AT147826B - Verfahren zur Herstellung von Gußeisenrohren in gekühlten, metallischen Schleuderformen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gußeisenrohren in gekühlten, metallischen Schleuderformen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Gusseisenrohren durch Schleuderguss in einer gekühlten, metallischen Schleuderform, deren Innenfläche mit einer dünnen Schichte von trockenem, pulverförmigen Material bedeckt ist ; den Gegenstand der Erfindung bildet der Belag solcher Formen mit pulverförmigem Ferrosilizium, welches frei ist sowohl von einer unzulässig grossen Menge an verhältnismässig grossen Teilchen als auch von einer unzulässig grossen Menge an sehr feinen Teilchen. Das erfindungsgemäss verbesserte Belagmaterial erwies sich insbesondere wirksam für das Belegen von Schleudergussformen, bei welchem das Belagmaterial zur Formfläche vermittels eines Gases geschafft wird, welches mit diesem Material beladen und gegen die Formfläche gerichtet wird. Es wurde gefunden, dass sich pulverförmiges Ferrosilizium unter den innerhalb einer Schleudergussform herrschenden Verhältnissen dann entzündet, wenn sich eine übermässig grosse Menge desselben in Gestalt ausserordentlich feiner Teilchen, etwa in Mikrongrösse, vorfindet, wobei sich den Belag zerstörende Oxyde bilden und Wärme frei wird, die ein zeitweiliges Verziehen der Form verursachen will. Diese Neigung von ausserordentlich fein verteiltem Ferrosilizium, sich zu entzünden, ist insbesondere dann ausgeprägt, wenn es auf die Form mittels eines transportierenden Gases aufgebracht wird. Diese widrige Neigung von pulverförmigem Ferrosilizium zur Entzündung wird unterdrückt, und es ergeben sich Verbesserungen in der Natur der Rohre, wenn man ein solches pulverförmiges Ferrosilizium verwendet, von welchem nicht mehr als 5 Gewichtspérzente auf einem Sieb mit 150 Maschen (Tyler-Reie-, Offnungsdurchmesser 0-104mm) und nicht weniger als 10 Gewichtsperzente auf einem Sieb mit 200 Maschen (Öffnungsdurchmesser 0-074 mm) zurückgehalten werden. Als zweckmässig, aber nicht unbedingt notwendig erwies es sich, dass zumindest etwas Ferrosilizium auf dem 150-Maséhensieb zurückbleibe ; auch fand man als höchst wünschenswert, dass nicht-weniger als 15 Gewichtsperzente auf dem 200-Maschensieb verbleiben sollen. Beim Aufbringen des erfindungsgemäss verbesserten pulverförmigen Ferrosiliziums vermittels eines transportierenden Gases wurden Siliziumlegierungen mit 40-95% Silizium mit Erfolg verwendet, doch wurden die besten Ergebnisse mit Ferrosilizium erzielt, welches 70-80% Silizium enthält. Für die Zurichtung des Ferrosiliziums wird eine entsprechende Mahlvorrichtung verwendet, beispielsweise eine Walzen-oder Kugelmühle. In diese Vorrichtung, also beispielsweise in eine Kugelmühle, wird das handelsübliche Ferrosilizium mit dem gewünschten Siliziumgehalt eingebracht und so lange gemahlen, bis typische Proben hinsichtlich des Mengenverhältnisses ihrer Teilchengrösse den vorangeführten Angaben entsprechen. Es ist klar, dass die Verhältnisse des fein verteilten, trockenen Belagmaterials hinsichtlich Teilchengrösse durch Untersuchungen von Proben des gemahlenen Materials in Sieben unter den Verhältnissen festgestellt werden, die man bei laboratoriumsmässigen Siebversuchen in üblicher Weise einhält. Die vorangegebenen Perzentverhältnisse an Teilchen, welche durch die Siebe hindurchgehen oder von ihnen zurückgehalten werden, beziehen sich ausschliesslich auf das Ferrosilizium ; diese Perzentverhältnisse können durch Einschluss anderer pulverförmiger Substanzen im Belagmaterial geändert werden. Im Mengenverhältnis kann man das Ferrosilizium in der Gesamtmasse ändern, indem man ihm beispielsweise andere Substanzen, wie etwa pulverisierten Quarzsand od. dgl., von verhältnismässig grosser Korngrösse zumischt. Für die Zwecke der beschriebenen Erfindung gelten die erläuterten perzentuellen Mengen von Ferrosilizium, die auf den Sieben zurückgehalten werden oder durch sie hindurchgehen, für 100% Ferrosilizium, gleichgültig, ob das Belagmaterial zur Gänze aus Ferrosilizium oder aus durch Zumischung anderer pulverförmiger Massen verdünntem oder geänderten Ferrosilizium besteht. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Gusseisenrohren, bei welchem eine gekühlte, metallische Schleuderform mit einer dünnen Schichte von pulverförmigem Ferrosilizium belegt und alsdann geschmolzenes Eisen in die belegte Form unter Bildung eines Schleudergussrohres eingegossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das pulverförmige Ferrosilizium sich in einem solchen Verteilungszustand befindet, dass nicht mehr als 5% auf einem Sieb mit Durchtrittsöffnungen von 0-104 mm und nicht weniger als 10%, zweckmässig nicht weniger als 15%, auf einem Sieb mit Durchtrittsöffnungen von 0'074 mm zurück- gehalten werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das pulverförmige Ferrosilizium auf die Form mittels eines transportierenden Gases aufgebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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