AT146903B - Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen. Den Gegenstand des Patentes Nr. 142 697 bildet ein Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen, dessen Wesen darin beteht, dass Tieren ein Gemisch von toxischen Substanzen, die sich bei Verbrennungen in der Haut bilden, als Antigen einverleibt wird, worauf aus dem Blut dieser Tiere Serum in an sich bekannter Weise gewonnen wird. Gemäss dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden die Verbrennungsprodukte der Haut, die als Antigene verwendet werden, um im Tierkörper durch Reaktion der lebenden Zelle die Bildung von Antikörpern hervorzurufen, in demselben Tier erzeugt, von dem hernach das Serum gewonnen wird. Zu diesem Zweck werden dem Tier, gegebenenfalls in leichter Narkose, zu wiederholten Malen und in gleichen Zeitabständen Hautverbrennungen beigebraeht. Die Haare werden vorher gründlich entfernt. Hierauf wird eine Hautfläche mit kochendem Wasser übergossen, wobei das Wasser die Haut ungefähr eine Sekunde lang bespülen soll. Eine andere Hautfläche kann z. B. durch Berühren oder Bestreichen mit einem bis zur Rotglut erhitzten Stahlstück verbrannt werden. Die Berührung mit dem glühenden Metall soll so vorgenommen werden, dass nur eine leichte, oberflächliche Braunfärbung der Haut entsteht, keineswegs jedoch eine örtliche Verkohlung. Die Zeit und die Kraft, mit der das glühende Stahlstück auf die Haut aufgedrückt wird, hängt von der Dicke der Haut ab und ist daher je nach Tierart und je nach dem Ort der Verbrennung (Rücken-, Bauch-, Extremitätenhaut) verschieden. Solche Verbrennungen sind an demselben Tier ungefähr alle fünf bis zehn Tage vorzunehmen, wobei mit Verbrennungen geringer Ausdehnung begonnen und die Ausdehnung allmählich gesteigert werden kann. Einen Anhaltspunkt gibt die Vorschrift, dass es im allgemeinen günstig ist, jedesmal ungefähr ein Dreissigstel der Gesamtoberfläche des Tieres mit kochendem Wasser und ein Vierzigstel derselben mit dem glühenden Stahl zu verbrennen. Eine Steigerung über diese Ausdehnung hinaus soll aber nicht vor der vierten Verbrennung desselben Tieres und auch dann nur in sehr geringem Masse vorgenommen werden. Die Verbrennungen sind regelmässig und in gleichen Zeitabständen fortzusetzen. Es ist meist nötig, ein und dasselbe Tier häufig zu verbrennen (acht-bis zehnmal und öfter), doch ist es nicht möglich, für die Zahl der Verbrennungen eine für alle Tiergattungen und-arten gültige Angabe zu machen, zumal da selbst Tiere derselben Art verschieden reagieren. Es gibt auch Tiere, die nach drei bis vier Verbrennungen ein eindeutig wirksames Serum liefern, wobei nicht die Stärke und Ausdehnung der Verbrennungen den Ausschlag zu geben scheint. Nach der letzten Verbrennung wird eine Pause eingeschaltet, deren Dauer auch vom Zeitpunkt abhängt, in dem die auf die Verbrennung folgende örtliche Reaktion (Anschwellung, Exsudat-, Transsudatbildung usw. ) ihren Höhepunkt erreicht hatte ; ungefähr von diesem Tage an ge- rechnet, sollen noch zehn bis zwölf Tage verstreichen, bevor aus dem Blute des Tieres das Serum auf die übliche Weise gewonnen wird. Diese Methode der Antigenbildung durch die Lebenstätigkeit der zu immunisierenden Individuen selbst kann mit dem früher beschriebenen Verfahren zur Gewinnung von Antigenen aus der Haut anderer Individuen verbunden werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen nach Patent Nr. 142 697, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungsprodukte der Haut, die als Antigene verwendet werden, um im tierischen Organismus die Bildung von Antikörpern hervorzurufen, in demselben Tier erzeugt werden,. von dem hernach das Serum gewonnen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT142697B (de) | 1935-08-26 |
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