AT146903B - Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen.

Info

Publication number
AT146903B
AT146903B AT146903DA AT146903B AT 146903 B AT146903 B AT 146903B AT 146903D A AT146903D A AT 146903DA AT 146903 B AT146903 B AT 146903B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
skin
consequences
fire
serum
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Schuetz
Original Assignee
Franz Dr Schuetz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Dr Schuetz filed Critical Franz Dr Schuetz
Application granted granted Critical
Publication of AT146903B publication Critical patent/AT146903B/de

Links

Landscapes

  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen. 



   Den Gegenstand des Patentes Nr. 142 697 bildet ein Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen, dessen Wesen darin beteht, dass Tieren ein Gemisch von toxischen Substanzen, die sich bei Verbrennungen in der Haut bilden, als Antigen einverleibt wird, worauf aus dem Blut dieser Tiere
Serum in an sich bekannter Weise gewonnen wird. 



   Gemäss dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden die Verbrennungsprodukte der Haut, die als Antigene verwendet werden, um im Tierkörper durch Reaktion der lebenden Zelle die Bildung von Antikörpern hervorzurufen, in demselben Tier erzeugt, von dem hernach das Serum gewonnen wird. 



   Zu diesem Zweck werden dem Tier, gegebenenfalls in leichter Narkose, zu wiederholten Malen und in gleichen Zeitabständen Hautverbrennungen   beigebraeht.   Die Haare werden vorher gründlich entfernt. Hierauf wird eine Hautfläche mit kochendem Wasser übergossen, wobei das Wasser die Haut ungefähr eine Sekunde lang bespülen soll. Eine andere Hautfläche kann z. B. durch Berühren oder Bestreichen mit einem bis zur Rotglut erhitzten Stahlstück verbrannt werden. Die Berührung mit dem glühenden Metall soll so vorgenommen werden, dass nur eine leichte, oberflächliche Braunfärbung der Haut entsteht, keineswegs jedoch eine örtliche Verkohlung.

   Die Zeit und die Kraft, mit der das glühende Stahlstück auf die Haut aufgedrückt wird, hängt von der Dicke der Haut ab und ist daher je nach Tierart und je nach dem Ort der Verbrennung   (Rücken-,   Bauch-, Extremitätenhaut) verschieden. Solche Verbrennungen sind an demselben Tier ungefähr alle fünf bis zehn Tage vorzunehmen, wobei mit Verbrennungen geringer Ausdehnung begonnen und die Ausdehnung allmählich gesteigert werden kann. Einen Anhaltspunkt gibt die Vorschrift, dass es im allgemeinen günstig ist, jedesmal ungefähr ein Dreissigstel der Gesamtoberfläche des Tieres mit kochendem Wasser und ein Vierzigstel derselben mit dem glühenden Stahl zu verbrennen. Eine Steigerung über diese Ausdehnung hinaus soll aber nicht vor der vierten Verbrennung desselben Tieres und auch dann nur in sehr geringem Masse vorgenommen werden.

   Die Verbrennungen sind regelmässig und in gleichen Zeitabständen fortzusetzen. Es ist meist nötig, ein und dasselbe Tier häufig zu verbrennen (acht-bis zehnmal und öfter), doch ist es nicht möglich, für die Zahl der Verbrennungen eine für alle Tiergattungen und-arten gültige Angabe zu machen, zumal da selbst Tiere derselben Art verschieden reagieren. Es gibt auch Tiere, die nach drei bis vier Verbrennungen ein eindeutig wirksames Serum liefern, wobei nicht die Stärke und Ausdehnung der Verbrennungen den Ausschlag zu geben scheint.

   Nach der letzten Verbrennung wird eine Pause eingeschaltet, deren Dauer auch vom Zeitpunkt abhängt, in dem die auf die Verbrennung folgende örtliche Reaktion (Anschwellung,   Exsudat-, Transsudatbildung usw. ) ihren Höhepunkt erreicht hatte ; ungefähr von diesem Tage an ge-   rechnet, sollen noch zehn bis zwölf Tage verstreichen, bevor aus dem Blute des Tieres das Serum auf die   übliche   Weise gewonnen wird. 



   Diese Methode der Antigenbildung durch die Lebenstätigkeit der zu immunisierenden Individuen selbst kann mit dem früher beschriebenen Verfahren zur Gewinnung von Antigenen aus der Haut anderer Individuen verbunden werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen nach Patent Nr. 142 697, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungsprodukte der Haut, die als Antigene verwendet werden, um im tierischen Organismus die Bildung von Antikörpern hervorzurufen, in demselben Tier erzeugt werden,. von dem hernach das Serum gewonnen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146903D 1932-11-24 1932-11-24 Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen. AT146903B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT142697T 1932-11-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT146903B true AT146903B (de) 1936-09-10

Family

ID=3642281

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT146903D AT146903B (de) 1932-11-24 1932-11-24 Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen.
AT142697D AT142697B (de) 1932-11-24 1932-11-24 Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142697D AT142697B (de) 1932-11-24 1932-11-24 Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen.

Country Status (1)

Country Link
AT (2) AT146903B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT142697B (de) 1935-08-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2519526A1 (de) Verfahren zum herstellen von heissen reduzierenden gasen
AT146903B (de) Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen.
WO1995001411B1 (de) Treibstoff für verbrennungsmotoren und turbinen
DE1242794C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Dauerwellen
DE617668C (de) Verfahren zur Herstellung eines Serums gegen Brandfolgen
DE437533C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
DE906615C (de) Impraegnierte waermeerzeugende Verbandwatte
DE529081C (de) Verfahren zur Ausnutzung der oligodynamischen Wirkung von Metallen
DE177248C (de)
DE541488C (de) Sarg
AT151515B (de) Verfahren zur Herstellung von genarbtem Leder.
DE516881C (de) Herstellung hochaktiver Kohle durch Nachaktivieren von Flugaschen
DE654983C (de) Verfahren zur Darstellung von Phenol und seinen Homologen aus Chlorbenzol und dessenHomologen
DE622825C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Papier
AT115408B (de) Verfahren zur Darstellung eines Schutzmittels gegen Diphterie in Form einer in die Haut einreibbaren Masse.
AT60930B (de) Gemusterter Korkgegenstand.
AT144812B (de) Verfahren zur Herstellung leicht zerfallender Tabletten.
Brandt et al. Investigative studies on Colorado shale oil
DE529277C (de) Verfahren zur Herstellung eines gasdichten Stoffes, insbesondere Ballonstoffes, aus impraegniertem Gewebe
DE491573C (de) Verfahren zur Gewinnung haltbarer Filicinloesungen
DE732812C (de) Mit Wasser Hitze liefernde Gemische
DE929904C (de) Verfahren zur Herstellung wasser- und wetterbestaendiger Briketts aus Braunkohle oder aehnlichen Brennstoffen
DE141229C (de)
DE433294C (de) Verfahren zur Herstellung einer neutralen fettfreien Salbengrundlage
DE354572C (de) Verfahren zur kuenstlichen Herstellung eines dem Sumpfbiberfell (Nutria) aehnlichen Pelzwerkes