AT147856B - Fahrradständer. - Google Patents

Fahrradständer.

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AT147856B
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Inventor
Fritz Kirchhoff
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Fritz Kirchhoff
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  Fahrradständer. 



   Die Erfindung betrifft einen Fahrradständer, der in bekannter Weise mit seinem Gehäuse an dem Fahrradrahmen, u. zw. an den unteren Querrohren des Rahmens, befestigt wird und aus einer Befestigungsstütze (Gehäuse) und dem eigentlichen schwenkbaren Ständer besteht. Diese Fahrradständer sind so eingerichtet, dass sie unter Einwirkung einer Feder in der Stützstellung gehalten werden und beim Anfahren des Fahrrades unter Wirkung derselben Feder nach hinten hoehsehwingen und während des Nichtgebrauches eine etwa horizontale Lage einnehmen. 



   Diese Ständer haben, da die Stützstege verhältnismässig eng liegen, den Nachteil, dass bei nicht absolut ebenem Gelände das Fahrrad leicht umfällt. Da die meisten Strassen wie auch die Bürgersteige schräg abfallen, so erfüllen die bekannten Fahrradstützen ihren Zweck nur unvollkommen. 



   Die Fahrradstütze gemäss der Erfindung behebt diese Mängel dadurch, dass an dem am Radrahmen befestigten Ständergehäuse die ein starres Ganzes bildenden Füsse um einen Drehpunkt quer zur Fahrtrichtung verschwenkbar gelagert sind. Hiedureh wird erreicht, dass selbst bei abfallendem Gelände durch entsprechendes seitliches Verschwenken des Ständers das Fahrrad selbst stets in lotrechter Lage aufgestellt werden kann und so einen sicheren Halt erhält. 



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 den am Fahrrad angebrachten Ständer in der Fahrstellung mit strichpunktiert angedruckten Abstützstellung, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Ständer von hinten in normaler Stellung und in strichpunktiert angedeuteter Schrägstellung. Die Fig. 3-5 zeigen die Schwenkachsen der Stütze teilweise im Schnitt, im vergrösserten Massstab. 
 EMI1.1 
 und bei Aufstellung des Rades in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete etwa lotrechte Sperrstellung gebracht werden kann. Eine Feder d hält den Ständer in der Sperrstellung, und gleichzeitig bewirkt diese Feder beim Vorwärtsschieben des Rades das Anziehen des Ständers c in die Horizontallage. Erfindungsgemäss ist nun dieser Ständer c nicht nur in der Fahrtrichtung sondern quer dazu verschwenkbar.

   Zu diesem Zweck ist er an dem Lagerstück e, welches in der Fahrtrichtung im Gehäuse a schwenkbar gelagert ist, um den Lagerpunkt f quer zur Fahrtrichtungverschwenkbar befestigt. Der Ständer besitzt einen über seinen Drehpunkt hinausgehenden Fortsatz g, an dem die Feder d angreift. An dem Gehäuse a ist ein Ansatzlappen h vorgesehen, der ähnlich einer Verzahnung mit kleinen Schlitzen   i   ausgerüstet ist. 



  Wird nun der Ständer c in die lotrechte Lage nach unten geschwenkt, so greift die Feder d mit ihrem Schaftende k in einen dieser Schlitze, und damit wird dann gleichzeitig der Ständer c in der jeweils gewählten seitlichen Schwenkstellung oder auch in der unmittelbar geraden Strecklage gesichert. Beim Anschieben des Fahrrades schwenkt die Stütze in bekannter Weise nach rückwärts aus und wird von der Feder d in die Horizontallage gebracht. Bei diesem Hochschwenken nimmt der Ständer c selbsttätig die Mittelstellung wieder ein, was durch den Anzug der Feder d bedingt ist. Dieses Einschwenken des Ständers c in die Mittelstellung wird gleichzeitig noch unterstützt durch einen Führungsansatz   Z   für die Feder   d   an dem Gehäuse a. 



   Der im Sinne der Erfindung ausgeführte Ständer gestattet, nunmehr das Fahrrad bei unebenem und schrägem Gelände in gleicher Weise wie bei ebenem Gelände stets in lotrechter Stellung abzustützen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Fahrradständer, der mit seinem Gehäuse am Fahrradrahmen befestigt ist und dessen gespreizte Ständerfüsse in der Fahrtrichtung schwenkbar. sind ; dadurch gekennzeichnet, dass an dem am Radrahmen befestigten Ständergehäuse die ein starres Ganzes bildenden Füsse um einen Drehpunkt (f) quer zur Fahrtrichtung verschwenkbar gelagert sind.
    2. Fahrradständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (e) einen über seinen Anlenkungspunkt (f) hinaus greifenden Fortsatz (g) besitzt, an dem die Zugfeder (d) angreift.
    3. Fahrradständer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des Ständers (e) in seiner Stellung quer zur Fahrtrichtung des Rades der Schaft (k) der Zugfeder (d) in einen der an einem Ansatzlappen (h) des Gehäuses vorgesehenen Sperrschlitze (i) eingeführt wird.
    - 4. Fahrradständer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Hochsehwenken des Ständers (e) in die Ruhelage die Zugfeder (d) in ein FÜhrungsstück 0)'eingleitet, welches am Gehäuse (a) angebracht ist. EMI2.1
AT147856D 1935-08-17 1935-08-17 Fahrradständer. AT147856B (de)

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