AT148081B - Hängevorrichtung zum Färben von schlauchartigen Textilerzeugnissen, insbesondere von Strümpfen. - Google Patents

Hängevorrichtung zum Färben von schlauchartigen Textilerzeugnissen, insbesondere von Strümpfen.

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AT148081B
AT148081B AT148081DA AT148081B AT 148081 B AT148081 B AT 148081B AT 148081D A AT148081D A AT 148081DA AT 148081 B AT148081 B AT 148081B
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   Die bisher benutzten   Hänge Vorrichtungen für   den Färbevorgang zu unterwerfende   schlauchförmige   Textilerzeugnisse, insbesondere für Strümpfe, bestehen aus Holzstäben, die quer über die Kufe gelegt werden und zum Aufhängen der mittels eines durch die Spitze des Fussteiles gezogenen Fadens gefassten Strümpfe dienen. Der um den Holzstab gelegte Faden wird dabei zu einer Schlaufe geknüpft, die genügend lang belassen wird, damit auch die vom Faden durchsetzte Spitze der in die Flotte tauchenden Strümpfe ausreichend tief unter die Flottenoberfläche gelangen können soll. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, dass mit einer solchen Aufhängung Nachteile verbunden sind.

   Vor allem haben die Strumpfspitze und der   anschliessende   Strumpfteil infolge der frei herabhängenden Fadenschlaufe das Bestreben, an die Oberfläche der Flotte zu steigen oder sogar über dieselbe hinaus aufzutauchen, da in den Maschen des Erzeugnisses zahlreiche Luftblasen haften und es auch häufig zur Ausbildung eines mit Luft gefüllten Hohlraumes an der Strumpfspitze kommt. die einen unerwünschten Auftrieb erzeugen, der dem Zweck der langen Fadenschlaufe entgegenwirkt und zum teilweisen Auftauchen und Schwimmen des Färbegutes führt, wodurch Ungleichmässigkeiten in der   Durchfärbung   des Fertigerzeugnisses hervorgerufen werden. 



  Ein weiterer Nachteil der erwähnten Aufhängungsart liegt darin, dass auf demselben Stab nebeneinander   aufgehängte Strümpfe sich   während des Färbens einander bis zur gegenseitigen   Umschlingung   nähern und die den normalen Betriebsvorgang störende Behebung dieser Erscheinung zur Erzielung der gleichmässigen Durchfärbung erfordern. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine   Hängevorrichtung,   deren Ausgestaltung die erwähnten Nachteile ausschaltet. Sie unterscheidet sich von den bisher verwendeten Ausführungen dadurch, dass die in bekannter Weise quer über die Kufe zu legende Hängestange zu einem rahmenartigen Gebilde   erweitert ist, dessen der Hängestange gegenüberliegender Teilin die Flotte taucht und dem um den Rahmen   gelegten Befestigungsmittel für das Färbegut eine das Aufschwimmen verhindernde Lage erteilt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulich. Fig. 1 ist eine Ansicht der quer über die Kufe gelegten Einrichtung, Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien   lI-lI   bzw. 111-111 der Fig. 1. 



   Die   Hängevorriehtung   weist einen Stab a von solcher Länge    auf, dass   er in der bisher üblichen Weise quer auf die Kufe b gelegt werden kann. Längs des Stabes a   ; sind mittels Augen c   Hängebänder   d   verschiebbar und mittels Klemmschrauben e an ihm feststellbar, deren freie untere Enden ebenfalls zu 
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 bilden einen zerlegbaren Rahmen, dessen Breite derart bemessen ist. dass der Hilfsstab   g   unter der Ober-   fläche   h der Flotte verläuft. Die Anbringung des dem   Färbevorgang zu unterwerfenden   Gutes, z. B. 



  Strümpfe, erfolgt mittels eines Bindfadens i, der durch das vor dem   Auftauchen zu bewahrende   geschlossene Ende, also bei Strümpfen durch die   Fussspitze j gezogen   und zu einer den Hilfsstab g umgebenden Schlaufe geformt wird, welche die Flottenoberfläche nicht erreichen kann, an die sich eine um den Stab   a   geführte Schlaufe   i ! anschliesst,   die oberhalb des Flottenspiegels am Stab a mittels eines Knotens m geschlossen ist. Auf diese Weise wird die Bewegungsfreiheit des Befestigungsmittels wesentlich eingeschränkt und die allenfalls mit Luft sich füllende Strumpfspitze am Aufsteigen verhindert und ebenso die Neigung der Strümpfe, bei den der Flotte erteilten Bewegungen sich gegenseitig zu nähern, unschädlich gemacht.

   Dadurch ist jeder einzelne Strumpf der ungestörten gleichmässigen Einwirkung der Flotte ausgesetzt und die einheitliche Durchfärbung von der Spitze bis zum offenen Schaftrande um so mehr gesichert, als selbst alle Strumpfspitzen praktisch in derselben Höhenlage unterhalb des Flottenspiegels sich befinden müssen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hängevorrichtung zum Färben von schlauchartigen Textilerzeugnissen, insbesondere von Strümpfen, dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise quer über die Kufe zu legende Hängestab zu einem rahmenartigen Gebilde erweitert ist, dessen dem Hängestab gegenüberliegender Teil in die Flotte taucht und dem um den Rahmen gelegten Befestigungsmittel für das Färbegut eine das Aufschwimmen verhindernde Lage erteilt.
    2. Hängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus am Hängestab verschiebbar und feststellbar angeordneten Hängebändern und einem von letzteren gefassten Hilfsstab zusammengesetzt ist.
    3. Hängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das aus einem Bindfaden od. dgl. bestehende, durch das geschlossene Ende des Färbegutes gezogene Befestigungsmittel zu einer den Hilfsstab umgebenden Schlaufe geformt ist, an die eine den Hängestab umgebende, oberhalb desselben verknotete Schlaufe angeschlossen ist.
    4. Hängevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Hilfsstab umgebende Schlaufe lediglich eine das Erreichen der Flottenoberfläche verhindernde Weite besitzt, EMI2.1
AT148081D 1936-03-09 1936-03-09 Hängevorrichtung zum Färben von schlauchartigen Textilerzeugnissen, insbesondere von Strümpfen. AT148081B (de)

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