigen Ausbildung des Aufnahmebehälters, dasInnenvolumen reduziert und damit Entkalkungsflüssigkeit eingespart werden.
[0008] Es ist vorteilhaft, wenn die Einfüllöffnung kreisförmig ausgebildet ist, wobei der Durch¬messer der kreisförmigen Einfüllöffnung vorzugsweise zwischen 10 mm und 20 mm, besondersbevorzugt im Wesentlichen 15 mm, beträgt. Dadurch wird ein Befüllen mit herkömmlichen Fla¬schen, welche üblicherweise mit kreisförmigen Ausgussöffnungen ausgebildet sind, erleichtert.
[0009] Besonders bevorzugt ist zumindest ein von der Innenwand des Aufnahmebehältersvorspringendes Abstandselement zur Beabstandung der Innenwand des Aufnahmebehältersvon der Unterseite des Auslaufes vorgesehen. Dadurch wird eine gleichmäßige Benetzung desAuslaufs mit Entkalkungsflüssigkeit gewährleistet, da eine flächige Auflage der Innenwand desAufnahmebehälters am Auslauf vermieden wird.
[0010] Wenn mehrere, vorzugsweise viele, Abstandselemente vorgesehen sind, welche vor¬zugsweise in regelmäßigen Abständen an der Innenwand des Aufnahmebehälters angeordnetsind, wird eine im Wesentlichen zentrale Anordnung des Auslaufs im Aufnahmebehälter erleich¬tert und ein flächiger Kontakt des Auslaufs mit der Innenwand des Aufnahmebehälters vermie¬den. Zusätzlich wird das Innenvolumen des Aufnahmebehälters verringert, ohne die Entkal¬kungswirkung negativ zu beeinflussen. Dadurch kann Entkalkungsflüssigkeit, wie Essig, einge¬spart werden. Die Entkalkungsflüssigkeit kann sich gleichmäßig in den zwischen den Abstand¬selementen gebildeten Kanälen verteilen.
[0011] Wenn der Abstand zwischen zwei benachbarten Abstandselementen größer als dieLänge eines Abstandselements ist, wird sichergestellt, dass bei einem elastischen Umbiegeneines Abstandselements kein benachbartes Abstandselement berührt wird. Dadurch kann dieEntkalkungsflüssigkeit jedenfalls zwischen dem umgebogenen Abstandselement und den um¬liegenden Abstandselementen strömen.
[0012] Vorzugsweise ist die Innenwand des Befestigungselements und der an das Befesti¬gungselement angrenzende Bereich der Innenwand des Aufnahmebehälters frei von Abstand¬selementen. Dadurch kann die Einrichtung leicht auf den Wasserhahn aufgeschoben werden,wobei zudem eine gute Abdichtung zwischen dem Wasserhahn und dem Befestigungselementerzielt wird.
[0013] Es ist von Vorteil, wenn das zumindest eine Abstandselement vorzugsweise einen zy¬lindrischen Abschnitt aufweist, wobei der freie Endbereich des zumindest einen Abstandsele¬ments vorzugsweise abgerundet ist. Dadurch wird die Herstellung erleichtert und ein punktför¬miger Kontakt zwischen Abstandselement und Auslauf erreicht.
[0014] Bevorzugt beträgt die Länge des zumindest einen Abstandselements zwischen 1 mmund 7 mm, vorzugsweise im Wesentlichen 4 mm, wobei der Durchmesser des zumindest einenAbstandselements vorzugsweise zwischen 1 mm und 5 mm, insbesondere im Wesentlichen 3mm, beträgt. Damit kann auf einfache Weise sichergestellt werden, dass die Abstandselementeausreichende Flexibilität aufweisen. Zudem wird eine ausreichende Beabstandung des Auslaufsvon der Innenwand des Aufnahmebehälters gewährleistet.
[0015] Vorteilhafterweise weist das Befestigungselement zur Ausbildung der Befestigungsöff¬nung ein von der Außenumfangfläche des Aufnahmebehälters hochstehendes, im Querschnittvorzugsweise kreisförmiges Stutzenelement auf, dessen Innendurchmesser vorzugsweisezwischen 5 mm und 15 mm, insbesondere im Wesentlichen 10 mm, beträgt. Mit einem derarti¬gen Stutzenelement lässt sich die Einrichtung einfach auf den Wasserhahn aufstülpen, wobeidie kreisförmige Befestigungsöffnung eine platz- und materialsparende sowie einfach herstell¬bare Variante darstellt. Zudem weist das Stutzenelement eine ausreichende Länge auf, um einesichere Befestigung der Einrichtung am Auslauf und eine gute Abdichtung zwischen der Einrich- tung und dem Auslauf zu ermöglichen.
[0016] Es ist besonders bevorzugt, wenn das Befestigungselement aus einem biegsamenMaterial, vorzugsweise aus Gummi oder einem Elastomer, besteht, wobei der Aufnahmebehäl¬ter mittels des Befestigungselements aus dem biegsamen Material auf den Auslauf des Was¬serhahns aufstülpbar ist. Durch das eigenelastische Befestigungselement wird eine sehr einfa¬che Montage der Einrichtung am Auslauf ermöglicht. Zudem ist die Anwendung der Einrichtungnicht auf eine Bauart eines Wasserhahns beschränkt, sondern kann auf verschiedensten, inihrer Größe und Form sehr unterschiedlichen, Wasserhähnen befestigt werden.
[0017] Wenn der Aufnahmebehälter und das Befestigungselement einteilig aus dem biegsamenMaterial gefertigt sind, wird eine konstruktiv einfache Einrichtung geschaffen, welche kosten¬günstig herstellbar ist.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, aufdas sie jedoch nicht beschränkt sein soll, im Detail weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigen: [0019] Fig. 1a eine schaubildliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Entkal¬ ken eines Auflaufs eines Wasserhahns vor der Befestigung an dem (hier verti¬kalen) Auslauf; [0020] Fig. 1b eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung gemäß Fig. 1a im montierten Zustand an dem vertikalen Wasserhahn-Auslauf; [0021] Fig. 1c eine Seitenansicht der Einrichtung im demontierten Zustand gemäß Fig. 1a; [0022] Fig. 1d eine Seitenansicht der Einrichtung im montierten Zustand gemäß Fig. 1b; [0023] Fig. 2a eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung vor der Befes¬ tigung an einem horizontalen Wasserauslauf; [0024] Fig. 2b eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung im montierten
Zustand an dem horizontalen Wasserhahn-Auslauf; [0025] Fig. 2c eine Seitenansicht der Einrichtung im demontierten Zustand gemäß Fig. 2a; [0026] Fig. 2d eine Seitenansicht der Einrichtung im montierten Zustand gemäß Fig. 2b; [0027] Fig. 3a eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung; [0028] Fig. 3b eine Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung von oben; [0029] Fig. 3c eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung entlang der Linie lllc- lllc in Fig. 3b; und [0030] Fig. 3d eine Detailansicht des in Fig. 3c mit einem Kreis umrahmten Details.
[0031] In den Zeichnungen ist eine Einrichtung 1 ersichtlich, mit welcher ein Auslauf 2 einesWasserhahns 3 entkalkt werden kann. Die Einrichtung 1 ist in der gezeigten Ausführung eintei¬lig aus einem biegsamen, d.h. eigenelastischen, Material, beispielsweise aus Gummi, gefertigt.Wie in Fig. 1a bis 1d ersichtlich, wird die Einrichtung 1 zuerst ohne Entkalkungsflüssigkeit un¬terhalb des (gemäß Fig. 1 vertikalen) Auslaufs 2 des Wasserhahns 3 positioniert. Danach wirddie Einrichtung 1 mit Hilfe einer Befestigungsöffnung 4 eines Befestigungselements 5 über denWasserhahn 3 gestülpt. Durch die elastische Verformung des Befestigungselements 5 beimAufstülpen auf den Wasserhahn 3 wird das Befestigungselement 5 im montierten Zustand(gern. Fig 1b, 1d) eng am Auslauf 2 des Wasserhahns 3 angelegt, so dass die Einrichtung 1zuverlässig am Wasserhahn 3 gehalten wird. Die Innenwand 6 (vgl. Fig. 3a) des Befestigungs¬elements 5 bildet dabei eine Dichtfläche, welche im montierten Zustand einen Austritt vonEntkalkungsflüssigkeit über die Befestigungsöffnung 4 verhindert. Zur Ausbildung der Befesti¬gungsöffnung 4 weist die Einrichtung 1 ein von der Außenumfangsfläche des Aufnahmebehäl¬ters 7 hochstehendes Stutzenelement 13 auf, welches in der gezeigten Ausführung im Quer¬schnitt kreisförmig ist. Der Innendurchmesser des Stutzenelements beträgt beispielsweise imWesentlichen 10 mm. Die Einrichtung 1 weist weiters einen Aufnahmebehälter 7 zur Aufnahme der Entkalkungsflüssigkeit auf. Der Aufnahmebehälter 7 ist in der gezeigten Ausführung imWesentlichen kugelförmig ausgebildet. Der Außendurchmesser des kugelförmigen Aufnahme¬behälters 7 beträgt beispielsweise im Wesentlichen 50 mm beträgt.
[0032] Die Einrichtung 1 weist zudem eine von der Befestigungsöffnung 4 gesonderte Einfüll¬öffnung 8 auf, welche im montierten Zustand (vgl. Fig. 1b, Fig. 2b) das Einfüllen von Entkal¬kungsflüssigkeit in den Aufnahmebehälter 7 erlaubt. Die Einfüllöffnung 8 ist in der gezeigtenAusführung kreisförmig ausgebildet. Der Durchmesser der kreisförmigen Einfüllöffnung 8 be¬trägt beispielsweise im Wesentlichen 15 mm.
[0033] Wie aus Fig. 1 d, vgl. insbesondere Fig. 3b, ersichtlich, ist der Mittelpunkt der Einfüllöff¬nung 8 im montierten Zustand an dem im Wesentlichen vertikalen Auslauf 2 um eine Strecke xoberhalb einer waagrechten Symmetrieebene des Aufnahmebehälters 7 angeordnet. Die Stre¬cke x beträgt beispielsweise im Wesentlichen 2,5 mm. Dadurch wird der Auslauf 2 des Wasser¬hahns 3 an der Unterseite zuverlässig mit Entkalkungsflüssigkeit in Kontakt gebracht.
[0034] Fig. 2a bis Fig. 2d zeigen die erfindungsgemäße Einrichtung 1 vor und nach der Monta¬ge an einem Wasserhahn 3 mit einem horizontalen Auslauf 2. Auch bei dieser Ausführung wirddie Einrichtung 1 im leeren Zustand, d.h. ohne Entkalkungsflüssigkeit, vor dem Auslauf 2 desWasserhahns 3 positioniert, woraufhin die Einrichtung 1, unter elastischer Dehnung des Befes¬tigungselements 5, über die Befestigungsöffnung 4 (vgl. Fig. 1a, 3a) auf den Wasserhahn 3geschoben wird. Dabei wird der Innenraum des Aufnahmebehälters 7 wiederum zum Wasser¬hahn 3 hin abgedichtet. Im Unterschied zur vertikalen Montage gemäß Fig. 1a bis 1d wird diegesonderte Einfüllöffnung 8 bei der Montage an dem horizontalen Wasserhahn 3 nach obenausgerichtet, wodurch der Aufnahmebehälter 7 nach der Montage der Einrichtung 1 bequemund bis zum oberen Rand mit Entkalkungsflüssigkeit befüllt werden kann.
[0035] Fig. 3a bis 3d zeigen die Einrichtung 1 im Detail, wobei insbesondere an der Innenwand9 des Aufnahmebehälters 7 angeordnete Abstandselemente 10 ersichtlich sind. Die Innenwand6 des Befestigungselements 5 und der an das Befestigungselement 5 angrenzende Bereich derInnenwand 9 des Aufnahmebehälters 7 sind frei von Abstandselementen 10, sodass die Ein¬richtung 1 einerseits leicht auf den Wasserhahn 3 aufgeschoben werden kann und andererseitseine gute Abdichtung gewährleistet ist. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Abstandse¬lementen 10 ist größer als die Länge eines Abstandselements 10, so dass auch im Falle einesUmknickens eines Abstandselements 10 die Entkalkungsflüssigkeit im Wesentlichen ungehin¬dert strömen kann.
[0036] In Fig. 3d ist ein Abstandselement 10 im Detail ersichtlich. Das Abstandselement 10weist einen zylindrischen Abschnitt 11 auf, welcher von der Innenwand 9 des Aufnahmebehäl¬ters 7 vorspringt. Am freien Ende 12 ist das Abstandselement 10 abgerundet.
[0037] Die gezeigte Einrichtung 1 zeichnet sich durch einen einfachen, kompakten und kosten¬günstigen Aufbau aus und ermöglicht ein bequemes Entkalken von Wasserhähnen 3 verschie¬dener Bauarten sowohl mit vertikalen als auch mit horizontalen Auslässen 2.

Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Einrichtung (1) zum Entkalken eines Auslaufs (2) eines Wasserhahns (3), mit einem Auf¬nahmebehälter (7) zur Aufnahme einer Entkalkungsflüssigkeit, und mit einem Befesti¬gungselement (5), welches eine Befestigungsöffnung (4) zur Befestigung des Aufnahme¬behälters (7) an dem Auslauf (2) des Wasserhahns (3) aufweist, dadurch gekennzeich¬net, dass der Aufnahmebehälter (7) eine von der Befestigungsöffnung (4) gesonderte Ein¬füllöffnung (8) zum Einfüllen der Entkalkungsflüssigkeit aufweist.
  2. 2. Einrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt derEinfüllöffnung (8), bezogen auf einen an einem im Wesentlichen vertikalen Auslauf (2) be¬festigten Zustand, um eine Strecke (x) oberhalb einer waagrechten Symmetrieebene desAufnahmebehälters (7) angeordnet ist, wobei die Strecke (x) vorzugsweise zwischen 1 und4 mm, insbesondere im Wesentlichen 2,5 mm, beträgt.
  3. 3. Einrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahme¬behälter (7) im Wesentlichen kugelförmig ist, wobei der Außendurchmesser der Kugel vor¬zugsweise zwischen 30 mm und 100 mm, besonders bevorzugt zwischen 40 mm und60 mm, insbesondere im Wesentlichen 50 mm, beträgt.
  4. 4. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieEinfüllöffnung (8) kreisförmig ausgebildet ist, wobei der Durchmesser der kreisförmigenEinfüllöffnung (8) vorzugsweise zwischen 10 mm und 20 mm, besonders bevorzugt im We¬sentlichen 15 mm, beträgt.
  5. 5. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumin¬dest ein von der Innenwand (9) des Aufnahmebehälters (7) vorspringendes Abstandsele¬ment (10) zur Beabstandung der Innenwand (9) des Aufnahmebehälters (7) von der Unter¬seite des Auslaufs (2) vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, vorzugsweiseviele, Abstandselemente vorgesehen sind, welche vorzugsweise in regelmäßigen Abstän¬den an der Innenwand (9) des Aufnahmebehälters (7) angeordnet sind.
  7. 7. Einrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischenzwei benachbarten Abstandselementen (10) größer als die Länge eines Abstandselements (10) ist.
  8. 8. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieInnenwand (6) des Befestigungselements (5) und der an das Befestigungselement (5) an¬grenzende Bereich der Innenwand (9) des Aufnahmebehälters (7) frei von Abstandsele¬menten (10) ist.
  9. 9. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass daszumindest eine Abstandselement (10) vorzugsweise einen zylindrischen Abschnitt (11)aufweist, wobei der freie Endbereich (12) des zumindest einen Abstandselements (10) vor¬zugsweise abgerundet ist.
  10. 10. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieLänge des zumindest einen Abstandselements (10) zwischen 1 mm und 7 mm, vorzugs¬weise im Wesentlichen 4 mm, beträgt, wobei der Durchmesser des zumindest einen Ab¬standselements (10) vorzugsweise zwischen 1 mm und 5 mm, insbesondere im Wesentli¬chen 3 mm, beträgt.
  11. 11. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dasBefestigungselement (5) zur Ausbildung der Befestigungsöffnung (4) ein von der Außen¬umfangsfläche des Aufnahmebehälters (7) hochstehendes, im Querschnitt vorzugsweisekreisförmiges Stutzenelement (13) aufweist, dessen Innendurchmesser vorzugsweise zwi¬schen 5 mm und 15 mm, insbesondere im Wesentlichen 10 mm, beträgt.
  12. 12. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dasBefestigungselement (5) aus einem biegsamen Material, vorzugsweise aus Gummi odereinem Elastomer, besteht, wobei der Aufnahmebehälter (7) mittels des Befestigungsele¬ments (5) aus dem biegsamen Material auf den Auslauf (2) des Wasserhahns (3) auf-stülpbar ist.
  13. 13. Einrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (7) und das Befestigungselement (5) einteilig aus dem biegsamen Material gefertigt sind. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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