AT14711U1 - Saugschalldämpfer für einen hermetisch gekapselten kältemittelverdichter - Google Patents

Saugschalldämpfer für einen hermetisch gekapselten kältemittelverdichter Download PDF

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AT14711U1
AT14711U1 ATGM50194/2014U AT501942014U AT14711U1 AT 14711 U1 AT14711 U1 AT 14711U1 AT 501942014 U AT501942014 U AT 501942014U AT 14711 U1 AT14711 U1 AT 14711U1
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Abstract

Saugschalldämpfer (1) für einen hermetisch gekapselten Kältemittelverdichter (2), der Saugschalldämpfer (1) umfassend eine erste Öffnung (5), über welche Kältemittel entlang einer Einströmrichtung (7) in den Saugschalldämpfer (1) einströmen kann, sowie eine zweite Öffnung (6), über welche Kältemittel aus dem Saugschalldämpfer (1) zu einem einen Zylinder des Kältemittelverdichters (2) abwechselnd abschließend und freigebenden Ansaugventil ausströmen kann. Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Saugschalldämpfer (1) eine erste Kammer (3) und eine zweite Kammer (4) aufweist, wobei die erste Öffnung (5) und zweite Öffnung (6) Bestandteil der ersten Kammer (3) sind und die zweite Kammer (4) eine Auslassöffnung (8) aufweist, durch welche Kältemittel nach außen strömen kann, und wobei beide Kammern (3, 4) durch eine in einer die beiden Kammern (3, 4) ausbildenden Trennwand (9) angeordneten Verbindungsöffnung (10) miteinander verbunden sind und ein in der ersten Kammer (3) verlaufender Kanal (11) vorgesehen ist, welcher von der ersten Öffnung (5) zur zweiten Öffnung (6) verlaufend angeordnet ist, um Kältemittel von der ersten Öffnung (5) zur zweiten Öffnung (6) zu leiten.

Description

Beschreibung
SAUGSCHALLDÄMPFER FÜR EINEN HERMETISCH GEKAPSELTEN KÄLTEMITTELVER¬DICHTER
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Saugschalldämpfer für einen hermetisch gekap¬selten Kältemittelverdichter, der Saugschalldämpfer umfassend eine erste Öffnung, über welcheKältemittel entlang einer Einströmrichtung in den Saugschalldämpfer einströmen kann, sowieeine zweite Öffnung, über welche Kältemittel aus dem Saugschalldämpfer zu einem einenZylinder des Kältemittelverdichters abwechselnd abschließend und freigebenden Ansaugventilausströmen kann.
STAND DER TECHNIK
[0002] Hermetisch gekapselte Kältemittelverdichter sind seit langem bekannt und kommenvorwiegend in Kühlschränken oder -regalen zum Einsatz. Der Kältemittelprozess als solches istebenfalls seit langem bekannt. Kältemittel wird dabei durch Energieaufnahme aus dem zukühlenden Raum in einem Verdampfer erhitzt und schließlich überhitzt und mittels des Kältemit¬telverdichters mit einer Kolben-Zylinder-Einheit auf ein höheres Druckniveau gepumpt, wo esWärme über einen Kondensator abgibt und über eine Drossel, in der eine Druckreduzierungund die Abkühlung des Kältemittels erfolgt, wieder zurück in den Verdampfer befördert wird.
[0003] Ein Ansaugen des (gasförmigen) Kältemittels erfolgt über ein direkt vom Verdampferkommendes Saugrohr während eines Ansaugtaktes der Kolben-Zylinder-Einheit. Das Saugrohrmündet bei bekannten hermetisch gekapselten Kältemittelverdichtern in der Regel in das her¬metisch gekapselte Verdichtergehäuse ein - meistens in der Nähe eines Eingangs eines Saug¬schalldämpfers (auch als Muffler bezeichnet), von wo das Kältemittel in den Saugschalldämpferund durch diesen zu einem Ansaugventil der Kolben-Zylinder-Einheit strömt. Der Saugschall¬dämpfer dient in erster Linie dazu, das Geräuschniveau des Kältemittelverdichters beim An¬saugvorgang so gering wie möglich zu halten. Bekannte Saugschalldämpfer bestehen in derRegel aus mehreren Volumina bzw. Dämpfungskammern, die miteinander in Verbindung ste¬hen. Diese dämpfen den Schall basierend auf dem bekannten Helmholtz-Prinzip, d.h. dieDämpfungskammern fungieren als Resonatoren, die Schall absorbieren. Darüberhinaus weisenbekannte Saugschalldämpfer einen Eingang auf, über welchen das Kältemittel in das Inneredes Saugschalldämpfers gesaugt wird, sowie einen Ausgang, welcher dicht am Ansaugventilder Kolben-Zylinder-Einheit anliegt.
[0004] Wenn der Auslass des Saugrohrs nicht unmittelbar in den Einlass des Saugschalldämp¬fers mündet, kann es auf folgende Art und Weise zu einer Erwärmung sowie zu einer unge¬wünschten Vermischung des vom Saugrohr kommenden kalten Kältemittels mit warmem Käl¬temittel kommen. Einerseits ist das Ansaugventil der Kolben-Zylinder-Einheit pro Zyklus ledig¬lich über einen Kurbelwinkelbereich von ca. 180° offen, und daher kann lediglich innerhalbdieses Zeitfensters Kältemittel in den Zylinder des Kältemittelverdichters gesaugt werden. Ande¬rerseits weist das kalte Kältemittel einen beinahe konstanten Massestrom auf und strömt daherauch bei geschlossenem Ansaugventil - in das Verdichtergehäuse - nach. In der Folge kommtes zu einer Erwärmung, da dass Kältemittel im Verdichtergehäuse die Kolben-Zylinder-Einheitsowie deren Bauteile kühlt, und es kommt zu einer Vermischung mit bereits im Verdichterge¬häuse befindlichem wärmerem Kältemittel.
[0005] Um dies zu vermeiden ist es aus dem Stand der Technik bekannt, das Saugrohr mög¬lichst direkt mit dem Saugschalldämpfer zu verbinden, sodass das aus dem Verdampfer kom¬mende Kältemittel direkt in den Saugschalldämpfer geführt wird, ohne in das Innere des Ver¬dichtergehäuses zu gelangen und sich dort zu erwärmen. Aufgrund der bereits erwähntenTatsache, dass das kalte Kältemittel, auch bei geschlossenem Ansaugventil, einen beinahekonstanten Massenstrom aufweist und in den Saugschalldämpfer - nunmehr über die direkte
Verbindung - strömt, ist es dann aber erforderlich, im Saugschalldämpfer ein Ausgleichsvolu¬men vorzusehen, um einen Druckanstieg im Saugschalldämpfer aufgrund des kontinuierlichnachströmenden Kältemittels aus dem Saugrohr auszugleichen, und über welches sich imSaugschalldämpfer befindliches Kältemittel wieder aus demselben in das Verdichtergehäuseströmen kann.
[0006] Beim nächsten Ansaugtakt wird dann einerseits das im Saugschalldämpfer befindlichebzw. aus dem Saugrohr in den Saugschalldämpfer strömende Kältemittel über das Ansaugven¬til in die Kolben-Zylinder-Einheit gesaugt, andererseits aber auch das - durch Leckage aus derKolben-Zylinder-Einheit und durch das erwähnte Ausströmen aus dem Saugschalldämpfer -sich im Inneren des Verdichtergehäuse befindliche Kältemittel in das Ausgleichsvolumenzwecks Druckausgleich.
[0007] Die dabei auftretenden Strömungsverhältnisse, insbesondere beim Überströmen in dasAusgleichsvolumen, die es ohne direkte Verbindung von Saugrohr mit dem Saugschalldämpfernicht geben würde, bergen jedoch die Gefahr erhöhter Strömungsverluste. Zudem ist es in derPraxis äußerst schwierig, die damit einhergehende Geräuschentwicklung zu minimieren bzw.hinreichend zu dämpfen. Dies ist insbesondere für den Einsatz in Haushaltskühlschränken einProblem.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0008] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lösung zur Verfügung zu stellen,die die oben genannten Probleme vermeidet. Insbesondere soll ein Saugschalldämpfer mitAusgleichsvolumen geschaffen werden, der so ausgelegt ist, dass neben dem Druckausgleichund der Vermeidung eines Ausströmens von Kältemittel in das Verdichtergehäuse eine wir¬kungsvolle Geräuschdämpfung erzielt wird.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwei Kammern vorgesehensind, wobei in der ersten Kammer eine möglichst direkte Leitung des kalten gasförmigen Käl¬temittels zum Ausgang des Saugschalldämpfers in Richtung Säugventil erfolgt. Hierfür ist einKanal in der ersten Kammer vorgesehen. Somit kann eine zu starke Erwärmung des einströ¬menden Kältemittels verhindert werden. Die Unterteilung in zwei Kammern erleichtert dabei dieVorsehung von schalldämpfenden Maßnahmen in jeder Kammer, insbesondere in der zweitenKammer.
[0010] Die zweite Kammer dient zur Ausbildung eines Ausgleichsvolumens und ist mit derersten Kammer über eine Verbindungsöffnung für das Kältemittel verbunden, wobei die Verbin¬dungsöffnung in einer Trennwand ausgebildet ist, die die beiden Kammern voneinander trennt.In der zweiten Kammer kommt es zum Pendeln des Kältemittels, bedingt durch die Ansaugzyk¬len der Kolben-Zylinder-Einheit des Kältemittelverdichters. Dabei kann auf einfache Art undWeise ein Druckausgleich realisiert werden, indem eine Auslassöffnung in der zweiten Kammervorgesehen ist, durch welche Kältemittel auch nach außen strömen und den Saugschalldämp¬fer verlassen kann bzw. natürlich auch von außen in die zweite Kammer eintreten kann.
[0011] Daher ist es bei einem Saugschalldämpfer für einen hermetisch gekapselten Kältemittel¬verdichter, der Saugschalldämpfer umfassend eine erste Öffnung, über welche Kältemittelentlang einer Einströmrichtung in den Saugschalldämpfer einströmen kann, sowie eine zweiteÖffnung, über welche Kältemittel aus dem Saugschalldämpfer zu einem einen Zylinder desKältemittelverdichters abwechselnd abschließend und freigebenden Ansaugventil ausströmenkann, erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Saugschalldämpfer eine erste Kammer und einezweite Kammer aufweist, wobei die erste Öffnung und zweite Öffnung Bestandteil der erstenKammer sind und die zweite Kammer eine Auslassöffnung aufweist, durch welche Kältemittelnach außen strömen kann, und wobei beide Kammern durch eine in einer die beiden Kammernausbildenden Trennwand angeordneten Verbindungsöffnung miteinander verbunden sind undein in der ersten Kammer verlaufender Kanal vorgesehen ist, welcher von der ersten Öffnung zur zweiten Öffnung verlaufend angeordnet ist, um Kältemittel von der ersten Öffnung zur zwei¬ten Öffnung zu leiten.
[0012] Um die Möglichkeit einer verbesserten Schalldämpfung zu schaffen, ist es bei einerbevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dasseine Eingangsöffnung des Kanals in einem Abstand zur ersten Öffnung angeordnet ist. Aufdiese Weise können vor dem Eintritt des Kühlmittels in den Kanal bzw. vor der Eingangsöffnungdes Kanals Maßnahmen zur Schalldämpfung vorgesehen werden, wie z.B. die Anordnung vonzumindest einer Dämpfungskammer. Entsprechend ist es bei einer besonders bevorzugtenAusführungsform des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass zwischenEingangsöffnung und erster Öffnung eine Dämpfungskammer angeordnet ist.
[0013] Um die Verweildauer des frisch von außen bzw. über das Saugrohr in die erste Kammerangesaugten Kältemittels nicht unnötig lang zu gestalten und damit die Gefahr einer uner¬wünschten Erwärmung des Kältemittels zu erhöhen, ist es bei einer besonders bevorzugtenAusführungsform des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass ein Mittel¬punkt der Eingangsöffnung einen Abstand zu einem Mittelpunkt der ersten Öffnung von kleinergleich 23 mm aufweist.
[0014] Um die Überführung des Kältemittels in das durch die zweite Kammer ausgebildeteAusgleichsvolumen zu erleichtern, ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfin¬dungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass eine Ausgangsöffnung des Kanals ineinem Abstand zur zweiten Öffnung angeordnet ist. Somit können die Strömungsverhältnissedes Kältemittels konstruktiv derart beeinflusst werden, dass bei Bedarf ein Überströmen desaus der Ausgangsöffnung strömenden Kältemittels in die zweite Kammer erleichtert wird.
[0015] Um bei offenem Ansaugventil zu garantieren, dass das Kältemittel möglichst gezielt derzweiten Öffnung zugeführt wird, ist es bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform deserfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass ein Mittelpunkt der Ausgangsöff¬nung einen Abstand zu einem Mittelpunkt der zweiten Öffnung von kleiner gleich 28 mm auf¬weist. Zudem wird hierdurch bei offenem Ansaugventil ein Ansaugen des in der zweiten Kam¬mer befindlichen Kältemittels sowie das Überströmen von der zweiten Kammer über die Verbin¬dungsöffnung in die erste Kammer optimiert, da das von der Ausgangsöffnung in Richtungzweite Öffnung strömende Kältemittel wie eine Wasserstrahlpumpe wirkt.
[0016] Um diese Wirkung und damit das Ansaugen des in der zweiten Kammer befindlichenKältemittels sowie das Überströmen von der zweiten Kammer über die Verbindungsöffnung indie erste Kammer weiter optimieren, ist es bei besonders bevorzugten Ausführungsform deserfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass ein Mittelpunkt der Ausgangsöff¬nung einen Abstand zu einem Mittelpunkt der Verbindungsöffnung von kleiner gleich 9 mmaufweist.
[0017] Weiters ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Saug¬schalldämpfers vorgesehen, dass der Kanal eine Kanallängsachse aufweist, welche mit derEinströmrichtung zumindest im Bereich der Eingangsöffnung einen Winkel ungleich null ein¬schließt. Hierdurch kann zumindest eine Umlenkung des von außen in die erste Kammer desSaugschalldämpfers einströmenden Kältemittels bewirkt werden, was sich strömungstechnischund insbesondere schalltechnisch als günstig erweist.
[0018] Analog ist es zur Schalldämpfung in der zweiten Kammer bei einer bevorzugten Ausfüh¬rungsform des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass innerhalb der zwei¬ten Kammer zumindest ein, vorzugsweise mehrere Umlenkelemente angeordnet sind, um dasKältemittel auf seinem Weg von der Verbindungsöffnung zur Auslassöffnung zumindest einmal,vorzugsweise mehrfach umzulenken.
[0019] Um einerseits ein schnelles Strömen des Kältemittels durch den Kanal und andererseitseine besonders einfache Herstellung zu ermöglichen, ist es bei einer bevorzugten Ausführungs¬form des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass der Kanal geradlinigausgebildet ist.
[0020] Um eine konstruktiv besonders einfache Herstellung der Verbindungsöffnung zu erzie¬len, ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfersvorgesehen, dass die Verbindungsöffnung durch die Trennwand einerseits und durch einenAbschnitt einer den Saugschalldämpfer ausbildenden Außenwand andererseits ausgebildet ist.Außerdem kann hierdurch auf einfache Art und Weise eine relativ nahe Anordnung der Verbin¬dungsöffnung zur zweiten Öffnung und vorzugsweise auch zur Ausgangsöffnung erreicht wer¬den.
[0021] Bestmögliche Ergebnisse können erzielt werden, indem die Querschnittsfläche desKanals optimiert wird. Daher ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsge¬mäßen Saugschalldämpfers vorgesehen, dass der Kanal eine lichte Querschnittsfläche von 35mm2 bis 45 mm2, vorzugsweise von 38 mm2 bis 42 mm2, besonders bevorzugt von 40 mm2aufweist.
[0022] Schließlich ist es bei einem hermetisch gekapselten Kältemittelverdichter, welcher einhermetisch dichtes Verdichtergehäuse aufweist, in dessen Innerem eine das Kältemittel ver¬dichtende Kolben-Zylinder-Einheit arbeitet mit einem eine in einer Ventilplatte derselben ange¬ordnete Ansaugöffnung umfassendes Ansaugventil, erfindungsgemäß vorgesehen, dass aneinem Zylinderkopf der Kolben-Zylinder-Einheit ein erfindungsgemäßer Saugschalldämpferangeordnet ist, um das Kältemittel über den Saugschalldämpfer zum Ansaugventil strömen zulassen. Auf diese Weise wird ein äußerst leise arbeitender Kältemittelverdichter erzielt, dergleichzeitig einen extrem hohen Wirkungsgrad aufweist, da sich das angesaugte Kältemittel nuräußerst wenig erwärmt, bis es durch das Ansaugventil in den Zylinder der Kolben-Zylindereinheit eintritt.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0023] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeich¬nungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keines¬falls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0024] Dabei zeigt: [0025] Fig. 1 eine Frontansicht eines teilweise aufgeschnittenen, hermetisch gekapselten Kältemittelverdichters mit einem erfindungsgemäßen Saugschalldämpfer [0026] Fig. 2 eine Frontansicht des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers [0027] Fig. 3 eine Aufsicht auf den erfindungsgemäßen Saugschalldämpfer [0028] Fig. 4 eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers gemäß der
Schnittlinie A-A in Fig. 3, wobei Pfeile die Blickrichtung symbolisieren [0029] Fig. 5 eine Schnittansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers gemäß der Schnittlinie A-A in Fig. 3, wobei Pfeile die Blickrichtung symbolisie¬ren [0030] Fig. 6 eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers aus Fig. 5 gemäß der Schnittlinie B-B in Fig. 2, wobei Pfeile die Blickrichtung symbolisie¬ren
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0031] Ein Beispiel für die Verwendung eines erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers 1 ineinem Kältemittelverdichter 2 ist in Fig. 1 dargestellt. Der Kältemittelverdichter 2 weist ein her¬metisch dichtes Verdichtergehäuse 27 auf, in dessen Innerem eine Kältemittel verdichtendeKolben-Zylinder-Einheit 28 arbeitet, wobei das von einem Verdampfer kommende Kältemitteldem Kältemittelverdichter 2 über ein Saugrohr 33 zugeführt wird. Die Kolben-Zylinder-Einheit 28weist eine Ventilplatte auf, in der eine Ansaugöffnung angeordnet ist, die wiederum Teil einesAnsaugventils ist, durch welches das Kältemittel angesaugt wird. Die Ventilplatte bzw. dasAnsaugventil sind an einem Zylinderkopf 29 der Kolben-Zylinder-Einheit 28 angeordnet. Ent- sprechend ist auch der Saugschalldämpfer 1 am Zylinderkopf 29 angeordnet.
[0032] Damit das Kältemittel über den Saugschalldämpfer 1 zum Ansaugventil strömen kann,schließt der Saugschalldämpfer 1 an das Ansaugventil mit einem Ausgangsabschnitt 35 an, derin der Frontansicht der Fig. 2 gut zu erkennen ist. Weiters ist in Fig. 2 ein trichterförmiges An¬schlussstück 32 gut erkennbar, in welches das Saugrohr 33 direkt mündet.
[0033] Um zu verhindern, dass Kältemittel aus dem Saugrohr 33 in das Verdichtergehäuse 27strömt, schließt das Anschlussstück 32 direkt an einen Eingangsabschnitt 34 des Saugschall¬dämpfers 1 an, wie in der Aufsicht der Fig. 3 gut zu erkennen ist.
[0034] In der Schnittansicht von Fig. 4 ist hierbei ersichtlich, dass im gezeigten Ausführungs¬beispiel das Anschlussstück 32 mit dem Eingangsabschnitt 34 über Haken, die eine gewisseElastizität aufweisen, verrastet ist. Der Eingangsabschnitt 34 ist Teil einer ersten Kammer 3 deserfindungsgemäßen Saugschalldämpfers 1.
[0035] In dieser ersten Kammer 3 liegt eine Hauptströmung 30 des Kältemittels von einer ers¬ten Öffnung 5, die im Eingangsabschnitt 34 angeordnet ist, zu einer zweiten Öffnung 6, die imAusgangsabschnitt 35 angeordnet und damit ebenfalls Bestandteil der ersten Kammer 3 ist,vor. Dabei strömt das Kältemittel in die erste Kammer 3 durch die erste Öffnung 5 entlang einerEinströmrichtung 7 ein. Die Hauptströmung 30 verläuft so, dass Kältemittel in weiterer Folge ineinen Kanal 11 strömt, wobei das Kältemittel durch eine Eingangsöffnung 12 des Kanals 11 indiesen gelangt und durch eine Ausgangsöffnung 13 des Kanals 11 diesen verlässt.
[0036] Der Kanal 11 bewirkt einen relativ direkten Transport des Kältemittels aus dem Bereichder ersten Öffnung 5 in den Bereich der zweiten Öffnung 6. Der Kanal 11 schließt jedoch nichtdirekt an die Öffnungen 5, 6 an, sodass Platz für konstruktive Maßnahmen z.B. zur Schalldämp¬fung vorhanden ist. D.h. ein Abstand 18 zwischen einem Mittelpunkt 17 der ersten Öffnung 5und einem Mittelpunkt 16 der Eingangsöffnung 12 des Kanals 11 ist größer null, vorzugsweisekleiner gleich 23 mm. Ebenso ist ein Abstand 21 zwischen einem Mittelpunkt 19 der Ausgangs¬öffnung 13 des Kanals 11 und einem Mittelpunkt 20 der zweiten Öffnung 6 größer null, kleinergleich 28 mm.
[0037] Strömungs- und schalltechnisch hat es sich als günstig erwiesen, wenn der Kanal 11winkelig zur Einströmrichtung angeordnet ist, sodass eine Kanallängsachse 14 mit der Ein¬strömrichtung 7 einen Winkel 15 ungleich null einschließt. Der Winkel 15 beträgt typischerweise90° bis 135°. Die geradlinig verlaufende Ausführung des Kanals 11 im gezeigten Ausführungs¬beispiel ermöglicht eine besonders einfache Umsetzung in der Praxis.
[0038] Der Kanal 11 mündet in Richtung der Hauptströmung 30 unmittelbar vor dem Aus¬gangsabschnitt 35, sodass das Kältemittel ungehindert in den Ausgangsabschnitt 35 bzw. zurzweiten Öffnung 6 strömen kann. Der Ausgangsabschnitt 35 ist im gezeigten Ausführungsbei¬spiel stutzenförmig ausgebildet, was sich strömungs- und herstellungstechnisch als sehr günstigmit einem sehr niedrigen Geräuschniveau erweist, welches durch die Strömung des Kältemittelsdurch den Ausgangsabschnitt 35 verursacht wird. Darüberhinaus kann die Stutzenform desAusgangsabschnitts 35 leicht an unterschiedliche Zylinderköpfe 29 mit unterschiedlich ange¬ordneten Ansaugventilen angepasst werden.
[0039] Der erfindungsgemäße Saugschalldämpfer 1 weist außerdem eine zweite Kammer 4auf, die in der Schnittansicht der Fig. 4 vollständig neben der ersten Kammer 3 angeordnet undvon dieser durch eine Trennwand 9 getrennt ist. Über die zweite Kammer 4 wird ein Druckaus¬gleich realisiert. Der Druckausgleich ist aufgrund der im Wesentlichen dichten Verbindungzwischen Saugrohr 33 und Saugschalldämpfer 1 notwendig, da das Kältemittel mit beinahekonstantem Massestrom in den Saugschalldämpfer 1 strömt, aber das Ansaugventil der Kolben-Zylinder-einheit 28 nur über einen Kurbelwinkelbereich von ca. 180° geöffnet ist.
[0040] Zwischen den Kammern 3, 4 ist eine Verbindungsöffnung 10 in der Trennwand 9 vorge¬sehen. Weiters weist die zweite Kammer 4 nach außen eine Auslassöffnung 8 auf. Die Verbin¬dungsöffnung 10 ist im Bereich der Ausgangsöffnung 13 des Kanals 11 angeordnet und ermög¬ licht einen Übertritt von Kältemittel zwischen der ersten Kammer 3 und der zweiten Kammer 4und retour. Insbesondere kann somit Kältemittel, das sich bei geschlossenem Ansaugventil imBereich der Ausgangsöffnung 13 sammelt, aus diesem Bereich durch die Verbindungsöffnung10 in die zweite Kammer 4 übertreten.
[0041] Die Auslassöffnung 8 stellt eine Öffnung des Saugschalldämpfers 1 bzw. der zweitenKammer 4 nach außen, d.h. zum Verdichtergehäuse 27, dar und ermöglicht den Übertritt vonKältemittel zwischen der zweiten Kammer 4 und dem Verdichtergehäuse 27 und retour. Aufdiese Weise kann die zweite Kammer 4 zumindest abschnittsweise als Ausgleichsvolumenfungieren. Zudem kann die zweite Kammer 4 eine schalldämpfende Funktion übernehmen.
[0042] Der Druckausgleich bei periodisch geschlossenem und wieder geöffnetem Ansaugventilkann somit über ein Oszillieren des Kältemittels in der zweiten Kammer 4, zwischen der Verbin¬dungsöffnung 10 und der Auslassöffnung 8 erfolgen. Die Strömung 31 des oszillierenden Käl¬temittels ist in Fig. 4 durch die strichlierte, an beiden Enden mit Pfeilspitzen versehene Linie inder zweiten Kammer 4 angedeutet. Typischerweise beträgt das durch die zweite Kammern 4gebildete Ausgleichsvolumen das 0,5 bis 3-fache des Hubvolumens des Kolbens der Kolben-Zylinder-Einheit.
[0043] Bei offenem Ansaugventil kann das Kältemittel ungehindert von der Ausgangsöffnung 13zur zweiten Öffnung 6 strömen. Dabei wird Kältemittel aus der zweiten Kammer 4 durch dieVerbindungsöffnung 10 in die erste Kammer 3 zur zweiten Öffnung 6 gesaugt. Um diesen Sau¬geffekt zu verstärken, ist ein Abstand 24 zwischen dem Mittelpunkt 19 der Ausgangsöffnung 13und einem Mittelpunkt 23 der Verbindungsöffnung 10 relativ knapp bemessen, vorzugsweisekleiner gleich 9 mm. Diese Anordnung der Verbindungsöffnung 10 kann einfach erzielt werden,indem die Verbindungsöffnung 10 durch die Trennwand 9 einerseits und durch einen Abschnitteiner den Saugschalldämpfer 1 ausbildenden Außenwand 26 ausgebildet ist.
[0044] Die Schnittansicht der Fig. 5 zeigt in analoger Darstellung zu Fig. 4 eine weitere, auf¬wendigere Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Saugschalldämpfers 1 mit weiterge¬henden schalldämpfenden Maßnahmen. Zum einen wird der vorhandene Abstand 18 ausge¬nutzt, um eine Dämpfungskammer 22 zwischen der ersten Öffnung 5 und der Eingangsöffnung12 anzuordnen. Dabei schließt die Dämpfungskammer 22 direkt an den Eingangsabschnitt 34an und der Kanal 11 mit seiner Eingangsöffnung 12 direkt an die Dämpfungskammer 22. DieseDämpfungskammer 22 dient der Dämpfung höherer Frequenzen größer gleich 1000 Hz.
[0045] Grundsätzlich ermöglicht die winkelige Anordnung des Kanals 11 die platzsparende -und für die Schalldämpfung günstige - Anordnung einer Hauptdämpfungskammer 36 in derersten Kammer 3. Die Hauptdämpfungskammer 36 übernimmt die Grunddämpfung. In denSchnittansichten der Fig. 4 und Fig. 5 liegt die Hauptdämpfungskammer 36 unter dem Kanal 11bzw. liegt der Kanal 11 im Wesentlichen zwischen der Hauptdämpfungskammer 36 und demBereich in welchen der Kanal 11 mit seiner Ausgangsöffnung 13 mündet. Eine Öffnung 37 derHauptdämpfungskammer 36 grenzt dabei an die Ausgangsöffnung 13 bzw. liegt unmittelbarneben dieser. Dabei wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 die Größe dieser Öffnung 37 durchein im Querschnitt L-förmiges, aufgeweitetes Ende des Kanals 11 zusätzlich begrenzt.
[0046] Des Weiteren sind im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 in der zweiten Kammer 4 Umlen¬kelemente 25 angeordnet, um die Kältemittelströmung 31 bzw. das Kältemittel auf seinem Wegvon der Verbindungsöffnung 10 zur Auslassöffnung 8 und zurück mehrmals umzulenken bzw.um die Länge dieses Wegs zu optimieren. Einerseits wird hierdurch die Kältemittelströmung 31schalldämpfungstechnisch günstig beeinflusst. Dabei können durch die Umlenkelemente 25Abschnitte der zweiten Kammer 4 definiert werden, die wie zusätzliche Dämpfungskammernwirken. Andererseits, kann durch die Umlenkelemente 25 der Weg der Strömung 31 in derzweiten Kammer 4 soweit vergrößert werden, dass sichergestellt ist, dass kein kaltes Kältemit¬tel, insbesondere kein kaltes Kältemittel, das aus der ersten Kammer 3 durch die Verbindungs¬öffnung 10 in die zweite Kammer 4 übergetreten ist, beim Oszillieren durch die gesamte zweiteKammer 4 bis zur Auslassöffnung 8 gelangt.
[0047] In der Schnittansicht der Fig. 6 sind Abschnitte 38 der zweiten Kammer 4 gut erkennbar,die durch die Umlenkelemente 25 gebildet werden und wie Dämpfungskammern wirken. Eben¬so ist der Kanal 11 in der ersten Kammer 3 gut erkennbar, welcher einen runden, vorzugsweisekreisförmigen lichten Querschnitt aufweist und durch welchen während des Betriebs des Käl¬temittelverdichters 2 Kältemittel strömt. Alternativ könnte der Kanal 11 auch einen im Wesentli¬chen quadratischen Querschnitt aufweisen. Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenndie lichte Querschnittsfläche in jedem Fall zwischen 35 mm2 und 45 mm2, vorzugsweise zwi¬schen 38 mm2 und 42 mm2, besonders bevorzugt ca. 40 mm2 groß ist.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Saugschalldämpfer 2 Kältemittelverdichter 3 Erster Kammer 4 Zweite Kammer 5 Erste Öffnung 6 Zweite Öffnung 7 Einströmrichtung 8 Auslassöffnung 9 T rennwand 10 Verbindungsöffnung 11 Kanal 12 Eingangsöffnung des Kanals 13 Ausgangsöffnung des Kanals 14 Kanallängsachse 15 Winkel zwischen Einströmrichtung und Kanallängsachse 16 Mittelpunkt der Eingangsöffnung des Kanals 17 Mittelpunkt der ersten Öffnung 18 Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Eingangsöffnung des Kanals und dem Mittel¬punkt der ersten Öffnung 19 Mittelpunkt der Ausgangsöffnung des Kanals 20 Mittelpunkt der zweiten Öffnung 21 Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Ausgangsöffnung des Kanals und dem Mittel¬punkt der zweiten Öffnung 22 Dämpfungskammer 23 Mittelpunkt der Verbindungsöffnung 24 Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Ausgangsöffnung und dem Mittelpunkt der Ver¬bindungsöffnung 25 Umlenkelement 26 Außenwand des Saugschalldämpfers 27 Verdichtergehäuse 28 Kolben-Zylinder-Einheit 29 Zylinderkopf 30 Kältemittelhauptströmung 31 Strömung des oszillierenden Kältemittels 32 Anschlussstück 33 Saugrohr 34 Eingangsabschnitt des Saugschalldämpfers 35 Ausgangsabschnitt des Saugschalldämpfers 36 Hauptdämpfungskammer 37 Öffnung der weiteren Dämpfungskammer 38 Abschnitt der zweiten Kammer

Claims (11)

  1. Ansprüche 1. Saugschalldämpfer (1) für einen hermetisch gekapselten Kältemittelverdichter (2), derSaugschalldämpfer (1) umfassend eine erste Öffnung (5), über welche Kältemittel entlang einer Einströmrichtung (7) in den Saugschalldämpfer (1) einströmen kann, sowie eine zweite Öffnung (6), überwelche Kältemittel aus dem Saugschalldämpfer (1) zu einem einen Zylinder des Kältemit¬telverdichters (2) abwechselnd abschließend und freigebenden Ansaugventil ausströmenkann, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugschalldämpfer (1) eine erste Kammer (3)und eine zweite Kammer (4) aufweist, wobei die erste Öffnung (5) und zweite Öffnung (6)Bestandteil der ersten Kammer (3) sind und beide Kammern (3, 4) durch eine in einer diebeiden Kammern (3, 4) ausbildenden Trennwand (9) angeordneten Verbindungsöffnung(10) miteinander verbunden sind, wobei die zweite Kammer (4) eine Auslassöffnung (8)aufweist, durch welche Kältemittel nach außen strömen kann, und wobei beide Kammern(3, 4) durch eine in einer die beiden Kammern (3, 4) ausbildenden Trennwand (9) ange¬ordneten Verbindungsöffnung (10) miteinander verbunden sind und ein in der ersten Kam¬mer (3) verlaufender Kanal (11) vorgesehen ist, welcher von der ersten Öffnung (5) zurzweiten Öffnung (6) verlaufend angeordnet ist, um Kältemittel von der ersten Öffnung (5)zur zweiten Öffnung (6) zu leiten, wobei eine Eingangsöffnung (12) des Kanals (11) in ei¬nem Abstand zur ersten Öffnung (5) angeordnet ist und zwischen Eingangsöffnung (12)und erster Öffnung (5) eine Dämpfungskammer (22) angeordnet ist.
  2. 2. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eineAusgangsöffnung (13) des Kanals (11) in einem Abstand zur zweiten Öffnung (6) angeord¬net ist.
  3. 3. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,dass der Kanal (11) eine Kanallängsachse (14) aufweist, welche mit der Einströmrichtung(7) zumindest im Bereich der Eingangsöffnung (12) einen Winkel (15) ungleich null ein¬schließt.
  4. 4. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,dass ein Mittelpunkt (16) der Eingangsöffnung (12) einen Abstand (18) zu einem Mittel¬punkt (17) der ersten Öffnung (5) von kleiner gleich 23 mm aufweist.
  5. 5. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,dass ein Mittelpunkt (19) der Ausgangsöffnung (13) einen Abstand (21) zu einem Mittel¬punkt (20) der zweiten Öffnung (6) von kleiner gleich 28 mm aufweist.
  6. 6. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,dass ein Mittelpunkt (19) der Ausgangsöffnung (13) einen Abstand (24) zu einem Mittel¬punkt (23) der Verbindungsöffnung (10) von kleiner gleich 9 mm aufweist.
  7. 7. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,dass innerhalb der zweiten Kammer zumindest ein, vorzugsweise mehrere Umlenkelemen¬te (25) angeordnet sind, um das Kältemittel auf seinem Weg von der Verbindungsöffnung(10) zur Auslassöffnung (8) zumindest einmal, vorzugsweise mehrfach umzulenken.
  8. 8. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,dass der Kanal (11) geradlinig ausgebildet ist.
  9. 9. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,dass die Verbindungsöffnung (10) durch die Trennwand (9) einerseits und durch einen Ab¬schnitt einer den Saugschalldämpfer (1) ausbildenden Außenwand (26) andererseits aus¬gebildet ist.
  10. 10. Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,dass der Kanal (11) eine lichte Querschnittsfläche von 35 mm2 bis 45 mm2, vorzugsweisevon 38 mm2 bis 42 mm2, besonders bevorzugt von 40 mm2 aufweist.
  11. 11. Hermetisch gekapselter Kältemittelverdichter (2), welcher ein hermetisch dichtes Verdich¬tergehäuse (27) aufweist, in dessen Innerem eine das Kältemittel verdichtende Kolben-Zylinder-Einheit (28) arbeitet mit einem eine in einer Ventilplatte derselben angeordneteAnsaugöffnung umfassendes Ansaugventil, wobei an einem Zylinderkopf (29) der Kolben-Zylinder-Einheit (28) ein Saugschalldämpfer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ange¬ordnet ist, um das Kältemittel über den Saugschalldämpfer (1) zum Ansaugventil strömenzu lassen. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10323527A1 (de) * 2003-05-24 2004-12-30 Danfoss Compressors Gmbh Kältemittelkompressor
US20050006172A1 (en) * 2003-05-24 2005-01-13 Danfoss Compressor Gmbh Suction muffler for a hermetic refrigerant compressor

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